Jacques Cavallier-Belletrud

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Personalisierung als Schlüssel zum Luxus: Der klingende Name ist für diese Mission Programm in allen seinen Kreationen. Jacques Cavallier-Belletrud kann als Bilderbuch-Beispiel... Weiterlesen
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Wissenswertes

Personalisierung als Schlüssel zum Luxus: Der klingende Name ist für diese Mission Programm in allen seinen Kreationen. Jacques Cavallier-Belletrud kann als Bilderbuch-Beispiel für die Karriere eines Parfümeurs genannt werden. Bereits seit dem 15. Jahrhundert lebt und arbeitet seine Familie in der Parfümhauptstadt Grasse, wo er 1962 geboren wurde. Sein Vater und sein Großvater übten schon den Beruf des Parfümeurs aus, und so war es naheliegend, dass auch Jacques Cavallier-Belletrud dieser Familientradition folgte. Geschult in der hohen Kunst der Düfte wurde er bereits als Kind. Als Jugendlicher besserte er sein Taschengeld auf, indem er bei einigen Manufakturen in Grasse in den Ferien als Aushilfe anheuerte. Ein Sprachstudium führte ihn nach seinem Abitur zuerst nach Nizza. Doch der Ruf aus der Welt der schönen Düfte war nicht zu überhören.
Seine erste berufliche Station war der Dufthersteller „Charabot“. Nach drei Jahren wechselte er zu „Quest International“ in die Niederlande. 1988 trat er in das Unternehmen „PFW Aroma Chemicals B.V.“ ein und 1990 schließlich warb ihn Firmenich erfolgreich ab. Dort arbeitete er mit Alberto Morillas zusammen, mit dem gemeinsam er unter anderem für Calvin Klein „Truth“, für Carolina Herrera „Chic“ und für Givenchy „Hot Couture“ kreierte. An der Seite von Olivier Cresp für Cacharel „Amor Pour Homme Tentation“, für Christian Dior „Midnight Poison“ und „Nina“ für Nina Ricci. Für Yves Saint Laurent kreierte er unter anderem „Cinéma“ und „Rive Gauche Pour Homme“.
Ein ganz besonderes Novum scheint das Erfolgsgeheimnis vieler Parfüms von Jacques Cavallier-Belletrud auszuzeichnen. Er integrierte den synthetischen Duftstoff „Calone 1951“ in zahlreiche seiner Kreationen. Diese frische, maritime Note überzeugt beispielsweise in Giorgio Armanis „Aqua di Gio Pour Homme“ und „L'Eau d'Issey“ für den japanischen Design-Star Issey Miyake.
2012 verließ der Meisterparfümeur Firmenich, um der LVMH-Gruppe (Louis Vuitton Moët Hennessy) als Hausparfümeur beizutreten. Seither formulierte er allein für Louis Vuitton über 30 Duftkreationen. Sein jüngster Genie-Streich dürfte erneut in die Duftgeschichte eingehen: Für das Luxus-Klientel von Louis Vuitton bietet er maßgeschneiderte, individuelle Parfüms nach dem persönlichen Profil der Kund*innen an. Diese hochexklusiven „Made to measure-Parfüms“ erschaffen somit wieder Einzigartiges: Haute Couture für die Nase.
Recherchiert und verfasst von ParfumoParfumo