Papyrus Moléculaire 2020

Papyrus Moléculaire von Maison Crivelli
Käufe über Links auf unserer Website, etwa dem eBay Partner Network, können uns Provision einbringen.
7.6 / 10 153 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Maison Crivelli für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2020. Es wird noch produziert.
Käufe über Links auf unserer Website, etwa dem eBay Partner Network, können uns Provision einbringen.

Duftnoten

PapyrusPapyrus SandelholzSandelholz schwarzer Pfefferschwarzer Pfeffer LederLeder Tabak AbsolueTabak Absolue Tonkabohne AbsolueTonkabohne Absolue KorianderKoriander

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.6153 Bewertungen
Haltbarkeit
7.3132 Bewertungen
Sillage
6.7133 Bewertungen
Flakon
7.6119 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
6.174 Bewertungen
Eingetragen von M3000, letzte Aktualisierung am 30.05.2024.

Duftet ähnlich

Womit der Duft vergleichbar ist
Santal 33 (Eau de Parfum) von Le Labo
Santal 33 Eau de Parfum
Voile d'Ocre von Yves Rocher
Voile d'Ocre
Beso Negro von Beso Beach
Beso Negro
Match von Der Duft
Match
Sand Service von CRA-YON
Sand Service
Parisian Musc (Eau de Parfum) von Matière Première
Parisian Musc Eau de Parfum

Rezensionen

5 ausführliche Duftbeschreibungen
10
Flakon
5
Sillage
7
Haltbarkeit
7
Duft
Jingle

16 Rezensionen
Jingle
Jingle
Top Rezension 17  
Fenster auf im Arbeitszimmer
Als großer Fan grüner Düfte auch mit einer konzeptig-synthetischen Ausrichtung war der Papyrus Moléculaire ein klarer Testkandidat für mich. Als ich dann einen kleinen Hype darum zu verspüren glaubte, musste ich natürlich ran! Will ja nicht die letzte sei, die ihn entdeckt.

Papyrus Moléculaire startet grün-gewürzig mit dezenter Pfeffrigkeit, der Koriander meldet sich zuvorderst, das Karottengrün, und ich habe fast einen kampfer-/eukalyptusartigen Eindruck. Der Duft ist herb - toll! - und nicht süß. Ein klassisch grüner Auftakt, gut gemacht, aber auch nichts Neues.
Schon schnell ist das Elemi und Holzigkeit zu riechen, Gras, hier Rasen, und dann leicht bittere Blätter.
Eine gewisse Lebendigkeit ist dabei, über den Tabak, vermute ich, aber sehr dezent. Tonka dagegen müsste ich mir selbst schon stark suggerieren, um es zu riechen.
Herz- und Basis haben dann eine angenehme Harzlastigeit, sehr schön, wirklich, für die es sich fast lohnen würde, aber wegen der wenig originellen Kopfnoten ist, das sage ich gleich direkt, Papyrus Moléculaire kein Kaufkandidat für mich.
Der Papiereindruck, trockene Iris sind angenehm umsetzt, es handelt sich hier deswegen auch nicht um einen naturalistischen Naturduft. Die erwähnte Druckerpapier-/Tonerassoziation kann ich verstehen, ebenso die Safranassoziation, der ja oft auch etwas Papieriges hat.

In Bildern geschildert: Wir haben es hier mit einem Arbeits-/Schreibzimmer einer Autorin zu tun, die die Fenster weit öffnet hin zum Garten, kultivierter Garten wohlgemerkt, geharkt, begärtnert, ohne wuchernde Wilnis. Ein modernes Arbeitszimmer ohne ledergebundene Schinken im Tropenholzregal, sondern mit einem sleeken Notebook, dem Laserdrucker und der obligatorischen Wasserkaraffe. Vielleicht der augenzwinkernde Gedanke nur daran, wie man ein Pfeifchen rauchen könnte im Studierzimmer. Aber man raucht heutzutage nicht mehr.

Spezialanmerkung: Da ich weiß, dass das für manche hier ein Spezialinteresse ist, sei es erwähnt: Durch den grünen Start und die Harzigkeit im Drydown ist ein warm-kalter, aber auch ein saftig-trockener Duft gelungen.

In ähnliche Richtungen gehen meiner Meinung nach Maison Margielas (untitled), den ich gar nicht mal so dolle finde, Comme des Garçons Serpentine (den ich schätze wegen seiner Asphaltnote), Eau d'Italie - Jardin du Poète (Garten as Garten can), Eau de Fleurs - Capucine von Chloé (auch wunderbar grün), oder, für mich neu entdeckt und als großartig befunden, Carthusias Essence of the Park. Wenn ich diese besitze und trage, brauche ich den Papyrus Moléculaire nicht.

Also ingesamt hatte ich mir ein bisschen mehr davon versprochen. Papyrus Moléculaire ist für mich wenig spektakulär und auch nicht aufregender als die Kombi Zeder, Iris + was Grün-Frisches. Wenn die Inspiration Zigarillo rauchende Frauen waren - näääh, das ist hier nicht abgebildet.

Wir kriegen keine Poesie getippt, da im Autorenzimmer, sondern eine Pressemitteilung für den Brotjob; wohlgelaunte Betriebsamkeit aber ist da, man ist so ziemlich zufrieden im Homeoffice.
6 Antworten
8
Preis
8
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
9
Duft
Fandaengo

61 Rezensionen
Fandaengo
Fandaengo
Hilfreiche Rezension 7  
Oh was trägst Du denn heute ...
... war das erste erstaunliche Kompliment meines Bruders, ein großgewachsener Naturbursche und absoluter Duft-Muffel (zumindest was von außen aufgetragene Düfte anbelangt).

Papyrus startet frisch mit einer unverkennbaren Papyrusnote - sehr angenehm und niemals "muffig". Leicht gewürzt und sehr fein abgestimmt durch schwarzen Pfeffer und Koriander. In der weiteren Entwicklung und speziell im Drydown bekommen die süßlich-bittere Tonkabohne und der süßlich-blumige Tabak ihren Platz. Die Ledernote kann ich nicht wahrnehmen.

Die Sillage ist raumfüllend und über einen überdurchschnittlich langen Zeitraum deutlich wahrnehmbar - aber nie kantig eher unterschwellig bestimmend.

Ein glücklichmachender Duft für die Frühjahrs- und Sommerzeit. Ab der dunklen, herbstlichen Zeit - zumindest sobald der Golden Summer zuneige geht - ist der frische-grüne Duft falsch platziert.

Er passt zu vielen Anlässen wie Büro, Freizeit und Sport. Ich würde ihn nicht zu "lauten" Abendveranstaltungen tragen, wo eine gewisse Eleganz und Duftlautstärke gefordert sind. Für mich ein perfekter Naturbursche - eben wie mein Bruder.
0 Antworten
6
Preis
8
Flakon
4
Sillage
4
Haltbarkeit
8
Duft
Annenas

24 Rezensionen
Annenas
Annenas
5  
In der ägyptischen Grabkammer
Papyrus ist hier wörtlich zu verstehen, mit allen Assoziationen zu ägyptischer Papierherstellung, Hieroglyphen, Wüstensand und geheimnisvoller Grabkammer. PM öffnet leicht muffig, feucht und mit unverkennbarer Papyrusnote. Leicht gewürzt durch Pfeffer und Koriander legt sich der Duft fast schon ölig auf die Haut und bleibt auch genau da: hautnah. Sillage ist kaum vorhanden, aber das stört eigentlich gar nicht, denn wer diesen Geruch gerne an sich hat, wird völlig glücklich damit sein, ihn für sich selbst zu haben.
Ich nehme ihn als feucht war, leicht muffiges Papyrus, erdig und doch irgendwo noch mit pudrigen, staubigen Untertönen. Wir sind hier nicht in einer lichten, hellen Bibliothek, die gar nach Moschus und Druckschwärze duftet. Oh nein, wir stehen mitten in einer ägyptischen Grabkammer. Die Feuchtigkeit perlt von den Steinen der Wände ab, von draußen weht ein trockener Wüstensandelholzwind, irgendwo in der Ecke wächst ein Büschel Koriander. Grabbeigaben sind uralte Papyri und Pfefferkörner. Tabak und Leder geben Tiefe, während die Tonkabohne einen leicht süßlich-modrigen Kontrast setzt.
Im Drydown verfliegt der Muff ein wenig, der Duft wird trockener und klarer, mehr Sand(elholz) und etwas weniger Würze. Und dann ist es ganz plötzlich vorbei. Wir treten aus der Grabkammer ins Licht und irgendwie ist der ganze Geruch einfach weg. Vielleicht noch ein Hauch Sand, ein leichtes Kratzen im Hals und Papyrus Moléculaire hat sich verflüchtigt wie eine Erinnerung an längst vergangene Kultur.
2 Antworten
7
Preis
8
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
8
Duft
Genoveva

49 Rezensionen
Genoveva
Genoveva
2  
Herbe Erfrischung...
Ich fliehe aus der Sommerhitze und stehe plötzlich in einem kühlen Gemäuer, vielleicht eine alte Kirche. Ich lasse mich in einer der Bänke nieder und schließe kurz die Augen. Im Kirchgarten rauschen die Bäume, ich höre knackendes Holz. Ich trete zwischen die alten Kastanien und Buchen, die Stämme sind trocken und warm. Überall wächst und gedeiht das Grün. Ein würziger, leicht scharfer Geruch steigt mir in die Nase, den ich in seiner Herbheit aber als sehr erfrischend wahrnehme. Von Ferne ist die Ahnung eines nahenden Gewitters zu spüren, die Luft flirrt, der Wind nimmt langsam zu. Ich kann den Regen riechen, noch bevor ich ihn spüre. Ich trete den Heimweg an, ich rieche Kräuter, Farne und weichen Waldboden. Die ersten Tropfen fallen auf meine sommerwarme Haut, ich schließe die Augen und breite meine Arme aus...

2 Antworten
6
Preis
7
Flakon
9
Sillage
9
Haltbarkeit
7
Duft
LeopGra

31 Rezensionen
LeopGra
LeopGra
2  
Ätherisches Echo. Papyrus unter würzigen Koriander!
Nachdem ich vor einer Weile die Extrait‘s aus dem Hause Crivelli getestet habe, erwartete mich nun der Papyrus Moléculaire und es gibt einiges zu ihm zu sagen.

Erfrischung, Mittelmeer, Kräuterbeet und Würze sind einige Begriffe die mir beim Aufsprühen ins Gedächtnis kommen.

Die Kopfnote steigt ein mit einer frischen Schärfe die zunächst vom Papyrus, aber auch von intensivem Koriander geleitet wird. Es ist die pure Natur! Die intensiven grünen und leicht balsamischen Akkorde sind mit Sicherheit nicht jedermanns Sache, und stoßen mit mir nach einer Weile ebenso in Konflikt. Vor allem ein stark würziger Pfeffer übersteigt die Harmonie und überschattet nach einer Weile die frischen Noten.

Nach einigen Stunden entwickelt sich der Duft in eine harzige und holzige Richtung, die meiner Meinung nach einen genialen Drydown hinlegt. Es wird weniger frisch und grün, dafür mehr holzig und würzig.

Den Tabak & Tonka halten sich eher bedeckt und lassen sich auch nur in geringen Maße riechen.

H/S top! Nach 6-8 Stunden noch auch der Haut und bis zu 24h in den Klamotten. Ein starker Pluspunkt!

Ich würde sagen, der Papyrus Moleculaire ähnelt Düften wie dem Derby oder auch dem Ambre Chromatique .

Allgemein gesagt ist es ein durchschnittlich guter Frühling, Sommerduft für Männer auch auch Frauen. Die Kombi aus Frische und Holz ist schon echt gut, nur stört mich die intensive Würze ein wenig.
Als Probe ist er aber auf jeden Fall geeignet.
0 Antworten

Statements

46 kurze Meinungen zum Parfum
NuiWhakakoreNuiWhakakore vor 3 Jahren
7
Sillage
7
Haltbarkeit
7.5
Duft
Meine Zigarre ist mit Papyrus gerollt
karottenförmig, zitrusfrisch
mit Irispuder und Eherweniharz
glimmt süßlich aus
25 Antworten
Sweetsmell75Sweetsmell75 vor 3 Jahren
8
Flakon
6
Sillage
7
Haltbarkeit
7
Duft
Wunderbar Hellgrün...
Trocken-holziger Pflanzensaft
m. Tonka
doch leider entwickelt sich mal wieder eine
Sandelholzfeige auf meiner Haut!
19 Antworten
AukaiAukai vor 2 Jahren
6
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Bücher der Weisheit,
gebunden in zärtliches Leder,
erzählen sandelträumende Liebesgeschichten
von Tabak und Tonka.
Pfeffer lauscht gebannt.
14 Antworten
YataganYatagan vor 4 Jahren
7
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
7.5
Duft
An sich ein guter Konzeptduft: grün, würzig, pudrig, rauchig, trocken, hesperidisch und trotz allem ist mir das zu konstruiert artifiziell.
8 Antworten
Stella73Stella73 vor 2 Monaten
7
Sillage
8
Haltbarkeit
6.5
Duft
Papyrus erwartet
Und voll das Sandelholz bekommen
Von Anfang bis Ende
Andere Noten zu erahnen
Koriander am Ende
Frischt auf#
22 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

Bilder

2 Parfumfotos der Community

Beliebt von Maison Crivelli

Oud Maracujá von Maison Crivelli Iris Malikhân von Maison Crivelli Hibiscus MahaJád von Maison Crivelli Bois Datchaï von Maison Crivelli Santal Volcanique von Maison Crivelli Oud Stallion von Maison Crivelli Ambre Chromatique von Maison Crivelli Absinthe Boréale von Maison Crivelli Rose Saltifolia von Maison Crivelli Ingredients 07\2012 von Maison Crivelli Neroli Nasimba von Maison Crivelli Tubéreuse Astrale von Maison Crivelli Fleur Diamantine von Maison Crivelli Citrus Batikanga von Maison Crivelli Lys Sølaberg von Maison Crivelli Osmanthe Kōdoshān von Maison Crivelli Patchouli Magnetik von Maison Crivelli Cuir InfraRouge von Maison Crivelli Oud Cadenza von Maison Crivelli