Tubéreuse Astrale 2024

Tubéreuse Astrale von Maison Crivelli
Käufe über Links auf unserer Website, etwa dem eBay Partner Network, können uns Provision einbringen.
7.9 / 10 39 Bewertungen
Ein neues Parfum von Maison Crivelli für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2024. Der Duft ist blumig-süß. Haltbarkeit und Sillage sind überdurchschnittlich.
Aussprache
Käufe über Links auf unserer Website, etwa dem eBay Partner Network, können uns Provision einbringen.

Duftrichtung

Blumig
Süß
Cremig
Ledrig
Holzig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
ZimtZimt KreuzkümmelKreuzkümmel
Herznote Herznote
chinesischer Osmanthus Absoluechinesischer Osmanthus Absolue indische Tuberose Absolueindische Tuberose Absolue MöhrensamenMöhrensamen
Basisnote Basisnote
LedernotenLedernoten spanische Zistrose Absoluespanische Zistrose Absolue VanilleVanille MoschusMoschus indonesisches Patchouliindonesisches Patchouli

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.939 Bewertungen
Haltbarkeit
8.936 Bewertungen
Sillage
8.736 Bewertungen
Flakon
7.633 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
6.926 Bewertungen
Eingetragen von Spl3xx, letzte Aktualisierung am 21.06.2024.

Duftet ähnlich

Womit der Duft vergleichbar ist

Rezensionen

2 ausführliche Duftbeschreibungen
5
Flakon
8
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
XyzXyz

18 Rezensionen
XyzXyz
XyzXyz
1  
Dr. Dr. Astralmöhre Horrordrydown
Gemeinsam mit einem italienischen Flakon kam zu mir eine Kiste aus Pappe.

Weil: Maison Crivelli stecken alles, was sie zu versenden gedenken, erstmal in einen Karton. Also, in noch einen. Nicht nur in den außen drum - und so kams, dass ich zunächst weder Sprühzeug noch sonstwas bekam, sondern bloß einen Schreck.
Einen Farb-Schreck. Denn besagte Pappkiste hat eine, wie soll ich’s nett sagen, achja ich weiß, sehnervzerfetzende Farbe…
Andere schwierige Farben haben ja zuweilen den e i n e n Bereich, wo sie cool aussehen, fast so, als wären sie schön, wie etwa grau-lila Mauve an einer Rose, oder rötliches Beige an einem Pferd, aber das hier ist wahrhaft indiskutabel, echdjetzmah, wuä.
Allerdings lässt sie sich besagtes furchtbar gefärbtes Ding nur mit dramatischer Langsamkeit öffnen, egal, wie fest und wie ruckartig man am Deckel zieht, noch dazu mit Geräusch (!) - was Sachen, die man da rein steckt, einen echt fetten Auftritt verschafft. Und daaas macht sie, wie ich sogleich erkannte, zum idealen Easter-Egg für den - Schulunterricht.
Was, häääh?
Na, so halt: Ins „Easter Egg“ werden Kärtchen gesteckt, auf denen Fremdwörter stehen, die später zB im T e x t auftauchen, oder ein USB Stick mit Bildern, die besagte Begriffe erläutern; das Ganze wird versteckt, später gesucht&gefunden.
- Der Fund begeistert, was die Fremdwörter im Innern zur spannenden Beute erhebt, sodass die Erklärungen, was sie bedeuten, besser im jeweiligen Kindsköpflein b l e i b e n.

Also, nich, dass in drei Tagen schomm widder eine:r fragt: Wassissnochmah `olfaktorisch´! Oder so! Wie auch immer! Wie dem auch sei! Na jedenfalls! - Brutal geschüttelt von diesen übelst entgegengesetzten Gefühlen glich ich mehr&mehr einem Kinde, das mit dem Verpackungsmüll spielt, also, wer kann meine Überraschung beschreiben, als ich dann endlich doch mal abließ von dem blöden Karton und im Packpapier auch noch P a r f ü m s entdeckte.

Ja, ja. Außer Oud Stallion vier Proben. - Geilst.
Ums gleich zu sagen, alle vier fand ich schön, und gleich zwei erwiesen sich sogar als Treffer. Einer davon ist nun „Tubereuse Astral“. OK, mèh, so soft-drink-o-eske Farben wie dieses Rot erinnern mich jetzt an mein Erlebnis mit diesem „Flamenco“-Gebräu. Aaber. Mann! - I s t dieses Zeug geil…. Ja, leider ^^. Leider echt geil.

Insgesamt ist es einmal mehr einer dieser dieser dieser hmm sagen wir mal, „westliche Märchen-Blicke“ auf den Orient: Ein gewürzlastiger, fremdartiger Traum.
Nach kurzem Googeln, mit was überhaupt da drinne zu rechnen ist, entlockte mir die Duftpyramide zwei Nicken und mehrere Häh`s, aber, eins nach dem andern.

Es dauert nicht lang, und der Zimt donnert durch, aber: Ohne dabei zu nerven. Ich meine, hey. Das muss man erstmal können, so als Zimt, ich meine, donnern, ohne zu nerven…! Von meinem Zweitlieblingscheapy Heroic Man bin ich da nicht verwöhnt, wo schon das Bisschen Zimt, was da offenbar drin ist, sich wie ne Dampflock benimmt. Hier aber riecht es fast, als wäre gar nicht Zimt der Verursacher, sondern was Feineres. Etwa die Sorte „Rokoko“ der Japanischen Wildrose rosa rugosa… Rugosas riechen ja eh schon recht zimtig, aber Rokoko (Foto) stellt alles in den Schatten. Allerfeinster Zimt pur. Gäbe es die mal als monotheDuft, wär ich auf Jeden sofort dabei

Na jedenfalls. Dieser donnernde und dabei elegante Zimt ist cool für Fälle, wenn man mal ganz wild darauf ist (was mir sonst eher bei Kardamon passiert ^^). Am ersten Tag, als ich die astrale Tuberose gerade zum ersten Mal auf Pappe gewittert hatte und sie zum ersten Mal Probe trug, ward ich im Zimtflash ganz außer mir und dieselte mich mit fünf Sprühern ein - sodass ich vor dem Sport nochmal duschen musste, und zwar mit ganz ganz viel Schrubben.

Übrigens war das mein Glück; beim zweiten Selbstversuch merkte ich nach etwa zehn Stunden, dass ich am Vortag wahrscheinlich draufgegangen wär, wenn ich die fünf Sprutze bis zum Drydown mitgekriegt hätte.
Dann hätt‘ mich der Patchouli erwürgt.

Ja, leider: Patchouli. Genau d e r kommt ins Spiel. Und dem mangelt es dann auch, anders als unserem Zimt, an Disziplin.
Und an Dezenz. Und an Stil, finde ich, auch - bedauerlicherweise kommt der als fettes Axxxxoch daher, um es mal ganz nett zu sagen.

KA, warum die den reingerührt haben, sollte wahrscheinlich was Mystisches sein. Ich komme also besser gleich mal zum `Wann, wer, und wo´: Für junge Leute ist dieses Parföng meiner (!) Nase nach nix. Dazu ist es trotz all seiner Vielschichtigkeit, trotz der ganz leichten Säure, die fast sowas wie ein bisschen Frische rein bringt, sowie der modischen Süße zu abgehoben und distinguiert. Zudem isses irgendwie - ich sachs mah so: Flirt-ungeeignet:
Wer nicht vergeben, uralt, desinteressiert ist und auch nur latent damit rechnet, den/der einen/(mehreren/was weiß denn ich) kennen zu lernen, bzw. mal eine nette Kurzbegegnung zu haben, sollte - echdjetzt - was anderes tragen XD .

Auch das beschrieene „Altbackene“ kommt im Drydown tatsächlich durch. - Darum wäre es etwa für mich kein Duft für jeden Tag; um zum Selbstdarstellungsteil der Rezi zu kommen: Ich bringe lieber Abwechslung in die Eindrücke, die die Welt von mir hat.
Vielleicht so ein Punker-Ding! Von vor 40 Jahren! Na jedenfalls!
Auf jeden Fall passt Tubereuse Astrale in einen kalten, verregneten Juni… Wie, Juni?! Ja, klar.

Klar!! Ich finds eh blöd, Orientalen oder sowas, was Otto Normo halt etwa „schwer“ nennen tät‘, automatisch in Herbst und Winter einzuordnen: Im Gegenteil, zu einem Hochsommertag gehört für mich „Aura“, wenn ich Karre fahre, was man im Winter halt nicht mehr macht, wenn man bald zum dritten Mal zwanzig wird, will ich Oud Stallion riechen.
Beim Herumklettern im Wald wiederum mag ich sowas wie Sugar Leather, und Kirschen- und Zwetschendüfte gehören für mich eh in den Sommer… Und d a s Zeug hier, ja, das ist gut für sommerliche (!) Kurzreisen in alle möglichen Abenteuer (`zu allen möglichen Abenteuern´?!kann mich gradnich entscheiden). Wenn man einen Tarnanzug aus Distinguiertheit dabei haben möchte. Und dann auch noch der Sommer aus vielen Wolken und kalten Winden besteht - hervorragend. passt. (…Nachtrag !! Auf der Crivelli Seite steht in der Gebrauchsanleitung, dass man dabei nachts Sterne angucken soll. - Also. Wer macht denn sowas im W i n t e r.)

Unisex wiederum ist es durchaus, weil es in Etwa so sexy ist wie ein Keks; ich persönlich würde an Leuten in Männerkörpern was Erotischeres riechen wollen.
Bei Tubereuse Astral sieht man viel mehr sowas wie die Großväter meines Primär-Klientels. Obwohl, für so Oppas ist es ein bisschen zu süß… Dann eher eine Astrid Lindgren ü60, die fröhlich auf blühende Bäume rauf klettert, um dort Gewürzkuchen zu essen, zusammen mit Sheherazade, ihrer imaginären Freundin aus einem Land, das es leider in Echt so nicht gibt.

Der Start erinnert mich beinahe ein bisschen an Sugar Leather.
Ja, echt! Zumindest etwas! Es kommt aber alles andere als staubtrocken daher, sondern beinahe schon dumpfig swampig, als würde man im Regenwald einen Fluss überqueren, aaaah, diese Hektik, alle schreien durcheinander, warum denn bloß, es platscht, es zischt, statt in einer staubigen Wüste geruhsam Tee zu trinken -
Ja, ja. - Einen Tucken grüner, einen (angenehmen) Hauch säuerlicher und einen Müh blumiger (und zum Schluss natürlich ganz - aber dazu komme ich noch).
Was heißt „blumiger“.
Dieses winzige Bisschen von einem Hauch erinnert viel eher an grüne Zweige beim Strauchschnitt als an duftige Blüten. Der besagte, edle Zimt an sich ist für mich dezent unterlegt mit dem Geruch von trockenem Stroh ….. und: …….Dem einer besonders fremdartigen Frucht, die auch eine saftige Sukkulenten-Blüte sein könnte.

Ich seh‘ da Petalen, die man in saftige Scheiben schneidet wie Gurken, für einen Salat - in einem Restaurant auf der Orville, etwa, oder im Quarks - auf Deep Space Nine…
Ernsthaft einordnen oder mit was Realem assoziieren kann ich das nicht. Vielleicht bin ich da assoziationsblöd, oder überhaupt nasenblöd. Ist mir auch egal.
Na jedenfalls! Nach drei bis vier Stunden startet dann etwas durch, was nur der mysteriöse Möhrensamen sein kann (eins meiner zuvor genannten `HÄH´s). Da ich nicht an meim’ Saatgut zu riechen pflege und den Geruch von fertigen Möhren keinesfalls mag, ward’ ich überrascht: Dieses Aroma finde ich h e r r l i c h.

Es schwebt über der Haut, wie eine Schicht.
Ein pflanzlicher Duft frei von Frucht, Blume und Grün, getreidig, beinahe.
Ein satter Duft fetter Körner.

„Leder“ wiederum ist mindestens genauso gut versteckt wie etwa im Sugar Leather. Beide hätten ruhig zehn Mal ledriger sein können. (Bei einer solchen Süße ein echt starkes Leder, das wäre mal was. Scheints aber leider nicht häufig zu geben - das ist einmal mehr dieses doofe EntwederOder-Denken, geschuldet der heutigen Zeit.)

Indien-Laden kommt für mich übrigens kein bisschen vor. Vielleicht assoziieren das jene, die eigentlich nie in sowas drinne gewesen sind, weil‘s sowas schon seit Jahren fast (!!) gar nicht mehr gibt. - Üüsch weiß jedoch noch äußerst genau, wie die in Echt riechen, denn wir Punks haben vor 44 (!!) Jahren monatelang tagsüber (tagsüber…!!!) in solchen Dingern drin abgehangen.
((FunFact-lastiger Exkurs - unter anderem bei einem wundervollen, damals schon „alten“ Inder, der mir, irrerweise nach besagten über 4 Jahrzehnten, ausgerechnet dieses Jahr (Wahnsinn -!!-), begegnet ist. Kein Scheiß. Flitzte grad so grad auf einem Fahrrad einher, und ich so, `Hey, X !´ - Eine dieser Begrüßungen/Begegnungen, als hätte man sich 8 Tage lang nich gesehn … ^^ Mein Gott, der muss jetzt so um die hunnerd sein ^^ …….Ja ja. Sicher ein verkappter Außerirdischer.))

Na jedenfalls, wie Tubereuse Astrale riecht so ein Laden jedenfalls n i t . Die riechen soooowas von anders. Aber ich weiß haargenau, was damit gemeint ist. Und, guckst du, dann kommts: Die erste Phase vom Drydown ist bereits düster-schwülstig und irgendwie komisch, und dazu schon zu süß (ein Drydown sollte nicht s ü ß sein, find ich). Und die zweite Phase erst - wow.

Wow…! Ich erinnere mich an die Seeschlange, die in der Endphase von Black Sea zuschlägt - und auch Tubereuse Astrale sorgt für einen Horroreffekt: Zumindest jene, die das Zeugs auf solche Kleidung gesprüht hatten, die man n i c h t andauernd wäscht, Hoodie, Schal, Halstuch oder gar Pulli, erleben ihr stinkiges Wunder.
Crivelli-Enthusiast:innen, bitte weg-lesen (und Öffi-Benutzer:innen, die z.B. nach 8 Stunden Arbeit in Busse steigen müssen, bitte aufpassen!):
Nach etwa 9 Stunden riechen mit Tubereuse Astrale besprühte Textilien nach ungelüftetem Heilstein-Shop, die betagte Inhaberin ständig mit süßlichen Ölen hantiert. Aaah; aaah… Manchmal riecht Patchouli dann doch nicht so gut. - Eher möchtegern-exotisch als „gut“, so lila-schwülstig, irgendwie - - huah iih Heilsteine.

- Gäh. Wie gut, dass ich den Klamotten-Test immer erstmal an einem sauberen Staubtuch vollführe. Kann ja sein, dass ich einfach nur eine Aversion gegen zu viel Patchouli habe, aber so objektiv wie möglich gesehen ist das schlicht&einfach too much. Soviel hektische Süße, soviel donnerndes Zeuch.)

Frisch aufgesprüht, hat dieser Duft glücklicherweise noch keine Hippie-Vibes. Für gleich mehrere, sehr schöne Stunden ist es, als ob Blanche Bête und Sugar Leather ein anständiges Arbeiterpaar wären und eine Tochter bekommen, die plötzlich lauter Examen macht und flugs promovierte Professorin wird...

Was jetzt nicht heißen soll, dass Tubereuse Astrale den beiden Gerüchen stark ähnelt,
oder, was Besseres ist als die beiden genannten anderen Düfte,
und erst recht nicht, dass Professorinnen was Besseres sind als Arbeiter:
A), bin ich selber ein Arbeiterkind - - - und
B), Sugar Leather ist sogar mein Signatur…
…Und das, während Tubereuse Astrale noch bangen muss, ob ich in den nächsten paar Jahren den Kauf eines Flakons überhaupt mal e r w ä g e.

Ja, ja! Mal sehn, mal sehn... Die Frau Dr. Dr. Astralmöhre-Horrordrydown hat halt, wie gesacht, in der Schlussphase genau diese bei Intellektuellen leider, leider zuweilen auftretende - bösere Zungen würden sagen „öfter mal vorkommende“ - schlecht verhohlen passiv-aggressive Süße, mit der ich nunmal wüüürklich nich kann :D .
3 Antworten
8
Sillage
9
Haltbarkeit
4
Duft
Lilsniffles

29 Rezensionen
Lilsniffles
Lilsniffles
Hilfreiche Rezension 10  
Leder und Knete im Esoterikladen
Huch, was hab ich hier denn für eine Probe bekommen? Gewollt hab ich sie nicht, aber ich kann sie ja dennoch testen. Allein die Farbe lässt mich schon schlimmstes denken.

Und.. Ja - Wo fange ich an? Unangenehm pappig intensiver Duft, absolut nicht mein Stil, aber hier ist alles Geschmackssache. Ich persönlich finde ihn schrecklich, und würde ihn gerne von mir waschen, aber dann kann ich auch nicht weiter auf den Duft eingehen. Dieser Duft ist altbacken, oldschool, das ist nur was für Menschen die auf Vergangenheit stehen. Meine Uroma hätte ihn geliebt, für meine 60 Jährige Mutter wäre er wahrscheinlich schon zu oldschool.

Das Opening ist Esoterikladen pur. Du stehst in der Schlange, heute ist großer Summer Sale für Kristalle & Lebenstränke. So viele Menschen im Store, du stehst gequetscht zwischen zwei Herren im alten warmen Echtledermantel. Es knartscht und quietscht während sie sich weiter bewegen, und du feststeckst. Du versuchst Luft zu bekommen, doch alles was du einatmest ist Räucherstäbchendunst, abgestanden und in die Jahre gekommen, man riecht keine Würze, sondern nur noch die laschen alten weichen Stäbchen. Jeder Atemzug von diesem Duft gibt mir Kopfschmerzen, mehr und mehr.

Dann kommt die Ledernote noch penetranter durch, du flutscht zwischen den zwei Ledermantelherren durch, und landest in einem Korb voller alter Sandalen. Neben dir ein Kind, unbeaufsichtigt, es wirft dir Knete ins Gesicht. "Wie kannst du es wagen auf den Sandalenkorb zu fallen!" - Plop, plop, plop, ein Kneteball nach dem anderen, ein paar bleiben in deiner Nase stecken, du erstickst an Knete, bist umgeben von Leder. Ein Hauch Gummi irgendwie. Du willst aus dem Korb flüchten, aber rutscht auf der Knete aus und fällst direkt wieder rein.

Eine Mitarbeiterin kommt, "Hey, du siehst ziemlich verkümmert dort im Korb aus, willst du vielleicht Karottenkuchen?" - Ja, warum nicht. Passt mir gerade zwar so gar nicht, aber ich hab immer Lust auf Kuchen. Und dann wirft sie mir den Karottenkuchen ins Gesicht. "Wie kannst du es wagen auf den Sandalenkorb zu fallen!" - Plop, plop, plop, mir fliegt Karottenkuchen und Knete ins Gesicht. Die Ledermantelherren waren eigentlich Vampire, und flattern mit dem Mantel weg, der Dunst intensiviert sich durch die aufgewirbelte Luft noch mal.

Eine Stunde vergeht, ich habe aufgegeben. Langsam gewöhne ich mich an diesen Dunst. Es sticht was süßes durch, eine Frau kam in den Esoterikladen, sie trug irgendwas mit Vanille, ein Stoß frischer Luft gepaart mit ihrem Duft. Und genau so schnell verschwand sie auch wieder, aber die Erinnerung bleibt.

Ich atme tief durch, "was mache ich jetzt?", ich bin gefangen hier. Eine Mitarbeiterin öffnet die Ladentür, "És ist ganz schön stickig hier!" - Und es kommt etwas frische, ich merke eine ganz leichte Zitrik, irgendwer draußen hat einen Limonadenstand, die Luft entspannt sich langsam, doch die Noten von vorher schweben immer noch um mich herum.

Und damit endet der Duft dann auch. Kein großer Verlauf, anfangs penetrant wuchtig ins Gesicht, dann wird er langsam leichter, aber bleibt weiterhin unangenehm in meiner Nase liegen. Ganz schön gruselig. Er hält echt lange, hab ihn seit 10 Stunden am Handrücken, und er gibt nicht auf, er wird nur ruhiger. Aber selbst wenn er ruhig ist, ist er meiner Meinung nach nicht schön. Sillage ist stark, der Dunst bleibt im Raum kleben.
3 Antworten

Statements

11 kurze Meinungen zum Parfum
Kalinka1973Kalinka1973 vor 3 Monaten
7
Flakon
8
Sillage
8
Haltbarkeit
6
Duft
Ich mag Tuberose gerne... Nur hier rieche leider gar keine. Kümmel und Möhre führen das Feld an, übergeben später an Patchouli und Leder. *
18 Antworten
Jeanette7Jeanette7 vor 3 Monaten
10
Flakon
10
Sillage
10
Haltbarkeit
9
Duft
Fruchtige Facetten von Osmanthus, Tuberose, ein auf meiner Haut dezentes Leder.Umhüllt von Vanille und etwas Patchouli. Starke Sillage.Liebs
3 Antworten
RaulskiRaulski vor 4 Monaten
8
Flakon
9
Sillage
10
Haltbarkeit
8
Duft
Cremiger Mix aus Tuberose und anderen blumigen Noten. Leder und Moschus runden den Duft ab und geben ihm astrale Performance!
0 Antworten
TomkleinsTomkleins vor 4 Monaten
10
Sillage
10
Haltbarkeit
7
Duft
Cremig-gesüßte Tuberose mit ledrigen Nuancen auf einer potenten Akigalawood-Basis. Fluffiger Moschus rundet ab. Lautstark und relativ süß.
0 Antworten
RebReb vor 4 Monaten
8
Flakon
8
Sillage
10
Haltbarkeit
10
Duft
Patchouli sehr präsent. Ich finde Ähnlichkeit mit "Patchouli Magnetik". Für mich nicht süß. Die Tuberose hat sich versteckt.
0 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

Beliebt von Maison Crivelli

Oud Maracujá von Maison Crivelli Iris Malikhân von Maison Crivelli Hibiscus MahaJád von Maison Crivelli Bois Datchaï von Maison Crivelli Papyrus Moléculaire von Maison Crivelli Santal Volcanique von Maison Crivelli Ambre Chromatique von Maison Crivelli Oud Stallion von Maison Crivelli Absinthe Boréale von Maison Crivelli Rose Saltifolia von Maison Crivelli Ingredients 07\2012 von Maison Crivelli Neroli Nasimba von Maison Crivelli Citrus Batikanga von Maison Crivelli Fleur Diamantine von Maison Crivelli Lys Sølaberg von Maison Crivelli Osmanthe Kōdoshān von Maison Crivelli Patchouli Magnetik von Maison Crivelli Cuir InfraRouge von Maison Crivelli