
Funumai1
33 Rezensionen

Funumai1
1
Silvester im Berghain
Im Schatten des Kometen
Soundtrack: Troy - Shadow of the comet
Das Berghain ist ein Ort, an dem ein Duft mehr sein muss als Begleitung – er muss bestehen, sich durchdrängen und eine eigene Spur hinterlassen. Zwischen flackerndem Licht, Bass und unzähligen, verschmelzenden Körpern sammeln sich Gerüche, die zarte Kompositionen sofort verschlucken würden. Wer hier bestehen will, braucht Düfte, die nicht flüstern, sondern sagen: „Hier bin ich.“ Black Oud Extreme Amber gehört genau in diese Kategorie: dunkel, warm, präsent – und ein bisschen selbstverliebt auf die charmanteste Art.
Schon der erste Sprühstoß legt sich samtig, aber mit Ansage auf die Haut. Amber strahlt Wärme und Opulenz aus, das Oud tritt kultiviert und souverän auf, wie schwarzer Samt statt grellem Feuerwerk. Süße, Rauch und erdige Tiefe greifen perfekt ineinander, dicht verwoben, etwas unkontrolliert – ein Duft, der Nacht, Raum und Aufmerksamkeit fordert und bekommt.
Im Drydown bleibt Black Oud Extreme Amber kraftvoll, zieht sich nicht zurück, wird nicht körpernah. Er verdichtet sich, raucht dunkler, erinnert unverkennbar an Black Afgano Extrait de Parfum von Nasomatto – nicht kopiert, sondern als souveräne, bewusste Referenz.
Er hinterlässt aber mehr ein Augenzwinkern in diese Richtung, als dass er sagt „Ich ersetze dich“.
In meiner zweiten Runde an Silvester im Berghain – nach dem Mittag zuvor – zeigte sich der Club in voller Ekstase. Auf dem Floor verschmolzen Körper, Licht und Bass, der DJ hielt die Menge hypnotisch in Bewegung.
Es läuft „Shadow of the Comet“ von Troy, ein musikalisches Stück, das wie ein dunkler Komet langsam über den Club zieht. Tiefe, vibrierende Bässe rollen wie ein unerbittlicher Schatten über die tanzenden Körper, während flirrende Synthesizerblitze wie Sternenstaub durch die Luft schneiden. Die Melodie baut eine hypnotische Spannung auf, zwischen Chaos und Kontrolle, zwischen nihilistischer Ekstase und schwebender Dunkelheit. Jeder Beat wirkt wie ein Puls, der alles umhüllt, jeden Bewegungsfluss steuert – und in diesem Moment fühlt es sich an, als würde die Zeit selbst den Atem anhalten.
Der große Schatten lag über den Tanzenden, als würden sie gemeinsam den Weltuntergang feiern. Mitten in dieser Dynamik wirkte Black Oud Extreme Amber wie der Staub eines Kometen: dunkel, allgegenwärtig, unübersehbar – nicht greifbar, aber präsent.
Am Ende bleibt ein Duft, der Präsenz nicht als Phase versteht, sondern als Konstante. Üppig, selbstbewusst, dramatisch – und genau deshalb so gut. Black Oud Extreme Amber weiß, wer er ist, und entschuldigt sich nicht dafür.
Soundtrack: Troy - Shadow of the comet
Das Berghain ist ein Ort, an dem ein Duft mehr sein muss als Begleitung – er muss bestehen, sich durchdrängen und eine eigene Spur hinterlassen. Zwischen flackerndem Licht, Bass und unzähligen, verschmelzenden Körpern sammeln sich Gerüche, die zarte Kompositionen sofort verschlucken würden. Wer hier bestehen will, braucht Düfte, die nicht flüstern, sondern sagen: „Hier bin ich.“ Black Oud Extreme Amber gehört genau in diese Kategorie: dunkel, warm, präsent – und ein bisschen selbstverliebt auf die charmanteste Art.
Schon der erste Sprühstoß legt sich samtig, aber mit Ansage auf die Haut. Amber strahlt Wärme und Opulenz aus, das Oud tritt kultiviert und souverän auf, wie schwarzer Samt statt grellem Feuerwerk. Süße, Rauch und erdige Tiefe greifen perfekt ineinander, dicht verwoben, etwas unkontrolliert – ein Duft, der Nacht, Raum und Aufmerksamkeit fordert und bekommt.
Im Drydown bleibt Black Oud Extreme Amber kraftvoll, zieht sich nicht zurück, wird nicht körpernah. Er verdichtet sich, raucht dunkler, erinnert unverkennbar an Black Afgano Extrait de Parfum von Nasomatto – nicht kopiert, sondern als souveräne, bewusste Referenz.
Er hinterlässt aber mehr ein Augenzwinkern in diese Richtung, als dass er sagt „Ich ersetze dich“.
In meiner zweiten Runde an Silvester im Berghain – nach dem Mittag zuvor – zeigte sich der Club in voller Ekstase. Auf dem Floor verschmolzen Körper, Licht und Bass, der DJ hielt die Menge hypnotisch in Bewegung.
Es läuft „Shadow of the Comet“ von Troy, ein musikalisches Stück, das wie ein dunkler Komet langsam über den Club zieht. Tiefe, vibrierende Bässe rollen wie ein unerbittlicher Schatten über die tanzenden Körper, während flirrende Synthesizerblitze wie Sternenstaub durch die Luft schneiden. Die Melodie baut eine hypnotische Spannung auf, zwischen Chaos und Kontrolle, zwischen nihilistischer Ekstase und schwebender Dunkelheit. Jeder Beat wirkt wie ein Puls, der alles umhüllt, jeden Bewegungsfluss steuert – und in diesem Moment fühlt es sich an, als würde die Zeit selbst den Atem anhalten.
Der große Schatten lag über den Tanzenden, als würden sie gemeinsam den Weltuntergang feiern. Mitten in dieser Dynamik wirkte Black Oud Extreme Amber wie der Staub eines Kometen: dunkel, allgegenwärtig, unübersehbar – nicht greifbar, aber präsent.
Am Ende bleibt ein Duft, der Präsenz nicht als Phase versteht, sondern als Konstante. Üppig, selbstbewusst, dramatisch – und genau deshalb so gut. Black Oud Extreme Amber weiß, wer er ist, und entschuldigt sich nicht dafür.



Kopfnote
Gewürze
Weihrauch
Herznote
Oud
Ambra
Basisnote
Bibergeil
Sandelholz
Vanille
Zeder
Zibet


Luwa
Xecut
ParfumAholic
NeonNoir
Caligari

































