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Oxygène Homme 2001 Eau de Toilette

7.1 / 10 96 Bewertungen
Ein Parfum von Lanvin für Herren, erschienen im Jahr 2001. Der Duft ist frisch-grün. Die Produktion wurde offenbar eingestellt.
Aussprache Vergleich
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Duftrichtung

Frisch
Grün
Würzig
Aquatisch
Holzig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
ZypresseZypresse TannenharzTannenharz EstragonEstragon KorianderKoriander
Herznote Herznote
MyrteMyrte WacholderWacholder
Basisnote Basisnote
ZederZeder weißer Moschusweißer Moschus

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.196 Bewertungen
Haltbarkeit
6.279 Bewertungen
Sillage
5.870 Bewertungen
Flakon
6.284 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
7.838 Bewertungen
Eingetragen von DonVanVliet · letzte Aktualisierung am 13.09.2025.
Quellenbasiert & geprüft

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Rezensionen

9 ausführliche Duftbeschreibungen
9Duft 7Haltbarkeit 6Sillage
Minigolf

2547 Rezensionen
Minigolf
Minigolf
Sehr hilfreiche Rezension 10  
Hellblaue Langeweile? ...Von wegen! .....
.... Finst'rer Wald vom Feinsten! Sindes die Vogesen? Ist es der Schwarzwald, der Taunus oder einer von Kanadas Wäldern? Diese Frage ist von mir selber, den Duft in der Nase, recht einfach zu beantworten : KEINER der genannten. Es ist ein Koniferenwald aus Zedern, Tannen und Kiefern in großer Meeresnähe. Einer der geheimnisvollen Waldstreifen in der Nähe einer Küste im Norden. Oder einer der Norwegischen Fjord- Wälder.
Eine sehr harzreiche Duftmischung verschiedener Nadelgehölze, einer dicken Brise Meeresluft, ein kühler Wind. Und im Winter mit Raureif und feinen Eisnadeln bedeckte Zweige und Äste. Im Sommer das würzige Aufeinandertreffen von Sonnenschein und Salzwasser. Von wärmenden Strahlen und kühler, klarer Luft. Die erfüllt ist von Flirren und den Aromen der Elemente. Blau für Wasser und Himmel, Grün für harzreiche Bäume, Braun für Nadeln-bedeckten Waldboden und Erde. Silber für eiskalten Reif und Goldgelb für goldenen Sonnenschein. Und Dunkel für ewige Winternächte, ebenso Hell für endlos erscheinende Mittsommer-Tage.
Ein Duft, der mich wirklich überzeugt!
2 Antworten
9Duft 9Haltbarkeit 9Sillage
DarioArgento

75 Rezensionen
DarioArgento
DarioArgento
Sehr hilfreiche Rezension 9  
Wie kann etwas so blaues, so grün duften?
Manchmal hat man ja so gewisse Vorstellungen, bevor man einen Duft kauft.

Entweder man geht in einschlägige Duftshops und testet ausgiebig, oder man ist mutig/dumm und investiert "blind" in eine mehr oder weniger deutliche Duftpyramide inkl. der Optik des Flacons.

Natürlich ist der ein oder andere Blindkauf gewaltig in die Hose gegangen, in meinem Fall war die überschwängliche lobhudelei für Montblancs "Individuel" mein Verhängnis. Ja, ich weiß, viele lieben den, ich leider nicht. Aber um den soll es ja auch nicht gehen. ;)

Der Flakon von Oxygen Homme ist wahrlich keine Schönheit, der Sprühkopf ist auch kein Geniestreich.
Das aber mal außer acht gelassen, ist diese Kreation von Altmeister Alberto Morillas eine echte versteckte Perle. Gut, ich bin allgemein Morillas Düften gegenüber sehr zugetan. Dies aber nicht aus blindem Vertrauen in seinem Namen, sondern weil seine Parfums echt was können.

Bei dieser Kreation für "Lanvin" hat er mal schön eine falsche Fährte gelegt, kommt er doch blau wie das Mittelmeer daher.
Blau ist an diesem Parfum mal so gar nichts. Mit viel wohlwollen beim unmittelbaren auftragen. Hier wird man nett und luftig begrüßt. Eher wolkig, statt wässrig.

Was dann folgt ist ein Etikettenschwindel vom feinsten. Junge Junge ist Oxygen grün.
So grün, dass man meint durch einen regnerischen Tannenwald zu spazieren.
Eine gewisse erdigkeit (frische feuchte Erde) unterstreich den Eindruck.
Das Tannenharz ist allgegenwärtig.

Der Drydown ist eine Wucht und lässt aber mal so gar nicht locker.
Haltbarkeit und Sillage sind auf meiner Haut überdurchschnittlich gut.

Versteht mich nicht falsch, frisch ist dieser Duft in jedem Moment seines Daseins, nur halt nicht blau frisch. Wahrscheinlich kann man das erst nachvollziehen, wenn man den selbst mal aufgelegt hat.

Ich versuche mich gern mal an "untergegangenen Parfums" und in diesem Falle bereue ich es keine Sekunde, mein Geld blind investiert zu haben.

Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass Oxygen Homme selbst bei der heutigen Monsterhitze (31.07.2020) von 36° einen verdammt guten und frischen Eindruck macht.
Immer nur aquatisch wollte ich nicht mehr, ich brauchte eine echte frische Alternative und habe sie nun gefunden.
2 Antworten
7Duft 7.5Haltbarkeit
Andi136

242 Rezensionen
Andi136
Andi136
Sehr hilfreiche Rezension 10  
Was ganz eigenes
Wieso genau dieser Duft Oxygene heisst, weiss ich nicht. Oxygene klingt luftig und leicht. Das ist der Duft aber überhaupt nicht!
Er startet EXTREM harzig-würzig, so viel Harz hab ich noch nie in einem Parfüm gerochen. Insgesamt ein sehr würzig-männlicher Duft. Die auffaelligsten Duftnoten sind meiner Nase nach Koriander, Tannenharz, Wacholder und Zeder. Der Duftverlauf ist auch ziemlich - sagt man linear? - also es bleibt relativ gleich über die ganze Zeit.
Die Basis wird ein klein wenig durch Moschus abgerundet. Oxygene ist ein Duft, dem jegliche Süße fehlt. Ich bin stark am Überlegen, an welches Parfüm er mich erinnert? Eventuell, aber nur weit, weit entfernt, käme Gucci Rush in Frage, das ja auch durch fehlende Süße glänzt und extrem holzig riecht.
Oxygene ist definitv kein Duft für jeden Tag.
Ich verstehe nicht, wieso Lanvin Düfte so wenig verbreitet sind, da sie qualitativ eigentlich mit den anderen Marken sehr gut mithalten koennen, die Haltbarkeit z.B. ist bei diesem hier sehr gut.
Wieder mal ein Tipp für Leute, die einen Duft suchen, den man nicht an jeder Ecke riecht.
1 Antwort
8Duft 5Haltbarkeit 5Sillage
Cappellusman

358 Rezensionen
Cappellusman
Cappellusman
Hilfreiche Rezension 8  
Ja, der ist schwierig.
Selten habe ich zur Einschätzung eines Duftes derart lange gebraucht wie hier. Auch ohne die Vorkommentare gelesen zu haben, wäre mir dieser Gurkenvergleich wohl auch in den Sinn gekommen. Es ist dieser sehr säuerliche Akkord in der Kopfnote, der dies evoziert.

Das Säuerliche bleibt indes nicht allzu lange, und recht bald gesellt sich Krautiges hinzu. Harzig, ja. Sehr harzig. Pinie ist zwar in der Duftpyramide nicht aufgeführt, wird aber in der Herznote deutlich von mir wahrgenommen. Wer "Krizia Uomo" so gut kennt wie ich, der bemerkt das.

Im weiteren Verlauf scheine ich eine Erklärung für das "Gurkige" zu finden: Feige! Obwohl auch nicht aufgeführt, scheint sie mir der "Übeltäter" zu sein. Anfangs sauer, reift sie in der Duftentwicklung irgendwie nach und wird dezent süßlich. Assoziationen an "Dune" oder "Ferragamo PH" drängen sich mir auf. Und schon ist die gute Feige auch schon wieder verschwunden.

Bei dem ganzen Chaos und der Unaufgeräumtheit dieses Duftes hat sich der gute Herr Morillas, der ja nun wahrlich keine kleine Nummer in seiner Zunft ist, irgendwie sicherlich etwas gedacht, was immer es sein mag....

"Oxygène Homme" verlangt dem geneigten Tester wahrlich einiges ab. Dies war heute mein vierter Anlauf, und erst jetzt meine ich, die Aussage dieses Duftes verstanden zu haben. Kopf-, Herz- und Basisnote werden in nicht einmal einer Stunde mit Höchstgeschwindigkeit durcheilt. In jeder Hinsicht außergewöhnlich. Gegen Ende wird er sogar (für ca. zehn Minuten) noch ein wenig aquatisch und danach würzig. Respekt!

Fazit: Eine tolle und sehr schnelle Achterbahnfahrt durch weite Teile des Duftuniversums. Vielleicht ein wenig zu rasant, aber durchaus lohnend. Sehr günstig zu erwerben ist der Duft auch noch. Wer seine Nase ein wenig fordern und schulen will, ist hier bestens aufgehoben.
4 Antworten
7Duft 5Haltbarkeit 5Sillage
Taurus

1174 Rezensionen
Taurus
Taurus
Sehr hilfreiche Rezension 8  
Love Is Like Oxygene
... sang einst die putzige Glamrock-Gruppe „The Sweet“ Ende der 70er Jahre. Das Stück hatte zwar nicht unbedingt die Strahlkraft wie z. B. Block Buster, Teenage Rampage, Fox On The Run oder Ballroom Blitz, es war aber für mich das erste Mal, dass ich mit dem für mich seltsamen klingenden Wörtchen Oxygene konfrontiert wurde.
Während es mit „The Sweet“ langsam bergab ging, kam für jemanden anderen
fast zur gleichen Zeit der Durchbruch. Es war Jean-Michel Jarre der mit seinem Oxygene-Zyklus eine neue Ära der synthetischen Musik einläutete.

Und hier schließt sich ein ganz interessanter Kreis, denn: Oxygène Homme von Lanvin erinnert mich mit seinem säuerlich sphärisch frischen Auftakt an „Horizon“ von Guy Laroche. Ein Duft, den ich damals bevorzugt an wolkigen, aber dennoch nicht verregneten Tagen getragen habe. Bereits in meinem Kommentar dazu schrieb ich, dass mir dabei Klänge á la Jean-Michel Jarre in den Sinn kamen – eigentlich sogar besonders Oxygene Part IV. Zufall?

Egal – jedenfalls ist mir Oxygène Homme nicht ganz unsympathisch. Doch im Gegensatz zum „Horizon“ hat man nach kurzer Zeit das Gefühl mitten im Wald zu stehen. Da heißt es ausatmen, einatmen und Sauerstoff tanken.
Tannenharz und Zypresse strotzen nur so vor lauter Selbstbewusstsein und verschaffen sich mehr Platz als nötig. Vielleicht auch schon fast zu viel des Guten. Da hält zum Glück der Wacholder ein wenig die Balance, sonst könnte man Oxygéne Homme direkt als Aufguss für den Saunaofen nutzen. Und netterweise ist selbst die Zeder so ausgewogen eingesetzt, ohne dass man gleich an „Terre d´Hermès“ denken muss.

Insgesamt bietet Oxygène Homme Natur pur, obwohl da stringenterweise das Flakon-Konzept nicht ganz dazu passt. Da würde man wohl eher was recht Synthetisches oder Innovatives erwarten. Ansonsten ist der Duft absolut ok für alle, die ihren Waldspaziergang lieber in den eigenen vier Wänden oder auch zwischen Arbeitsplatz und Abtanzhütte zelebrieren möchten.
3 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

17 kurze Meinungen zum Parfum
47
35
Thoreau im Holzschaukelstuhl
Vor der Hütte
Atmet Kräuter & Harz des Waldes ein
Lauscht dem fernen Meeresrauschen
Tiefe Seligkeit erfüllt ihn
35 Antworten
15
10
Spaziergang
durch eine Allee
aus grünen
Zypressen.
Frische Kräuter
wachsen versteckt
unter den Bäumen,
Wind trägt
Meeresluft
10 Antworten
12
5
Wow - was für ein Gas
Nach dem Einsprühen steht eine nahezu authentische Meeresbrise im Raum - dann gehts in den Kräuterwald
Super gemacht!
5 Antworten
10
3
Mit feinen Eisnadeln überzogene, nach Harz duftende Koniferen. Winter-Gewürze für warme Tage. Herrlich kühl und fast Nebel-frostig. KLASSE!!
3 Antworten
6
1
Der Meister Morrilas war wieder am Werk: frisch, holzig, grün, koniferig, aquatisch und das ohne Zitrik. Wunderbarer cheapie!
1 Antwort
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