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7.2 / 10 117 Bewertungen
Ein Parfum von Xerjoff für Herren, erschienen im Jahr 2012. Der Duft ist würzig-holzig. Die Haltbarkeit ist überdurchschnittlich. Es wird noch produziert.
Vergleich
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Duftrichtung

Würzig
Holzig
Grün
Erdig
Rauchig
Bewertungen
Duft
7.2117 Bewertungen
Haltbarkeit
8.195 Bewertungen
Sillage
7.498 Bewertungen
Flakon
8.2116 Bewertungen
Preis-Leistung
6.042 Bewertungen
Eingetragen von Kankuro · letzte Aktualisierung am 13.02.2026.
Quellenbasiert & geprüft
Wissenswertes
Für die Düfte der Kollektion „Join The Club” gibt XerJoff bewusst keine Duftnoten an. Jedes Parfum der Serie ist nach einem anderen Klub benannt.
Das Parfum ist Teil der Kollektion Join The Club.

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Rezensionen

3 ausführliche Duftbeschreibungen
10Duft 10Haltbarkeit 10Sillage
Kneisel

10 Rezensionen
Kneisel
Kneisel
0  
Alaaarm! Tauchen!
Mit Ascot Moon habe ich meine ganz persönliche Duft-Odyssee erlebt. Zuerst war ich ehrlich gesagt völlig überfordert und brauchte sehr lange, um mich an diesen Duft zu gewöhnen. Er gehört zu den Düften, bei denen ich anfangs dachte „Nein bäh, das ist nichts für mich, ekelhaft“. Und dann passiert es plötzlich. Er setzt sich fest, wie ein Lied, das man zuerst schrecklich findet und später nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Auf die Duftprobe folgt der Kauf.

Was diesen Duft für mich so interessant macht, ist seine industrielle Aura. Für mich riecht Ascot Moon nach einer Maschinenhalle, konkret stelle ich mir den Maschinenraum eines historischen U-Boots vor, metallisch, warm, mechanisch, mit einer spürbaren Präsenz von Öl, Eisen und Bewegung. Alaaarm! Dieser Eindruck bekommt noch mehr Gewicht, wenn man hört, dass der Duft ursprünglich „5 o’clock in the Morning Central Station“ genannt werden sollte. Dieser Titel trifft es für mich viel besser. So riecht es, wie ein einfahrender, bremsender Zug am frühen Morgen. Warum er dann als Ascot Moon auf den Markt kam, erschließt sich mir nicht ganz. Diese Assoziation habe ich nicht in Ansatz.

Was Sillage und Haltbarkeit betrifft, spielt dieser Duft in der Maximal-Liga. Er haftet, projiziert und bleibt über unzählige Stunden präsent. Ja, er hebt sich deutlich ab.

Kein leichter Einstieg, aber eine lohnende, faszinierende Reise. Nicht für jeden, aber definitiv ein Duft mit starkem Charakter und bleibendem Eindruck.
Aktualisiert am 13.02.2026 - 05:19 Uhr
0 Antworten
8.5Duft 9Haltbarkeit 8Sillage
DrHc

5 Rezensionen
DrHc
DrHc
Top Rezension 14  
Nur mit Waffenschein!
Ich denke jedem von uns dürften die zwei folgenden Szenarien geläufig sein:
Man sprüht ein, zwei kräftige Sprühstöße eines neuen Duftes auf den Handrücken, fuchtelt kurz mit den Armen in der Luft um den Alkohol verdunsten zu lassen und führt dann in freudiger Erwartung das Handgelenk an die Nase. Anschließend gehen die Mundwinkel entweder nach oben und ein leichter Seufzer der Entzückung entweicht den sabbernden Lippen. Oder aber die Stirn legt sich in Falten, der Unterarm schnellt reflektorisch wieder in seine gestreckte Ausgangsposition zurück und eine innere Stimme meldet sich zu Wort: Was zum Henker…?
Genau letzteres ist mir beim ersten Aufsprühen von AM widerfahren. Der aufmerksame Leser wird sich jetzt vielleicht die Frage stellen, ob der gute DrHc hier die Bewertungsskala falsch verstanden hat. Gemach, gemach die Auflösung folgt sofort.
Nachdem ich mich nun vom ersten Schock erholt hatte, eilte ich schnurstracks zum nächstgelegenen Wasserhahn und der Handrücken wurde mit Wasser und Seife gänzlich vom „Duft“ befreit. So dachte ich zumindest! Nach ca. 1 Stunde, das „Malheur“ fast schon aus dem Kurzzeitgedächtnis getilgt, nehme ich plötzlich einen äußerst angenehmen Geruch wahr. Mein Kopf zuckt hektisch von einer Seite zur anderen, um den Ursprung dieses Wohlgeruchs zu ergründen. Und mit einem Mal wird mir gewahr, dass es sich hier um meinen eigenen Handrücken handelt. Sofort habe ich mir wieder die Probe geschnappt, einen kräftigen Sprühstoß auf ein Taschentuch und damit meinen Handrücken betupft und siehe da: Welch ein Genuss!
Dieser Dufteindruck lässt sich nur schwer beschreiben. In vielen Kommentaren ist von frisch geschnittenem Gras und Moos die Rede. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Wenn man hier an Play Green von CdG oder an Victrix denkt, liegt man völlig falsch. Es ist ein knochentrockenes Gras, dem noch eine ordentliche Prise Kräuter wie Basilikum (Ähnlichkeit zu dem leider eingestellten Baïmé blitzen auf), Salbei oder Ähnliches hinzugefügt wurden. Ich empfinde diese Duftrichtung sogar so extrem, dass ich manchmal denke es hier mit einem lupenreinen Lederduft zu tun zu haben. In der Machart würde ich ihn auf eine Stufe mit Incense extreme von Andy Tauer stellen. Nicht falsch verstehen, der Duft an sich besitzt kaum Ähnlichkeit, aber auch hier wurde eine Duftrichtung buchstäblich ins Extreme „pervertiert“. Von dem Dufteindruck her besitzt er vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit zu einem weiteren Meisterwerk nämlich Grey Flannel. Auch hier stehen grüne Noten und Eichenmoos im Zentrum.
Zusammenfassend kann ich diesen Duft jedem empfehlen, der auf grüne Noten steht und den Mut besitzt, sich auf was völlig Neues einzulassen. Aber Vorsicht! Bitte nur in homöopathischen Dosen auftragen und ich garantiere: Ein unvergleichliches Dufterlebnis erwartet einen.
1 Antwort
10Duft 10Haltbarkeit
FrauHolle

555 Rezensionen
FrauHolle
FrauHolle
19  
Bette Davis Maroons
Gleich mal vorweg, ich kann ALLES rausriechen, was da in der Duftpyramide drinsteht.
Oh.
Na gut, dann kann ich eben rausriechen, was fragilika und Aus Lidl Zum Dutt so dahertippen.
Zitrisch, würzig, holzig, pferdlich, teeig, patschulig, salbeiesk, okay, ABER BASILIKUM!? HÄH!? NE.VER.
Wenn einem nichts mehr einfällt, muss Basilikum herhalten oder wie. So ist es doch immer.
Basilikum wirds schon richten. Die Leute LIE.BEN Pesto. Komm, wir schreiben Basilikum hin.
Die Betonung bei Ba.si.li.kum liegt übrigens, genau wie bei O.re.ga.no, auf dem NO!

Da bin ich doch viel eher bei Umkehrfilms Polo Spieler mit dem Schuhcreme Fetisch, und füge noch Gummi und Maronen hinzu. Jawoll! Richtig gehört. Der ganze Ascot Moon Zirkus duftet nämlich im Drydown EXAKT wie "Bosque" oder "Blask", ich weiß jetzt gerade nicht mehr in welchem Parfum Maronen drin sind, deswegen gebe ich auch lieber nicht den Duftzwilling an, jedenfalls in einem von den beiden sind Maronen drin.

Warme, dampfende, röstige, kartoffelige Polo-Maronen. DIE sind hier drin. Hmmm, lecker! Englisch lecker.
Ich bin mir also so ziemlich fast sicher, dass sich in Ascot "Moon" der Fehlerteufel eingeschlichen hat.
6 Antworten

Statements

23 kurze Meinungen zum Parfum
vor 5 Jahren
18
15
Irgendwie zitrisch, irgendwie Weihrauch ganz zart, irgendwie würzig aromatische Elemente, irgendwie warm-harzig, irgendwie ziemlich beliebig
15 Antworten
vor 4 Jahren
17
9
München Riem: Wenn Kammilla dem Schals die Steigbügel hält, dann raucht der Sattel - erst zitrisch, dann leicht rauchig und schön ledrig.
9 Antworten
12
8
Das ist schon eher mein Fall. Holzig, ledrig harzig. Erinnert mich etwas an Gomma von Etro, den ich dann doch besser finde.
8 Antworten
vor 9 Jahren
9
2
Trotz des grün-herben Auftakts an mir über viiieeele Stunden ein recht linearer Weihrauch-Duft. Es geht also nach dem Polo in die Kirche ;-)
2 Antworten
8
3
Grün harsches Opening, dass sich in einem Dunst von Weihrauch verläuft. Plötzlich taucht Holz auf oder sind es Bleistiftspähne?Egal, genial!
3 Antworten
Weitere Statements

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So ordnet die Community den Duft ein.
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