
Splitter
123 Rezensionen

Splitter
3
Von dunklem Safran, tiefem Holz und ner Menge ‚mehr davon!‘
BDK ist mir seit jeher ein schemenhaftes Haus. Kennengelernt als Duftkünstler neuer Schule war ich anfangs gar nicht so abgeneigt. Aber nach eigentlich immer ganz angenehmem Auftakt wurden die Kompositionen mir schnell zu süß. Zu sanft. Zu gefällig. Zu bekannt. Und bei dem Preis auch wenig akzeptabel. Und dabei lesen sich die Noten eigentlich so gut. Aber das ist ja so eine Sache bei wirklich erfolgreichen Marken. Noten ganz in Ordnung aber die wirklich spannenden Inhaltsstoffe sind dann doch nur in so minimaler Konzentration vorhanden, dass man es auch gleich lassen könnte.
Dann fand ich Ambre Safrano und diesen hier und konnte nicht anders.
Auf geht’s in meine Eindrücke zu Oud Abramad!
Der Duft legt direkt mit frischen, holzigen Noten vor und obwohl auf der Packung Rose ganz oben steht, wird Rose hier niemals merklich oder gar dominant werden. Stattdessen entwickelt sich der Duft viel tiefer, vielschichtiger, wird geprägt von Safran und seinem rauchigen Charakter. Direkt zeigt sich auch der Kreuzkümmel, der vermutlich für viele abschreckend wirkt und der sonst so dominant eher bei sehr kleinen Dufthäusern zu finden ist.
Und von hier an geht es auch nur noch weiter nach Dunkel. Mehr dunkles Holz, mehr würziges Oud, mehr animalische Töne, mehr Safran und rauchiger Charakter. Nur wenige Sprenkel wie Sterne am Nachthimmel leuchten hier. Es ist das Antiwerk zu den vielen süßen und blumigen Werken des Hauses. Danke dafür!
Ich würde mir wirklich wünschen, dass BDK sich häufiger traut, solche Düfte rauszuhauen, statt die nächste übersüße Wolke. Aber so ist der Massengeschmack…
Dann fand ich Ambre Safrano und diesen hier und konnte nicht anders.
Auf geht’s in meine Eindrücke zu Oud Abramad!
Der Duft legt direkt mit frischen, holzigen Noten vor und obwohl auf der Packung Rose ganz oben steht, wird Rose hier niemals merklich oder gar dominant werden. Stattdessen entwickelt sich der Duft viel tiefer, vielschichtiger, wird geprägt von Safran und seinem rauchigen Charakter. Direkt zeigt sich auch der Kreuzkümmel, der vermutlich für viele abschreckend wirkt und der sonst so dominant eher bei sehr kleinen Dufthäusern zu finden ist.
Und von hier an geht es auch nur noch weiter nach Dunkel. Mehr dunkles Holz, mehr würziges Oud, mehr animalische Töne, mehr Safran und rauchiger Charakter. Nur wenige Sprenkel wie Sterne am Nachthimmel leuchten hier. Es ist das Antiwerk zu den vielen süßen und blumigen Werken des Hauses. Danke dafür!
Ich würde mir wirklich wünschen, dass BDK sich häufiger traut, solche Düfte rauszuhauen, statt die nächste übersüße Wolke. Aber so ist der Massengeschmack…
1 Antwort



Kopfnote
Safran
Ingwer
Herznote
Kreuzkümmel
türkische Rose Absolue
weiße Blüten
Basisnote
Oud
Weihrauch
Guajakholz
Orcanox
Amberholz
Bibergeil
Patchouli
Zistrose




Bastian
SchatzSucher
Rieke2021
SirLancelot
Skubi73




































