Gerne @Herxi - Tolle Idee! Viel Spaß und gutes Wetter!
Neben dem Weinkontor hält die Lok (immer um halb). Grüß' bitte Herrn Gutherz, wenn du ihn siehst. - Danke.
Gerne @Herxi - Tolle Idee! Viel Spaß und gutes Wetter!
Neben dem Weinkontor hält die Lok (immer um halb). Grüß' bitte Herrn Gutherz, wenn du ihn siehst. - Danke.
Gerne @Herxi - Tolle Idee! Viel Spaß und gutes Wetter!
Neben dem Weinkontor hält die Lok (immer um halb). Grüß' bitte Herrn Gutherz, wenn du ihn siehst. - Danke.
Das mache ich sehr gerne! 😊
138. F E H L E R sind H E L F E R
Guten Morgen liebe Frau N.,
vielen Dank für Ihre kurzfristige Gastfreundschaft, Ihre klugen Fragen und Ihre Teekanne.
Ich nehme doch den frühesten Zug und kann mich daher leider nicht persönlich verabschieden.
Zur Erinnerung an unsere wertvolle Begegnung lasse ich Ihnen den Duft hier - ja, es war tatsächlich Taschentuch Nr. 2,
Vanilla Vibration.
Die Seite heißt Parfumo.de, ich heiße Duftessa und all' die zauberhaften Menschen finden Sie unter "Eure schönsten Duft-Verschenk-Geschichten..."
Sehr herzlich,
Ihre A.
139. „Ach... einfach mal durchatmen“ - am Kaffeeautomaten - auf der Krebsstation
Angeregt durch die Kunstausstellung „Eine kleine Geschichte der Menschlichkeit“ besuche ich die Klinik für Onkologische Rehabilitation in Freiburg. Was für ein ungewöhnlicher aber passender Ort, um die vielen Facetten von Menschlichkeit in verschiedenen Werken (Malerei, Skulptur, Installation und Poesie) zu präsentieren...
Mindestens so interessant wie die Ausstellung der elf regionalen Künstler finde ich die freundliche Atmosphäre im Haus, das breite Angebot an nicht-sprachlichen Therapieformen (malen, töpfern, musizieren, tanzen,…), das endlose Infomaterial in der Besucherbibliothek (so schrecklich viele Krebsarten!) und die schön aufgearbeitete Werbung für diverse Vorträge, Kurse, Selbsthilfegruppen etc.
Ich mache eine kleine Pause, als eine Frau auf mich zukommt: „Wissen Sie, wann der Shop öffnet?“ – fragt sie und deutet in die Richtung des Glaswürfel-Lädchens. „Kopfbedeckungen für Krebspatienten“ steht da. Ich schlucke, schenke mir Tee nach. Sie redet einfach weiter „Für meine Schwester… sie wird nächste Woche 38… ist gerade im Tumorzentrum… ach, das dauert noch zwei Stunden… etwas in hübschen Herbstfarben wäre toll… ach, so schönes Haar hat sie gehabt….“ (Seltsam, die Öffnungszeiten stehen in Riesenlettern am Eingang… vielleicht geht es ihr gar nicht darum?)
- „Der Laden öffnet in 10min, wenn Sie möchten, setzen Sie sich doch zu mir.“
Sie sitzt schneller, als sie nicken kann - und sprudelt weiter: Brustkrebs…Rückfall... Schock für die ganze Familie… wieder Chemo… wieder Warten und Bangen… ach, unser Vater kommt gar nicht zurecht damit… meine Neffen sind in der Schule abgesackt… und die Finanzen, ach, alles so furchtbar schwierig…" Schließlich ermuntere ich sie, die sympathische Dame am Empfang anzusprechen. Vielleicht kann ihre Familie auch an einigen Angeboten für Betroffene und Angehörigen teilnehmen? Alleine heute gibt es einen Malkurs, gemeinsames Singen, einen Kochkurs für Ernährung bei Krebs…
„Ach, immer nur dieser Krebs, man will ja auch einfach mal durchatmen, normal weiterleben, so wie vor der Diagnose…“ Ok, ich verstehe – und gehe auf volles Risiko. „Testen Sie mal, ist das nicht ein schöner Duft?“ – Ich halte ihr den wunderschönen, energischen, fröhlichen
Mugler Cologne - Take Me Out hin. - "Oooh... jaaaa... hmmm... der riecht wirklich sehr schön nach Blumen…“
Zum allerersten Mal lächelt sie, yes, es hat klappt! ![]()
Wir plaudern etwas über unsere Hobbies. Reisen findet sie zwar anstrengend, aber vor der Krankheit hat sie gerne Selbstgemachtes bei Etsy verkauft… „irgendwann mal wieder… das nehme ich mir jedenfalls ganz fest vor!“ - „Das wäre wirklich schön. Hoffentlich gelingt es Ihnen, sich ab und an auch etwas Gutes zu tun... Vielleicht erinnert Sie dieser Duft an Ihren Vorsatz…“ sage ich und drücke ihn ihr in die Hand.
Sie freut sich sehr über ihren neuen Flakon.
– Und ich freue mich unsagbar, dass ich die Klinik als Ausstellungsbesucherin verlassen darf.
Draußen leuchten die Ahorn-Bäume,
so schön wie noch nie.
140. Null-Sterne-Hostel mit 5*****-Service
Diverse Kaffeesorten, aber kein einziger Beutel Tee!
- Verdammt!
Im hinteren Bereich des Freiburger Innenstadt-Hostels höre ich zwei Servicejungs, die sich beim Saubermachen auf Spanisch unterhalten. Ich kratze meine fünf Spanischvokabeln zu einem Satz zusammen und tatsächlich kommt einer der beiden mit einer Handvoll Teebeuteln und einem Weckglas mit Zucker zurück. Ein anderes Mal gibt es Probleme mit meinem Regenschirm, dem Internet, meinem Koffer…
- IMMER findet einer der beiden eine Lösung!
Sehr schön fand ich auch den spontanen Plausch in der „VIP Lounge“ des Hostels.
Ein wirklich pfiffiges Wohnkonzept mit insgesamt 23 individuell gestalteten Tiny Houses, kreativen Upcycling-Ideen, wohnlichen Gemeinschaftsbereichen und urgemütlichen Zimmerchen: „… ein kleines Abenteuer, echte Begegnungen und ein Zuhause auf Zeit, das sich nicht wie ein Hotel-Aufenthalt, sondern wie ein Erlebnis mitten in der Stadt anfühlt…“ - ganz genau so! Auf der homepage wurde kein Wort zu viel versprochen!
Zum Abschied gab es für die hilfsbereiten aber kamerascheuen Jungs einen Verschenkeflakon
Mexx Man Cocktail Summer.
Dass das Teilen kein Problem sein würde, glaube ich den beiden nach diesen wunderbaren Tagen mit so viel Sinn für Gemeinschaft und nettem Miteinander sofort... 😊
Super Konzept!
141. Time to say goodbye…
Über mein Ehrenamt war ich auf die Abschiedsfeier eines Förderungsprojektes für rund 100 geflüchtete Jugendliche eingeladen.
Durch unsere regelmäßigen Lerntreffen kriege ich mit, wie wichtig vielen Jugendlichen Mode, "Beauty" & Kosmetik (den Jungs auch zusehends Düfte) sind. Also sammelten meine Arbeitskolleginnen im Vorfeld drei Teller (frisch desinfizierte!) Lippenstifte und Lipliner zusammen, ich legte etliche Abfüllungen und gut 20 Duft-Verschenkeflakons dazu (z.B.
Manila Grace Eau Fraîche,
Seductive Noir Eau de Toilette,
Tiaré,
Rouge Intense;
My Delicate,
Lemon,
Incandessence Lotus,
Moon,
Paula Sensuelle,
French Riviera,
Shade Perfume,...
- und die Duft/Party begann!
Auf den Damentoiletten baute ich eine kleine Verschenke-Station auf und das große Sprühen und Testen und Kichern und Strahlen vor Freude begann.
Eine Schülerin wollte wissen, was Eau de Toilette bedeutete, das käme ihr schon lange „irgendwie peinlich“ vor, sie könne niemanden fragen… eine andere hatte immer geglaubt, „homme“ würde für „Haus“ (-Parfüm) stehen… und ein Mädchen (das erst seit einem Jahr Deutsch lernte lernte) behauptete, die Cremeseife sei ihr zu „fleißig“ (meinte aber „flüssig“)… immer wieder lustig, was Missverständnisse so anrichten… 😊
Meine Sorge, dass die Dinge ungerecht aufgeteilt werden würden („Bitte bleibt fair – 1 Duft pro Person!“) war völlig unbegründet. Die meisten jungen Frauen sind erst wenige Jahre in Deutschland, haben so eine Feier noch niemals mitgemacht und konnten kaum fassen, dass eine Stiftung sich NUR! FÜR! SIE! so viel Mühe gemacht hatte mit schönen Urkunden, nettem Unterhaltungsprogramm, coolem Catering und kleinen Goodies zum Mitnehmen („So toll! So was habe ich noch nie erlebt!“)
Die Höflichkeit, Bescheidenheit und Dankbarkeit dieser jungen Menschen stimmte mich an diesem Abend hoffnungsfroh, dass unsere gesellschaftliche Zukunft doch noch schön bunt und offen ist…
Leider hatte ich nur drei Düfte für junge Herren dabei, so dass ich diese nur persönlich verteilte. Den
Summer Bliss for Him bekam ein junger Mann aus Indien, der beobachtend am Bühnenrand stand und mich in einem mutigen Moment überaus höflich angesprochen hat. Den
Paco Rabanne pour Homme Eau de Toilette und
Infinity schenkte ich zwei herausragenden und fleißigen Schülern aus Afghanistan, die ich seit einem knappen Jahr als Mentorin begleite. Die beiden gehen trotz immenser (bürokratischer und sprachlicher) Hürden sehr ambitioniert und eigenständig ihren Weg, sind sehr intelligent und für ihre 18 Jahre bemerkenswert reif - ich bin sicher, dass sie unsere Gesellschaft als erfolgreiche Akademiker und gutherzige Mitmenschen bereichern werden.
Ich soll ein HERZLICHES DANKSCHÖN ausrichten von all‘ den jungen und glücklichen Duft-Queens & Kings.
– und Danke auch von mir. Ohne tatkräftige Unterstützung einzelner Parfumos wäre diese Verschenke-Aktion nicht möglich gewesen.
142. Kirschblüte im November
Trotz Abendveranstaltung und Personalmangel nimmt sich die Dame an der Hotelrezeption Zeit, mich möglichst entspannt einzuchecken - „… Sie haben Wellness gebucht, dann sollen Sie auch Wellness bekommen...“
Es reicht sogar für einen kleinen Schwatz: Seit über 30 Jahren sei sie im Service tätig… „eigentlich schon berentet, aber Sie wissen ja…fast jedes Wochenende als Springerin gefragt… schwer junges Personal zu finden auf dem Dorf… im Februar geht es für eine Woche nach Ägypten, einfach nur am Pool entspannen, darauf freue ich mich schon…“
So wie ich mich auf das Wochenende in der Natur, etwas Herbstlese, etwas Kunsthandwerk,…
Auf dem Weg zum Zimmer… ein Vintage-Telefon, aus der Zeit gefallen. „Wenn dein Handy nicht klingelt…“ - ein altes Lied von Ina Müller klingelt in meinen Ohren, während ich den Verschenke-Flakon fotografiere...
- Worauf warten? „Der Kirschduft macht sich sicherlich gut am Pool, viel Freude damit…“ notiere ich und lege den
Cherry Blossom an der unbesetzten Rezeption ab. Bald wird sie den nächsten Gast mit ihrer Freundlichkeit empfangen…
Auch euch allen wünsche ich ein wunderschönes 1. Adventwochenende. ✨
143. „Wahnsinn, so viele nette Menschen gibt es hier!“
Meine drei Mentees (aus der Türkei, Ukraine und Afghanistan) haben nach langem Schul- bzw. Ausbildungstag gut 2,5h konzentriert mit mir Deutsch gelernt und wir wollen gerade das Büro verlassen, als der Bote ein unerwartetes Paket abliefert.
Wir hüpfen neugierig und aufgeregt um das große und schwere Duftpaket, als fielen Geburtstag und Zuckerfest zusammen. ![]()
Keine fünf Minuten später sind die hilfsbereiten Jungs fertig mit ihrem Werk: Gut 20 Verschenkeflakons stehen sauber und ordentlich in Reih und Glied. (Überwiegend für Damen, einige sogar noch foliert - nochmal DANKE, liebe V.!) Daneben Unmengen von Füllmaterial, das die Jungs noch mehr interessiert: Meterweise ordentlich glattgestrichene Blisterfolie (der Blister, englisch „die Blase“, die Folie -- „Darf ich das mitnehmen für andere Pakete?“) und ein ebenso ordentlich aufgetürmter Berg Verpackungschips (die Verpackung, der Chip, die Chips -- „Darf man das essen?“) – Immer wieder spannend, was alles nicht selbstverständlich ist, wenn man es einfach nicht kennt. ![]()
Motiviert vom freundlichen Zuspruch in meinem gestrigen Blog (DANKE!) setze ich meine Duft-Verschenke-Aktionen fort und frage die Jungs, ob auch sie einen Duft gebrauchen können - und wie!
A. möchte seine Mutter mit dem
Pearl Woman überraschen: „In unserem Land wir feiern nicht Geburtstag, aber heute ich habe gehört, dass meine Mutter morgen hat Geburtstag, als wir haben Kundenkarte gemacht bei einem Geschäft.“
V. möchte den
Golden Woman ins Winterpaket legen, das seine Eltern gerade für Oma und Opa zusammenstellen – in der Ukraine. „Wenn Oma Duft nicht mag, ist kein Problem. Eine junge Mädchen hilft sie immer im Dorf, wenn sie kein Strom haben oder sowas, so meine Großelter haben ein Geschenk für sie…“
Nur M. möchte nicht. Er hält sich seit 5h früh auf den Beinen, weil sein Ausbildungsplatz so weit weg ist von seiner Wohnung, ist stark erkältet und möchte nach seinem 15h-Tag nur noch ins Bett, um gesund zu werden „Weil ich nicht fehlen will, das ist keine gute Eindruck für meinen Ausbilder.“
Wir packen unsere Sachen und gehen zur Bahn. Den Weg dahin quatschen sie darüber, wie viele hilfsbereite und freundliche Menschen es in Deutschland gibt und wie begeistert sie davon sind…
So wie ich jede Woche auf’s Neue begeistert bin von meinen tollen Jungs.
🙂🙂🙂
144. Morgens um 9, abends um 9 - immer eine saubere Sache!
Auf dem Weg zur Arbeit fällt mir am Bahngleis ein Mann der Stadtreinigung auf. Er stopft herumliegendes Altpapier, einen halben Döner und Verpackungsmüll in einen Mülleimer. Geht weiter zum Gleis. Wartet auf seine Bahn. Geht wieder zurück zum Mülleimer. Greift hinein. Zieht ein großes, sauberes Stück Papierrolle hervor. Wischt den gesamten Stahlmülleimer von außen sauber. So lange, bis man sich darin spiegeln kann.
Seine Gründlichkeit und sein Anspruch, den Job ordentlich zu machen, gefallen mir. Das sage ich ihm.
Und da er eine „sehr gute Frau“ hat, greife ich in meine Handtasche und schenke ihm einen Flakon
1881 pour Femme (1995) Eau de Toilette.
Er strahlt und dankt, ich freue mich - so kann ein Arbeitstag beginnen...
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Auf dem Weg vom Weihnachtsmarkt nach Hause höre ich in der Bahn-Unterführung eine unbekannte Männerstimme in meine Richtung rufen: „Hallo, wie geht’s?“ - Meint er mich? Ich bin verwundert, bleibe stehen. Der Mann von der Stadtreinigung watet im Schaumteppich auf mich zu: „Wir haben uns im Sommer an der Station XX unterhalten. Sie sind mit einem Vogelbecher Tee zur Arbeit gefahren.“ - Wahnsinn! Beneidenswertes Gesichtsgedächtnis! (Ich erkenne manchmal eigene Familienmitglieder nicht wieder😊)
Wir plaudern kurz über seine Arbeit: Winterliche Wischaktion wieder mal, weniger Matsch als sonst, aber der Glühwein vom nahegelegenen Winterstand klebe hartnäckig. Am schlimmsten sei jedoch der viele Verpackungsmüll, der das Wischen erschwere.... Aber er freue sich, dass er so gute Arbeit habe.
Leider habe ich keinen Verschenkeflakon mehr dabei (verdammt, dabei habe ich gerade am Wochenende eine schöne Auswahl bekommen, nochmal danke für die Düfte und Deinen Besuch, liebe K.!) – aber immerhin erwühle ich eine Abfüllung
Dunhill Edition Eau de Toilette in meiner Handtasche.
Er freut sich darüber so sehr wie ich mich über die beiden fleißigen und freundlichen Männer, die meine Stadt von morgens bis abends sauber halten.
145. Düsseldorf - Duft, Kunst & Karma an der Kö ![]()
Kürzlich durften Marieposa und ich einen ganz besonderen Städtetrip erleben:
Eine sehr sympathische Rezeptionistin nahm uns Duftreisende wie zwei Königinnen in Empfang – mit einem erfreulichen Zimmerupgrade und einem köstlichen Heißgetränk auf's Haus. Beim Kaffeeplausch lernten wir die flinke und fröhliche L. etwas besser kennen. So spannend wie wir ihre Erfahrungen als Rezeptionistin fanden, so aufregend fand sie unser Dufthobby. Als wir auch noch einen Verschenkeflakon
Début und eine Abfüllung
Roma Eau de Toilette für sie aus unserem Koffer zauberten, sprang sie vor Freude aufgeregt auf und ab: „Ich muss unbedingt meine Schwester anrufen… ihr gleich ein Foto von den Düften schicken… ich freue mich so sehr!…“
Ihre Freude wiederum beflügelte Marieposa und mich und so verschenkten wir in den nächsten 30h noch den
Craft & Glamour,
Gold Fair in Mayfair und
Ideal Oud an freundliche Düsseldorfer*innen in der Gastro oder Hotellerie, die besonders höflich und hilfsbereit zu uns waren…
Vielleicht auch etwas zum Ausgleich, weil wir so dankbar waren über unseren rundum gelungenen Mädelstrip. Champagnergespräche im Edelpyjama bis zum Morgengrauen inkl. - mindestens so schön und gehaltvoll wie die empfehlenswerte Duft-Kunst-Ausstellung Die geheime Macht der Düfte, der ursprüngliche Grund unseres Treffens.😊
Und weil Marieposa viele kluge Dinge sagt und oft Recht hat, hat sich auch ihr vielzitiertes Karma wieder von seiner besten Seite gezeigt: Beim Besuch der Nischenparfümerie BeautyAffair (ein unvergessliches Erlebnis, demnächst mal mehr...) wurden wir so fürstlich mit neuen Düften eingedeckt, dass wir unser Duftglück hoffentlich ganz bald mal wieder mit anderen tollen Menschen teilen können... 😊

Danke Ihr Lieben!
Ich erkenne gleich zwei Minidüfte wieder und freue mich sehr, dass sie mit dir die Zugreise nach Düsseldorf antreten durften - und... einfach da geblieben sind ![]()
Gute Entscheidung.
Herzlich, K.
Weil ich gerade sehr gut eingedeckt bin mit Verschenkeflakons (auch von euch, danke!), verteile ich sie ebenso großzügig und schreibe immer wieder mit Freude darüber...
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146. Weihnachtsfeier mit gutem Kellergeist und Gottes Segen
Alle Jahre wieder… veranstaltet mein Arbeitgeber eine legendäre Weihnachtsfeier, von der ich normalerweise nicht vor 6h nach Hause krieche / tanze / schleiche / torkele... 🙂
Dieses Mal war mir jedoch nicht nach Feiern.
Also verbrachte ich einen Großteil davon mit zwei zauberhaften Kolleginnen Limo schlürfend an der Bar – und zwischendurch flüchtete ich in den Keller. Zu Louis. Louis war der gute und unscheinbare Geist des Hauses. Er kümmerte sich in den WC-Räumen um Seifenspender und Handtuchrollen und zeigte mir stolz sein Reich, das sich neben den Toiletten hinter einer „Privat“-Tür befand: Ungeahnte Kellerkatakomben und endlose Gänge, meterhohe Kisten, Flaschentürme, Dosenberge. Louis war also nicht nur der wichtige Mann für Klopapier und Seifenspender, sondern letztlich auch dafür verantwortlich, dass 150 Partygäste die ganze Nacht lang eine tolle Auswahl an Getränken hatten!
Louis war für mich zweifellos der wichtigste Mann des Abends!
Das legte ich ihm genauso dar und freute mich, weil er sich freute.
Außerdem erfuhr ich bei den Blitzbesuchen, dass er hauptberuflich als Koch arbeitet (auf meiner nächsten Party kocht er mir gerne afrikanisches Fufu!) und über Weihnachten endlich mal wieder nach Ghana auf Familienbesuch fliegt.
Bevor ich (beschämend früh!) die Party verließ, quatschte ich unserer Geschäftsführung ein ordentliches Trinkgeld für Louis aus der Tasche und legte obendrauf noch einen Flakon
Bound for Men für ihn sowie
Scandal und
Pure for Her für seine Frau und Tochter dazu.
„I will never forget this… this was my nicest surprise in my Job… God bless you and your parfume friends“ … war seine rührende Antwort.
Auf der Reeperbahn… nachts um halb eins… passieren manchmal wirklich schöne Dinge. - Und dank Louis‘ Limo konnte ich mich diesmal sogar am nächsten Tag daran erinnern.🙂
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In diesem Sinne: Auch euch allen wunderbare Weihnachtsfeiern 2025 mit vielen unvergesslichen Begegnungen!
147. Dezenter Duft für feinen Humor
Zwischenstopp beim Lieblingsbäcker:
- "Was darf's denn heute sein?"
- "Ein einfaches Brötchen."
- "Was?!" (gespieltes Entsetzen) - "Ein ganzes !?!!"
Ich mag den Humor „meines“ Backwarenverkäufers, ebenso schätze ich seine unermüdliche Freundlichkeit und Geduld mit den vielen alten Kunden, den Tüddeligen, den Eiligen, den Chaoten – wie mich. 😊
Als ich einmal geistig umschattet Duftproben zum Bezahlen aus der Jackentasche zog („Bloß keine Scham, Sie können jederzeit anschreiben“
), musste ich mich zu meiner Duft-Sucht bekennen.
Seitdem versuchte ich, ihn gelegentlich für eine Abfüllung zu begeistern:
- "Oh nee, zu süß!"
- "Oh nee, zu herb!!"
- "Oh nee, zu stark!!!"
Trotzdem immer wieder eine kleine Morgenfreude auf dem Arbeitsweg.
Heute wage ich es mit einem Verschenkeflakon - und tatsächlich! - das große Weihnachtswunder geschieht:
- "Oh ja, DER ist richtig gut."
Hätte ich mir gleich denken können, dass ihm der frische, unkomplizierte und introvertierte
Cuir Vétiver gut gefällt und steht...
"Bitteschön, schenke ich Ihnen. Schönes Wochenende, frohes Fest und so weiter..."
- "Sie sind mir vielleicht eine... cool... danke!"
148. Grenzenlose Mutterliebe ❤️❤️❤️
Letztens hatte ich das große Vergnügen, die Familien meiner Jungs kennenzulernen. (Gebe Jugendlichen ehrenamtlich Deutschunterricht.) Gemeinsam tingelten wir in bunter Gruppe zum diesjährigen WINTERSPEKTAKEL: Ein romantisches Winterwonderland mit weihnachtlichem Jahrmarkt, kulinarischen Genüssen und unerwartet schöner Artistik-Show.
So höflich die Väter und zuckersüß die kleinen Geschwisterkinder auch waren – einen besonders guten Draht hatte ich zu drei Müttern:
Eine Chemielehrerin aus Afghanistan („45 Mädchen in der Klasse“), eine angehende MFA aus Syrien („Endlich wurde mein Abschluss anerkannt, ich freue mich sehr über meinen Ausbildungsplatz!“) und eine ambulante Pflegekraft in der ambulanten Seniorenbetreuung („Sechs, sieben oder acht Senioren versorgen jede Tag mit Bus, keine Problem für mich“) aus der Ukraine. Alle drei Frauen haben jeweils drei erfreulich wohlgeratene Kinder, gehen hier trotz Sprachschwierigkeiten fleißig ihrer Ausbildung bzw. Vollzeittätigkeit nach und bemühen sich nach Löwenmutterkräften, ihnen und ihren Kindern ein gutes Leben aufzubauen in unserem friedvollen Land.
Diese zupackende Haltung, Stolz auf ihre Söhne = meine Mentees, unsere Freude an kunstvoller Artistik und Interesse am Leben des anderen trugen uns trotz aller kulturellen Unterschiede leichtfüßig durch den Abend…
Zum Abschied gab es herzliche Dankesworte und Esseneinladungen für mich – und für jede Mama einen kleinen Verschenkeduft:
Sprachbarrieren hin oder her - es gibt so viele Möglichkeiten für Begegnung und Verbindung... Man muss es nur wollen.