Olivier Cresp

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Minimalistisch, schlicht und authentisch: So liebt Parfümeur Olivier Cresp die Düfte und das Leben. Auch für ihn war der Weg in die Welt der schönen Düfte mehr als vorgezeichnet,... Weiterlesen
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Wissenswertes
Minimalistisch, schlicht und authentisch: So liebt Parfümeur Olivier Cresp die Düfte und das Leben. Auch für ihn war der Weg in die Welt der schönen Düfte mehr als vorgezeichnet, dennoch folgte er seiner Bestimmung mit Leidenschaft und großer Ambition. Er wurde 1955 in Grasse geboren, der weltweit anerkannten Hauptstadt der Parfümerzeugung. Doch damit nicht genug. Düfte waren bei ihm zu Hause auch Familiensache und Tradition. Bereits sein Urgroßvater, Großvater und Vater waren in dieser Branche tätig. Statt Gute Nacht-Geschichten gab es im Hause Cresp gemeinsame Dufterlebnisse mit frisch geernteten Blüten und Sommerblumen. Seine erste Duftkreation schuf er laut eigenen Angaben bereits im Alter von 8 Jahren zu Hause in seinem Kinderzimmer. Somit war es mehr als naheliegend für Olivier Cresp, den Beruf des Parfümeurs zu ergreifen. Doch ausgetretene Wege wollte der charismatische Grandseigneur noch nie beschreiten. So zog er in den 1970er-Jahren in die USA, um dort in die hohe Schule der Parfümherstellung eingeweiht zu werden. Seine berufliche Karriere begann er 1992 bei Firmeniche. Dort legte er praktisch in Echtzeit einen fulminanten Start hin, der ihm bis heute den Ruf eines echten Naturtalents und einer „Nase“ von ganz besonderem Anspruch einbrachte. Gleich im ersten Jahr bei Firmeniche klopfte Thierry Mugler wegen eines neuen Parfüms an. Ein nie dagewesenes Potpourri sollte angestrebt werden, das den himmlischen Namen „Angel“ wirklich und wahrhaftig repräsentiere. Die Übung gelang, und „Angel“ gilt bis heute als unverwechselbares Dufterlebnis und echte Zäsur für die Parfümindustrie. Es folgten weitere grandiose Kompositionen wie „Lacoste Pour Femme“, „Nina“ für Nina Ricci oder „Dolce & Gabbana Light Blue“.

Auch Preise und Auszeichnungen ließen neben dem kommerziellen und künstlerischen Erfolg nicht lange auf sich warten. Den ultimativen Ritterschlag zum „Maître Parfumeur“ erhielt er bereits 2006. „Parfümeur des Jahres“ folgte 2007. Den französischen Staatspreis für Verdienste um Kunst und Kultur gab es 2012, als er zum „Chevalier des Arts et des Lettres“ ernannt wurde. 2018 ehrte ihn die Fragrance Foundation mit dem „Lifetime Achievement Award“. Bei seiner Dankesrede verwies der große Meister selbst auf das, was auch die Parfümwelt noch zu hoffen wagt: Das Beste sei noch zu erwarten.Minimalistisch, schlicht und authentisch: So liebt Parfümeur Olivier Cresp die Düfte und das Leben. Auch für ihn war der Weg in die Welt der schönen Düfte mehr als vorgezeichnet, dennoch folgte er seiner Bestimmung mit Leidenschaft und großer Ambition. Er wurde 1955 in Grasse geboren, der weltweit anerkannten Hauptstadt der Parfümerzeugung. Doch damit nicht genug. Düfte waren bei ihm zu Hause auch Familiensache und Tradition. Bereits sein Urgroßvater, Großvater und Vater waren in dieser Branche tätig. Statt Gute Nacht-Geschichten gab es im Hause Cresp gemeinsame Dufterlebnisse mit frisch geernteten Blüten und Sommerblumen. Seine erste Duftkreation schuf er laut eigenen Angaben bereits im Alter von 8 Jahren zu Hause in seinem Kinderzimmer. Somit war es mehr als naheliegend für Olivier Cresp, den Beruf des Parfümeurs zu ergreifen. Doch ausgetretene Wege wollte der charismatische Grandseigneur noch nie beschreiten. So zog er in den 1970er-Jahren in die USA, um dort in die hohe Schule der Parfümherstellung eingeweiht zu werden. Seine berufliche Karriere begann er 1992 bei Firmeniche. Dort legte er praktisch in Echtzeit einen fulminanten Start hin, der ihm bis heute den Ruf eines echten Naturtalents und einer „Nase“ von ganz besonderem Anspruch einbrachte. Gleich im ersten Jahr bei Firmeniche klopfte Thierry Mugler wegen eines neuen Parfüms an. Ein nie dagewesenes Potpourri sollte angestrebt werden, das den himmlischen Namen „Angel“ wirklich und wahrhaftig repräsentiere. Die Übung gelang, und „Angel“ gilt bis heute als unverwechselbares Dufterlebnis und echte Zäsur für die Parfümindustrie. Es folgten weitere grandiose Kompositionen wie „Lacoste Pour Femme“, „Nina“ für Nina Ricci oder „Dolce & Gabbana Light Blue“.

Auch Preise und Auszeichnungen ließen neben dem kommerziellen und künstlerischen Erfolg nicht lange auf sich warten. Den ultimativen Ritterschlag zum „Maître Parfumeur“ erhielt er bereits 2006. „Parfümeur des Jahres“ folgte 2007. Den französischen Staatspreis für Verdienste um Kunst und Kultur gab es 2012, als er zum „Chevalier des Arts et des Lettres“ ernannt wurde. 2018 ehrte ihn die Fragrance Foundation mit dem „Lifetime Achievement Award“. Bei seiner Dankesrede verwies der große Meister selbst auf das, was auch die Parfümwelt noch zu hoffen wagt: Das Beste sei noch zu erwarten.
Recherchiert und verfasst von ParfumoParfumo