Encre Noire à L'Extrême 2015

Encre Noire à L'Extrême von Lalique
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8.0 / 10 925 Bewertungen
Encre Noire à L'Extrême ist ein beliebtes Parfum von Lalique für Herren und erschien im Jahr 2015. Der Duft ist holzig-erdig. Es wird von Lalique Group / Art & Fragrance vermarktet.
Aussprache
Gut kombinierbar mit Yatagan (Eau de Toilette)
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Duftrichtung

Holzig
Erdig
Rauchig
Harzig
Würzig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
ZypresseZypresse ElemiharzElemiharz BergamotteBergamotte
Herznote Herznote
haitianisches Vetiverhaitianisches Vetiver Java-VetiverJava-Vetiver WeihrauchWeihrauch IrisIris
Basisnote Basisnote
BenzoeBenzoe PatchouliPatchouli SandelholzSandelholz

Parfümeur

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Bewertungen
Duft
8.0925 Bewertungen
Haltbarkeit
7.7862 Bewertungen
Sillage
7.2857 Bewertungen
Flakon
8.3870 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
9.1531 Bewertungen
Eingetragen von Franfan20, letzte Aktualisierung am 16.04.2024.

Rezensionen

39 ausführliche Duftbeschreibungen
9
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Leimbacher

2762 Rezensionen
Leimbacher
Leimbacher
Top Rezension 31  
Auch in dunklen Wäldern gibt es schicke Parties
"Encre Noir" von Lalique ist für mich ein moderner Klassiker, der Vetiver interpretiert wie kein Anderer. Kann ich nur immer wieder wiederholen. Trotzdem könnte er wohl kaum weiter weg sein von einem Signaturduft, für mich persönlich. Deswegen sehe ich seine Flanker etwas zweischneidig, da ich Flanker meistens (neben Freaks wie uns) für die Hardcore-Fans gemacht sehe, die ihren Favoriten gerne in ein paar anderen Roben, Lichtern oder Events sehen & tragen würden. Aber vielleicht sehe ich das auch falsch. So oder so - diese extreme Dunkle Tinte rockt. Extrem ist jedoch mal wieder die falsche Bezeichnung.

Die DNA des Originals ist unübersehbar & sticht genauso wie bei der Sportversion durch. Nur A L'Extreme ist dicker, zäher, träger. Unter den erdigen Vetiver wurde eine gute Menge Oud gemischt, die Konzentration des Duftes ist spürbar höher. Griffig, nächtlich, sexy. Und gerade Letzteres hätte ich nicht gedacht, dass ich das nochmal zu einem Encre Noir schreibe. Encre Noir Arabian Nights hätte ebenso gepasst. Europäisches Mittelalter trifft arabisches Königshaus. Natürlich nicht so innovativ wie das Original oder spritzig wie der Sport, trotzdem ein schicker, hochwertiger Duft. Lalique liefert mit der EN-Reihe wirklich weit über deren Preisklasse ab. Lobenswert & weiterhin ein Augenöffner. Weihrauch, Iris und Patch machen ihre Sache wirklich hervorragend - sie zähmen das Biest, pusten es auf & glätten gleichzeitig Kanten. Wer seine EN-Family zusammenhaben will, der macht mit dieser sinnlicheren Softie-Version nichts falsch. Ein betörender Duft für Vetiver-Heads ohne Abneigung gegen süße Orient-Leckereien.

Flakon: der schönste der Reihe imo.
Sillage: nicht so viel stärker als das Original, wie man bei dem Namen denken könnte.
Haltbarkeit: hier enttäuscht EN nie - egal welcher der Familie. 9 Stunden.

Fazit: für Fans des Encre Noir-DNA ein weiterer Volltreffer - weicher, vollmundiger, etwas süßer. Die Abendroben-Variante des modernen Klassikers/Originals. Ich bin sehr angetan. Ob man ihn wirklich brauchte & die EN-DNA für Events taugt, ist eine andere Sache...
1 Antwort
10
Preis
9
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Val

99 Rezensionen
Val
Val
Top Rezension 31  
Nasser Hund...
... das waren die angewiderten Worte meiner Freundin, als ich ihr dieses Meisterwerk auf meinem Handgelenk unter die Nase hielt.

Leicht amüsiert von der Reaktion, bestätigte sich schnell meine Erfahrung die ich bereits mit Encre Noir EdT gemacht habe.
Dieser Duft ist kein Pantydropper und auch kein Clubking.
EN L'extreme ist ein Duft, gemacht für den introvertierten, intellektuellen Mann, der mit sich und der Natur im Gleichgewicht ist.

Eine mystische, kühle Aura umgibt mich.
Dichte Nebelschwaden tauchen plötzlich vor meinen Augen auf und Regen prasselt auf meine bleiche Haut nieder, als würde der Himmel weinen.
Es riecht nach Moos, Pilzen und verrotteten Blättern.
Ich renne immer tiefer in den endlosen Wald hinein, vorbei an toten Baumstümpfen, die aussehen wie Fratzen.
Die Dunkelheit hüllt mich in ein Totengewand und lässt mich nie wieder aus diesem endlosen Wald gehen.

EN L'extreme ist ähnlich wie sein kleiner Bruder einer dieser polarisierenden Düfte, die der breiten Masse nicht gefallen werden.
Es ist vielmehr ein abstraktes Kunstwerk und etwas für Liebhabernasen.
Ich gebe zu, dass ich L'extreme nicht sehr häufig trage, da mir die Einsatzzwecke begrenzt erscheinen.
Aber es gehört als Parfumenthusiast definitiv in meine Sammlung und ich ziehe meinen olfaktorischen Hut vor dieser genialen, andersartigen Komposition!

Mir persönlich gefällt sogar L'extreme noch besser als das EN EdT, weil es mehr Bums hat und länger hält.
Die Duftkomplexität ist beim L'extreme dunkler und stärker ausgeprägt.
Alles wirkt stimmig und perfekt ausbalanciert.
Ein Duft den man am besten mit sich ganz alleine genießt.
8 Antworten
8
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
7
Duft
FabianO

1005 Rezensionen
FabianO
FabianO
Top Rezension 14  
Weichere, durch Weihrauch und Patchouli komplexierte Variation des Ur-"Encre"
"Encre Noire" ist ja bei mir so eine Geschichte (mich würde interessieren, bei wem noch): Anfangs war ich fasziniert von einer kleinen Abfüllung, weil er so außergewöhnlich düster, waldig, anders roch. Flakon gekauft und dann aber nach wenigen Wochen gemerkt, dass ich kaum Lust und Gelegenheit sah, ihn zu benutzen.

Der Sache auf den Grund gegangen - es war am Ende diese überbordend ausgeprägte Zentralnote synthetischen Vetivers (Vetiverylacetat), die über lange Stunden immer gleich drängend und letztlich unnatürlich im Zentrum steht. Ein Vergleich mit Guerlains "Vetiver" bestätigte mich darin, dass Lalique hier mit ganz anderen (unschöneren) Rohstoffen arbeitet.

"Encre Noire à L´Extrême" nun präsentiert sich grundsätzlich von durchaus vergleichbarem Zuschnitt wie das Original, allerdings kommt mir diese Variante - auch wenn der Name anderes vermuten lässt - etwas zugänglicher vor. Das Vetiver ist etwas gedimmter, nicht ganz so offensiv erdig und packend grasig-krautig.

Ein milder Weihrauchton ergänzt leicht rauchig-holzige Nuancen, das (im Original nicht eingesetzte) Patchouli bettet nach rund einer halben Stunde das zentrale Vetiver in etwas süßlich-erdige Aromen ein, die der Komposition eigentlich gut zu Gesicht stehen, weil sie das Kühl-Düstere, leider auch sehr Voluminös-Planare (Vetiverylacetat!) des Originals etwas auffächern (manch einer würde wohl behaupten, es verflache dabei) und für mein Empfinden komplexieren.

Es bleibt dabei - ich fühle mich mit der Grundstilistik der synthetischen, quasi entwicklungsbefreiten Vetivermachart (ebenso wie in z.B. Malles "Vetiver Extraordinaire", welches ich anfangs vergötterte und mittlerweile nur noch schwer aushalte) nicht wohl und greife bei Vetiverdurst eher auf Guerlains Prachtstücke zurück, aber verglichen mit dem Original behagt mir diese weichere und mehrschichtige Komponente eher.
4 Antworten
10
Preis
10
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
DerVo

5 Rezensionen
DerVo
DerVo
Top Rezension 28  
Der Duft des Antichristen
Hallelujah ...... welch ein Duftspektakel ....

Motiviert von holzigen Düften, allen voran Terre und das wohl immer noch stark unterschätzte Oxford bestellte ich mir diesen Duft nach den Bewertungen, ohne ihn vorher getestet zu haben.

Beim Aufsprühen entstehen Bilder im Kopf, auf denen Luzifer im Höllenfeuer erscheint. Ein Duft, der an verbrannten Wald und Boden erinnert. Extrem dunkel, böse und furchteinflößend. Stark irritierend und verstörend. Eher in die Nischenduftecke gehörend, eine leidgeprobte Nase als Vorraussetzung. Meine Güte, was ist das? Was hat Nathalie Lorson erlebt, um so einen Duft zu kreieren?

Den Duft einige Zeit besser ignorierend traute ich mich nach etwa einer Stunde wieder heran. Ein Duft nach Zypresse und Weihrauch erschien. Als bäumt sich der tote Wald auf und will zurück ins Leben. Will Luzifer nun die Kirchen abfackeln? Oh je, diese Bilder. Selten hat ein Duft solche Emotionen geweckt.

Wieder etwas später wandelt er sich in pudrige, hautähnliche Gerüche mit Vetiver und wieder Weihrauch mit Harzen.

Kein Duft für die Masse! Kein Duft für Omas Liebling! Kein Duft für Schmeichler! Kein Duft für Komplimentsüchtige!

Aber es ist ein Duft für Individualisten! Hasse mich .... liebe mich .... es ist mir völlig egal! Aus dem Weg! Der Badboy Duft für echte Männer. Völlig befreit von allem was auflockert. Keine Frucht. Dafür Furcht und ein ganz besonderer und außergewöhnlicher Duft für eine handvoll Männer, den man ganz sicher nicht an jeder Ecke riechen muss.

Duft 8,5
Haltbarkeit 8
Sillage 8
P/L 10

3 Antworten
9
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
9.5
Duft
Bassist87

11 Rezensionen
Bassist87
Bassist87
Top Rezension 20  
Black No.1 - I went looking for trouble And boy I found Encre Noir à L'Extrême
Winter 2017... ein inzwischen Ü30er kommt auf die Idee sich für den Winter einen neuen Duft zu suchen und stößt bei Parfumo auf Encre Noir, welches verspricht "anders, rau, polarisierend" zu sein. Als nächstes springt mich die "à L'extrême" Variante an als ich in der Duftpyramide Weihrauch entdecke beschließe ich einen blind-buy.
(Am Rande möchte ich anmerken, dass der Flacon sehr anmutig ist. Wirklich zeitlos schön mit dieser schönen gemaserten Kappe und einem der besten Zerstäuber der mir bisher untergekommen ist.)

Nun aber zum Duft:

Die ersten Atemzüge: Leichte Süße, überdröhnt von kokeligem Holz und Rauch, dazu ein Touch Moos und Iris. Alles in allem eine Mischung die mich im ersten Moment total überfordert. Bergamotte bemerke ich null. Zu welchen Anlässen kann man denn so etwas tragen? Nach einiger Zeit hat der Duft sich gewandelt.....Weihrauch und Patchoulie. Mit Patchoulie verbinde ich ganz besondere Erinnerungen und Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht einer bestimmten Subkultur die nur Dates um Mitternacht mit Nosferatu haben. Ich bin also in Gedanken weg von dem Bild einer abgebrannten Scheune im Moderwald die noch leicht im Regen vor sich her kokelt und befinde mich Mitternachts auf einem Friedhof voll mit Patchoulie.

Absolut wahnsinnig wirkt dieser Duft als ich ihn zum Ersten Mal verwende. Er eckt wirklich an, lässt mich immer wieder seine Tragbarkeit bezweifeln und ich weiß nicht ob ich ihn lieben oder hassen soll, weil er einfach so anders ist als alles was ich bis dato kannte. Denn neben diesen Eindrücken und Bildern die ich im Kopf habe wenn ich ihn rieche, wirkt er wirklich maskulin.

Nach einigen Stunden ist er aber nur noch sehr schwach wahrzunehmen. Was übrig bleibt ist ein erdig warmer Nachhall mit Vetiver der aber meiner Meinung nach recht zurückhaltend und angenehm wirkt. Diese Unentschlossenheit zwischen Lieben und Hassen dauerte noch ein paar Nutzungen an, danach liebte ich ihn einfach. Ich mag den Verlauf und das düstere was er zu bieten hat. Er wärmt und speziell bei Temperaturen unter 5 Grad kann er auftrumpfen. Es gab sogar Komplimente für ihn von einigen Personem, die eigentlich auf süße und gefällige Düfte stehen.

Der Duft ist definitv nichts für den Sommer, das will man sich und seinen Mitmenschen nicht antun. Selbst im Frühling habe ich inzwischen bei über 10 Grad bedenken ihn zu benutzen, er ist einfach zu dunkel und warm dafür. Ein Kandidat rein für den tiefen, nassen Herbst und den Winter. Außerdem glaube ich, dass man für so ein Kaliber auch nicht gerade erst 18 Lenzen auf dem Buckel haben oder dem Typus Sunnyboy entsprechen darf, da in diesem Fall der Duft, meiner Meinung nach, überhaupt nicht zum Träger passen würde.

Fazit:

Encre Noir à L'extrême wurde zu meinem neuen Winterliebling der mich herausforderte und mich in Besitz genommen hat wie der schwarze Symbiont Spiderman. Eine abgefahrene Mischung aus Wärme, Moder, Grab und Weihrauch. Er vermittelt einfach eine "Entweder liebt oder hasst ihr mich" Attitüde.

Encre Noir à L'Extrême.....das hätte Peter Steeles Signature Duft sein können. In einem Flacon manifestierte "Type O Negative" Vibes -> schwarz, grün, verzerrt, tief und maskulin.
5 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

182 kurze Meinungen zum Parfum
PinseltownPinseltown vor 1 Jahr
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
K. betritt das Schloß
Vetiverharz tropft von Holzdecke
Im Weihrauchnebel
Erkennt K. die auf Erde tintenschwarze Botschaft:
Du riechst gut !
34 Antworten
NuiWhakakoreNuiWhakakore vor 2 Jahren
9
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
7
Duft
Nasses Tier wälzt sich im Matsch
trocknet am Feuer
schwitzt Harze auf‘s Gras
die Erde wird rissig
bröselt in Sandelcreme
22 Antworten
PyroSensePyroSense vor 4 Jahren
Wenn ihr eine Gehaltserhöhung haben wollt...tragt den hier. Distanziert,anziehend, fremd und gleichzeitig vertraut. Euer IQ steigt auf 150!!
2 Antworten
DonnergottDonnergott vor 7 Jahren
6
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
9
Duft
Olalah ... ich hab 10ml ENàL'E mit 10ml Aventus gekreuzt.
Ab jetzt mein Signaturduft "Dark Aventus" von "Creedique" !!
3 Antworten
ErgoproxyErgoproxy vor 8 Jahren
7
Sillage
10
Haltbarkeit
8
Duft
Mir gefällt der besser als die Urform, vor allem weil der Weihrauch gut durchkommt und er etwas balsamischer in der Basis wird.
0 Antworten
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So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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