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7.6 / 10 91 Bewertungen
Ein neues Parfum von Ormonde Jayne für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2025. Der Duft ist grün-würzig. Es wird noch produziert.
Vergleich
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Duftrichtung

Grün
Würzig
Frisch
Zitrus
Holzig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
SalbeiSalbei sizilianische Limettesizilianische Limette WacholderbeereWacholderbeere nepalesischer Szechuanpfeffernepalesischer Szechuanpfeffer
Herznote Herznote
LavendelLavendel JasminJasmin OrangenblüteOrangenblüte SchneeglöckchenSchneeglöckchen
Basisnote Basisnote
VetiverVetiver MoosMoos TonkabohneTonkabohne ZistroseZistrose

Parfümeur & kreative Köpfe

Bewertungen
Duft
7.691 Bewertungen
Haltbarkeit
7.372 Bewertungen
Sillage
6.871 Bewertungen
Flakon
8.170 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
6.252 Bewertungen
Eingetragen von TheBladi11 · letzte Aktualisierung am 21.12.2025.
Quellenbasiert & geprüft
Wissenswertes
Das Parfum ist Teil der Kollektion The Four Corners of the Earth.

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Womit der Duft vergleichbar ist
Apex (Eau de Parfum) von Roja Parfums
Apex Eau de Parfum

Rezensionen

2 ausführliche Duftbeschreibungen
9Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Nst85

25 Rezensionen
Nst85
Nst85
3  
Bezaubernder Vetiver in 3D
Ormonde Jayne gelingt hier etwas Rares: Ein Parfum, das tief in der Erde verwurzelt scheint und dennoch fast schwerelos wirkt. Es ist die Antithese zu den rauen, brachialen Vetiver-Keulen der Vergangenheit – hier wird das „Gras der Könige“ poliert, bis es glänzt.​
Der Hintergrund dieses Duftes ist so ambitioniert wie das Ergebnis: Linda Pilkington wollte nicht bloß einen Vetiver-Duft schaffen, sondern die Seele der Pflanze in ihrer Gänze einfangen. Dafür wurden drei verschiedene Vetiver-Arten (u.a. aus Haiti und Java) kombiniert. Dieser Kniff erlaubt es, das volle Spektrum der Wurzel abzubilden – von der hellen, fast zitrischen Grasigkeit über die nussige Wärme bis hin zur tiefen, rauchigen Erdigkeit, ohne dass eine Seite die Überhand gewinnt. Das Ergebnis ist ein Vetiver in 3D: komplex, lebendig und unglaublich kultiviert.​

Der Auftakt ist ein funkelndes Ausrufezeichen: Eine unglaublich realistische Limette trifft auf spritzigen Timur-Pfeffer und kühlen Wacholder. Das erinnert im ersten Moment an einen etwas zu zitrisch geratenen Gin Tonic, den man auf einer Terrasse am Waldrand trinkt – belebend, klar und mit dieser typischen Ormonde-Jayne-Luftigkeit, die nie erdrückt.​
Doch statt nun vetivertypisch ins sehr Krautige abzudriften, öffnet sich das Herz mit einer überraschend sanften, floralen Note. Sanfter Lavendel und ein Hauch Jasmin nehmen dem Vetiver die Strenge und bügeln den Duft glatt.
Im Drydown zeigt sich dann die wahre Klasse der drei Vetiver-Sorten: Der Duft wird holziger, moosiger und verbindet sich mit Ambroxan und Tonka zu einer cremigen, hautnahen Aura, die stundenlang hält, ohne zu schreien. Es ist kein Duft von Verfall oder feuchtem Keller, sondern von lebendiger Natur.​

Ich bekenne mich schuldig: Ormonde Jayne enttäuscht mich eigentlich nie. Daher bin ich mit großen Erwartungen an den Duft gegangen – und fühle mich ein weiteres Mal bestätigt. Ja, er ist nicht so anschmiegsam und rund, wie andere der Marke. Aber grade die bestechende Spitzigkeit macht ihn für mich so interessant. Kann man definitiv mal testen!
2 Antworten
7.5Duft 8Haltbarkeit 6Sillage
Jazzbob

128 Rezensionen
Jazzbob
Jazzbob
Hilfreiche Rezension 10  
Ein klassisches Thema nur bedingt neu gedacht
Vetiveria ist wieder einmal ein Parfum, welches mich durch seine Duftnoten neugierig machte und bei der Marke Ormonde Jayne erwartete ich vor allem eine moderne, luftig-transparente Kreation des auf so vielfältige Art und Weise schon interpretierten Themas Vetiver. Teilweise ist es der Marke gelungen, aber es wurde hierbei auch auf sehr klassische Akkorde zurückgegriffen, denn sowohl leichte Chypre- als auch Fougère-Elemente lassen sich herausfiltern.

Der Auftakt gefällt mir sehr, denn er wirkt sehr vielfältig aromatisch-grün-würzig und wird auch von einer eher milden, fruchtigen Limette geprägt, die von einer ganz dezenten Cumarin-Süße begleitet wird. Wie nepalesischer Szechuanpfeffer (engl. Timut Pepper) genau riecht, kann ich nicht aus eigener Erfahrung sagen, jedoch finde ich die Beschreibung von Linda Jayne Pilkington als fruchtig, luftig und spritzig nachvollziehbar. Insofern weist der Duft schon eine gewisse Frische auf – ich hätte hier aber noch mehr zitrische Säure erwartet. Die floralen Herznoten dienen hier eher dazu, dem Duft Fülle und doch helle Leichtigkeit zu verleihen, als dass sie wirklich akzentuiert werden.

Wenn Parfums zu glatt wirken, spricht mich das weniger an, weshalb ich es ebenfalls schätze, dass Vetiveria ein wenig Schroffheit von Beginn an besitzt. Grund dafür ist, dass nicht nur grasiger, leicht holziger Vetiver im Zentrum der Aufmerksamkeit steht, sondern – meiner Wahrnehmung nach – gleichermaßen (Eichen-)Moos. Dadurch erhält der Duft eine sehr klassisch-maskuline Facette und erinnert mich etwas an Herrendüfte aus den 80ern oder frühen 90ern. Vetiveria ist jedoch insgesamt schlanker und wird mit der Zeit weicher und sanfter.

Die Projektion ist anfangs leicht überdurchschnittlich, verliert aber nach ein bis zwei Stunden deutlich an Intensität und mit der Zeit ist der Duft eher hautnah, dafür jedoch relativ lange wahrnehmbar. Für einen Arbeitstag sollte es jedenfalls genügen (ich habe ihn an drei getestet) und überhaupt empfinde ich Vetiveria als am besten geeignet für tagsüber, Arbeit und Freizeit und für reifere Männer oder jüngere, die klassischere Düfte mögen. Leider verliert dieser Ormonde Jayne mir persönlich zu viel an Spannung, wenn die Kopfnoten verfliegen und wird etwas zu moosig.
2 Antworten

Statements

22 kurze Meinungen zum Parfum
14
4
Erstaunlich, dass so viele Noten gebraucht werden, um einen relativ einfach gestrickt wirkenden herbfrischen Vetiverduft zu kreieren.
4 Antworten
10
Eine wunderschöne Kombination aus Limette und Wacholderbeere, sehr belebend im Opening. Im Verlauf sehr sehr grün mit erdigen Noten.
0 Antworten
8
11
Die grünen Blätter sind vereist, gefrorenes Vetivergras knirscht unter dem Tritt. Da liegt eine frostige, gespritzte Zitrusschale im Moos.
11 Antworten
8
Limettia hätte fast besser gepasst. Super frischer Limetten-Zitrusduft. Wacholderbeere, Pfeffer und Salbei nehmen Herbe aus dem Vetiver.
0 Antworten
vor 7 Monaten
7
7
Direkt nach dem aufsprühen erinnert der mich an Gewürzgurken. Das verfliegt aber schnell. Danach Zitrus + Vetiver. Mir zu parfümig.
7 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
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