
Glitzernuss
6 Rezensionen

Glitzernuss
3
Zuckriger Waldbesuch
Als allererstes: ich kann die Bewertungen hier und auf anderen Seiten wegen geringer Haltbarkeit und Sillage NICHT nachvollziehen! Selbst nach 24 h bleibt auf meiner Haut (sonst ein Schwamm par excellence) die pudrige Ambrabasis, nach 12 h auch noch mit leichter Projektion. Das ist der mit Abstand stärkste Duft, den ich je getestet habe! Wobei ich mir vorstellen kann, dass ich einfach nicht nasenblind werde, wie bei vielen anderen.
Zum Duft selbst: Man startet in einem fruchtigen Blütenmeer: Mandarine, Birne, samtige gezuckerte Orangenblüte (wahrscheinlich Magnolie). Es wird immer floraler, wobei man niemals den Eindruck hat, durch einen blühenden Garten zu laufen, da die deutliche Pudrigkeit von Heliotrop, Ambrette und Moschus alles fern von "grünen" Pflanzennoten hält.
Wenn die fruchtigen Noten verflogen sind, kommt das Eichenmoos stark hervor. Im Herzen ergibt sich der Eindruck eines alten Waldes, in dem zarte Blütenblätter durch den Wind tanzen. Allerdings befindet sich alles, wirklich alles, in diesem Wald unter einer dicken, knackigen Zuckerschicht.
Wer es nicht süß mag, wird hier nicht glücklich sein.
Ich kann die Baccarat Rouge 540 Eau de Parfum-Vergleiche durchaus nachvollziehen, wobei ich leider nur Zwillinge, nicht das OG, kenne.
Den Drydown beherrscht das Eichenmoos, das einen spröden, brüchigen Eindruck hinterlässt, das durch den glasklaren Zucker noch verstärkt wird.
Erst wenn schon alles andere verflogen ist, erscheint warmes, pudriges Ambra in seiner puren Form, wobei es von Anfang bis Ende allem eine angenehme, hautige Wärme verleiht.
Der Duft soll den Zeitverlauf eines Sonnenuntergangs nachahmen, was ich gelungen finde: ich finde den Übergang von fruchtig - floral - moosig - ambriert sehr schön.
Flakon absolute 10000/10.
P/L topp.
Zum Duft selbst: Man startet in einem fruchtigen Blütenmeer: Mandarine, Birne, samtige gezuckerte Orangenblüte (wahrscheinlich Magnolie). Es wird immer floraler, wobei man niemals den Eindruck hat, durch einen blühenden Garten zu laufen, da die deutliche Pudrigkeit von Heliotrop, Ambrette und Moschus alles fern von "grünen" Pflanzennoten hält.
Wenn die fruchtigen Noten verflogen sind, kommt das Eichenmoos stark hervor. Im Herzen ergibt sich der Eindruck eines alten Waldes, in dem zarte Blütenblätter durch den Wind tanzen. Allerdings befindet sich alles, wirklich alles, in diesem Wald unter einer dicken, knackigen Zuckerschicht.
Wer es nicht süß mag, wird hier nicht glücklich sein.
Ich kann die Baccarat Rouge 540 Eau de Parfum-Vergleiche durchaus nachvollziehen, wobei ich leider nur Zwillinge, nicht das OG, kenne.
Den Drydown beherrscht das Eichenmoos, das einen spröden, brüchigen Eindruck hinterlässt, das durch den glasklaren Zucker noch verstärkt wird.
Erst wenn schon alles andere verflogen ist, erscheint warmes, pudriges Ambra in seiner puren Form, wobei es von Anfang bis Ende allem eine angenehme, hautige Wärme verleiht.
Der Duft soll den Zeitverlauf eines Sonnenuntergangs nachahmen, was ich gelungen finde: ich finde den Übergang von fruchtig - floral - moosig - ambriert sehr schön.
Flakon absolute 10000/10.
P/L topp.
1 Antwort



Kopfnote
Magnolie
Mandarine
rosa Pfeffer
Herznote
Ambrette
Heliotrop
Königin-der-Nacht
Basisnote
Ambra
kristallines Moos
Moschus


EdithLyri
DANA17
Bille74
Glitzernuss
Suzzy
































