Daisy 2007 Eau de Toilette

Daisy (Eau de Toilette) von Marc Jacobs
Flakondesign Wilhelm Liden, Marc Jacobs
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7.1 / 10 406 Bewertungen
Daisy (Eau de Toilette) ist ein Parfum von Marc Jacobs für Damen und erschien im Jahr 2007. Der Duft ist blumig-frisch. Es wird von Coty vermarktet.
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Duftrichtung

Blumig
Frisch
Fruchtig
Süß
Grün

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
VeilchenblattVeilchenblatt rote Grapefruitrote Grapefruit WalderdbeereWalderdbeere
Herznote Herznote
GardenieGardenie VeilchenVeilchen JasminJasmin
Basisnote Basisnote
helle Hölzerhelle Hölzer MoschusMoschus VanilleVanille

Parfümeur

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Bewertungen
Duft
7.1406 Bewertungen
Haltbarkeit
6.1325 Bewertungen
Sillage
5.6303 Bewertungen
Flakon
7.8335 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
7.0109 Bewertungen
Eingetragen von DonVanVliet, letzte Aktualisierung am 10.04.2024.
Wissenswertes
Gewinner des FIFI Award 2008 (Women Prestige) für die beste Verpackung.

Rezensionen

35 ausführliche Duftbeschreibungen
10
Flakon
7
Sillage
6
Haltbarkeit
8
Duft
Pinkdawn

68 Rezensionen
Pinkdawn
Pinkdawn
Top Rezension 27  
Let the Sunshine in
Ein gefährliches Virus zwingt uns derzeit, möglichst zu Hause zu bleiben. Ich versuche, die Zeit zu nutzen, um längst fällige Tätigkeiten in meiner Wohnung zu erledigen. Schränke und Schubladen werden einer Revision unterzogen. Was soll bleiben, was darf gehen? Dabei stoße ich oft auf längst Vergessenes. Erinnerungen werden wach. Da ist Daisy, Marc Jacobs Erfolgsduft, im 100-ml-Flacon mit den niedlichen Plastikgänseblümchen, der mir immer noch gefällt. Er ist noch erstaunlich voll. Ich kann nicht widerstehen und sprühe den Duft auf.

Eine grüne Frische umgibt mich, die bald süßer wird, ohne ihre Frische zu verlieren. Belebende rosa Grapefruit, kühlende Veilchenblätter und süße Walderdbeeren umschmeicheln mich. Lieblich, anmutig, fröhlich …

Plötzlich fühle ich mich ins Jahr 2008 katapultiert. Oder war es 2007? Auf jeden Fall ist es Frühling. Ich habe einen interessanten Mann im Internet kennengelernt. Sepp. Ein Fotografielehrer an der Höheren Grafischen Lehranstalt. Wir verstehen einander sofort. Das Foto, das sein Lieblingsschüler für mich von ihm gemacht hat, zeigt einen attraktiven, verletzlichen Mann mit scheuem Lächeln. Bald erzählt er mir, dass seine Frau kürzlich mit ihrem Fitnesstrainer durchgebrannt ist und ihn und ihre beiden Teenagertöchter in ihrem schmucken Haus mit Garten am Stadtrand von Wien zurückgelassen hat.

Unser Kontakt vertieft sich rasch. Ich werde süchtig auf seine Mails, die mich täglich schon beim Frühstück erwarten. Er ist charmant, liebenswert und bald omnipräsent in meinem Leben. Irgendwann beginnen wir auch zu telefonieren. Seine laute Stimme passt nicht so ganz zu dem empfindsamen Typ auf dem Foto, aber egal. Ich habe ebenfalls eine schmerzhafte Trennung hinter mir und sehne mich nach Zweisamkeit. Gegen meine Depressionen mache ich eine psychoanalytische Gesprächstherapie. Meine Analytikerin rollt die Augen. Sie versteht nicht, warum Sepp sich nicht mit mir treffen will. Er möchte es ja, verschiebt es aber von einer Woche zur nächsten. „Geben Sie Acht, dass das nicht wieder eine Ihrer illusionären Männerbeziehungen wird“, warnt sie mich. Leicht gesagt. Ich verstehe es ja auch nicht, warum er einem persönlichen Treffen mit mir so hartnäckig aus dem Weg geht. Inzwischen erleben wir bereits Eifersuchtskonflikte, Zerwürfnisse, Konflikte und filmreife Versöhnungen – alles virtuell, versteht sich.

Der Sommer ist schon längst ins Land gezogen. Es ist Ende August – und plötzlich will er mich treffen. Ich kann es kaum glauben. Ich zweifle bis zuletzt, ob er kommt. Dann sehe ich ihn im Gewitterregen zu unserem Treffpunkt, einem Café mit Gastgarten, laufen, sein blaues Armani T-Shirt als Regenschutz über den Kopf gezogen.

Ich gebe zu, der Mann auf dem Foto gefällt mir besser. Der Lieblingsschüler hatte seinem Status alle Ehre gemacht und gute Arbeit geleistet, sehr gute Arbeit. Bin ich enttäuscht? Daran will ich jetzt nicht denken. Ich konzentriere mich auf das, was mir an ihm gefällt: sein spitzbübisches, ansteckendes Lachen, seine natürliche, unbefangene Art.

Es dauert nicht lange, und wir beginnen zu schmusen. Etwas unvermittelt bricht er dann auf, unter einem Vorwand. Fast in Panik, wie mir scheint. Ich bin irritiert. Dann herrscht Funkstille. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Nach Tagen vergeblichen Wartens auf ein Lebenszeichen schreibe ich ihm schließlich kurz: Ich hoffe, dass ich ihn nicht allzu sehr verschreckt habe … So ähnlich halt. Wieder dauert es einige Tage, dann antwortet er. Er habe erkannt, dass er noch lange nicht für eine neue Beziehung bereit sei, aber er sei immer für mich da, wenn ich etwas brauche.

„Was lernen wir daraus“, fragt meine Analytikerin und antwortet gleich selbst, man solle sich nicht so lange Zeit lassen mit einem persönlichen Treffen. Weiß ich, aber ich hatte nicht die Kraft, ihn vor die Alternative zu stellen: Du, pass auf, entweder wir treffen einander in den nächsten zwei Wochen oder wir lassen das Ganze.

Was das alles mit Daisy zu tun hat? Vieles, alles eigentlich. Sepp hat recht schnell einen Kosenamen für mich gefunden: Daisy. Wie er darauf kam, weiß ich nicht. Natürlich war ich entsprechend sensibilisiert auf diesen Namen. Als ich das neue Parfum von Marc Jacobs bald darauf in einer Parfümerie entdeckte, dank seines originellen Flacons war es ohnehin unübersehbar, musste ich den Duft einfach testen. Ich war begeistert von seiner blumigen Frische und musste es sofort haben.

Ich habe es einige Monate lang sehr gern getragen, den ganzen Sommer lang. Als die Geschichte mit Sepp zu Ende ging, verlor ich das Interesse an dem Duft. Ich wollte durch nichts mehr an ihn erinnert werden. Daisy wanderte aus meinem Blickfeld in einen Schrank.

Über zehn Jahre später habe ich keine emotionalen Probleme mit Daisy mehr. Ich kann mich dem Duft unvoreingenommen nähern.

Ich schnuppere an meinem Handrücken. Daisy ist mittlerweile sehr viel blumiger geworden. Veilchen, Gardenie und Jasmin tanzen über die sonnige Frühlingswiese. Gardenie und Jasmin kann ich nicht wirklich voneinander unterscheiden. Es ist ein heller, freundlicher Duft, fröhlich, unbeschwert, anmutig und lieblich. Natürlich haben diejenigen recht, die ihn als zu wenig sophisticatet und komplex bezeichnen, ihm Belanglosigkeit und wenig Originalität vorwerfen. Aber muss denn immer alles kompliziert und eine intellektuelle Herausforderung sein?

Daisy ist ein Sommerduft – leicht, sonnig, verspielt und ein wenig romantisch, bis zuletzt, wenn sich die Blüten und Erdbeeren mit Moschus und Vanille zu einem gourmandig-cremigen happy end verbinden. Daisy will nicht kompliziert oder kapriziös sein. Sie ist, was sie ist, ein zarter Duft aus spritziger Grapefruit, vielen weißen Blüten, fruchtigen Erdbeeren, nicht zu süßem Moschus und frischem Grün. Auch dafür muss Platz sein im Reich der Düfte. Und manchmal ist einem - mir - durchaus danach zumute.

Sicher, ähnliche Blumendüfte gibt es viele. Aber Daisy sticht trotzdem aus der Masse heraus. Die Qualität ist unverkennbar, die Komposition gelungen und die einzelnen Duftnoten harmonieren ganz wunderbar. Einzig die Haltbarkeit könnte besser sein. Doch es ist eben ein sommerliches Eau de Toilette, das nicht zu schwer sein will.

Ich sehe in Daisy keinen Duft, der - weil blumig-frisch - nur jungen, unbeschwerten Mädchen steht. Ich finde überhaupt, dass man sich von derartigen Schubladisierungen langsam, aber sicher frei machen sollte. Die bis heute ungebrochen anhaltende Beliebtheit und fast zahllose Flanker von Daisy scheinen das zu bestätigen.

8 Antworten
3
Flakon
4
Sillage
4
Haltbarkeit
8
Duft
ElysaShades

142 Rezensionen
ElysaShades
ElysaShades
Top Rezension 19  
Nochmal jung und unbeschwert sein...
2010 wars als ich begonnen habe mich etwas näher mit Düften zu beschäftigen. Damals hat das so ausgesehen dass ich mal einfach in einem Laden (egal ob Douglas oder DM) eingefallen bin und mich durchgetestet habe. Die Neugierde kannte keine Grenzen. Daisy ist mir ins Auge gestochen obwohl dieses übertrieben verspielte und girliemäßige niemals mein Ding war. Die Frage war also wie der Duft in diesem Flakon mit der hässlichen Plastikblume dran wohl riechen mag.

Ich war sofort absolut begeistert und musste den Duft unbedingt haben. eine Weile war er sogar mein Lieblingsduft. Bis dato kannte ich einige fruchtig-blumige Drogeriedüfte, die üblichen Klassiker wie No.5 und natürlich die endlos gehypten Lady Million, Armani Code etc. Dagegen sticht Daisy tatsächlich ziemlich heraus.

Gänseblümchen haben ja keinen Duft wie wir wissen. Aber stellt euch vor ihr zerreibt die Blüten zwischen den Fingern. Die Pollen haben so eine pudrige Konsistenz und ein paar feine Blütenblätter kleben auch noch dran. Und genau das wird in Daisy olfaktorisch wiedergegeben. Wenn zerriebene Gänseblümchen also einen Duft hätten, würden sie duften wie Daisy ;)

Wirklich verändern tut sich der Duft an mir eigentlich nicht. Er bleibt bis zum Schluss fein pudrig und dezent. Am Anfang etwas zitrisch durch Grapefruit und am Schluss schön vanillig-weich. Den Rest könnte man natürlich schon in seine einzelnen Duftnoten zerlegen aber mir gefällt hier eben der Gesamteindruck besonders gut. Daisy ist einer dieser Düfte die mich einfach mitnehmen....

... es ist Sommer 1992, ich bin 6 Jahre alt und wir sind gerade aufs Land gezogen. In unser eigenes Haus. Selbstgebaut natürlich. Die ganze Verwandtschaft hat mitgeholfen. Und endlich ist es fertig und wir sind eingezogen. Ich bin ja so aufgeregt! Ein eigenes Haus, ganz für uns, wo wir nie leise sein müssen. Und hinter dem Haus ist eine große Wiese. Nicht so ein langweiliger Rasen sondern eine richtige Wiese mit vielen Gänseblümchen. Jeden Tag bin ich drauf rumgelaufen und hab mich auf die Gänseblümchen fallen lassen und mit geschlossenen Augen die Sonne genossen.

Und das ist Daisy. Die Geborgenheit einer glücklichen Kindheit und die Aufregung eines neuen Lebensabschnitts der grad anfängt. Der Duft selber ist möglicherweise nicht besonders aufregend, Pudrig, blumig, ein bisschen fruchtig und nicht zu süß. Auf jeden Fall dezent. Innovativ und außergewöhnlich ist natürlich was anderes. Aber er strahlt und lacht überschwänglich und naiv wie ein Kind das einfach nur den wunderschönen Sommertag geniesst und den Ernst des Lebens noch nicht kennt.

Das EDP kenn ich nicht, daher kein Vergleich bezüglich Haltbarkeit und Sillage. Daisy ist auf jeden Fall ein Nachsprühkandidat. Nach 4 bis 5 Stunden verabschiedet er sich. Bei der Dosierung sollte man eher sparsam ein da pudrige Düfte sonst gern staubig und zu trocken werden. Insgesamt wirkt Daisy aber etwas weniger stechend als der Daisy Dream-Flanker, der doch recht ähnlich riecht. (In der Kopfnote sind die beiden Düfte sogar fast gleich).

Daisy mit dem kitschigen Flakon, der 0815-Designerduft hat sich also als ganz besonderes Schätzchen entpuppt für mich. Man muss sich darauf einlassen können bzw wissen was man zu erwarten hat. Kein verkopfter Nischenduft, nichts kompliziertes, aber ein stimmiges Gesamtbild und die Einladung sich mal wieder ganz jung und unbeschwert zu fühlen.
7 Antworten
8
Duft
pudelbonzo

2368 Rezensionen
pudelbonzo
pudelbonzo
Top Rezension 18  
Kinderseele
Ich hatte viel Löbliches über Daisy gehört und auch der verspielte, leicht kitschige Flakon sprach meine Kinderseele an.
Also habe ich ihn ohne zu zögern erworben.
Auch der Duft hält, was der Flakon verspricht. Ein fröhliches Gemisch aus Grapefruit und leckerer Erdbeere erreicht sofort meine Nase.
Auf leichten Sohlen kommen noch Jasmin und Gardenie angetänzelt und vervollständigen den unbeschwerten Eindruck.
Selbst Moschus und ein Quäntchen Hölzer beschweren diesen heiteren, und unangestrengten Duft in keiner Weise.
Er vermittelt stets ein Gefühl von Leichtigkeit und Helle.
Prägnanz und Glamour sind nicht sein Thema - aber ich lese auch nicht jeden Tag Musil, nein, es muss auch mal ein Abenteuer mit Donald und Daisy sein.
In Entenhausen ist die Welt noch in Ordnung.
6 Antworten
7
Flakon
5
Sillage
5
Haltbarkeit
6.5
Duft
DonJuanDeCat

2032 Rezensionen
DonJuanDeCat
DonJuanDeCat
Top Rezension 11  
Die synthetische Blumenwiese
Hey hey!

Heute komme ich zu einem eher einfachen Duft. Daisy von Marc Jacobs, und zwar das erste Daisy, bevor all die Flanker erschienen sind. So, jetzt werdet ihr natürlich sagen: „Das ist der da mal wieder, der gibt keine Ruhe, bevor er nicht zu allen Düften seinen Senf dazugegeben hat, selbst zu Düften, die hier auf Parfumo schon 1000 Kommis haben!“

Doch wisst ihr was? Ätsch, Pech gehabt. Ich schreibe den Kommi trotzdem und ihr sollt euch gefälligst daran erfreuen!!! He he he :D
Abgesehen davon gibt es die nächsten 3-4 Wochen weniger Kommis von mir zu lesen, da ich wegfliege. Es ist zwar kein Urlaub, aber dennoch komme ich wohl nicht dazu, jeden Tag etwas zu veröffentlichen, ich werde aber dennoch versuchen, so einige Kommis in der Woche hier auf euch niederprasseln zu lassen. Damit ihr sagen könnt „Das ist der da mal wieder, der gibt keine Ruhe, wenn er nicht mindestens 5 Kommis in der Woche veröffentlicht“! … argh, ihr seid doch nie zufrieden…!!!

Na gut, ich komme nun trotzdem mal zum Duft.

Der Duft:
Der Duft beginnt für mich recht blumig mit Gardenien, dann kommen nach und nach fruchtige Düfte hinzu. Grapefruit kann ich nur rudimentär als „zitrische Duftnote“ erkennen, dasselbe gilt auch für die Erdbeeren, die ebenfalls nur leicht an diese Früchte erinnern, was vielleicht auch daran liegt, dass all diese fruchtigen Duftnoten extrem synthetisch duften.
Eigentlich ist die Synthetik überall zu spüren und zu riechen, was für mich nicht so toll duftet, da die Synthetik hier zu der Sorte von synthetischen Duftnoten gehört, bei der Düfte billiger und „mal eben schnell zusammengemischt“ duften.
Naja, Veilchen kommen hinzu (die natürlich auch etwas synthetischer duften), sowie auch Moschus.
Die blumigen Noten riechen später ein wenig verwässert, aber noch okay. Die Synthetik bleibt noch für eine Weile, auch wenn sie in der Basis weniger störend wird und dann allmählich abklingt. Dafür allerdings werden die blumigen Noten in der späteren Basis stärker und leider auch stickiger, was mich bei diesem Duft hier am meisten stört, da ja gerade die Basis bzw. eben die spätere Basis am längsten hält und man daher diese stickigen Duftnoten am längsten riecht. Natürlich können alle, denen solche Düfte gefallen bzw. nichts ausmachen, diesen Kritikpunkt von mir ignorieren :)
Oh und trotz Moschus empfand ich den Duft eher als unsüß.

Die Sillage und die Haltbarkeit:
Die Sillage ist zu Beginn noch stark, schwächt aber dann extrem schnell in den nächsten Minuten ab, sie verpufft sozusagen und ist dann nur noch aus der Nähe bei einer riechbar.
Auch die Haltbarkeit ist nicht so besonders lange ausgefallen, so dass der Duft nach fünf Stunden beginnt, abzuklingen.

Der Flakon:
Der Flakon ist schön und hat aber einige nette Details zu bieten. Am auffälligsten ist der Deckel, der zwei große Margeriten- bzw. Gänseblümchenblüten zeigt, die schön aussehen. Der Rest des Flakons selber ist aber eher weniger spektakulär ausgefallen, aber alles in allem ist er eben sehr nett geworden.

Okay, zugegeben, trotz meiner Kritik und der mehrfachen Erwähnung von synthetischen Duftnoten ist der Duft zwar tatsächlich nicht so toll ausgefallen, aber er ist auch keine Vollkatastrophe, so dass man damit immer noch etwas anfangen könnte.

Ich stelle mir solche Düfte vor allem bei jüngeren gut vor, die einfach nur einen allgemeinen und etwas anspruchslosen Duft für den Alltag suchen, um ihn beispielsweise auf der Schule, Uni oder Arbeit verwenden zu können. Zum Ausgehen ist er meiner Meinung nach weniger geeignet, da er dafür zu banal duftet und ich in diesem Fall, wenn man mal bei der Zielgruppe bleibt, dann lieber zu den Düften von Gaultier wie die Classique-Reihe greifen würde (wobei der Classique Essence de Parfum absolut JEDER Zielgruppe zu empfehlen ist, da der Duft wirklich wirklich toll duftet und unter all den Classique Düften extrem heraus sticht!)

Ja wie gesagt, Daisy ist keine Vollkatastrophe, aber unbedingt getestet haben muss man ihn nun auch nicht. Benutzbar wäre er übrigens als Allrounder, da er weder zu leicht noch zu schwer ist, naja… vielleicht geht er etwas mehr in Richtung Frühling und Sommer.

Okay, das war’s dann, ich hab versucht mich kurz zu fassen (damit ihr undankbares Pack nicht genervt seid…!) und bin daher auch schon fertig für heute! :D
Also habt einen schönen Abend und bis bald!
3 Antworten
7.5
Haltbarkeit
8
Duft
Turandot

834 Rezensionen
Turandot
Turandot
Top Rezension 16  
Der nächste Frühling kommt bestimmt
Das Pröbchen bekam ich, als ich mir kürzlich bei unserer Konkurrenz Jicky und die Habit Rouge-Seife zulegte. - Na ja, ich hätte solch einer Kundin nicht so einen jugendlichen Duft zukommen lassen. Wenn schon nichts anderes an Proben da war, dann halt eine schöne Pflege zum testen. Aber das Thema hatten wir ja schon.

Daisy gehört für mich zu den blumig-fruchtigen Düften der angenehmen Art, weil er zwar fröhlich, aber nicht so beerig-albern daher kommt, wie der Name es befürchten lässt. Viele dieser olfaktorischen Fruchtbömbchen versuchen ja krampfhaft, sexy zu wirken, was manchmal dann - wenn man die Mädels sieht, die die Düfte kaufen - schon wieder lächerlich wirkt. Ich kann mir nicht helfen, ich denke bei dem Namen "Daisy" irgendwie an Walt Disney und seine Comics. Ich hätte eher auf so was wie den Britney Spears Duft getippt. Also der Name ist nicht glücklich gewählt.

Aber der Duft hat mich angenehm überrascht. Ich empfinde ihn gefällig und fein, ohne banal zu wirken. Nein auf ihm könnte nicht Mexx draufstehen. Er ist kein Drogerie-Duft, wie Ihr das so nennt. Durch die Vanille wird der Duft auch weich und er entwickelt eine junge, frische Eleganz. Der Verlauf bestätigt mein Urteil noch, Daisy wird nicht süss-vanillig, er behält seine jungendlich-frische Aura.

Ja, für junge Mädchen ohne Piercing in der Zunge kann ich ihn mir sehr gut vorstellen und ich wünschte, wir hätten ihn im Sortiment.
1 Antwort
Weitere Rezensionen

Statements

59 kurze Meinungen zum Parfum
PureNeugierPureNeugier vor 5 Jahren
Es blümelt ein Stündchen vor sich hin, etwas süßlich und dann zieht das Gänseblümchen auch schon wieder den Kopf ein. Kaum Erinnerungswert.
6 Antworten
TanithTanith vor 7 Jahren
Für mich die "Duftwerdung" der Belanglosigkeit. Ein bisschen blumig, ein bisschen süß, ein bisschen hier, ein bisschen da..
0 Antworten
KollerlKollerl vor 2 Jahren
Walderdbeeren in Karamell.

Bauchspeicheldrüsengefährdende Süße.
6 Antworten
Ira010Ira010 vor 2 Jahren
8
Flakon
6
Sillage
6
Haltbarkeit
8.5
Duft
Er ist blumig, schlicht und zart. Eher für jüngere Frauen gedacht. Aber was soll´s? Ich liebe und trage ihn trotzdem seit 10 Jahren.
1 Antwort
FrauMiezeFrauMieze vor 2 Jahren
4
Flakon
6
Sillage
6
Haltbarkeit
5.5
Duft
Frisch ist hier nix.
Seichtes übersüßes Früchtepüree

auf cremig-belangloser Holzbasis
Mähhh langweilig. Selbst für Teenager
6 Antworten
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Torten Radar

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