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Chypre 1942 2011 Eau de Parfum

8.0 / 10 157 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Nobile 1942 für Damen, erschienen im Jahr 2011. Der Duft ist blumig-würzig. Die Haltbarkeit ist überdurchschnittlich. Es wird noch produziert.
Vergleich
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Duftrichtung

Blumig
Würzig
Pudrig
Chypre
Süß

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
BergamotteBergamotte MandarineMandarine OrangenblüteOrangenblüte
Herznote Herznote
TuberoseTuberose BenzoeBenzoe Damaszener-RoseDamaszener-Rose JasminJasmin
Basisnote Basisnote
Mysore-SandelholzMysore-Sandelholz TonkabohneTonkabohne AmberAmber EichenmoosEichenmoos PatchouliPatchouli VanilleVanille

Parfümeur

Bewertungen
Duft
8.0157 Bewertungen
Haltbarkeit
8.0126 Bewertungen
Sillage
7.1122 Bewertungen
Flakon
8.1107 Bewertungen
Preis-Leistung
7.313 Bewertungen
Eingetragen von Lila · letzte Aktualisierung am 28.02.2026.
Quellenbasiert & geprüft

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Rezensionen

9 ausführliche Duftbeschreibungen
8Duft 7.5Haltbarkeit 5Sillage
Turandot

841 Rezensionen
Turandot
Turandot
Top Rezension 26  
Wo Chypre draufsteht ist nicht immer Chypre drin
Aber das ist hier auch nicht schlimm, denn auch wenn ich bei diesem Duft nicht die moosige Basis finde, die ich mit Chypredüften verbinde, ist das doch ein wunderschönes Parfum, das mich an die Carthusia-Düfte erinnert. Und nur weil Bergamotte in der Kopfnote mitspielt ist das für mich noch kein Chypreduft. Aber der Reihe nach:

Chypre 1942 startet zwar zitrisch-fruchtig, doch die Kopfnote wirkt "freundlich" durch die sehr dezent aber wirkungsvoll eingesetzte Orangenblüte. Das hört sich erst mal nach blumig-fruchtig-nett an, aber Nobile gibt sich damit nicht zufrieden, denn der Duft hat Dramatik.

Chypre 1942 hat ein ausgesprochen ausdrucksstarkes Herz in dem die Tuberose den Hintergrund ergibt. Auch sie wieder dezent, aber doch deutlich und damit bildet sie den Rahmen für die übrigen Noten. Styraxharz ist wohl der Anteil, der dem Duft den Wiedererkennungsfaktor liefert, den auch Ergoproxy angesprochen hat. Ich stimme hier 100%ig zu. Dieser Effekt ist es auch, der den Duft auf meine Wunschliste gehievt hat, denn durch die Basis wird dieses Fluidum nicht abgelöst, sondern verstärkt. Und so erlebt der Duft eine wunderschöne, harmonische Steigerung bis zum Ausklang und zeigt uns auch eine Haltbarkeit, von der man beim ersten Erkennen der Kopfnote nie und nimmer geträumt hätte.

Ich finde das grandios. So mag ich Düfte: Zwar mit deutlich erkennbarem Verlauf, aber einer harmonischen Entwicklung und ohne die Richtung zu ändern.
7 Antworten
Hirondelle

26 Rezensionen
Hirondelle
Hirondelle
Top Rezension 27  
Meiner neuster Lieblingsliebling...
Ich sage es gleich: ich liebe ihn. Er startet auf der einen Seite frisch (und fast würzig) mit Bergamotte, gleichzeitig scheint schon seine herrliche Cremigkeit durch, welche den Charakter dieses Duftes durchgehend prägt. Eine Cremigkeit, die ich so noch nicht kannte. Weder seifig, noch zu süsslich, noch zu pudrig (obwohl, "zu pudrig" gibt es nicht). Einfach genau richtig. Es ist ein unfassbar weiblicher und eleganter Duft... Die Tubereuse hält sich Gott sei Dank in einer Form zurück, in welcher sie jedoch ihre besten Eigenschaften massvoll dem Gesamtkunstwerk beisteuert. Auch meine ich Heliotrop zu riechen. Der Drydown ist angenehm warm, wie hier schon jemand schrieb, kein klassischer Chypre, denn weder Eichenmoos, noch Patchouli trauen sich hervor. Was eine stärkere Präsenz dieser Noten mit dem Gesamtduft gemacht hätte ist schwer zu sagen, hätte vielleicht zu einer etwas grösseren Spannung beigetragen. Aber so wie er ist, trage ich ihn sehr sehr gern. Signaturduftpotential!

Nachtrag: Je länger ich ihn trage, desto fassungsloser bin ich jedesmal... Wie um Himmels Willen ist das möglich, dass etwas so Ausgewogenes so komplex und schön gewebt ist?! Vor Jahren sagte mir auf einer Hochzeit eine alte Freundin, die ich viele Jahre nicht gesehen hatte: "Du wirkst wie eine Frau, die eine unheimliche Freude daran hat, eine Frau zu sein." Mich hat das damals etwas verdutzt, aber wenn ich nun diesen Duft trage, kann ich dieser Aussage voll und ganz zustimmen. Er ist für mich einfach "hors catégorie", seit Jahren einer der besten Düfte, die ich gerochen habe und die in meine kleine Sammlung einziehen durften. Jahrelang trug ich mit Begeisterung Habanita l' Esprit von Molinard in der eher warmen Zeit und Lyric von Amouage in der eher kälteren Zeit, sowie ab und zu ein paar andere. Chypre 1942 hat aber sowas von (!) mein Herz erobert, dass ich ihn wirklich andauernd trage(n muss)! Ganz ganz grosses Kino!
Aktualisiert am 09.05.2019 - 07:53 Uhr
8 Antworten
Dusnatli

34 Rezensionen
Dusnatli
Dusnatli
Top Rezension 17  
Alles Schöne ist hier vereint
Diesen wunderbaren Duft habe ich hier von einer lieben Parfuma ersoukt.
Was für ein Glücksgriff!

Ein leicht zitrisch beginnender Duft, der im Duftverlauf an Wärme und balsamischer Intensität zunimmt und dadurch bei mir immer mehr gewinnt.
Ich habe das ein oder andere Mal ein Problem mit Zitrusdüften und Bergamotte in der Kopfnote.
Hier nehme ich die Bergamotte nicht so spürbar wahr, und das finde ich gut.
Würde eigentlich auch zu dem Duft nicht passen, da er kein sommerlich spritziges Düftchen sein will.

Die Basis ist ein Traum von Weichheit und Wohlfühleffekt, wobei ich das auf den von mir heißgeliebten Amber zurückführe.

Da ich mit vielen Chypres nicht so kann, weil sie mir oft zu "kratzig " sind,
hatte ich zunächst Vorbehalte gegen diesen Duft.

Völlig zu Unrecht, wie ich erfreut festgestellt habe.
Ein Nasenschmeichler für erwachsene Frauen par excellence.

Ich find, dass dieser Duft sehr anpassungsfähig ist, soll heißen er macht sich sowohl bei lässigem Outfit, als auch bei Abendrobe gut.

Würde man mich fragen, was mich an diesem Duft stört, würde ich antworten: dass ich ihn nicht schon früher kennengelernt habe.
4 Antworten
8Duft 10Haltbarkeit 7.5Sillage
Aava

50 Rezensionen
Aava
Aava
Top Rezension 19  
Femininum
Grüne englische Hügel. Weite. Nebelverhangene Landschaft. Frische. Regennasse Wiesen.

Die hesperidische Kopfnote bringt aber nur einen kurzen Hauch der Frische meiner erdachten englischen Hügel und regennassen grünen Wiesen hervor und wird für meine Nase direkt vom dunklen Herz aus Rose und Tuberrose umkreist und gefangen genommen. Noch bevor sich auch nur die Ahnung eines Chypre typischen frischen und cologneartigen Auftaktes entwickeln kann, tritt die Rose auf. Dunkel, geheimnisschwanger, oppulent.

Sofort steht mir auch die Gestalt von Morgaine le Fay vor Augen. Morgaine le Fay auf den Burgzinnen von Camelot. Das schwarze Haar weht im Wind. Freiheits-liebend, unabhängig, tiefgründig und furchteinflößend steht sie da. Still.

Die Tuberose kommt hinzu. Ebenso schwer und dunkel wie die Rose. Sie entwickelt sich gemächlich. Hat keine Eile. Vernetzt ihre bleierne Süße mit meinen Gedanken und es ziehen Bilder vorbei, wie Morgaine le Fay durch dunkle Burggemäuer wandert. Leise, ein wenig über dem Boden schwebend, an schlafenden Trunkenbolden vorbei. Der zurückhaltende Duft von Honig entfaltet sich. Schwach, als wäre irgendwo in der Nähe ein Krug mit Honig-Met umgefallen.

Sehr weiblich und sinnlich schreitet die Tuberose zähflüssig dahin. Ein Hauch von Jasmin kommt hinzu. Mit dem Auftritt vom sehr betonten Styraxharz sehe ich dann auch Morgaine le Fay wieder. Sie sitzt in tiefschwarzer Nacht bei Kerzenschein allein in ihren Gemächern und braut Zaubertränke. Mischt Heilkräuter zusammen. Balsamisch, süß und schwer zieht das Styraxharz seine geheimnisvollen Kreise. Dunkelwarm.

Dunkle Wärme, immer noch leicht blumig und angenehm holzig würzig, breitet sich auch in der Basis aus. Moschus hinterlässt eine leicht pudrige, zart frisch gewaschene Frische. Und zärtlich süß wird es für meine Nase. Ich rieche milchig süße Mandeln und eine zurückhaltende Vanillenote. Ich könnte schwören, dass da Heliotrop und Tonkabohne ihre Finger mit im Spiel haben.

Die Basis wirkt immer noch dunkel. Aber empfindsamer. Sensibler. Facetten-reicher und komplexer. Und zum letzten Mal sehe Morgaine le Fay, wie sie gedankenverloren die Nebel von Avalon lichtet und nach Hause kehrt.

Ich wusste nichts über Chypre 1942 als mir beim Testen all diese Bilder in den Kopf kamen. Umso erstaunter war ich, als ich gelesen habe, dass sich um Chypre 1942 die Legende rankt, dass dieser Duft für Anna Magnani kreiert worden ist. Eine italienische Filmdiva, stark, intelligent, elegant. Mysteriös und geheimnisvoll. Dunkelhaarig.

Chypre 1942 ist überhaupt nicht mein Beuteschema. Trotzdem setze ich ihn direkt auf meine Wunschliste. An Tagen, an denen ich mich mehr dunkelhaarig als blond fühlen möchte, mehr schwermütig als leicht sein will und eher nachdenklich denn unbeschwert durch´s Leben laufen will, da gehört Chypre 1942
in meine greifbare Nähe.

Bleibt noch die Frage danach, warum Chypre 1942 ein Chypre sein soll. Ich maße mir nicht an, eine andere Kategorisierung finden zu können. Chypre 1942 ist für mich sowieso kein Duft, den man einer bestimmten Kategorie zuordnen könnte, sondern eher der Ausdruck einer starken femininen Persönlichkeit. Nicht kategorisierbar, nicht in Schubladen zu stecken. Vielleicht noch einer bestimmten Zeit oder einem besonderen Lebensgefühls zuzuordnen. Aber es ist auch egal und 42 die Antwort auf alle Fragen.
11 Antworten
8Duft 7.5Haltbarkeit
Medusa00

846 Rezensionen
Medusa00
Medusa00
Top Rezension 13  
Du duftest mit gespaltener Zunge!
Danke Hermeline für dieses außergewöhnliche Stöffchen!Hoffentlich kommt morgen nicht die Polizei mit einem Rollkommando und filzt mein Haus! Ich habe nämlich den Duft 2 x auf 2 verschiedenen Stellen meines rechten Armes aufgetragen, da ich ihn schon beim Auftakt etwas sonderbar fand und bin dann arbeiten gefahren. Folgende Szene (es war ja noch hell): Ich sitze im Auto und fahre so durch unsere Dörfchen. Mit der linken Hand gelenkt, die rechte an der Nase. Falls mich Passanten beobachtet haben, dann haben die evtl. gedacht ich ziehe mir irgendwas rein und haben sich das Kennzeichen aufgeschrieben. Mal sehen, wann es morgen klingelt. Was tut man nicht alles für Parfumo und noch dazu, um den ersten Kommi zu einem schwierigen Duft zu schreiben. Man opfert sich!
Nun, zum Duft (noch stehen die Bullen ja nicht draußen). Warum dieser Chypre Chypre heißt konnte ich nicht so recht entschlüsseln. Um ihn auf den ersten Schnüff als einen Chypre zu erkennen fehlt ihm so Einiges oder Nobile hat ihn sehr gut getarnt und will die Welt veräppeln.
Kein Cologne Einstieg und die Zitrusfrüchte in der Kopfnote riechen irgendwie würzig mariniert.
Die Herznote hat Tiefgang, Rosenöl, Dunkelheit, Schwere. Eine leicht brennende Note! Styraxharz? (Habe da noch nie dran geschnuppert). Tuberose ist selten in Chypres zu finden, dominiert hier aber nicht.
So! Am Ende wird er warm und weich pudrig. Mir fehlt hier völlig die Chyprebasis. Kein harziges Pinienholz. Kein Sandelholz. Von irgendwelchen feuchten Moosen ganz zu schweigen. Patchouli? Vielleicht haben sie den verschwiegen, aber es riecht nicht nach warmen Mottenpulver.
Trotzdem gefällt er mir sehr gut. Preise habe ich aber nicht gegooglt.
5 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

26 kurze Meinungen zum Parfum
22
12
Ein richtiger Chypre bist du nicht, ich mag dich trotzdem. Du bist würzig, warm, weich, charmant altmodisch. Und ziehst bald bei mir ein.
12 Antworten
19
7
Rundumwohlfühlduft für alle Tage aber kein bisschen banal. Eine feste Größe in meiner Sammlung und wird es sicher auch bleiben.
7 Antworten
15
7
Chypre? Wohl eher Blütenwummser. Orangenblüte legt los, Tuberose und Rose können lauter und keine will sich geschlagen geben. Stop! Ohrenweh
7 Antworten
15
10
TuberoseRose, elegant, zart.......eine Wellnesserfahrung für meine Nase, die einige laute Tuberosedüfte gerochen hat. Pudrig - herrlich!
10 Antworten
14
9
Für einen Chypre lieblich+sanft. Elegant+feminin.Tuberose rieche ich nicht.Eher blumig-süßlich.Rose+etwas Anis.Zartblumig freundlich.Schön.
9 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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11 Parfumfotos der Community
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