The Metallics

Godolphin 2011

Godolphin von Parfums de Marly
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7.9 / 10 781 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Parfums de Marly für Herren, erschienen im Jahr 2011. Der Duft ist ledrig-würzig. Die Haltbarkeit ist überdurchschnittlich. Es wird noch produziert.
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Duftrichtung

Ledrig
Würzig
Holzig
Fruchtig
Orientalisch

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
SafranSafran ThymianThymian ZypresseZypresse
Herznote Herznote
RoseRose IrisIris JasminJasmin
Basisnote Basisnote
VetiverVetiver weißes Zedernholzweißes Zedernholz AmberAmber MoschusMoschus VanilleVanille

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.9781 Bewertungen
Haltbarkeit
8.1695 Bewertungen
Sillage
7.6698 Bewertungen
Flakon
8.5678 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
6.7320 Bewertungen
Eingetragen von Lila, letzte Aktualisierung am 25.05.2024.
Wissenswertes
Das Parfum ist Teil der Kollektion „The Metallics”.

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Rezensionen

29 ausführliche Duftbeschreibungen
7
Sillage
6
Haltbarkeit
7.5
Duft
FvSpee

323 Rezensionen
FvSpee
FvSpee
Top Rezension 57  
Pantoffelhengst
In der Welt der Politik stehen sich Marxisten und Leninisten nahe. In der Welt der Düfte ist das bei Marlyisten und Guerlinisten weniger der Fall. Die Guerlinisten präferieren klassische Parfüms, die Marlyisten sind von modernen, auf ein jüngeres und prestigebewusstes Publikum zugeschnittenen Düften begeistert. Die beiden Fraktionen stehen sich in diesem Forum nicht immer freundlich gesonnen gegenüber; im schlimmsten Fall hält man sich wechselseitig pauschal für eine Bande arroganter alter Männer respektive kulturloser Duftproleten.

Obwohl an meiner eigenen Verortung in diesem (natürlich grob vereinfachten) Schema keine Zweifel bestehen, meine ich, dass man hier nicht nur menschlich über die Fraktionsgrenzen hinweg nett miteinander umgehen, sondern sich auch vorurteilsfrei und ergebnisoffen mit den Lieblingsmarken des jeweils anderen Lagers befassen sollte. Bemerkenswert, dass sich zu diesem sehr populären Duft (205 Besitzer, unter den Top 100 Herrendüften im Parfumo-Ranking) kaum ein Kommentar oder Statement aus der Feder eines ausgewiesenen Guerlinisten befindet!

Die Marke "Parfums de Marly" wurde 2009 gegründet. Der Name ist frei erfunden und soll anspielen an Schloss Marly in der Nähe von Paris, Lustschloss der späten französischen Könige und kleine Schwester von Schloss Versailles. Anders als Versailles wurde Marly in der Französischen Revolution weitgehend zerstört. Schloss Marly hatte niemals einen besonderen Bezug zu Parfüms, obwohl die Höflinge und ihre Favoritinnen sich bestimmt kräftig mit Wohlgerüchen eingedieselt haben. Der Name der Marke soll also allgemein eine Idee von Luxus und Verschwendung wachrufen. In Schloss Marly befanden sich auch keine Rennställe oder dergleiche, aber eine berühmte, 1743 geschaffene Pferdeskulptur, welche die Niederlegung des Schlosses überlebte und später als Ausstellungsstück in den Louvre gelangte. Die Rösser auf den Flakons sind optisch an dieses Meisterwerk der Bildhauerei angelehnt.

Ich denke, dass darin schon ein gewisser Grund liegt, warum die Guerlinisten diese Marke nicht so mögen. Ich zum Beispiel habe nicht nur eine Vorliebe für die großen alten Marken wie Dior, Caron oder vor allem Guerlain, sondern auch für ganz moderne Häuser wie (in unterschiedlichem Grade) Urban Scents, Byredo, Le Labo, A Lab on Fire oder Etat Libre d'Orange. Die Produkte dieser modernen Marken sind dann aber auch alle modern gestylt, grob gesprochen irgendwo zwischen Art Déco, Bauhaus (die Kunstrichtung, nicht der Baumarkt) und Ikea (jetzt aber das Möbelhaus). Der typische Guerlinist empfindet wahrscheinlich eine moderne Marke, die einen auf französischer Hochadel macht, als Gelsenkirchener Barock, Talmi und Junker Prahlhans. Also als kitschig-geschmacklos und angeberisch. Viele Marlyisten scheinen das Flair von Luxus, einschließlich goldener Flakons, aber gerade anziehend zu finden. Mich würde interessieren, wie das junge französische Duftfreunde sehen, die an "Marly" ja näher dran sind, vielleicht coole Typen aus den Banlieus mit arabischem Migrationshintergrund. Gefällt denen das Ludwig-der-Fünfzehnte-mäßige Image einfach so straight, finden sie es ironisch gebrochen witzig (so wie ein Hamburger Club-Besucher vielleicht ein Parfüm mit "Neuschwanstein-Image"), oder einfach peinlich? Oder nehmen sie es als Symbolik einer verhassten, reichen, mächtigen arroganten Elite wahr?

Godolphin ist ein moderner Lederduft im Stil von "Tuscan Leather" (in Abgrenzung von den ganz anders aufgebauten Lederdüften uralten Stils und solchen der mittleren Generation wie Knize Ten), wobei der (allerdings unglaublich realistische) Ledereindruck durch pflanzliche und gewiss auch chemische Inhaltsstoffe konstruiert wird. Insbesondere die in der Pyramide angegebenen Noten Safran, Iris und Vanille kann ich hier herausriechen, allerdings nur, wenn ich es weiß. Sonst nicht: Alles ist so gut verbaut, dass es eben nur eins ergibt: Leder. Sonst nix. Denn Godolphin ist ein absolut monothematischer Duft. Da sind keine Himbeeren oder andere Früchte, keine Hölzer (allenfalls weiches Kork), keine Blumen, keine Gewürze. Nur Leder, Leder, Leder. Und zwar ein unglaublich weiches, edles, eher helles Leder. Mir fällt dazu spontan, obwohl ich solches noch nie bewusst in der Hand hatte, spontan der Begriff des Saffianleders (alias Maroquin-Leders) ein: Aus der Literatur der Inbegriff des extrem weichen, oft für teure Pantoffeln und Geldbörsen verwendeten edlen Leders (arabischen Ursprungs). Im Zauberberg gibt es eine Szene, in der Hans Castorp nur "in Fil-d'Ecosse-Unterwäsche und mit roten Saffianpantoffeln" auf den Balkon des Schweizer Sanatoriums tritt. Übrigens ist da nicht nur rechts und links nichts außer Leder, auch nicht auf der Zeitschiene. Godolphin steht so entwicklungsfrei auf der Haut wie ein Helikopter, der exakt auf derselben Position und Höhe feststehend navigiert. Nur dass bei Godolphin auch noch die Rotorblätter stillstehen und das Ding trotzdem nicht abstürzt.

Da weiß man nun nicht, ob man die Kunstfertigkeit bewundern soll, mit solchen Zutaten einen so perfekt linearen Lederduft zu schaffen, oder ob man eher sagen soll, für 210 Euro den 125-ml-Flakon (übrigens genau ausreichend teuer, um das Image von exklusiver Nische zu generieren, aber noch nicht so teuer, dass eine breite Käuferschicht dann doch desinteressiert abwinkt, wie bei den 500-Euro-Oberbonzen-Marken) ein bisschen wenig Tiefe und Spannung. Ich lasse das an dieser Stelle offen. Ich finde den Duft jedenfalls sehr interessant, sehr gut gemacht und sehr gut tragbar von vielen Persönlichkeitstypen in vielen Situationen. Ich halte ihn aber nicht für einen Ausnahmeduft, der mich begeistert. Allerdings bin ich auch allgemein kein Fan moderner Lederdüfte. Ich rieche immer mal wieder welche gerne (wie z.B. Cuir Blanche von Givenchy oder das absurd teure Cuir Celeste von Ex Nihilo), bin aber nicht der Typ, der sich einen kaufen und regelmäßig tragen würde. Insoweit sind meine 7,5 Punkte sicher subjektiv geprägt. Die Performanz dieses Duftes ist von mittlerer Art und Güte. Er hält bei (durchaus begrüßenswert) gemäßigter Projektion etwa fünf bis sechs Stunden durch, immerhin wahrscheinlich länger, als der historische Godolphin (siehe dazu unten) am einem Stück galoppieren (oder decken) konnte.

Für den Namen "Godolphin" gebe ich 7 Punkte. Mir gefällt gut daran, dass er kurz, markant und unverwechselbar ist. Er klingt sehr schön und eröffnet ein weites Feld von Assoziationen. So war Godolphin der Name einer uralten englischen Adelsfamilie aus der Zeit der normannischen Eroberung. Benannt ist der Duft aber nach dem Araberhengst Godolphin, der einmal einem französischen König vom Herrscher von Tunis geschenkt wurde. Dies folgt der Linie von "Parfums de Marly", alle ihre Düfte nach berühmten Pferden der Weltgeschichte zu benennen. Ich kann mit dieser Idee nichts anfangen, da ich kein Pferd und nicht mal ein Reiter bin. Und dies ist zwar ein Lederduft, aber der gute Goldolphin ist, als er ausgewiehert hatte, ja hoffentlich nicht zu Pantoffeln verarbeitet worden.
18 Antworten
6
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
FabianO

1005 Rezensionen
FabianO
FabianO
Top Rezension 22  
"Gandalph-in"? Leicht herbfruchtige, dezent orientalisch ledrige Erlesenheit
Mein Vorrednder Val schwärmt ja in den höchsten Tönen von "Godolphin", und ich muss sagen, bei diesem Marly-Duft hat man es tatsächlich mit einem besonderen zu tun.

Mag es nun ein Freud´scher Verleser sein oder nicht - beim ersten Betrachten der Probe las ich "Gandalphin".
In Bezug zu dem vorangehenden Kommentar mag das gar nicht so verkehrt sein, passt dieses erlesen gemachte, durchaus erhabene Wässerchen durchaus zum Magier aus "Herr der Ringe".

Wiedererkennungswert? Enorm. Wenngleich unten einige Bezüge zu "Tuscan Leather" oder "La Yuqawam" sehen - ich mag mich da nicht wirklich anschließen, da jene Düfte erkennbar eine waldbeerige, petrolisch-ölige Prägung auszeichnet, hier im Gegensatz eher hellere, orientalische Noten sowie ein eher offenherziges Leder im Zentrum stehen.

Fruchtiger, dezent herb gehaltener Start, man erkennt etwas Orientalisches (auch dezent süßlich). Angenehm von Anbeginn, dabei durchaus leicht trockenfruchtig (gedörrte Aprikosen?), aromatisch sehr komplex.

Das Florale der Mittelphase kündigt sich früh an, ein Hauch Rose und Jasmin durchziehen die einladenden Herbstfrüchte, Safran und Thymian, vielleicht auch eine Idee Oud, geben allem einen schönen, nicht überladen wirkenden, sondern eher feierlich-feinen Rahmen morgenländischer Prägung.

Das Leder, unverkennbar zunehmend im Verlauf, ist eines der helleren Art, durchaus minimal petrolig, aber doch durch die umgebenden Zutaten recht nett, fast frisch zu nennen, mit leicht herbem Unterton.

Haltbarkeit sehr gut, Ausgewogenheit ist wirklich beachtlich, stilbildend in seiner Machart und markant. Wie Gandalph...
2 Antworten
7.5
Flakon
5
Sillage
5
Haltbarkeit
9
Duft
Sarungal

69 Rezensionen
Sarungal
Sarungal
Top Rezension 27  
Vielleda
Mann, was bin ich doch dankbar für meine schlicht gestrickte Nase. Zart-Oudiges wird verschiedentlich wahrgenommen in Marlys „Godolphin“, und im Abgang eine krautige Bitterkeit. Nichts dergleichen finde ich in der Flüssigkeit, die auf Knopfdruck mit kräftigem, aber etwas unfokussiertem Sprühstrahl meinem maximalgewichtigen goldenen Flakon entweicht.

Allerdings mag es eine Erklärung geben für diese Wahrnehmungsdifferenz: Jede überbordende Süße teleportiert mich sofort extremst verschnupft in die Dufthölle. Das schließt Parfums ein, die andere Nasen als erfreulich gourmandig oder bestenfalls leicht süßlich einschätzen. Im Umkehrschluss empfinde ich vermutlich als angenehm herb, was Mitkommentatoren unter „bitter“ verbuchen.

Oud wiederum begegnet mir gelegentlich als minimal angelederte karamellisierte Holzigkeit mit zartem Rauchbouquet; sofern eine solche Note in „Godolphin“ konstatiert wird, unterschreibe ich das – zumindest fast!

Der Basso Continuo des Duftes wird gespielt vom Leder, das dankenswerterweise in Abhängigkeit von den begleitenden olfaktorischen Instrumenten zwischen verschiedenen Qualitäten changiert. Das Opening duftet, als habe man feinstes Wildleder nachhaltig mit selbstgemachtem Fruchtkompott eingesaut. Die Fasern der Tierhaut sind durchdrungen von obstigen Säften, die zumindest in den ersten 20 Minuten nachhaltig den Auftritt diktieren. Vor allem kurz nach dem Aufsprühen droht die Sauerei kurz von einer Fruchtsüße überwältigt zu werden, die mir (!) beinahe den Spaß verleidet; gut, dass offensichtlich ein Fön implementiert wurde, der diese Tendenz rasch austrocknet. Dazu kommt eine dezente Würze, die differenziert auszubuchstabieren mir nicht gelingt. Wozu auch? Hauptsache, sie setzt dem süßlichen Getröte ausreichend krautige Aromen entgegen, um eine halbwegs kernige Balance zu etablieren. Über diesen Ausgleich hinaus spielt die Würze kaum eine bedeutende Rolle.

Während das Kompott langsam vertrocknet und mithin nur noch als leicht dörrobstige Ahnung im Bouquet verbleibt, wandelt sich das Wildleder sacht: es duftet nach wie vor offenporig und edel, will mir aber nun eher erscheinen wie mild glänzende Anilinqualität. Hier setzt das Kopfkino ein, von dem auch andere Kommentatoren bereits sprachen: Während sich die Lederaromen immer weiter in den Vordergrund schieben, finden Rückkopplungen statt, die zwischen den Polen „hochwertig“, „angenehm“, „exklusiv“ und „teuer“ pendeln. Ursächlich dafür ist tatsächlich nichts anderes als dieser wunderbar authentische, sehr feine und dazu intensivierte Lederduft, dem haptisch ausschließlich weiche, schmiegsame Qualitäten entsprechen. Prädikat WOW – so macht Leder im Duft wirklich Spaß!

Abgesehen von der charmanten Beigabe einer milden Holznote kann ich keine relevante Duftentwicklung feststellen. Die in der Pyramide geführten Blümchen sind für mich bestenfalls Behauptungen; Niederschlag finden sie ausschließlich in einer leichten Pudrigkeit, die „Godolphin“ zuwächst. Sie rundet den durch und durch noblen Charakter des Dufts ab und verleiht ihm zusätzliche Eleganz, ohne dass er Maskulinität einbüßt.

Alle übrigen Ingredienzien entziehen sich meiner Nase – zumindest vermag ich nicht, sie als einzelne Noten zu erkennen. Mag sein, dass die Vanille nachwürzt; dem Amber spreche ich seine Existenz apodiktisch ab (und danke herzlich für seine unriechbar filigrane Mitwirkung).

Michele Saramito mag „Godolphin“ abgekupfert haben – aber das interessiert mich herzlich wenig, wenn das Ergebnis so erfreulich ausfällt. Auch die relative Linearität mag Mancher kritisieren; mir will es inzwischen so scheinen, als gehöre gerade dazu eine nicht geringe Expertise, während der parfumtypische Duftverlauf recht eigentlich oft nur eine Konsequenz unterschiedlicher Entwicklungseigenheiten der jeweiligen Ingredienzien ist. Ich korrigiere mich in dieser Hinsicht aber gerne, sobald der erste komplexe Duft mit zitrischem Drydown auf den Markt kommt…

Fazit:

Der Gaul, der roch nach Apfel noch,
dann pfiff er aus dem letzten Loch.
Da raubte man ihm seine Haut –
Er war schon tot und schrie nicht laut.

Als ein Parfum duftet er nun
(er hat nichts Besseres zu tun).
Drum tut er’s gut und stark dazu
Und hat im Himmel seine Ruh.
12 Antworten
8
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
7.5
Duft
MisterStench

1 Rezension
MisterStench
MisterStench
Top Rezension 17  
Was ich rieche...
Versuche mal in meinen Worten zu beschreiben was ich rieche.
Habt Nachsicht da ich rein subjektiv erkläre was ich rieche!
(Danke an Idk für den Souk)

(Ist mein 4ter PdM Souk. Herod, Carlisle, Layton und Godolphin)

Start bzw. Kopfnote:
2 Sekunden fruchtig süß.
Dann herbes Leder welches aber nicht stechend ist, eher smooth aber dennoch erinnert es mich nicht an irgendein Parfüm dass ich jemals gerochen habe. Es wirkt in dieser Phase insgesamt nicht so als sollte es ein Parfümduft werden.
Nach 15 Min immernoch helles softes eindeutiges Leder. Im Hintergrund lässt sich Fruchtigkeit erahnen (Wahrnehmung Fruchtigkeit: Zitrone Ananas?), sticht aber nicht deutlich hervor. Keine süße erkennbar. Nur Leder.

Nach 20 min ca. ist die Sillage schon etwas auffälliger fruchtig und leicht süß. Drückt man die Nase auf den Handrücken stich das Leder weiterhin extrem hervor. Zu diesem Zeitpunkt eindeutig Nische und nicht super massentauglich.

Nach ca. 30 Min
Eine leichte und damit meine ich wirklich nur eine leichte süße, wie das TL von TF, winkt ganz unauffällig im Hintergrund.
Jasmin und Rose erwecken den Eindruck als hätten wir hier eine leichte Fruchtigkeit mit süße im Hintergrund. Leder noch voll da!!! Der fruchtige Anteil wirkt floral frisch und angenehm.
Würde für mich sogar im Sommer gehen der Duft.
Insgesamt bleibt der Duft dabei immer beständig soft-ledrig.

Herznote:
Schätzungsweise so nach 40 Minuten.
Süße und Frucht nun präsenter, dennoch insgesamt immer noch ein softes herbes Leder als Key Player.

So weiter gehts. Duft ist jetzt seit über 5 Std drauf.

Drydown bzw Basis:
Eine helle frische Fruchtnote ist nun durchgehend präsent.
Wird nicht extrem süss, da fand ich TL von TF
süßer und eher unisex. Der Ledergeruch ist weiterhin gut wahrnehmbar. Die angegebene Vanille lässt sich nur erahnen. Weit weg und im Hintergrund.

Fazit: Süss-fruchtiges softes Leder.

Er ist für mich kein Duft zum verlieben. Irgendwas fehlt noch dazu.

Definitiv kein must have finde ich.
200€+ würde ich dafür nicht ausgeben.

Haltbarkeit (enorm) und Sillage sehr gut.

(Nachtrag am nächsten Tag: Handrücken riecht noch und strahlt sogar noch ab)

Ich hoffe meine Beschreibung hilft und ist greifbar.

LG Mister Stench
1 Antwort
10
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Umut1984

3 Rezensionen
Umut1984
Umut1984
Hilfreiche Rezension 23  
Feine Lederjacke
Was für ein Abend
Samstag Abend ein guter Freund will unbedingt feiern gehen und bat mich mitzukommen.
So es ist, 22 Uhr gehe schnell noch in die Dusche und mache mich langsam fertig . Stehe vor meinem Kleiderschrank und überlege was ich heute Abend anziehen könnte :)
Blaue Jeans schwarze Jeans die Auswahl fällt mir schwer :)
nach langer Überlegung entschied ich mich einfallslos für eine schwarze Jeans schwarzen Sweater mit einer schweren robusten Rocker Lederjacke und dazu schwarze Stiefeln . So der Look passt, ganz in Schwarz kann man nichts falsch machen „dachte ich mir“.Dann klingelte mein Handy .
„Beeil dich los ,bin schon unten “ mein Freund war angekommen und ich schnell alles noch zusammen gepackt und los . Beim Abschließen der Wohnungstür fiel mir ein„sch... e habe kein Duft drauf “ und wieder rein.
Stehe vor meiner bescheidender Sammlung und überlegte schnell welchen machst du rauf ? Aventus ? Würde passen aber neee... du hälst das nicht durch :)
Und siehe da was funkelt denn da wie ein Goldbarren ?
Godolphin meine Augen strahlen und sagen „ja du wirst ,dass schaffen ! "
Nach dem ich mich großzügig besprüht hatte ,rannte ich die Treppen runter und was stand vor der Tür? Es ist keine erfundene Geschichte!!!
Ein 911er Turbo boahhh dachte einfach nur der Hammer und ratet mal in welcher Farbe?:) kein Witz wirklich!! Der Wagen war komplett mit den Felgen schwarz lackiert ...!!!! Passend zum Outfit ;)
Wir fuhren los und machten uns auf dem Weg zum Club .
bei der Fahrt lief der Song von Tupac (all eyez on me)
Hört sich asi an sorry :) aber kam mir wie ein Superstar vor :))
endlich angekommen standen wir vor dem Club Pearl (der angesagteste Nachtclub von Berlin )stolziert lief ich mit Godolphin und meiner Lederjacke,an der ganzen Schlange vorbei , die darauf warteten reinzukommen .Die Security öffnete ,uns den VIP Eingang und ich dachte mir der Song will einfach nicht aufhören „all eyez on me“ :))))

Wieso erzähle ich das ganze ohne detailliert über den Duft zu reden ?
Kennt ihr nicht das Gefühl an speziellen Tagen sich besonders zu fühlen ? Seine Geliebte Jacke zu tragen oder Jeans ? Manche sagen was spielt das für eine Rolle was man trägt oder wo man ist , wenn der Duft ein gefällt macht Man ihn rauf . Sehe ich aber anders denn Godolphin war der perfekte Begleiter und hat mir große Freude beschafft :))))

Godolphin harmonierte super mit der Lederjacke es roch fruchtig, edel, holzig, würzig und dezent nach feinstem Leder.
Für spezielle Abende ein toller Begleiter der edel,luxuriös und dezent wirkt.

Die Haltbarkeit ist recht gut, auch wenn die Sillage nach circa 1-2 Stunden nachlässt und sehr hautnah erkennbar ist.
Was mich persönlich aber nicht gestört hat.

Hoffe ihr habt euch nicht gelangweilt?
Bin nicht der beste Schreiber , wie manch andere .

Bitte um Verständnis:)))
6 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

164 kurze Meinungen zum Parfum
Danny264Danny264 vor 3 Monaten
8
Sillage
8
Haltbarkeit
7.5
Duft
der (überteuerte) Godolphin-Araber
steht in staubtrockener Vetiver-Luft
mit Leder gesattelt
zwischen mit Sand bedeckten Zypressen
66 Antworten
LuwaLuwa vor 7 Monaten
9
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
6.5
Duft
Sanfter Tuscan Leather Verschnitt
Süßer und fruchtiger, nicht rau
Leder äußerst weich
Die krautigen Noten nur kurz erkennbar
Würziger Safran
29 Antworten
MokkaMokka vor 7 Jahren
6
Sillage
7.5
Duft
Mist!
Du hast dir Wildbeerenkompott aufs feine Lederhemd geschmiert!
Ich leck es einfach ab.
2 Antworten
GarconGarcon vor 8 Jahren
Vorsicht - Duftzwilling Brennspiritus. Kann starkes Stechen in Nase und Augen verursachen.
4 Antworten
TherisTheris vor 2 Jahren
9
Flakon
8
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Es liegt Süße in der Luft
Godolphin bereit
Der Ledersattel angenehm
Durchs Safranfeld
Über die Himbeerstange
Ins rosige Zedernziel
8 Antworten
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