
Taurus
1183 Rezensionen

Taurus
Sehr hilfreiche Rezension
13
Wunderbare Vanille – oder doch eher wundersam?
Mirabile bedeutet so viel wie wunderbar oder wundersam, wobei ersteres eher Ausdruck der Bewunderung ist und letzteres eher für Verwunderung steht. Nun, so ähnlich verhält es sich auch mit dem Duft.
Zunächst gibts erstmal eine ordentliche Breitseite Vanille in beinahe rahmigster Fettstufe mit einem verzögerten guten Schuss Rum inklusive etwas Cointreau plus leicht harzigen sowie würzigen Anleihen. Der anfangs orangige und rumartige Touch entfleucht schnell wieder, hinterlassen aber eine Melange aus intensiver Vanille und etwas Malz sowie aufgekochter süßer Milch.
Von Lavendel, Patchouli und Gewürznelke keine Spur.
Das kann man eigentlich wunderbar finden, doch wie bereits Leimbacher angemerkt hat, ist die enthaltene Vanille stark überstrapaziert und leider nicht von so hoher Qualität wie man sie bei dieser Marke erwarten sollte. Da gibt es tatsächlich authentischere Vanille, wenn man sich mal von dem los löst, was uns allgemein durch die Lebensmittelindustrie in einigen Puddings und anderen Süßwaren vorgesetzt wird. Dem künstlichen Beigeruch, auch wenn sich dieser im dezenten Rahmen hält, kann sich Mirabile nicht entziehen. Dennoch wirkt diese Vanille keineswegs unappetitlich oder verstörend.
Allerdings kann einem nach acht bis zehn Stunden Dauervanillesierung das Ganze gehörig auf die Nerven gehen, denn irgendwann ist man einfach überreizt. Und: noch am nächsten Tag kann man Mirabile auf Textilien wahrnehmen.
Also: sparsam dosieren, denn hier ist weniger tatsächlich mehr. Ansonsten ist es ein durchaus tragbares Eau de Parfum, für alle, die Vanille in allerlei Facetten mögen.
Gehobenere Aficionados der schwarzen Gewürzschoten greifen dann empfehlenswerterweise doch eher zu Spiritueuse Double Vanille, was kein Wunder wäre.
Zunächst gibts erstmal eine ordentliche Breitseite Vanille in beinahe rahmigster Fettstufe mit einem verzögerten guten Schuss Rum inklusive etwas Cointreau plus leicht harzigen sowie würzigen Anleihen. Der anfangs orangige und rumartige Touch entfleucht schnell wieder, hinterlassen aber eine Melange aus intensiver Vanille und etwas Malz sowie aufgekochter süßer Milch.
Von Lavendel, Patchouli und Gewürznelke keine Spur.
Das kann man eigentlich wunderbar finden, doch wie bereits Leimbacher angemerkt hat, ist die enthaltene Vanille stark überstrapaziert und leider nicht von so hoher Qualität wie man sie bei dieser Marke erwarten sollte. Da gibt es tatsächlich authentischere Vanille, wenn man sich mal von dem los löst, was uns allgemein durch die Lebensmittelindustrie in einigen Puddings und anderen Süßwaren vorgesetzt wird. Dem künstlichen Beigeruch, auch wenn sich dieser im dezenten Rahmen hält, kann sich Mirabile nicht entziehen. Dennoch wirkt diese Vanille keineswegs unappetitlich oder verstörend.
Allerdings kann einem nach acht bis zehn Stunden Dauervanillesierung das Ganze gehörig auf die Nerven gehen, denn irgendwann ist man einfach überreizt. Und: noch am nächsten Tag kann man Mirabile auf Textilien wahrnehmen.
Also: sparsam dosieren, denn hier ist weniger tatsächlich mehr. Ansonsten ist es ein durchaus tragbares Eau de Parfum, für alle, die Vanille in allerlei Facetten mögen.
Gehobenere Aficionados der schwarzen Gewürzschoten greifen dann empfehlenswerterweise doch eher zu Spiritueuse Double Vanille, was kein Wunder wäre.
6 Antworten



Kopfnote
Vanille
Opoponax
Malz
Herznote
Milch
Buchu
Davana
Rose Absolue
Rum
Bourbon-Rosengeranie
Lavendel
Basisnote
Vanille Absolue
Tonkabohne
Moschus
Gewürznelke
Patchouli








GGaukeley
CharlAmbre
Kankuro
Lilienfeld
BananaRama



































