Secrets d'Essences - Vanille Noire 2010

Secrets d'Essences - Vanille Noire von Yves Rocher
Flakondesign Aesthithe
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7.1 / 10 444 Bewertungen
Secrets d'Essences - Vanille Noire ist ein Parfum von Yves Rocher für Damen und erschien im Jahr 2010. Der Duft ist süß-gourmand. Es wird von Groupe Rocher vermarktet. Der Name bedeutet „schwarze Vanille, dunkle Vanille”.
Aussprache
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Duftrichtung

Süß
Gourmand
Holzig
Orientalisch
Würzig

Duftnoten

Bourbon-Vanille AbsolueBourbon-Vanille Absolue Tahiti-Vanille AbsolueTahiti-Vanille Absolue ZedernholzZedernholz ugandische Vanille Absolueugandische Vanille Absolue Mimose AbsolueMimose Absolue Orangenblüte AbsolueOrangenblüte Absolue MandarineMandarine

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.1444 Bewertungen
Haltbarkeit
6.8341 Bewertungen
Sillage
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Flakon
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Preis-Leistungs-Verhältnis
8.739 Bewertungen
Kosmetik zum Parfum bei Cosmetio
Eingetragen von Kankuro, letzte Aktualisierung am 10.02.2024.

Rezensionen

50 ausführliche Duftbeschreibungen
7.5
Flakon
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Haltbarkeit
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Duft
loewenherz

881 Rezensionen
loewenherz
loewenherz
Top Rezension 45  
Dem Üffes sein Bester
Einmal bin ich in einem Einkaufszentrum nur haarscharf nicht auf eine mobiltelefonierend Kinderwagen schiebende Frau aufgelaufen, die mitten im Gehen abrupt stehenblieb. Sie hat sich sich dann für den Beinahe-Zusammenstoß auch gleich entschuldigt, weil ihr gerade eingefallen sei, dass sie ja noch kurz 'zum Üffes' wollte - und verschwand mit ihrer kleinen Tochter im Shop von Yves Rocher. Ich habe mich noch einen Augenblick lang gefragt, ob das vielleicht so ein Beispiel gewesen ist, bei dem Leute Wörter aus Spaß absichtlich schräg aussprechen, aber weil sie schon so erfrischend rustikal telefoniert hatte - ich denke, nein.

Vanille ist wohl einer der am häufigst verwendeten Duftakkorde. Die meisten der heute so populären Gourmands bedienen sich ihres tröstlichen Aromas - einem Aroma, das man hell oder dunkel arrangieren kann - und das ich dunkel meistens angenehmer und interessanter finde. Helle Vanille ist ein bisschen so wie eine hellblonde Frau im weißen Kleid - kann toll aussehen, erfordert aber ein Händchen und Liebe zum Detail. Dunkle Vanille hingegen ist meistens zumindest halbwegs gefällig, und auch Yves Rochers Vanille Noire verlässt sich ganz auf die Qualitäten der dunklen Vanille - Sinnlichkeit und Opulenz - der Name verrät es ja bereits.

Im Wesentlichen ist Vanille Noire ein süßer Duft - aber weil es eine holzig unterlegte Süße ist, doch kein Gourmand. Wie die meisten Vanilledüfte ist er einfach zu verstehen und zu konsumieren - friedlich und freundlich, ohne flach zu sein. Die Mimose gibt ihm von Anfang an etwas Trockenes, das seiner Wärme allzu große Schwere nimmt, und akzentuiert das Alkoholische, das Vanilledüfte oftmals haben. Und doch bleibt Vanille Noire zugänglich, wird nicht launisch oder herausfordernd, sondern liefert die ganze unkomplizierte Einfachheit, für die Vanille gemeinhin so geliebt wird. Von dem, was ich 'vom Üffes' bisher kenne, wohl der Beste.

Fazit: später am Tag hab' ich mich gefragt, ob das vielleicht dieselbe Frau in jenem Auto war, das kurze Zeit später an der Parkhausausfahrtsschranke vor mir stand - mit dem Aufkleber 'Beyoncé on board' auf dem Heck. Und das im Kinderwagen also eine kleine 'Bejonntse'? Man weiß es nicht...
8 Antworten
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Flakon
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Sillage
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Haltbarkeit
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Duft
Pollita

344 Rezensionen
Pollita
Pollita
Top Rezension 41  
Vanille für den Alltag
Der wunderschöne Secrets d’Essence – Vanille Noire von Yves Rocher beschäftigt mich jetzt schon ein paar Tage. Wie so viele Düfte, die mir sehr gut gefallen, ist auch dieser mal wieder eingestellt. Manchmal glaube ich, ich bin einfach immer zu spät dran. Ich kenne ihn nämlich erst seit wenigen Tagen und auch nur durch Zufall, da ich mich nach dem ersten Schock doch entschlossen habe, das mehr als üppig gefüllte Duftpaket der lieben HappySunny doch komplett durchzutesten. Schließlich weiß man ja nie, was man verpasst.

Die Entscheidung erwies sich als absolut richtig. Denn dieser Duft ist einfach zauberhaft. Im ersten Moment, als ich ihn auf Papier sprühte, erinnerte er mich an meinen geliebten Confetto von Profumum Roma. Auf der Haut war er hingegen, leiser, stiller mit deutlich weniger süßer Opulenz. Auf dem Handrücken musste ich an Aubade denken, den ich auch sehr schön finde, jedoch nie gekauft habe. Ein Heliotropduft, was mich zunächst etwas wunderte, denn Vanille Noire scheint ganz ohne diese Note auszukommen. Anis, wie Confetto, gibt’s bei ihm ja auch nicht, auch wenn ich anfangs glaubte, ihn zu erschnuppern.

Vanille Noire hat neben der Vanille, übrigens gleich drei verschiedene Vanillenoten, nicht so arg viel Spannendes zu bieten. Das behaupten zumindest die angegebenen Duftnoten. Da steht Orangenblüte, doch die nehme ich hier gar nicht wahr. Mandarine und Mimose finde ich weiter in der Auflistung, die ich auch nicht als solche erkenne. Zedernholz lasse ich mir gefallen, doch auch diese Note hätte ich hier nicht vermutet. Trotzdem gefällt mir das Gesamtkonzept einer blumig angehauchten, nicht essbaren Vanille insgesamt sehr gut. Der Duft ist süß und wird in der Abstrahlung vermutlich süßer wahrgenommen, als der Träger ihn selbst einschätzt. Ähnliches hatte ich auch mit Vaniglia del Madagascar von I Profumi di Firenze bereits erlebt, dem er meines Erachtens, trägt man ihn ein paar Stunden, doch am stärksten ähnelt. Denn trotz aller Blümeligkeit haben wir hier eine recht monothematische Vanille und auch keinen richtigen Duftverlauf.

Trägt sich wirklich angenehm, dieses Düftchen, aber ich glaube, den fast dreifachen Betrag, für den er heute auf einschlägigen Online-Verkaufsplattformen noch zu bekommen ist, muss ich jetzt nicht zwingend dafür ausgeben. Zu 100 Prozent bin ich mir freilich noch nicht schlüssig, ob ich ihn nicht doch holen soll, ist ja quasi vintage und das hat auch seinen gewissen Reiz, aber wenn ich ehrlich bin, denke ich, muss es nicht wirklich sein.

Dennoch kann ich den Kleinen empfehlen, und zwar all denen, denen Düfte wie Confetto von Profumum Roma, Hypnotic Poison von Dior oder auch beispielsweise Andalusian Soul von The Merchant of Venice etwas zu mächtig sind. Dieser hübsche Vanille-Schönling geht in diese Richtung, ist dabei aber sehr zart und niemals aufdringlich. Zu viel auftragen kann man praktisch nicht, denn die Sillage ist sehr gering und der Duft bleibt nah am Körper. Das ist ein großes Plus des Kleinen. Ein wunderbarer Alltagsduft ist er im Gegensatz zu den eher üppigeren, weiter oben genannten Verwandten. Ob man dafür allerdings mehr als 70 Euro investieren möchte, wo er doch ursprünglich recht günstig zu bekommen war, das muss dann wieder jeder für sich selbst entscheiden.
37 Antworten
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Flakon
5
Sillage
7.5
Haltbarkeit
10
Duft
Buchmensch

20 Rezensionen
Buchmensch
Buchmensch
Top Rezension 42  
Zeig mir den Weg ins Dunkel
Parfumeure, oder zumindest ihre Marketingabteilungen, sind notorische Schwarzmaler. Wollen sie uns signalisieren, dass ein Duft Tiefe, Schwere, Verruchtheit, Düsternis mit sich bringt, versehen sie eine der Komponenten mit dem Zusatz 'schwarz', unabhängig davon, ob diese Farbe in der Natur vorkommt. So gibt es den Duft von schwarzen Orchideen, schwarzen Rosen, schwarzem Honig, schwarzen Nelken … Ohne den Einsatz von Tinte, Chemie oder Umweltverschmutzung gibt es nichts dieser Dinge in Schwarz, und die Assoziation mit Dreck will man eigentlich in seinem Parfum nicht haben. Aber es wirkt. Vielleicht haben wir alle einen kleinen Goth in uns, der dann jubelt »So dunkel! Ich mag das!« und uns die Noir-Version von Mutter Natur kaufen lässt. Wir können sogar den Unterschied zwischen Rose und Schwarzer Rose riechen, obwohl das eine nur eine eingefärbte Variation des anderen ist: Schwarz ist eine eigene Geruchsrichtung.

Bei Vanille ist das anders. Natürlich, die erste farbliche Assosiation zu Vanille ist ein cremiges Gelb, wie Vanillepudding oder Vanilleeis. Die Vanilleblüte ist hübsch gelb. Aber der Duft, und Geschmack, der Vanille wird nicht aus den Blüten gewonnen, sondern aus den Schoten. Und diese, wenn sie reif und getrocknet sind, haben von Haus aus eine schwarze Farbe. Vanille an sich ist schon noir. "Schwarze Vanille" ist ein Pleonasmus, wie "nasses Wasser" oder eine "runde Kugel". Und doch, es wirkt. Wir erwarten von schwarzer Vanille einen anderen Geruch als einfach nur von Vanille. Und wo ich bei Yves Rocher um Vanilledüfte immer einen Bogen gemacht habe und selbst in der Zeit, als ich buchstäblich den Laden leergekauft habe, mit Cap Nature Vanille nicht ins Haus gekommen ist in erwartung geradezu penetranter Süße, habe ich, kaum dass ich nach langer Abstinenz Yves Rocher wiederentdeckt habe, mir als allerersten Duft Vanille Noire gekauft.

Beim ersten Probesprühen war ich wenig begeistert - ich weiß nicht, woran es gelegen haben kann. Falsche Erwartungshaltung? Zu viel verklärte Erinnerung an den Onkel Yves der Neunziger? Nicht Noir genug? Nicht vanillig genug? Ich tendiere eher zu Nase verstopft oder vorrübergehende geistige Verwirrung mit einem totalen Verlust der Zurechnungsfähigkeit. Vanille Noire ist der großartigste Duft, den Yves Rocher in diesem Jahrzehnt oder überhaupt zustandegebracht hat: vielseitig, rund, tief, und natürlich, dunkel. Und beim zweiten Versuch habe ich das zum Glück auch gemerkt. Seitdem sind Vanille Noire und ich die besten Freunde, und ich wieder mit Onkel Yves versöhnt. Dass der auch so modern kann - wer hätte das gedacht?

Direkt nach dem Auftragen ist der Duft, wie so häufig, noch nicht so toll. Während andere Yves Rocher-Düfte sofort da sind und sich danach auch nicht mehr groß entwickeln, kommt bei Vanille Noire erst einmal eine etwas stechende Terpentin-Note. Dieses Harzige verliert der Duft bis zum Ende nicht, aber erst einmal riecht es wirklich nach Pinselreiniger, und zwar einem, in dem man schon einige Pinsel ausgewaschen hat: Fast möchte ich mein Handgelenk mit dem Schild »Achtung, frisch gestrichen« versehen, aber selbst zu dem Zeitpunkt kommt schon genug von der späteren Faszination durch, um mich Vanille Noire schon lieben zu lassen. Und dann entfaltet sich der Duft in seiner ganzen dunklen Schönheit.

Die Mandarine kommt nur ganz, ganz leicht durch, zum Glück - ich kenne in freier Wildbahn kaum einen Geruch, der mir mehr die Haare zu Berge stehen lässt als den, wenn in der Weihnachtszeit drei Leute auf einmal in der U-Bahn ihre Mandarinen pellen und verspeisen. Hier kann man ein Mandarinchen erahnen, mehr nicht. Dafür riecht man die Vanille um so besser, aber es ist Vanille. Richtige Vanille, kein Vanillin und vor allem kein Vanillinzucker. Es ist dunkel, holzig, und weiter sehr, sehr harzig, aber alles Synthetische fehlt, und auch alles Süße. Vanille Noire ist ein sehr ernster, erwachsener Duft, und wo der Hinweis »Noir« an einem Parfum sich oft übersetzen lässt mit »Wir haben ganz viel Patchouli dran getan, ist das nicht prima?«, ist hier auch nichts modrig oder muffig.

Vanille Noire ist dunkel nicht im Sinne von Gruft und Goth, sondern wie Film Noir - eine Welt, in der es kein Gut oder Böse gibt, sondern nur verschiedene Schattierungen von Schatten. Eine Frau, die es trägt, muss kein Engelchen sein, aber auch kein Vamp, es ist nicht der Duft einer männermordenden Femme Fatale, sondern einer Frau, die sich und ihre Arbeit ernst nimmt. Ich denke, dass er auch gut von Männern benutzt werden könnte, aber das kommt auf den Feldversuch an, meiner hat sich bis jetzt standhaft geweigert, irgendeinen Duft an sich auszuprobieren. In jedem Fall trägt man Vanille Noire nicht, um anderen zu gefallen, sondern für sich selbst - wenn er dann anderen gefällt, ist das ein willkommener Bonus, aber mir reicht er für mich selbst völligs aus. Da die Sillage nicht besonders üppig ist, trifft sich das gut - um damit jemanden zu verführen, müsste ich mich mit Vanille Noire völlig einnebeln, und selbst dann gibt es sicher verführerischere Düfte. Ich empfinde ihn nicht als sexy, aber trotzdem als granz großes Kino.

Vanille Noire liefert meiner Nase eine so spannende Erlebniswelt, dass ich sie überhaupt nicht mehr von meinem Handgelenk wegbekomme aus Angst, irgendwas zu verpassen, ständig entdecke ich etwas Neues daran, und wenn ich könnte, würde ich glatt in meinen Arm hineinkriechen, nur um dem Duft näher zu sein. Auch wenn das »Noire« im Namen suggestiert, dass man es nur Abends oder Nachts tragen kann, ist es tatsächlich ein Duft für den ganzen Tag. Bis jetzt habe ich ihn nur im Herbst und Winter verwendet, wohin er prima passt, aber ich kann mir vorstellen, dass er auch den Rest des Jahres über an nicht allzu heißen Tagen, wenn es eher trüb und regnerisch ist, eine gute Figur macht - nicht, weil er selbst düster oder trüb wäre, aber weil er mich einfach glücklich macht. Und Glücklichsein kann ich das ganze Jahr über brauchen.
10 Antworten
9
Preis
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Flakon
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Sillage
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Haltbarkeit
8
Duft
Elenasmom

33 Rezensionen
Elenasmom
Elenasmom
Top Rezension 49  
Vanilla noir, ein Nachruf
Dieser Kommentar ist ziemlich emotional für mich, da die Person, durch die ich diesen Duft kennengelernt habe, nicht mehr lebt.
S., meine damals beste Freundin. Fast im selben Alter, in der Ausbildung kennengelernt, gefühlt Tag und Nacht miteinander verbracht, gelacht, geweint, in die Disco gegangen, eine tiefe Freundschaft inklusive der Leidenschaft für Kosmetik und Parfum geteilt. Eines Tages trug sie diesen unfassbar schönen Duft, und noch ohne die Farbe oder Marke zu kennen, wusste ich, der Duft ist irgendwie dunkel. Ich nahm einen unbeschreiblich schönen Duft an ihr wahr, süß, aber irgendwie auch leicht herb, ledrig und holzig, sowie ein kleines bisschen würzig. Ich fühlte mich sofort noch wohler in ihrer Gegenwart, der Duft war irgendwie tröstlich und gleichzeitig sehr sinnlich. Klar fragte ich sie sofort was sie da tolles trägt. Ich werde nie ihre Stimme vergessen, die Tonlage in der sie verzückt sagte "Vanilla (mit a statt e) noir!"

Da wir damals monatlich bei Onkel Yves bestellt haben, musste das Parfum natürlich auch bei der nächsten (vorgezogenen) Bestellung mit dabei sein. Von da an war er etwas wie unser Signaturfreundinnenduft, da ihn niemand anderes in unserem Umfeld getragen hat. Ob im Sommer oder im Winter, ein Jahr lang begleitete er uns olfaktorisch. Dann der Streit wegen einer blöden Sache, lange Funkstille. Mein Gott tut mir das Leid. Kurz bevor sie starb, plötzlich und unerwartet, schrieb ich sie an, wir näherten uns wieder an. Zum Treffen kam es jedoch leider nicht mehr. Zu Ihrer Beerdigung trug ich Vanille noir, und das Leopardenmusterhalstuch, was sie auch hatte.

Seitdem trug ich Vanille noir vielleicht noch 5x. Der Duft macht mich, trotz seiner Schönheit, traurig, melancholisch, und lässt mich an längst vergangene, jedoch für immer unvergessliche Momente denken. An erste Male, letzte Male, bittersüße Gedanken, genau wie der Duft selbst. Als S. ihn trug, fühlte ich mich wunderbar eingehüllt in diese warme, weiche Vanille, mit ihren zahlreichen Facetten. An mir entwickelte er sich auch warm, aber irgendwie dunkler, tiefer und sinnlicher, mit einer lauteren Leder-und Holznote, und natürlich exquisit und authentisch duftender Vanille.
Er war auch noch am nächsten Morgen, nach einer langen Disconacht bei mir, wenn ich mit einem Lächeln müde, mit von den High Heels schmerzenden Füßen, aber unfassbar glücklich, einschlief.

Jetzt macht er mich wie gesagt traurig, traurig dass wir uns nie richtig aussprechen konnten, traurig, wie gewisse Dinge damals liefen, traurig, dass sie gestorben ist. Sie fehlt mir, auch nach all den Jahren noch sehr.
Ein olfaktorisches Vermächtnis, und fast sehe ich es als ein Zeichen von S., dass ich letztens im Souk vermutlich eine der letzten 50ml Flaschen ergattern konnte. Ich habe zwar noch einen kleinen Vorrat, aber irgendwas drängte mich dazu, ihn zu kaufen.
Ich finde immer wieder Ausreden, ihn nicht zu tragen. Das wird sich aber ab jetzt ändern, denn ich möchte neue, schöne Erinnerungen mit diesem wunderbaren Duft schaffen. S. hätte das bestimmt nicht gut gefunden, wenn ich dieses Kleinod in meiner Schublade versauern lasse. Das hat er auch nicht verdient.
S., ich werde diese tolle Zeit nie vergessen, und dir zu Ehren wird Vanille noir ab jetzt öfter getragen. Amoi sehma uns wieder
8 Antworten
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Flakon
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Sillage
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Haltbarkeit
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Duft
pudelbonzo

2368 Rezensionen
pudelbonzo
pudelbonzo
Top Rezension 29  
Ein kleines Glück
Heute ist so ein " Watt willze machen " Tag - nach Hüsch.

Der Fuß fühlt sich an wie aus Gummi, tut aber trotzdem weh - und meine treue Orthopädin geht nächste Woche in die wohlverdiente Rente.
Seufz.

Die Alarmanlage spinnt, und der Gatte rauscht aufgebracht durchs Haus, nicht ohne den Hund und mich barsch aus dem Wege zu scheuchen.
Ich gemahne ihn zur Ruhe - doch er will keine Ruhe, und vor allen Dingen kein polizeiliches Einsatzkommando in bälde in der Hütte.
Zeitgleich begehrt seine Mutter ihn am Telefon zu sprechen - und ich werde angebellt : Keine Zeit !
Ist doch schön, wenn man gleich einen Blitzableiter zur Hand hat.
Ich fühle mich sehr nützlich , und finde ich darf mir etwas gönnen.
Da kommt mir Vanille Noire gerade recht.

Mir ist, als hätte mir meine Ma nach einem frustrierenden Schultag einen Teller warmen Vanille Pudding vor die Nase gestellt , mit Mandarinenscheibchen und einem Sahnehäubchen obenauf.
So weich, warm und tröstlich ist der Duft.
Schwarzes kann ich nicht entdecken - für mich ist er sonnengelb.
Leicht Holziges mischt sich noch hinzu, mindert aber nicht den cremigen Eindruck.

Das Hundi springt mir unvermittelt auf den Schoß und drückt sich an mich.

Eine Verschnaufpause - und ein kleines Glück.
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Weitere Rezensionen

Statements

54 kurze Meinungen zum Parfum
RenataRenata vor 2 Jahren
8
Flakon
6
Sillage
7
Haltbarkeit
8
Duft
Sehr schöne tiefe Vanille, leicht rauchig, minimal holzig und nicht zu süß, daher sehr alltagstauglich und ein angenehmer Büroduft.........
27 Antworten
ScimitarScimitar vor 9 Jahren
5
Flakon
5
Sillage
7.5
Haltbarkeit
7
Duft
wunderschöner dunkler Vanilleduft, cremig und unsüß, viel besser, als es der Preis vermuten lässt, testen!
0 Antworten
NerolineNeroline vor 5 Jahren
7
Flakon
8
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
Einer der Schönsten am Vanillemarkt: Schön vanillig-trocken-leicht holzig-unsüss. Ein Duft und kein Keks. Zu Recht bei YR so beliebt...
4 Antworten
KlopfnoteKlopfnote vor 8 Jahren
7.5
Flakon
7.5
Sillage
5
Haltbarkeit
10
Duft
Kein Cupcake, kein Pudding, keine Eiscreme. Nur die echte dunkle Schote und ihr feiner, tiefer Duft. RICHTIGE Vanille eben, und genauso edel.
0 Antworten
HeikesoHeikeso vor 2 Jahren
8
Flakon
7
Sillage
8
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8
Duft
Leichte Orangenblüte und laue Sommervanille verbreiten hier ein bisschen Mimosenhaftigkeit, die dem Duft etwas stumpfig-grünes gibt. Hübsch.
7 Antworten
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So ordnet die Community den Duft ein.
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