Sacred Green Forest 2022

Sacred Green Forest von Zara
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7.7 / 10 60 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Zara für Herren, erschienen im Jahr 2022. Der Duft ist grün-süß. Es wird noch produziert.
Aussprache
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Duftrichtung

Grün
Süß
Harzig
Würzig
Rauchig

Duftnoten

WeihrauchWeihrauch Bourbon-VanilleBourbon-Vanille Ylang-YlangYlang-Ylang JasminJasmin

Parfümeure

Bewertungen
Duft
7.760 Bewertungen
Haltbarkeit
7.649 Bewertungen
Sillage
6.950 Bewertungen
Flakon
7.448 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
8.840 Bewertungen
Eingetragen von Elysium, letzte Aktualisierung am 16.03.2024.

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Rezensionen

3 ausführliche Duftbeschreibungen
10
Preis
10
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
Minigolf

2232 Rezensionen
Minigolf
Minigolf
1  
Holy-Kräuterwald-Fantasien
"Hallo, guten Tag! Dürfen wir uns vorstellen?. ... Hier sprechen Eure Kräuter-Leutchen aus dem Harzrauchwald!"
Und ob!! Meine ich zu den frech-fröhlichen Stimmen, die dem Sprüher des Flakons zu entströmen scheinen. Und dann geht es auch schon flugs in Richtung der Kapelle des Ordens der Wurzelmönche und -Nonnen, in deren Garten nah am Föhrenwald fleißig gewerkelt wird. Kräuter, die kaum jemand bisher kennt, Raxelwurz und Räucherblatt, Raureifraute und Grüner Mazzel.
Auch einige alten Bekannten sind hier vertreten. Jasmin und Ylang-Ylang, deren Blüten ob des ganzen Kräuterwerkes dezent weiß im Hintergrund leuchten. Vom Walde her weht's derweil kühl. Während sonnenbeschienene Wiesen Wärme abstrahlen.
Ein ganzes Thymianfeld in einiger Entfernung lässt vertraut Würziges erahnen. Doch das grün-Rauchige der "Olibanumfarne" vermag immer wieder, sich in die erste Reihe zu schleichen. Nun sind die Waldmönche und -Nonnen der Wurzler gar nicht so "heilig" wie man meinen könnte. Duften zwar so, sind aber zu etlichen kleinen Schelmereien bereit, die so manche Pater und Oberinnen verwirren mögen :-))
0 Antworten
10
Preis
7
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
8
Duft
Valdar

16 Rezensionen
Valdar
Valdar
Top Rezension 20  
Zaralogist – The Mantis
Von Zara fand ich bisher Vibriant Leather und seine Flanker äußerst solide, gut zu tragen und für den Preis durchaus hochwertig, allerdings wenig kreativ oder spannend.

Mit der Forest-Reihe scheint sich das zu ändern. Besonders “Sacred Green Forest“ hat mich auf Anhieb so überzeugt, dass ich es sofort gekauft habe.
Hätte mir das jemand blind aufgesprüht und behauptet es wäre das neue Mantis von Zoologist, ich hätte es geglaubt und vor meinem geistigen Auge einen Flakon gesehen, bedruckt mit einer lustig in Szene gesetzten Gottesanbeterin, die im Urwald ein Weihrauchfass schwenkt, um ominöse Gottheiten zu verehren.

Also starten tut das Ganze mit grünem Weihrauch, der mehr wie das Galbanum aus “The Bug“ von Lush riecht, entfernt auch wie das von Malles French Lover.
Jedenfalls mehr nach exotischen Pflanzen und weniger wie in der Kirche.
Begleitend kommt Ylang-Ylang hinzu, das mich ebenfalls an einen Lush-Duft erinnert und zwar an “The Devisl Nightcap“.
Heute hat mich hingegen die Kombination dieser beiden Komponenten den ganzen Tag an etwas erinnert und erst jetzt kam ich drauf: An Nuit de Bakélite von Naomi Goodsir, nur etwas weniger kantig und durch die von unten herauf subtil schmeichelnde Vanille tragbarer und freundlicher.

Jetzt könnte man wieder die von mir gepriesene Kreativität in Frage stellen und annehmen hier wurde Nuit de Bakélite kopiert, billig nach-gebastelt und rund geschliffen, so wie Zara es bereits mit Aventus, Black Afgano oder BR540 gemacht haben.
Aber ganz ehrlich, kann ich mir nicht vorstellen dass derartig tief im Sumpf gefischt wurde, um sich ein Parfum von Goodsir zum Vorbild zu nehmen.
Das wäre ein bisschen so, als würde Helene Fischer ein Lied der Cannibal Corpse covern. Dabei ist es vielmehr so, dass sie auch mal ein experimentelleres Lied schreiben wollte und dabei rein zufällig so wie die Cannibal Corpse klingt.

Nun, für mich auf jeden Fall der bisher größte Wurf von Zara. Wer die Jungle-Tiere von Zoologist, die von mir genannten Vergleichs-Düfte oder generell grüne Parfums mit etwas meditativem und exotischem Charakter mag, kann hier für unter 30 Euro bedenkenlos zuschlagen. Auch die Performance ist vollkommen in Ordnung.

Sicher kein Kompliment-Fänger, aber zu jeder Jahreszeit und überall tragbar, ohne negativ aufzufallen. Man riecht noch nicht wie ein Urwald, sondern mehr wie eine exotische Zimmerpflanze, vielleicht auch wie eine erhabene Gottesanbeterin, allerdings habe ich vergessen wie die eigentlich riechen oder vielleicht verwenden die gar kein Parfüm und riechen nach überhaupt nichts. Wer weiß...
6 Antworten
7
Flakon
6
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
Parma

260 Rezensionen
Parma
Parma
Top Rezension 33  
Zara traut sich
Die Marke ist ja bekannt dafür, sich - mal positiv ausgedrückt - oft an bekannte und erfolgreiche Düfte anzulehnen. Mit der unlängst lancierten Forest-Reihe macht sie aus meiner Sicht eine ihrer erfreulichen Ausnahmen. Die Entwürfe sind ziemlich eigenständig - wenigstens hatte ich bei zwei der vier Düfte keine unmittelbaren Assoziationen zu anderen DNAs (‚Sacred Green Forest‘ ist neben ‚Frozen Pure Forest‘ einer dieser beiden) - und wirken in ihrer Anlage für Zara-Verhältnisse ungewöhnlich „experimentell“, ja durchaus „nischig“. Nicht hinsichtlich der Qualität der Zutaten, aber vom Grundgerüst her. Dabei achtet die Marke wie immer auf eine massenkompatible Tragbarkeit, was bei ihr heißt: Alles ist gerundet und poliert. Manchmal arg aromachemisch, manchmal verträglicher. ‚Sacred Green Forest‘ gehört zur zweiten Kategorie und ist für mich zusammen mit dem 'Mountain Woody Forest' die gelungenste der vier Neuveröffentlichungen.

Die Konstruktion ist einfach, hat aber einen verblüffendem Effekt. Sie ruft ein exotisch wirkendes Geruchsprofil hervor. Eine grüne Weihrauchvanille.

Im Zentrum steht nämlich ein grünlich schattierter, staubtrockener Olibanum-Rauch - unkirchlich und leicht an Galbanum erinnernd -, der durch Vanille pudrig weichgezeichnet wird (keine zuckrige Vanille, sondern eher in Richtung Schote tendierend). Diese Kombination wirkt ungewohnt, irgendwie mysteriös-exotisch und verwehrt sich zu Beginn einer klaren Genre-Zuordnung. Die Eindrücke sind rauchig, grün, balsamisch, pudrig, süßlich. Das Gefühl etwas Ungewöhnliches, aber durchaus zueinander passendes zu riechen wird noch dadurch verstärkt, dass die Zutaten nicht in ihrer „klassischen“ Form erkennbar sind, sondern wie moderne Destillate erscheinen. Schlanker, direkter und weniger facettenreich als die Originale. Vielleicht komplett synthetischen Ursprungs. Das macht einen Teil ihres Reizes aus, lässt den Duft aber auf Dauer etwas unbeweglich auftreten. Wenn sich die anfängliche Irritation dann langsam klärt und eine leichte Gewöhnung einsetzt, wird eine unterschwellige Blumigkeit erkennbar, die ich am ehesten mit der Note aus Tom Ford ‚Black Orchid‘ verbinde. Süßlich-herb-balsamisch und elegant. Eine zarte Limoncello-ähnliche Zitrizität verleiht abrundend etwas Frische.

Der olfaktorische Grundton ist grün-süß. Balsamisch-rauchig eingefärbt. Die Textur trocken-pudrig. Durchaus dicht, aber in angenehm aufgelockerter Weise. Hell gehalten. Fast unbeschwert. Der Duft wirkt trotzdem sinnlich, tief und leicht verträumt, verliert sich aber nicht darin. Er bleibt unkompliziert und „funktional“ genug, was sicherlich an der Abstimmung liegt, aber auch am oben genannten Profil der Zutaten. Ein Ganzjahresduft mit Tendenz zum vermehrten Einsatz bei kühleren Temperaturen. Ausgewogen, zurückhaltend in der Projektion, lang anhaltend und linear. Entworfen von Fabrice Pellegrin (so etwas wie dem Inhouse-Parfümeur von Diptyque - zusammen mit Olivier Pescheux) und Coralie Spicher. Dem Können beider ist es zu verdanken, dass der Duft v.a. durch seine Komposition wirkt. Das olfaktorische Bild eines (heiligen) japanischen Waldes, wie von der Marke suggeriert, kommt bei mir zwar nicht auf - dafür fügt v.a. die süßliche Vanille zu viel Artfremdes hinzu -, aber etwas durchaus exotisch Grünes, womit eine Annäherung gegeben ist.

In seiner ambivalenten bzw. kontrastierenden und überraschenden Anlage erinnert mich der Duft sehr an Etat Libre d‘Oranges ‚Jasmin et Cigarette‘ (süßliche Blume + Rauch). Wer solch einer Art von Arrangement etwas abgewinnen kann, wird sich eventuell auch für diesen erwärmen können. „Nischen“-Liebhaber*innen wird die Ausführung bei aller Originalität wahrscheinlich etwas zu glatt und von der Qualität der Inhaltsstoffe her zu eindimensional sein und "Designer"-Liebhaber*innen vielleicht etwas zu gewöhnungsbedürftig. Er bewegt sich in einem Zwischenraum, der für die Marke sicherlich Neuland bedeutet, jedoch eine begrüßenswerte Erweiterung ihres Portfolios darstellt. Ich habe mit so einem Duft jedenfalls nicht gerechnet. Die für ihre Verhältnisse künstlerische Anlage des Dufts spiegelt sich auch im - für das Haus - recht stolzen Preis von 29,95 € für 100ml wieder.
19 Antworten

Statements

17 kurze Meinungen zum Parfum
SmoetnSmoetn vor 1 Jahr
6
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
7
Duft
Auch dies ist ein schöner Waldduft, aber aus anderen Gefilden. Ich vernehme Tee und Bambus, der Panda knabbert gemütlich an den Blättern.
12 Antworten
MourantMourant vor 4 Monaten
7.5
Duft
Anfangs recht galbanumartig-koniferig-ätherisch-pfeffrig,
danach eher buttrig-weihrauchharzig-vanillig.
Seltsamer Dualismus, dennoch rund.
9 Antworten
RhielRhiel vor 1 Jahr
9
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
8.5
Duft
Direkter Vergleich zu Erawan: weniger grasig-krautig, weniger süß, maskuliner; hier mehr Weihrauch, herb-grün, abgerundet durch viel warme*
9 Antworten
Rieke2021Rieke2021 vor 1 Jahr
6
Flakon
6
Sillage
7
Haltbarkeit
5
Duft
Grün-krautige herbe Lavendel-Frische, die mich an Barbershops erinnert. Bleibt so. Kaum Rauch oder Vanille. Zara und ich, das passt nicht.
6 Antworten
Samsara31Samsara31 vor 1 Jahr
8
Flakon
7
Sillage
9
Haltbarkeit
9.5
Duft
Hammer ! grün, herb frisch und zugleich warm durch Vanille und incense, alles fein verwoben, nichts sticht heraus oder stört.Nischenqualität
1 Antwort
Weitere Statements

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So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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