12.09.2024 - 12:48 Uhr

Splitter
123 Rezensionen

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8
Zoologist und die total seltsam terminierten Releases
Schon bei meiner Rezension zum Seepferdchen respektive Seahorse habe ich angebracht, dass Winter die absolut falsche Zeit für die Veröffentlichung war und mir sehr die Lust auf diesen Duft genommen hat. Und das, obwohl ich eigentlich kein Vertreter der Einteilung in Sommer- und Winterdüfte bin. Was gefällt, gefällt; nur ‚typische‘ Sommerdüfte rund um Zitrik und aquatischer Frische mir in aller Regel nicht. Ich habe das Gefühl, dass seit ich die Marke kenne und beobachte, es häufiger vorkommt, dass solche eher leichten Düfte im Winter auftauchen. Manchmal passen sie, weil sie Tiere im Winter verkörpern, dennoch für mich mehr an warme Tage gehören, mal sind sie seltsam terminiert, wenngleich sie natürlich nicht limitiert sind. Aber der Zeitpunkt für Pioniere ist meines Erachtens unglücklich.
Nun aber weiter zum Pinguin, der im Spätherbst angekündigt meines Erachtens noch genug helle Tage gehabt hätte, um zu glänzen. Nun bei Veröffentlichung im Winter geht er vorerst etwas unter, wie ich auch schon in anderen Kommentaren vernehmen konnte. Und das ist schade, denn ich finde diesen Duft der Marke ungeheuerlich gut getroffen und möchte ihn auf der großen Bühne sehen. Ich ließ den Sommer verstreichen und schreibe ein halbes Jahr später weiter.
Also weiter mit dieser echt schönen Komposition. Kühle Wogen, peitschender Wind, eisiges Leder.
Der Start ist frisch, ohne stechend zu sein, Eis und Luft sind spürbar, weniger leider die Wacholderbeere. Die kommt nur als krautiges Beiwerk.
Aber so ähnlich geht es weiter. Denn während sich die nächste Schicht langsam aufdeckt und seifig-blumige Anklänge der Zistrose freigibt, sowie die eigene Frische des rosa Pfeffers sich durch die Komposition zieht, bleibt der Safran versteckt. Stattdessen wird es also weiter frisch. Frische ist hier wirklich die dominante Komponente. Eisig das passende Attribut. Bild getroffen, auch wenn ich zugeben muss, dass ich mich mehr mit dem Pinguin, als seiner Umgebung auseinandergesetzt hätte. Aber wartet mal, da sind doch noch Basisnoten angegeben und vorhanden.
Sie zeigen sich als krautiger Unterbau mit einem sehr, sehr, sehr eisigen Leder mit ganz zart animalischen Einschlag. Es ist weit weg von dem starken, intensiven und tiefen Leder, das ich mir von Zoologist mal wieder wünschen würde, denn so wirklich ist da gerade nichts mehr im Portfolio.
Insgesamt ist Penguin ein durchdachter Duft, der gleichzeitig wie eine Perfektion dessen wirkt, was einige Designer schon eine Weile in sehr synthetisch wirkend anbieten. Insofern hat er zwar eine Daseinsberechtigung und weiß zu punkten, den ledrigen Duft aus dem Haus vermisse ich gerade dennoch.
Penguin ist an heißen Tagen ein angenehmer Ausgleich zu den Temperaturen, kann aber durchaus auch an kalten Tagen unterstreichend sein, um noch mal den Bogen zum Anfang der Rezension zu vollenden, wobei es da schon gut Überdosis bedarf. Über die Haltbarkeit und Projektion lässt sich streiten, über den Preis genauso. Ich finde ihn überzogen. Es sind halt doch nur 60 ml.
Nun aber weiter zum Pinguin, der im Spätherbst angekündigt meines Erachtens noch genug helle Tage gehabt hätte, um zu glänzen. Nun bei Veröffentlichung im Winter geht er vorerst etwas unter, wie ich auch schon in anderen Kommentaren vernehmen konnte. Und das ist schade, denn ich finde diesen Duft der Marke ungeheuerlich gut getroffen und möchte ihn auf der großen Bühne sehen. Ich ließ den Sommer verstreichen und schreibe ein halbes Jahr später weiter.
Also weiter mit dieser echt schönen Komposition. Kühle Wogen, peitschender Wind, eisiges Leder.
Der Start ist frisch, ohne stechend zu sein, Eis und Luft sind spürbar, weniger leider die Wacholderbeere. Die kommt nur als krautiges Beiwerk.
Aber so ähnlich geht es weiter. Denn während sich die nächste Schicht langsam aufdeckt und seifig-blumige Anklänge der Zistrose freigibt, sowie die eigene Frische des rosa Pfeffers sich durch die Komposition zieht, bleibt der Safran versteckt. Stattdessen wird es also weiter frisch. Frische ist hier wirklich die dominante Komponente. Eisig das passende Attribut. Bild getroffen, auch wenn ich zugeben muss, dass ich mich mehr mit dem Pinguin, als seiner Umgebung auseinandergesetzt hätte. Aber wartet mal, da sind doch noch Basisnoten angegeben und vorhanden.
Sie zeigen sich als krautiger Unterbau mit einem sehr, sehr, sehr eisigen Leder mit ganz zart animalischen Einschlag. Es ist weit weg von dem starken, intensiven und tiefen Leder, das ich mir von Zoologist mal wieder wünschen würde, denn so wirklich ist da gerade nichts mehr im Portfolio.
Insgesamt ist Penguin ein durchdachter Duft, der gleichzeitig wie eine Perfektion dessen wirkt, was einige Designer schon eine Weile in sehr synthetisch wirkend anbieten. Insofern hat er zwar eine Daseinsberechtigung und weiß zu punkten, den ledrigen Duft aus dem Haus vermisse ich gerade dennoch.
Penguin ist an heißen Tagen ein angenehmer Ausgleich zu den Temperaturen, kann aber durchaus auch an kalten Tagen unterstreichend sein, um noch mal den Bogen zum Anfang der Rezension zu vollenden, wobei es da schon gut Überdosis bedarf. Über die Haltbarkeit und Projektion lässt sich streiten, über den Preis genauso. Ich finde ihn überzogen. Es sind halt doch nur 60 ml.



Kopfnote
Eis-Akkord
Wacholderbeere
Luft-Akkord
Herznote
rosa Pfeffer
Safran
Zistrose Absolue
Basisnote
Wildleder
Irisch Moos
Moschus
Sandelholz








Axiomatic
Floyd
Gandix
Luwa
Theris




























