Tulipe Noire 2019

Tulipe Noire von Atkinsons
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7.0 / 10 86 Bewertungen
Ein Parfum von Atkinsons für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2019. Der Duft ist blumig-würzig. Es wird von EuroItalia vermarktet. Der Name bedeutet „schwarze Tulpe”.
Aussprache
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Duftrichtung

Blumig
Würzig
Holzig
Synthetisch
Cremig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
KorianderKoriander BergamotteBergamotte
Herznote Herznote
JasminJasmin TuberoseTuberose
Basisnote Basisnote
AmbroxAmbrox MoschusMoschus ZedernholzZedernholz SandelholzSandelholz
Bewertungen
Duft
7.086 Bewertungen
Haltbarkeit
7.475 Bewertungen
Sillage
6.972 Bewertungen
Flakon
7.979 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
6.940 Bewertungen
Eingetragen von Bajki, letzte Aktualisierung am 10.07.2024.

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Rezensionen

4 ausführliche Duftbeschreibungen
6
Preis
7
Flakon
9
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
SamuelSmts

3 Rezensionen
SamuelSmts
SamuelSmts
1  
Umwerfend
Getestet und gekauft
Ich habe diesen Duft in Düsseldorf testen können. Bei vermehrten Testungen sprach mich dieser Duft immer weiter an. Irgendwann beschloss ich, dass Geld für diesen Duft in die Hand zu nehmen und ihn mir zu kaufen.
Also ich ihn nun hier hatte fiel mir ein Unterschied der Intensität vom Tester zum Original auf. Ebenfalls ist der Sprüher für den Preis echt nicht gut.
Der Duft an sich gefällt mir trotzdem sehr gut. Ich finde er ist sehr laut und hat eine Gewisse Aura durch seine sehr starke Intensität. Auf jeden Fall ein schöner Duft für einen Winterabend, welcher aber auch mit Frühling und Herbst harmoniert.

Jedoch bemerkt man trotzdem die Synthetik bei diesem Duft, was für mich aber eine eher untergeordnete Rolle spielt. Ich finde diesen Geruch des Parfüm mit dieser blumigen schwarzen Tulpe extrem gut und trage ihn eigentlich nur für die wichtigsten Anlässe.

Leider ist der Preis von 180€ die größte Schwachstelle des Tulipe Noir. Für diesen Preis muss und sollte er mit anderen Düften mithalten können, was er meiner Meinung nach kann
Wenn man sich mal von der Menge herausheben möchte, sollte man sich diesen Duft auf jeden Fall genauer anschauen
0 Antworten
7
Preis
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
7
Duft
Fandaengo

62 Rezensionen
Fandaengo
Fandaengo
4  
Gut gemeint - leider nicht gut gemacht
Was für eine ansprechende Umverpackung - wirklich liebevoll gestaltet. Dazu kommt der Duft in einem eleganten und massiven Flakon. Für ein Parfüm in der >100-EUR-Klasse kann man sicherlich etwas erwarten, aber bis hierher hat Tulipe Noir meine Erwartungen übertroffen. Die Vorfreude kann also nicht größer sein! Also schnell 6 Sprüher aufgetragen und erwartungsvoll auf den ersten Dufteindruck gespannt.

Mit einem Übergewicht an Jasmin und Tuberose startet der Duft. Aufgrund der Duftpyramide hätte ich einen zitrisch-fruchtigen Auftakt erwartet. Leider kann ich nur ansatzweise die Noten der Bergamotte wahrnehmen. Was dann folgt, macht leider mein Duft-Erlebnis nicht angenehmer. Für Fans der organischen Chemie mag das vielleicht anders sein. Die Konzentration an Ambroxan- und Moschus-Noten ist massiv. Holzige Noten kann ich über den Duftverlauf leider nicht erkennen. Und dieser Eindruck bleibt über Stunden bestehen. Im Drydown wird der Duft weicher und harmonisch - dominiert von Moschusnoten.

Was soll ich sagen, der Duft lässt mich sprachlos zurück. Ich bin enttäuscht.

Am Nachmittag fahre ich in die Stadt, wir sind mit meiner Freundin in einem Café verabredet. Und was soll ich sagen, als wir uns umarmen und an einem Tisch Platz nehmen, fragt sie mich:"Oh, was trägst du denn heute für einen angenehmen, blumigen Duft?"

Naja, vielleicht hätte ich keine Rezession schreiben sollen. Düfte zu kritisieren, liegt mir eigentlich fern. In der Welt der Gerüche sind das individuelle Duftempfinden und der persönliche Geschmack maßgebend.

Ich werde den Duft in ein paar Wochen nochmals einem Test unterziehen. Tulipe Noir bekommt seine zweite Chance!
0 Antworten
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
RaniJuli

17 Rezensionen
RaniJuli
RaniJuli
8  
Von schwarzen Tulpen & Malefiz, der Eigensinnigen
Ich schließe mich meinem Vorredner an: Für diesen Duft lohnt es sich, eine Lanze zu brechen.

Um im Bild zu bleiben:
Tulipe Noire ist nicht der Duft der Dame, die im pastellfarbenen Kleid auf der Tribüne sitzt, geziert in die Menge lächelt, mit dem Fächer wedelt und bei jedem Zusammenstoß der Ritter auf dem Platz in gespieltem Entsetzen ihr spitzenbesetztes Taschentuch vor die Augen drückt.

Tulipe Noire gehört zu Malefiz, der dunklen Fee, die das Turnier von ihrem Turm aus durch die schimmernde Kristallkugel beobachtet. Entgegen der Legende ist sie nicht rasend vor Eifersucht, dass sie nicht mehr zu den Festen am Hof des Königs geladen ist - sie hat sich selbst dazu entschieden, diesen albernen Zirkus nicht mehr mitzumachen. Ihr Blick fällt auf besagte Dame im pastellfarbenen Kleid und sie schüttelt - teils mitleidig, teils amüsiert - den Kopf.

All die Regeln, die man in dieser Gesellschaft befolgen muss...
Als Frau schwarz tragen? Unmöglich!
Statt einem Hauch Rouge, der permanentes verschämtes Erröten simuliert, lieber dunkel umrandete Augen und tiefroten Lippenstift? Skandalös!
Statt eines zarten Schleiers einen Kopfschmuck mit Stoff-Drappierungen, die an Hörner erinnern?
Hinfort!

Lächelnd streicht Malefiz über ihr dunkles Seidenkleid. Auf die Entfernung wirkt es schwarz - bei näherem Hinsehen zeigt sich, dass es tief violett schimmert. Die Kristallkugel wirft das Bild eines schmalen, entschlossenen Gesichts mit lebendig funkelnden Augen zurück.

Ja, "hinfort" - in ein eigenes Schloss, umgeben von wunderschönen Gärten voll dunkler Blüten.
Sie liebte schon immer den Duft von Jasmin und Tuberose, konnte sich aber nicht mit ihrer unschuldig-weißen Farbe anfreunden. Nun, wozu hat man schließlich magische Kräfte?
Summend tritt Malefiz vor ihren bodentiefen Spiegel, betrachtet den mit kunstvollen Intarsien verzierten Rahmen und atmet den schwachen Duft von Sandel- und Zedernholz ein.
Ihr letztes magisches Kunststück - das Heraufbeschwören eines üppigen Straußes schwarzer Tulpen - hat einen kräftigen Rauchgeruch in der Luft zurückgelassen. Er mischt sich nun mit dem Duft der verzauberten Weißblüher im Garten, der kostbaren Hölzer im Raum und dem subtilen Moschusduft, den die sinnliche Malefiz selbst verströmt.

Auf deren Gesicht hat sich mittlerweile wieder ein Lächeln geschlichen. Durch das offene Fenster dringt das Geräusch von Hufgetrappel. Ein Pferd jagt den gewundenen Weg zum Turm hinauf...

Welcher Ritter will schon blasse Hofdamen küssen, wenn er die schöne Magierin in die Arme schließen und ihren verführerischen Duft einatmen kann?

- Der Duft -

Tulipe Noire ist ein Duft, der mir - genau wie den Rittern beim Anblick der schönen Malefiz - auf Anhieb den Kopf verdreht hat. Und das, obwohl die einzelnen Komponenten für sich genommen nicht unbedingt zu meinen Favoriten gehören.
Jasmin, Tuberose & Ambroxan werden mir schnell zu viel, wirken drückend auf mich.
Aber bekanntlich macht fast immer die Dosis das Gift - und im Falle von Tulipe Noire sind die Bestandteile so fein austariert, dass sie auf meiner Haut eine magische Wirkung entfalten.

Ich nehme von Anfang an eine wunderschöne Jasmin-Note wahr - tatsächlich eine der schönsten, die ich bislang an mir gerochen habe. Koriander & Bergamotte könnte ich nicht bewusst identifizieren - allenfalls eine leicht krautige Frische, die der Jasmin-Note ihre schwebende Leichtigkeit verleiht. Die eigentliche Magie entsteht aber durch das Zusammenspiel mit der einzigen wirklichen Gegenkomponente zu den fragilen Weißblühern: einer dichten dunklen Rauch-Note. Nicht die von gemütlichem Holzfeuer oder von glimmendem Tabak, sondern von gerade abgefeuertem Schießpulver.
Das klingt nicht sehr angenehm, ich weiß. Aber das changierende Wechselspiel aus hell und dunkel, zart und kräftig, natürlich und künstlich, fasziniert mich wie mich schon lange kein Duft mehr fasziniert hat.

Besagte Faszination wächst noch durch die Tatsache, dass ich insgesamt eine stark "synthetische" Komponente in Tulipe Noire wahrnehme - und ich bislang immer dachte, dass mir ein solcher Eindruck das Gesamtbild eines Dufts verderben würde. In diesem Falle trägt sie aber entscheidend zum Zauber des Dufts bei. Ganz entfernt erinnert diese Form der Synthetik - in Kombination mit Jasmin - an Baccarat Rouge. Allerdings finde ich Tulipe Noire in seiner Gesamtkomposition sehr viel angenehmer.

Diese schwarze Tulpe ist eine faszinierende Kunst-Blume.
Keine billige Plastik-Imitation, sondern ein wirkliches Kunstwerk. Auch nach mehrfachem Hinschauen und sogar vorsichtigen Berührungen wäre man noch unsicher, ob sie nun echt ist - oder eine perfekte Illusion.

Tulipe Noire wird mich sicher an einigen Wintertagen begleiten und der Dunkelheit durch sein olfaktorisches Glitzern ein wenig Alltags-Magie verleihen.

2 Antworten
8
Preis
9
Flakon
7
Sillage
9
Haltbarkeit
9.5
Duft
LukasE198

3 Rezensionen
LukasE198
LukasE198
Hilfreiche Rezension 8  
Eine Lanze die ich brechen muss
Nach Black Orchid schon wieder ein Parfüm, das ich umwerfend finde und das hier polarisiert.

Ich habe Tulipe Noire an 3 Tagen testen können bevor meine Probe leer war. Gestern morgen dann zur Parfümerie meines Vertrauens, die Flasche gekauft und auch sofort aufgetragen.
Mit 4 Tagen Erfahrung fühle ich mich also durchaus in der Lage diesen Duft fair zu bewerten.

Zuerst einmal zum Namen: eine Assoziation mit schwarz (à la Black Orchid) kommt bei mir nicht auf. Da würde Tulipe Violette meiner Meinung nach besser passen, so wie die Farbgebung der Verpackung es eigentlich diktiert.

Denn beim Aufsprühen springt einem sofort eine violette Blume entgegen… aber ist es wirklich eine Tulpe?
Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie eine Tulpe riecht, ist mir aber auch herzlich egal, denn ich liebe die Note!
Intensiv, elegant, und auch ein bisschen heimelig; denn ich bin mir relativ sicher dass meine Oma in meiner Kindheit mal etwas ähnliches getragen hat.

Modernisiert und aufgelockert wird dieser erste Eindruck von ordentlich Ambroxan und Moschus, sowie einer leichten Holznote. Die macht ihre Arbeit gut, bleibt aber im Hintergrund und überlässt das Spotlight den anderen drei Noten.
So viel zum Opening.

Im Verlauf passiert, um der Wahrheit die Ehre zu geben, nicht viel. Getragen von Ambroxan und Moschus powert die Tulpe locker 10-12 Stunden durch, auch wenn sich der Duft nach ca. 8 Stunden auf Umarmungsnähe zurückzieht.
Zur Veranschaulichung: meine Mutter hatte mich beim Besuch in der Heimat vom Bahnhof abgeholt. Bei der Fahrt nach Hause konnte sie nichts riechen, erst bei der Umarmung zuhause hat sie den Duft wahrgenommen. War davon aber sehr begeistert. Zu dem Zeitpunkt war das Parfüm seit 8-9 Stunden auf meiner Haut.
Noch am späten Abend hat das Parfüm meinem Kopfkissen seinen angenehmen Stempel aufgedrückt.

Ein weiterer Pluspunkt in meinen Augen ist die Verpackung: schon das Öffnen der kleinen „Schranktüren“ macht sofort Laune auf das Parfüm. Das Auge isst nunmal mit - und dieses Miststück ist eitel.
1 Antwort

Statements

30 kurze Meinungen zum Parfum
SalvaSalva vor 1 Jahr
7
Sillage
7
Haltbarkeit
4
Duft
Das 3-Schreckens-Kabinett
Tulpe, Jasmin&Tuberose
Lädt zum Tag der offenen Tür ein
Tagung: Ambrox-Moschus-Agenda
Ergebnis: s. Bewertung
35 Antworten
ErgoproxyErgoproxy vor 3 Jahren
7
Sillage
10
Haltbarkeit
7
Duft
Der Name kommt nicht hin. Tuberose und Jasmin auf Ambroxan-Moschus-Basis. Der Rest kommt für meine Nase nicht vor. Überzeugt mich nicht.
8 Antworten
MiniGBICMiniGBIC vor 6 Monaten
Als ob man sich im Frühling zu warm angezogen hat und in einem frisch gebügelten Hemd langsam zu Schwitzen anfängt.
17 Antworten
KankuroKankuro vor 3 Jahren
9
Flakon
8
Duft
Fluffige Moschustöne dominieren Tulipe Noire, dazu ein herber Ton von weißen Blüten. Das ganze ist watteweich, leicht holzig und mäßig süß.
2 Antworten
FrauMiezeFrauMieze vor 2 Jahren
9
Flakon
6
Sillage
8
Haltbarkeit
6.5
Duft
Kuckucks-Tulpe im Tuberosekleid
versteckt hinter Ambrox & Jasmin
Nest ist aus Hölzer-Moschusgeflecht
Ich schmeiß es raus - das falsche Ei
4 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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