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Shalimar L'Essence von Guerlain
Flakondesign:
Raymond Guerlain
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Shalimar L'Essence 2025

Platz 76 in Parfums für Damen
8.6 / 10 463 Bewertungen
Ein neues Parfum von Guerlain für Damen, erschienen im Jahr 2025. Der Duft ist süß-pudrig. Es wird von LVMH vermarktet.
Aussprache Vergleich
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Duftrichtung

Süß
Pudrig
Orientalisch
Würzig
Rauchig

Duftnoten

Bourbon-VanilleBourbon-Vanille EthylvanillinEthylvanillin IrisIris VanilleVanille BergamotteBergamotte Rose AbsolueRose Absolue

Parfümeur

Videos
Bewertungen
Duft
8.6463 Bewertungen
Haltbarkeit
8.0391 Bewertungen
Sillage
7.4390 Bewertungen
Flakon
8.9373 Bewertungen
Preis-Leistung
7.8299 Bewertungen
Eingetragen von Spl3xx · letzte Aktualisierung am 18.02.2026.
Quellenbasiert & geprüft
Wissenswertes
Dieser Duft wurde zum 100-jährigen Jubiläum von Shalimar kreiert. Das Gesicht der Werbekampagne ist das russische Model Natalja Michailowna Wodjanowa.

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Rezensionen

16 ausführliche Duftbeschreibungen
9.5Duft 7Haltbarkeit 7Sillage
Guerlinchen

17 Rezensionen
Guerlinchen
Guerlinchen
Top Rezension 62  
Goldener Vanilleglitzerstaub


Ich habe noch nie so schnell einen Duft bestellt aber als ich von der Edition zum 100 jährigen Bestehen des wunderbaren Shalimar´s hörte, da musste ich ohne groß nachzudenken sofort zuschlagen.
Kaum warst du da, begann auch schon die Reise.
Ich habe zuerst die beigelegte Probe getestet - und war wirklich enttäuscht. Ich bekam hier hauptsächlich Shalimar Millésime Iris Vibes... Ein Hauch Shalimar Millésime Vanilla Planifolia schloss sich noch an und ja, dass war´s dann auch fast schon.
Keine Bergamotte, kein Leder, kein Rauch und somit auch keine Shalimar DNA.
Und das zum 100. Geburtstag einer Ikone?! Wie kann das denn sein?
Die Statements zu dem Duft schossen langsam aus dem Boden und ich verstand gar nicht, was dort so alles gerochen wurde.
Dann erst zwei Tage später öffnete ich den Flakon -- und war echt baff! Es war wirklich eine wahre Offenbarung.
Alles war da - die Bergamotte tänzelte mir entgegen, sanftes Leder schmeichelte sich in meine Nase und überhaupt wünschte mir die Shalimar Ur-DNA einen wundervollen Guten Tag.
Und dann : DIESE VANILLE.. ach was ist das herrlich. So seidig, dicht und warm. Es ist ein wahrer Traum.
Ich war zwar sehr überrascht aber dabei unwahrscheinlich glücklich. Wirklich absolut happy.
Nun konnte ich auch viele Statements nachvollziehen. Nur gut das ich mir vor dem Schreiben immer etwas Zeit lasse, sonst hätte ich einen ganz anderen Dufteindruck beschrieben.
Mir ist das so noch nie passiert, dass eine Herstellerprobe so derart anders performt aber so wahr es halt bei mir.
Farfalle schmecken ja auch anders als Makkaroni obwohl sie im Grunde aus dem gleichen Material bestehen... oder mein Kaffee schmeckt mir aus einem Glas anders als aus meiner Lieblingstasse - warum also nicht.
Ich bin eh ein absolutes Flakonkind :-).
Ich kann es auch kaum erwarten, dass dieses Schätzchen komplett durchgereift ist!
Ich denke bei diesem Duft lohnt es sich wirklich, dass man ihn in Ruhe in einer Parfumerie testet.
Ich kann nur sagen, dass Guerlain es sehr gut umgesetzt hat Shalimar zu würdigen aber den Duft dabei absolut in´s Hier und Jetzt transportiert hat. Es wurde ihm neues Leben eingehaucht.
Er ist dadurch viel tragbarer im Alltag als das ursprüngliche Shalimar (was für mich natürlich ein unvergleichliches Meisterwerk bleibt und mich auch weiterhin im Alltag begleiten darf).
Da ich alle Millésime Editions besitze und inzwischen auch sehr gut kenne würde ich sagen, es ist Guerlain gelungen genau die Mitte zwischen dem Shalimar Millésime Vanilla Planifolia und Shalimar Millésime Iris zu finden und das Ganze in eine sanfteren Version des ursprünglichen Duftes einzubetten.
Das ist für mich wirklich schon Kunst.
Vielleicht dienten die Millésime Versionen ja sogar als Übungsfeld und auch um zu testen, was dem Kunden wohl am besten gefällt.
Für mich ist er, neben meinem heißgeliebten Millésime Tonka wirklich die gelungenste Version der Neuerscheinungen. So wie es sich zum Hundertjährigen ja schließlich auch gehört.
Die neue Schrift auf dem Flakon ist übrigens an die Stilrichtung Art déco angelehnt weil diese in dem Erscheinungsjahr florierte und somit zeitgemäß für das Geburtsjahr von Shalimar ist. Das ist also auch sehr passend ausgewählt worden.
Ich liebe den Duft inzwischen sehr und er hat sogar großes Potential auf einen Signature bei mir.
Das will schon etwas heißen.
Die Haltbarkeit ist auch ganz gut - für meine Haut nicht wirklich Intense weil sie halt irgendwie alles schnell verschluckt aber doch gut.
Ich bin auch überaus glücklich darüber, dass es sich hierbei nicht um eine limitierte Edition handelt, wenn meine Quellen mir das richtig übermittelt haben.
Seitdem ich das weiß, hat sich auch das nervöse Zucken an meinem Bunkerauge angenehm beruhigt ;-).
Einzig der Gedanke, dass man ihn in Zukunft vielleicht an vielen Ecken riechen wird, gefällt mir nicht ganz so gut aber ich gönne Guerlain und diesen wundervollen Duft den Erfolg natürlich sehr.

Ich bin hier eher sachlich geblieben, was der Duft mit mir emotional anstellt habe ich in meinem Statement beschrieben.

Ich wünsche allen ganz viel Freude beim Entdecken dieses wirklich sehr gelungenen Duftes und sage aus vollem Herzen : HAPPY BIRTHDAY SHALIMAR!
Aktualisiert am 25.09.2025 - 10:24 Uhr
46 Antworten
9.5Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Chefärztin

8 Rezensionen
Chefärztin
Chefärztin
Top Rezension 58  
Der Shalimar für alle, die keinen Shalimar mögen
Vorab: Ich kenne einige Variationen der Shalimar-Reihe und gestehe, dass ich mit den meisten nichts anfangen kann. Zu dicht, orientalisch, fast schon staubig in meiner Nase - oder liegt es daran, dass ich mit knapp über 30 nicht der eigentlichen Zielgruppe entspreche? Jedenfalls war mir bisher durchaus bewusst, dass Shalimar zwar ein Begriff in der Welt der klassischen Düfte ist, aber wir beide befanden uns doch eher in unterschiedlichen Universen. Man sympathisiert zwar miteinander, aber beide wissen: wir passen einfach nicht zusammen. Der Altersunterschied ist einfach zu groß, die Vorstellungen, von dem, was man darstellen möchte, sind einfach nicht miteinander kompatibel.

Als der neue Shalimar L'Essence angekündigt worden ist, war ich dennoch gespannt - vielerorts war zu hören, dass die neueste Kreation dem eingestellten Shalimar Millésime Vanilla Planifolia ähneln soll - einer der wenigen Flanker, den ich gut leiden mochte (Vanille und ich sind ein tolles Team), der aber leider für mich bis heute aufgrund der mangelnden Angebote unerreichbar geblieben ist. Zu verlockend klang der Gedanke, dass die neueste Kreation in die gleiche Kerbe schlagen soll.

Und was soll ich sagen: der neue L‘Essence und ich sind nach dem ersten Blick wie geschaffen füreinander. Hier ist sie endlich: die volle, schöne, klassische und doch nicht biedere Guerlain-Vanille, die ich wieder gefunden habe; fast schon wie einen guten Freund aus Kindertagen, den man aus den Augen verloren hatte.

Der Duft startet klassisch mit einem leichten Bergamotte-Iris-Opening, der durch seine sanfte Rauchigkeit direkt signalisiert „hey, hier bin ich, die Königin der ikonischen Kreationen. Ich habe mein Haupt aufgerichtet, den Staub von den Schultern geklopft und blicke frohen Mutes in die Zukunft“. Die klassische Shalimar-DNA ist direkt erkennbar und zu meiner Freude ist dieser Duft durchaus traditionsbewusst, aber nicht antiquiert - sehr zu meinem Wohlwollen, da ich aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen etwas unsicher war, ob der Duft mich nicht unabsichtlich altern lässt.
Im weiteren Verlauf umringen einen volle, aromatische Vanilleschoten, die einen leichten, speckigen Lederumhang tragen, der aber mit der Zeit zu Boden fällt und zurückgelassen wird. Die für Guerlain so typische Vanille ist dann letztenendes die Begleiterin, die einem nicht von der Seite weicht und wie eine Freundin gut zuspricht.

Und das war mir wichtig: ich habe mir sehr einen Duft gewünscht, der mich trägt ohne zu erdrücken und genauso empfinde ich den L‘Essence auch. Endlich eine Kreation, die das Beste aus Bekanntem zu etwas Neuem vereint. Endlich ein Shalimar, für alle, die mit den vorigen Shalimars nicht konnten. Endlich einer, der wie für alle gemacht zu sein scheint - quasi Shalimar für‘s Volk.

Nehme ich meiner neuen Freundin übel, dass sie von allen scheinbar begehrt und gemocht wird? Nein, keinesfalls: ich freue mich mit ihr und genieße ihre Anwesenheit.
13 Antworten
8Duft 6Haltbarkeit 6Sillage
Puderperle

58 Rezensionen
Puderperle
Puderperle
Top Rezension 51  
Lieb gekorbt.
„Doch, du bist schön.“
„Aber was ist es dann?“ fragte sie mit weit aufgerissenen Augen und einem Hauch von Verzweiflung. Wir drehten uns im Kreis und ehrlich gesagt tat es mir weh, zu direkt zu sein. Mein Verantwortungsgefühl ließ es nicht zu, so ein junges Seelchen begleitet von scharfen Worten wie Messerspitzen in die Tiefe der indischen Gruft abstürzen zu sehen.

Mit tränenerstickter Stimme versuchte sie es ein letztes mal „Bitte sag es mir.“

Ich zog die Luft geräuschvoll durch meine Zähne. Sie versprach, nicht gekränkt zu sein, aber was hieß das schon. Sie wusste ja nicht was sie erwartete.

„Du weißt, dass ich dich grundsätzlich mag“, setzte ich an.
Sie nickte ein wenig zu eifrig. Ihre Augen flehten mich an, das zu sagen was sie zu hören hoffte.
„Wenn du den Raum betrittst, bist du ab Sekunde eins in der Lage, die Köpfe der Menschen zu verdrehen. Frauen bewundern deine Schönheit und Männer fühlen sich von dir angezogen. Jedenfalls nur die Menschen die sich in unmittelbarer Nähe befinden. Deine Ausstrahlung ist nicht die stärkste…“

Sie hörte immer noch aufmerksam zu, ihr Ausdruck war unverändert.

„… und jeder weiß, dass du vor der Tür geraucht hast.“
Röte kroch ihre Wangen hoch, verschämt senkte sie den Blick. „Erzähls nicht meinen Eltern“ flüsterte sie.
Nein, das würde ich nicht tun. Sie kam aus einer Raucherfamilie, da war es nur eine Frage der Zeit, bis sie es selbst ausprobieren würde. Und ehrlich gesagt verlieh es ihr etwas Geheimnisvolles. Es stand ihr.

Sie hatte sich so bemüht, mir zu gefallen. Ich lobte den Haarkranz aus Bergamotten und dass ihre zarte Haut von Kopf bis Fuß den Duft eines weichen Körperpuders trug.
Kopf- das war mein Stichpunkt. Hierfür hatte ich nichts als Bewunderung übrig. Nun kam das große Aber.
„Du kannst nichts dafür...“
„Wofür?“ Sie wirkte angespannt, die Finger zitterten.

Ich räusperte mich ausgiebig bis ich nicht mehr davonlaufen konnte. „Weißt du, es ist ein Schönheitsideal, lange Schoten zu haben. Die Nachfrage nach kilometerlangen Vanillebeinen ist enorm. Nur leider überragen sie mein körperliches Wohlbefinden und ich fühle mich erdrückt. Deine sind länger als der Rest des Körpers und …“ ich stockte kurz „deshalb befinden wir uns nicht auf Augenhöhe. Du wächst mir über den Kopf.“

Enttäuschung legte sich um ihre hängenden Schultern. Ich meinte ein subtiles Nicken wahrgenommen zu haben.

Jetzt aber war der Moment gekommen, vor dem ich mich am meisten fürchtete. Behutsam drückte ich ihre Hand. Mein Herz klopfte bis zum Hals. Sag es einfach. Sag es!

„Ich bin in deine Mutter verliebt.“ Jetzt war es raus.

Verdutzt schaute sie mich an, bis sich ein warmes Lächeln über ihr Gesicht legte. Das überraschte sie nicht, denn ihr Bauchgefühl hatte bereits verraten, dass die etwas herbere Mama besser zu mir passe. Schließlich sei sie erwachsener, charakterstärker und würde mir nicht so schnell von der Seite weichen wie sie selbst. Denn als Tochter besaß sie immer noch eine jugendliche Flüchtigkeit. Probleme mit der Augenhöhe würden auch nicht auftreten. Auch wenn die Ähnlichkeit der Beiden nicht von der Hand zu weisen war.
Sie gab mir ihren Segen mit Shalimar Eau de Parfum glücklich zu werden, nachdem ich für ihr Verständnis dankte.

Wie süss sie war. Viel süßer als sie eigentlich sein sollte, dachte ich.

Ein Glück hatte ich die für mein Empfinden unpassende, goldene Druckschrift auf ihrem hübschen Glaskleid nicht erwähnt. Denn nachher erfuhr ich, dass die Art Déco Schrift symbolisch ihrem Geburtsjahr zuzuordnen war. Eine Personalisierung sozusagen, die ihren inneren Werten nicht im Wege steht.

Danke liebes @Guerlinchen, dass du mir das Glasdruck Geheimnis anvertraut hast.
Liebe @NurPixie danke für die Testmöglichkeit durch dein Sharing.
Aktualisiert am 07.09.2025 - 07:09 Uhr
51 Antworten
9Duft 7Haltbarkeit 7Sillage
AndiNick

32 Rezensionen
AndiNick
AndiNick
Top Rezension 39  
Darf ich auch mal?
Hundert Jahre sind es jetzt. Was der Duft alles miterlebt hat, ist nicht in Worte zu fassen.

Nicht nur unsere Gesellschaft hat sich komplett gewandelt, auch die Vorlieben, Schönheitsideale und Interessen. Wir heute können die Sinneswahrnehmungen von älterer Generationen zum Teil nicht mal mehr erahnen. Besonders in den letzten Jahrzehnten ist die Veränderungskette in unserer Gesellschaft so feingliedrig geworden, dass wir uns manchmal selbst nicht wiedererkennen, wenn wir uns an ein früheres Ich erinnert.

Shalimar hat einen Weltkrieg erlebt. Wirtschaftskrisen, Globalisierung, Faschismus, die große Depression, große Proteste, Aufschwung des Feminismus und so weiter und so fort. Neben den großen Schauplätzen der Weltbühne gibt es viele kleinere partielle Nebenschauplätze, die nicht die große Masse sondern die Leben und Erfahrungen bestimmter Menschengruppen betreffen. So kann man sich fragen, welche Bedeutung hatte Shalimar auf die großen Ereignisse des letzten Jahrhunderts? Ganz bestimmt keine.

Aber es gibt Menschen, die mit diesem Duft eine ganze Welt verbinden. Besondere Erinnerungen und Ereignisse, die über den Duft einen Weg in das Bewusstsein finden und so wieder erlebbar werden. Ich als Geschichte liebender Mensch, würde Shalimar gerne befragen, was der Duft für Erlebnisse reflektiert und wo sich diese Erlebnisse in der "großen Geschichte" einzuordnen lassen.

Einige ältere Menschen haben eine lange Reise mit Shalimar gemacht und kennen das Dufterlebnis von früher und können die Veränderungen rekonstruieren, die der Duft erlebt hat. So wie wir es als Historiker auch in der Geschichte und Gesellschaft machen. Und das macht für mich diesen Duft so sehr spannend. Ich halte damit nicht nur einen Flakon mit etwas öliger Flüssigkeit in der Hand, nein, es ist ein Gegenstand der Geschichte. Und ich frage mich, wie war der Duft früher? Würde ich ihn wiedererkennen?

Nun ist Shalimar L'Essence nach hundert Jahren in der Postmoderne angekommen und spiegelt sie auch wider. Und trotzdem trägt der Duft eine Erinnerung an frühere Generationen mit sich. Vanille und Iris gehören heute zu den angesagten Noten in Parfum, aber Shalimar L'Essence verliert sich nicht in modernen Duftwelt. Der Duft behält seinen Wiedererkennungswert. Auch wenn die Nuancen schwächer sind, erkennt man Shalimar wieder. Für mich hat das EDP eine unglaubliche Eleganz, hier ist sie verspielter und etwas jugendlicher. Manchmal (nicht immer) sollte man Veränderungen auch einfach akzeptieren. Das ist nämlich der Gegenstand der Geschichte.

Süße vanillige Düfte sind heute sehr verbreitet unter Männern. Man kann sich fragen warum und darin einen unterbewussten psychologischen Sinn suchen. Letztlich bringt das genau so viel, wie, wenn man sich fragt, warum die allermeisten (auch Männer) Kuchen mögen. Vanille spricht den Menschen generell sehr gut an. Deswegen akzeptiere ich auch mein Interesse an diesem Duft. Ich würde ihn auch selber tragen und das nicht zu letzt, weil ich seit Jahren Cuir Béluga Eau de Parfum feiere und die Ähnlichkeit unverkennbar ist. Also an dieser Stelle würde ich auch einen als weiblich deklarierten Duft tragen.

Ich hoffe, ich konnte mit meinen Überlegungen jemanden abholen und zum testen animieren. Es ist nämlich ein traumhafter Duft.
LG Andi
Aktualisiert am 06.11.2025 - 05:52 Uhr
16 Antworten
Chanelle

748 Rezensionen
Chanelle
Chanelle
Hilfreiche Rezension 27  
Eine Königin, die einen Hofknicks wert ist
Mit Shalimar (ich meine das jetzt pauschal, alle Flanker, Darreichungsformen, Konzentrationen, Batches und Jahrgänge) hatte ich meistens keine gute Beziehung.
Das klassische EdP zum Beispiel kommt mir nicht ins Haus, zu ledrig, zu atemraubend (not in a good way) harzig, uvm.
Die Souffles hatten nichts, was mich nachhaltig beeindruckte; das noch erhältliche Extrait hat nicht die Rasse der frühen Chargen und piekst in der Kopfnote zu zitrisch in meiner Nase.
Es gab aber immer wieder sehr gute Flanker oder überhaupt Düfte, die das Wort Shalimar im Namen trugen, auch wenn man auf Anhieb nicht viel Ähnlichkeit zur Urform ausmachen konnte: Fleur D'Oranger war wunderschön spanisch-orangig, die zitronencremige Fluffyness von Parfum Initial sucht immer noch Ihresgleichen, die "Route de..." Trilogie war ein Beispiel von 3 wunderbaren Vanille-Spielarten.
Jetzt kommt eine weitere hinzu.
Und ist dem Anlaß angemessen (100 Jahre Shalimar) gut und mainstreamig.
Wieder werde ich an Räucherstäbchen, Nagchampa, Bois d'Armenie, Fumerie Turque erinnert, eine rauchige, knackige Vanillenote spielt die Hauptrolle.
Hält lange auf der Haut und wird auf der "Wenn ich einmal reich wär"- Liste direkt oben eingetragen.
12 Antworten
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Das ambrierte Shalimar-Herz schlägt, umgeben von sinnlicher, fluffiger Vanille. Modern konzipiert, und doch in Tradition verankert.
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