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L de Lubin 1974 Eau de Toilette

7.2 / 10 117 Bewertungen
Ein Parfum von Lubin für Damen, erschienen im Jahr 1974. Der Duft ist blumig-würzig. Es wird noch produziert.
Vergleich
Ähnliche Düfte
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Duftrichtung

Blumig
Würzig
Chypre
Zitrus
Holzig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
BergamotteBergamotte GardenieGardenie ZitroneZitrone Ylang-YlangYlang-Ylang schwarzer Pfefferschwarzer Pfeffer
Herznote Herznote
GewürznelkeGewürznelke MairoseMairose JasminJasmin TonkabohneTonkabohne IrisIris LilieLilie
Basisnote Basisnote
MoschusMoschus SandelholzSandelholz HeliotropHeliotrop PalisanderholzPalisanderholz PatchouliPatchouli VanilleVanille

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.2117 Bewertungen
Haltbarkeit
7.393 Bewertungen
Sillage
6.592 Bewertungen
Flakon
7.886 Bewertungen
Preis-Leistung
6.313 Bewertungen
Eingetragen von Apicius · letzte Aktualisierung am 22.03.2026.
Quellenbasiert & geprüft
Wissenswertes
2008 wurde der Duft reformuliert und erneut auf den Markt gebracht.
Das Parfum ist Teil der Kollektion Les Classiques.

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Rezensionen

8 ausführliche Duftbeschreibungen
9Duft 7.5Haltbarkeit 7.5Sillage
Chanelle

751 Rezensionen
Chanelle
Chanelle
Top Rezension 16  
Dirty Mitsouko
Ich hatte L schon vor einiger Zeit mal wohlwollend in Augenschein genommen, aber..wie das so ist: So viele Düfte, so wenig Geld...nicht gekauft. Nun aber doch. Und nicht bereut...
Wir haben jetzt ein bisschen Zeit miteinander verbringen können, der Duft und ich, und uns dabei näher kennengelernt. Mein Eindruck von damals hat sich nicht nur bestätigt, der Duft hat mir also nichts vorgeheuchelt, sondern er hat sogar noch eine Facette offenbart, die ich nun auch sehr schätze an ihm...die dunkle Seele, der "dreckige Kern", der leicht düstere Aha-Effekt.
L de Lubin ist ein Klassiker. A trend of its own - keiner, der nötig hat, irgendwen oder irgendwas zu kopieren. Trotzdem stelle ich viele Ähnlichkeiten mit anderen Düften im Laufe seiner Entwicklung fest, aber nie sind sie eindeutig oder bleibend.
Die Kopfnote ist sehr würzig und frisch, bergamottig, zitronig, erfrischend, anregend.
Die Herznote ist der pure Wahnsinn...Mitsouko's böse Schwester sozusagen.
Ich hätte geschworen, da sei ein Pfund Eichenmoos untergerührt....
Die Basis ist zwar seifig, aber auch würzig und cremig-holzig.
Sehr, sehr tragbarer und unbeschreiblich weiblicher Duft.
2 Antworten
9Duft
Ergoproxy

1130 Rezensionen
Ergoproxy
Ergoproxy
Top Rezension 14  
L, wie Lady, oder L wie Luder?
Als ich das Erscheinungsdatum von L gelesen habe, konnte ich es kaum glauben. Dieses Parfum duftet für mich eher nach 60er, oder frühen 70er Jahre und das meine ich im positiven Sinne. Keine beliebige Fruchtsoße, oder mädchenhafte Bonbonfahne, sondern ein richtig gut komponiertes Parfum für eine selbstbewusste Frau.

Gut, der Auftakt ist relativ harmlos und hält sich vornehm zitronig zurück. Für gut 15 Minuten wird einem fast so etwas wie eine heile Welt vorgegaukelt. Doch bevor man sich dem "Ganz-Nett-Gefühl" hingeben kann, ändert L gekonnt seine Richtung.

Chanelle nannte es den dreckigen Kern, ich nenne es das verruchte Herz!

Der Blütenakkord ist edel, dezent süß, hat aber gleichzeitig so eine verführerische Würze und gibt dem Parfum etwas unterschwellig Unartiges. Das Bild einer sehr gepflegten Frau, von der man weiß, dass sie gerade nur halterlose Strümpfe und Pumps unter ihrem schlichten Designermantel trägt, will einfach nicht aus meinem Sinn weichen.

Doch in die Kissen geht es in der Basis dann nicht. Der Duft bleibt hier ganz Dame. Verhalten süß, angenehm weich und nur eine Spur sündig.

L spielt gekonnt mit den olfaktorischen Eigenschaften einer Lady, aber auch mit den Düften eines Luders, sekundäre Erotik sozusagen.

Obwohl mir L ausnehmend gut gefällt, ist er mir dann doch etwas zu feminin geraten, um ihn selber zu tragen, leider.
9 Antworten
9Duft 10Haltbarkeit
Chrisantiss

524 Rezensionen
Chrisantiss
Chrisantiss
Top Rezension 11  
Die Überraschung
Die Pyramide wirkt erschlagend. Was soll hier alles drin sein?

Lassen wir die Pyramide mal lieber beiseite, sonst kriegt man Angst.

Erschlagend ist dieser liebliche Duft ganz sicher nicht.
Verwundert schnuppert man ein sanftes Potpourri feiner Zutaten.

Edle Seife,
porentief reinigendes Waschpulver,
zartblumiger Weichspüler,
gestärkte Bügelwäsche,
Betriebsspionage bei TBS White Musk

Der Duft ist so wie der Flakon, unschuldig, weiblich und lieb.

Nun weiß ich aber immer noch nicht, wo die gewaltige Pyramide herkommt.

Der Duft gefällt mir in seiner samtigen Zartheit sehr gut.
Es ist kein reiner Sauberduft, irgendwo sitzt ein dreckiger Kern, der sich erst etwas später heraustraut.

Die Duftrichtung ist nicht leicht zu bestimmen. Für mich gehört er zur gleichen Kategorie wie Iris von Arnim, Roma Imperiale, White Musk und ein bißchen Bond Madison Soiree.
Also einfach lieblich, sehr edel, feminin, weich, hell und einschmeichelnd.
3 Antworten
7Duft 5Haltbarkeit 5Sillage
Sabi

69 Rezensionen
Sabi
Sabi
Sehr hilfreiche Rezension 14  
Verwirrspiel
An der Nase herumgeführt hat er mich, dieser Duft.

Nach dem ersten Riecher: Verblüffung!!! SO was geht heutzutage noch?
Denn das Erscheinungsjahr ist mit 2008 angegeben, ich kann es nicht glauben, denn L de Lubin duftet wie ein absoluter Old-School Klassiker.

Zu Beginn kommt sie sofort voll in Fahrt unsere Hauptprotagonistin, die Zitrone, sie entfaltet sich mit großer Bandbreite und spielt all ihre Karten aus.
Zitrisch, pudrig, elegant, so mein Eindruck, diese raumgreifende Zitrone zieht sich zwar im weiteren Verlauf etwas mehr zurück, aber dennoch bleibt sie uns bis zum Schluss erhalten.

L de Lubin ist für mich eine sehr gelungene Mischung aus Chanel`s Cristalle und No.5, er duftet sehr fein, elegant und edel.
Was mir hier allerdings fehlt ist die persönliche Note, den so genannten "dreckigen" Kern habe ich trotz intensiver Suche nicht gefunden.
Er ist eher Understatement, elegant und ladylike - und das bleibt er auch.

Dem Rätsel um den Charakter dieses Duftes bin ich nach etwas Recherche dann doch noch auf die Spur gekommen.
Es handelt sich um die Neuauflage eines Klassikers von 1974, daher der Old-School Style!
Lucien Ferrero, der Parfumeur des Ur-Dufts, hat extra für diese Neukomposition seine Pensionierung verschoben.
Der Duft sollte ursprünglich die Hippie Zeit, Flower Power, usw. verkörpern, das führt bei mir zu neuer Verwirrung, denn ich sehe überhaupt keinen Zusammenhang, aber vielleicht gab es den beim originalen Duft.

Zusammengefasst ist er ein wirklich schöner Duft, eine elegante Dame, aber leider ohne ein "schmutziges" Geheimnis;-)
6 Antworten
6Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
DonJuanDeCat

2058 Rezensionen
DonJuanDeCat
DonJuanDeCat
Top Rezension 10  
Oma schwingt das Tanzbein!
L de Lubin. Nun gut, sich einen Namen auszudenken ist sicher nicht einfach, dennoch gibt es sicher interessantere Namen, als einen Duft nach dem „L“ des Markennamens zu benennen :D

Jedenfalls erschien der Duft 1975 und soll damals der Renner auf Partys gewesen sein. Selbst Stars und Sternchen benutzten ihn, wenn sie in Discos das Tanzbein geschwungen hatten und der Duft selbst soll daher den Lifestyle einer ganzen (neuen) Generation von damals versprüht haben.

Ob dies nun so ein Party-Kracher-Duft ist, wird sich zeigen…

Der Duft:
Der Duft beginnt blumig würzig. Zwar gibt es ein wenig Bergamotte, was frisch duftet, aber ich rieche hauptsächlich etwas Pfeffer, blumige Noten (wohl die Gardenien, da ich noch nicht das Ylang-Ylang rieche) und Nelken. Außerdem ist da ein weiterer Duft, der mir wie Eichenmoos vorkommt und den Duft sehr klassisch, und ziemlich reif gestaltet (wodurch der Duft also so wird, wie manche es abwertend als Oma-Duft bezeichnen,… aber so riecht er halt nun mal…).
Auch in der Herznote bleibt der Duft recht intensiv blumig würzig und durch den Pfeffer und die Nelke „spicy“, also leicht scharf-würzig. Ich glaube, ab hier kommen auch ein wenig Rosen dazu.
In der Basis finde ich den Duft weiterhin „reif“, er ist immer noch würzig und blumig und nun wird es zumindest ein klein wenig süßlicher. Da ist ganz gering Moschus oder Vanille (man kann hier nicht sofort unterscheiden, woher nun die sanfte Süße kommt, später ist aber meiner Meinung nach die Vanille etwas stärker), aber als süß würde ich den Duft deswegen noch nicht bezeichnen. Die einsetzenden holzigen Noten sind da schon etwas markanter, aber dennoch nicht zu intensiv. Auch die Eichenmoosartige Note ist noch deutlich zu riechen, ich frage mich, was das sein könnte, da ja Eichenmoos nicht angegeben wurde.

Die Sillage und die Haltbarkeit:
Die Sillage ist gut und der Duft strahlt dementsprechend stark aus. Viele Sprüher werden nicht nötig sein, damit man den Duft an einer riechen kann. Eine Duftwolke bleibt auf jeden Fall zurück.
Die Haltbarkeit ist ziemlich gut und duftet sogar noch nach dem Waschen ein wenig. Mit acht bis zehn Stunden kann man hier auf jeden Fall rechnen, mindestens.

Der Flakon:
Der Flakon ist ganz nett, auch wenn er recht klar und ohne Etikett sein sollte. Er hat die Form einer Blumenvase oder auch eines Balusters und ist dementsprechend kurvig geformt (ja ja, ich weiß wie das klingt :D). Der Hals ist verchromt und darauf ist der Name zu sehen. Der Deckel ist eine verchromte, runde Platte. Ich finde den Flakon echt nett gemacht.

Oh jeee… mein Kater mag den Duft gar nicht, wie ich gerade festgestellt habe. Denn ich habe ihn aufgesprüht, als er noch nicht bei mir war. Dann, als er kam, konnte er sich kaum an meinen Arm nähern, ohne die Augen verwundert (und genervt) zu einem Schlitz zu formen, da er sich wohl gefragt hat, woher der für ihn unangenehme Duft wohl kommt. Ich denke mal, dass ihn die scharfen Noten wie Pfeffer und Nelke gestört haben…

Aber auch mir selber hat der Duft nicht so sehr gefallen. Er mag vielleicht damals total angesagt gewesen sein, aber mir ist er einfach zu stark würzig und blumig, außerdem vermisse ich ein wenig süßliche Noten hier bei diesem Duft.

Jedenfalls kann ich mir heute gar nicht vorstellen, dass so ein Duft bei jüngeren Party-Mädels gut ankommt, aber damals waren die Zeiten ja auch anders, ich meine schönere Düfte (die aber auch heute noch beliebt sind), die ebenfalls für uns heute reifer wirken, waren ja auch populär, so dass diese Duftrichtung wohl in Mode war, wie z.B. Chanel Nr. 5 etc… was bedeutet, dass ein Duft, der „reif“ duftet, nicht unbedingt oma-haft oder schlecht sein muss.
(Ist halt so wie zig zitrische Düfte. Es gibt tolle, und es gibt weniger tolle. Mein Kater mag übrigens sowohl die guten als auch die weniger gut überhaupt nicht! :D)

Aber L de Lubin hat mir hier eben weniger gut gefallen, doch das ist ja wie so oft Geschmackssache. Ihr könnt es also mal probieren, oder auch nicht, meiner Meinung nach verpasst ihr damit nichts Außergewöhnliches bzw. etwas supertolles.
Aktualisiert am 18.11.2017 - 13:58 Uhr
4 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

21 kurze Meinungen zum Parfum
22
16
Der zitrisch-pudrige Auftakt ist noch schön,
Aber dann wird es Chanel-Nr. 5 mäßig
Und recht künstlich noch dazu.
Nicht meine Welt.
16 Antworten
20
3
Oszilliert zwischen tantiger Altbackenheit, diskreter Eleganz und kneifmündiger Strenge: Domina vor gestärkter Ado Goldkante.
3 Antworten
19
33
KN: Pflanzenstengelmassaker, es blutet herben Grünsaft..
HN:.Schwester Iris pudert Wunden m. Gewürznelkenrosen..
B:.Vanillecreme tröstet
33 Antworten
18
12
Dezente Chypre-Eleganz mit dunklen Tönen im Drydown. Ähnlichkeit zu Chanel No. 5 für mich nicht. Eher Richtung Diorella in ernsterer Form.
12 Antworten
17
32
Zitronenschalen-Seife anfangs
Irgendwo zwischen charmant und Omma's Parfum. Auch die zärtlich würzige Blumigkeit....lieb und weich..und Oma
32 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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