Imaginative Collection

B-612 2018

B-612 von Nishane
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8.0 / 10 284 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Nishane für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2018. Der Duft ist fougèreartig-holzig. Es wird noch produziert.
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Duftrichtung

Fougère
Holzig
Würzig
Frisch
Grün

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
LavendelLavendel ZypresseZypresse RosengeranieRosengeranie
Herznote Herznote
KaschmirholzKaschmirholz PatchouliPatchouli SandelholzSandelholz ZedernholzZedernholz
Basisnote Basisnote
EichenmoosEichenmoos MoschusMoschus TonkabohneTonkabohne

Parfümeur

Bewertungen
Duft
8.0284 Bewertungen
Haltbarkeit
8.0253 Bewertungen
Sillage
7.5254 Bewertungen
Flakon
8.1256 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
7.1197 Bewertungen
Eingetragen von ExUser, letzte Aktualisierung am 25.05.2024.
Wissenswertes
Das Parfum ist Teil der Kollektion „Imaginative Collection”.

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Rezensionen

7 ausführliche Duftbeschreibungen
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Atanarjuat

32 Rezensionen
Atanarjuat
Atanarjuat
Top Rezension 27  
Be-six-douze!
In Kapitel 4 des weltbekannten Werkes „Der kleine Prinz“ von A. de Saint-Exupéry will der Erzähler wissen, dass der Hauptprotagonist tatsächlich vom Asteroiden B-612 stammt. Be-six-douze gibt es tatsächlich, wenn auch unter anderem Namen. Ein Duft aus dem All also. Da bin ich gespannt…

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker – denn der Beginn ist harsch und hält man die Nase zu dicht am Handgelenk, schießen Assoziationen einer mentholierten topischen Salbe in den Sinn. Dies ist wohl schon die Herznotenzeder, frech und frisch und ziemlich grün!

B-612 ist ätherisch-grün, wird im Verlauf aber sehr viel weicher durch verschiedene Hölzer und dem immerwährenden „schattigen“ Lavendel. Dieser meldet sich genau immer dann zu Wort, wenn die Nase dem Geschehen etwas Abstand gönnt und bildet dann einen Teil barbershoppiness aus. Der Duft ist ein recht klassischer Fougére-Duft mit deutlicher Zedernnote, das sollte man im Auge haben. Zeder und Lavendel gehen Hand in Hand und passen recht gut zusammen - die Hölzer, Patchouli und Eichenmoos verrichten die dunkleren Arbeiten. B-612 wirkt stimmig kiefernwaldig und entspricht genau dann nicht mehr der Vorstellung eines relativ nackten Asteroiden im All. Der Prinz scheint kurz auf der Erde gelandet…

Die Süße am Schluss ist sehr zurückhaltend, ein wenig bitter und kaum der Rede wert. Einen orientalen Sillage-Wummser darf man hier nicht erwarten, auf Performanceseite macht er sich aber durchaus gut und hält auf meiner Haut den ganzen Tag.

Kurzum erhält man mit B-612 einen grünblauen Fougére, der zwischen Zedernfrische und Schattenlavendel eine wunderbare – wenig süße - Mitte findet. Und das weit weg vom Erdenmainstream – weit weg im All.
10 Antworten
8
Preis
9
Flakon
8
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Svartir

11 Rezensionen
Svartir
Svartir
Hilfreiche Rezension 11  
Der Affenbrotbaum will einfach nicht durchkommen
Und das ist gut so, denn wie jeder weiß, würden seine massiven Wurzeln den kleinen Asteoriden sonst sprengen. Dann wäre es ganz schnell vorbei mit der schönen Geschichte um den kleinen Prinzen und seine (doch nicht so einzigartige) Rose.

Was hat das alles mit diesem Parfum zu tun? ... Eine wirklich gute Frage!

B-612 soll uns in die Kindheit zurück versetzen. In eine Zeit, in der wir alle noch viel besser mit dem Herzen sehen konnten. Eine Zeit, in der wir offen für neues waren, und uns für das Entdecken begeistert haben.

Ich denke, wir Parfumo's können uns in einem Punkt wirklich glücklich schätzen:
Wir lieben es nach wie vor zu entdecken! Hätten wir sonst aberwitzige Flakonsammlungen im Schrank, bei denen Normalos nur den Kopf schütteln? Würden wir sonst wie Junkies durch Parfümerien schleichen - immer auf der Suche nach etwas unbekanntem?
Wer, wenn nicht wir, haben ein kleines Stück von diesem kindlichen Entdeckerdrang mit in unsere großen Körper genommen.

-
Nishane's Flakon kommt optisch liebevoll in Anlehnung an die Illustration vom "Der kleine Prinz" daher. 50ml vom "Extrait de Parfum" kommen im bekannten Glasfläschchen mit massivem, magnetischen Deckel.

Ich habe es bereits in meiner Rezension zum Kredo geschrieben: Verdammt, ich liebe Haptik der Nishane Flakons.

Der Schaffer dieser Parfumkreation ist Christian Carbonnel a.k.a. Chris Maurice.

Dieser Mann hat großartige Düfte geschaffen - Superstars wie Nefs und Salam darunter. Gehört B-612 dazu?

-

B-612 ist im Herzen ein Fougère. Wer Lavendel nicht mag, kann spätestens jetzt aufhören zu lesen, denn wie soll es anders sein: Er spielt hier natürlich eine wichtige Rolle. Genauso wichtig ist es aber auch zu sagen, dass dieser absolut harmonisch und in Perfektion mit der Zeder und einer großen Portion Tonka in der Basis abgestimmt ist.

Für mich ist es die Kombination aus diesen drei Komponenten, die B-612 absolut unique und unheimlich schön macht. Sie machen diesen Duft vielleicht auch bekömmlich für Träger, die diese Richtung tendenziell eher meiden, da sie zu altmodisch wirken kann.

Die Haltbarkeit ist auf meiner Haut absolut akzeptabel. Und "Haut" ist übrigens ein gutes Stichwort: Ich habe mit B-612 die Erfahrung gemacht, dass er auf die Haut muss. Die Entwicklung die er dort vollzieht ist großartig.

Meiner Erfahrung nach sollte man den Sprüher jedoch vorsichtig dosieren. Es kann schnell etwas zu viel werden.

-

Und nun... Wo macht man jetzt unabhängig vom Duft weiter? Richtig - bei den Weisheiten und der Story!

Eine weitere aus dem Kleinen Prinzen lautet: "Wir sind nie zufrieden, wo wir sind".

Wenn man es negativ betrachtet, könnte man auch dies auf unsere Parfumo-Duftsammelwut adaptieren. Ich habe dazu aber auch eine ganz eigene Weisheit: Man sollte immer das positive sehen :-)

Ich freue mich daher unheimlich, dass ich diesen Duft kennenlernen durfte und ihn in meine Sammlung aufgenommen habe.

Da in mir noch viel mehr Kind schlummert, kann ich natürlich keine Geheimnisse für mich behalten. Ich verrate daher nun noch zwei davon zu diesem Duft:

Erstens:
Ich habe erst nach dem Kauf vom B-612 von der Story gelesen - und ehrlich: Man könnte die Geschichte zu jedem X-beliebigen Duft verlinken und würde wahrscheinlich zum selben Ergebnis kommen. Sie hat rational betrachtet 0,0 mit dem Duft zu tun =)

Das macht aber nichts, denn ich will in B-612 weder Affenbrotbaum-Essenz, noch penetrante Rosenblüten riechen.

Zweitens:
B-612 ist in meiner Sammlung aktuell auf jeden Fall in meiner "Habe ich am liebsten" Top-3 Liste!

-

Wer bisher beim Thema "Fougère" an seine Grenzen gestoßen ist, sollte unbedingt mal an dem kleinen Prinzen riechen. Ob männlein, weiblein oder "divers" ist egal, denn B-612 passt auf alles!
1 Antwort
8
Preis
8
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
9.5
Duft
JLe

10 Rezensionen
JLe
JLe
6  
Peter, Anneliese und Herr Sumsemann
Achja wie herrlich wieder in seine Kindheit zurück versetzt zu werden! Kann es ein größeres Geschenk geben? Eigentlich nicht (meiner Meinung nach), ist eh schon alles viel zu ernst!

Bevor wir zum Duft kommen will ich einen kurzen Ausflug in das Stück Peterchens Mondfahrt geben, dass 1912 uraufgeführt wurde.
Als ein Urahn der Maikäfer-Familie Sumsemann sich mit seiner frisch angetrauten Frau von einem üppigen Mahl auf einem Birkenzweig erholt, wird ihm von einem Holzdieb ein Beinchen abgeschlagen. Als er aus seiner Ohnmacht wieder erwacht, begegnet er der Fee der Nacht, die den Holzdieb wegen seines sonntäglichen Waldfrevels mitsamt seinem Holzbündel auf den Mond verbannt hat. Als sie erfährt, dass an diesem Holz noch das sechste Beinchen des Maikäfers hängt, tut ihr Herr Sumsemann leid. Die Strafe kann und will sie aber nicht rückgängig machen. Aus Mitleid erlaubt sie ihm jedoch, mit zwei Kindern, die noch nie ein Tier gequält haben, zum Mond zu fliegen, um das Beinchen wieder zu holen.

Die fünf Beinchen werden in der Familie Sumsemann von Generation zu Generation weitervererbt, denn alle scheitern auf ihrer Suche nach zwei Kindern, die noch nie einem Tier etwas zuleide getan haben.

Tausend Jahre später ist Herr Sumsemann der letzte seiner Sippe. Er hat gerade seine Frau verloren und wohnt von den anderen Maikäfern abgeschieden im Garten von Peterchens Eltern. Dort spielt er abends auf einer kleinen, silbernen Geige (ebenfalls ein Familienerbstück) und passt auf, dass er sich nicht irgendwie in Gefahr bringt.

Summa summarum es ist eine rührende Kindergeschichte! Genug jetzt von Peterchens Mondfahrt.

Zum Duft und warum das lange Geschwafel um die Geschichte. Ganz am Anfang erwähnte ich die Uraufführung 1912, das ist nun schon ne ganze Weile her und in dieser Zeit entstanden auch die ersten Fougere Düfte.

Bei unserem Duft hier handelt es sich auch um einen Fougere Duft, nur wurde dieser hier modern interpretiert. Zur Eröffnung haben wir direkt eine gewisse Frische durch Lavendel und Zypresse. Das Patchouli und das Holz fangen diese Frische aber unglaublich geschickt ein, sodass nicht der typische zitrische Frischeauftakt passiert, sondern ein unfassbar runder Ersteindruck die Nase beflügelt.
Moschus, Eichenmoos und Tonka geben dem Duft ein sanftes Bett ohne den Duftverlauf zu sehr an sich zu reißen.

Für mich einer der besten Fougere Düfte auf dem Markt mit einer sehr guten Haltbarkeit und Sillage.

Falls ihr bis hier durchgehalten haben sollte, wäre ich froh, wenn euch diese Rezession gefallen hat.
0 Antworten
PeteRalon007

74 Rezensionen
PeteRalon007
PeteRalon007
1  
Extraterrestische Erfahrung
Hintergrund: Parfumos schicken mir Proben zu, ich teste dann ohne jegliches Wissen die gesendeten Parfums und beschreibe meine Resonanz - die eines ungeübten Dilettanten.

So. Mein erster Blindtest. Was kommt da auf mich zu? Vor mir liegt ein 2ml Sprüher mit einem weissen Tesaband drum. Hoffentlich hat keiner Rohrreiniger aus "Spaß" reingekippt. Naja, wir werden's rausfinden. Also sprühe ich mal mutig auf Handgelenk und Papier...
Das Opening verrät sofort, dass Aktenzeichen XY heute wegen irgendwelchen mineralischen Noten (soll das Salz sein?) und einem feinen, zartsüßen Blümchen ausfällt. Zumindest ich kann mir diesen Duft nicht so recht an einem volltätowierten Bartträger mit Akte beim LKA vorstellen. Es sei denn es ist ein Heiratsschwindler.
Ja, und dann bleibt das Blümchen duftend auf 10 cm Projektion für die nächsten Stunden. Also vielleicht etwas für Frauen, die ungern gesehen werden wollen. Vielleicht wollen sie dann genau das ihren Männern vorwerfen. Wer weiß!

Mittendrin erahne ich Hölzer, vielleicht Sandelholz und Zeder, auf jeden Fall trocken wie eine Handvoll Staub. Macht es jetzt doch wieder männlicher. Hmm.

Hintenraus kommt ein zarter Raspler Vanille dazu, ich bilde mir Tonka ein, bin mir aber nicht wirklich sicher. Nett, wirklich ein zartes Pflänzchen, also so ziemlich das Gegenteil von Beastmode. Kann man also immer überall tragen, fällt quasi nur beim Kuscheln und Knutschen auf.
Mein Urteil: Blindtestempfehlung. Never buy blind.
0 Antworten
7
Preis
6
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
8.5
Duft
RoteNelke

84 Rezensionen
RoteNelke
RoteNelke
1  
Moderner Fougère
Den B-612 habe ich als einen meiner ersten Fougères probieren dürfen. Er ist einer der wenigen Düfte, bei dem Lavendel für mich funktioniert. Davon bin ich sonst nämlich eher kein Fan..

Er startet mit eben diesem ziemlich präsenten Lavendel. Dazu kommt eine herbe Frische durch eine angenehm aromatische Kräutermischung. Typisch Fougère eben, nicht experimentell, aber das Opening sitzt. Und diese Mischung im Opening macht mir den Lavendel auch wirklich schmackhaft. Nach und nach wird er dann vor allem holziger und ein wenig dunkler, behält aber diesen typisch würzigen Charakter.

Als Fougère ist der B-612 traditionell als ein typisch männlicher Duft gedacht, den man zu den verschiedensten Anlässen tragen kann und der auch eine gewisse Variabilität besitzt, wenn es um Wetter und Jahreszeit geht. Besonders gut funktioniert er meiner Meinung nach im Alltag und konservativ portioniert auch auf der Arbeit. Was die Jahreszeit anbelangt, so sehe ich ihn eher im Frühling und Herbst als im Sommer und Winter. Er würde dort aber ähnlich gut funktionieren.

Die Haltbarkeit und Sillage sind durchschnittlich. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ebenso. Sicherlich könnte man ähnlich gute Fougères auch für weniger Geld finden. Beispiele dafür wären der Beau de Jour Eau de Parfum oder der Pour Homme.

Gerade wenn man gezielt Interesse an Fougères hat, halte ich den B-612 aber als einen guten Kandidaten zum Ausprobieren!
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Weitere Rezensionen

Statements

65 kurze Meinungen zum Parfum
Eggi37Eggi37 vor 9 Monaten
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Zeitloser Fougère
Mann aus Holz geschnitzt
Kern aus
Lavendel-Kraut & Cumarin-Puder
Fokus auf
Erdig-holzig-grünen Wald
Tendenz: Hausfavorit
48 Antworten
PinseltownPinseltown vor 8 Monaten
Mein würzgrün Lavendelgarten
Vorm alten Barberschop aus Holz
Im Laden schwebt frisch
Fougèredichte Luft
Maestro trägt eine moderne Frisur*
28 Antworten
PollitaPollita vor 19 Tagen
8
Sillage
8
Haltbarkeit
7
Duft
Leider für mich keine Ähnlichkeit
mit Toms Lavender Extrême.
Viel Holz, tendenziell eher künstlich
pieksig hier und da
Recht schroffe Basis
24 Antworten
DuftgroupieDuftgroupie vor 4 Monaten
7
Sillage
7
Haltbarkeit
9
Duft
Lavendelzauber in Kräutern/ würziges Walderlebnis tierisch-süß/ holzig-erdige Harzigkeit bei Waldbodenerkundung/ moosige Äste umgeben dich
22 Antworten
ParfumAholicParfumAholic vor 1 Jahr
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Wunderschön ausbalancierter Fougère- & Barber-Shop-Duft: sanftwürzig, „sauber“, lavendelig & mit teurer Rasierseife. Eleganter Immergeher.
25 Antworten
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