Coco 1984 Eau de Parfum

Platz 14 in Parfums für Damen
8.4 / 10 788 Bewertungen
Coco (Eau de Parfum) ist ein beliebtes Parfum von Chanel für Damen und erschien im Jahr 1984. Der Duft ist würzig-orientalisch. Haltbarkeit und Sillage sind überdurchschnittlich. Es wird noch produziert.
Aussprache

Duftrichtung

Würzig
Orientalisch
Blumig
Holzig
Pudrig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
FrangipaniFrangipani KorianderKoriander MandarineMandarine PimentPiment
Herznote Herznote
AngelikaAngelika Ylang-YlangYlang-Ylang OrangenblüteOrangenblüte IrisIris JasminJasmin RoseRose ZimtZimt
Basisnote Basisnote
BenzoeBenzoe HonigHonig PatchouliPatchouli WeihrauchWeihrauch AmberAmber MoschusMoschus TonkabohneTonkabohne ZibetZibet

Parfümeur

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Bewertungen
Duft
8.4788 Bewertungen
Haltbarkeit
8.7618 Bewertungen
Sillage
8.2586 Bewertungen
Flakon
8.6601 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
7.6181 Bewertungen
Eingetragen von DonVanVliet, letzte Aktualisierung am 20.04.2024.
Variante der Duftkonzentration
Hierbei handelt es sich um eine Variante des Parfums Coco (Parfum) von Chanel, welche sich in der Duftkonzentration unterscheidet.

Rezensionen

50 ausführliche Duftbeschreibungen
9
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
10
Duft
SchatzSucher

107 Rezensionen
SchatzSucher
SchatzSucher
Top Rezension 50  
Kennt Ihr schon Coco?
Nein? Nie gehört? Also gut, ich möchte sie euch vorstellen:

Coco ist eine recht temperamentvolle Dame, das Alter darf hier nicht genannt werden, das gebietet die Höflichkeit. Eben eine gereifte Dame in den besten Jahren.
Coco ist ein bißchen speziell, wer sie nicht so gut kennt, mag sie für oberflächlich, schrill und aufdringlich halten. Ja gut, sie kommt immer etwas sehr aufgetakelt daher, immer etwas zu grell geschminkt, böse Zungen mögen behaupten, sie hätte "im Gesicht doch bestimmt was machen lassen", die Garderobe ist immer etwas zu auffallend und bunt, die Röcke etwas zu kurz, die Schuhe zu hochhackig.
Sie erscheint ein wenig polterig, etwas zu laut und taktlos, hat das Talent, stets zum absolut falschen Zeitpunkt zu erscheinen und das absolut Falsche zu sagen und sowieso stets ohne Punkt und Komma zu reden.
Doch liebt sie den Auftritt und genießt es sehr, wenn man hinschaut und sie bemerkt.
Sie trägt stets ihr kleines Hündchen umher. Das Hündchen ist auch immer mit den originellsten Mäntelchen umhüllt und mag am liebsten getragen werden, weil man auf der Straße ja schmutzig werden könnte oder andere Hunde könnten gar böse sein. So ist das kleine Hündchen eben ein wenig verzippt und ein etwas unkontrollierter Kläffer, der munter und unbekümmert alles kommentiert, so wie das Frauchen Coco. Es heißt ja so schön: Wie der Herr, so´s Gscherr.
Aber stört das? Nein, überhaupt nicht!
Denn Coco hat ein Herz aus Gold und sie würde für die Leute, die sie ins Herz geschlossen hat, ihre eigene Großmutter verkaufen, wenn es drauf ankäme. Coco steht jedem mit Rat und Tat zur Seite und würde ihr letztes Hemd hergeben, wenn jemand, der ihr lieb und teuer ist, in Not wäre.

So eine in jeder Hinsicht bemerkenswerte Person trägt natürlich auch kein seichtes fades Allerweltsplörrchen.
Da hat die Coco passenderweise DEN Lieblingsduft, der wie für sie gemacht scheint und der dann auch noch zufällig denselben Namen hat.
Das Eau de Parfum ist Cocos absoluter Lieblingsduft und ein grandioser Knaller. Denn er verkörpert ihr gesamtes Wesen so perfekt, als hätte sie damals Herrn Polge Modell gesessen zur Inspiration. Außerdem hat Coco viel Ausdauer und Projektion, darin stecken Wärme, Sinnlichkeit, knisternde Erotik und das goldene Herz. Und ich meine, auch einen Hauch von Opium um die Ecke winken zu sehen.
Düfte ohne Strahlkraft und Durchhaltevermögen sind nichts für Coco und alle Augenblicke nachsprühen geht auf keinen Fall.
Da ist es herrlich orientalisch angehaucht, schön warmwürzig und einnehmend. Die Gewürze legen schon gleich zu Beginn richtig los, dazu gesellt sich eine unglaubliche Fülle von Blüten, die sich auf Harzen, Rauch und Balsamen so richtig ausbreiten können.
Und da schnurrt irgendwo auch noch eine Miezekatze etwas herum, auch wenn die Coco eine absolute Hundenärrin ist.

Die kräftige Duftwolke scheint regelrecht zu rufen "Aufgepaßt, hier ist die Coco, macht ja den Weg frei, sonst schubs ich!" Doch kommt das so ehrlich und liebenswert rüber, da sieht man auch über das laute Erscheinungsbild hinweg. Hinter all der Opulenz stecken eine große Menge Lebensfreude und Temperament.
Coco mag nicht brav zu Hause in der Ecke sitzen, Coco möchte ausgehen und ihre Energie großzügig auf ihre Mitmenschen verteilen. Denn wo Coco ist, da ist Leben, da ist es nicht langweilig, da wird auch lauthals gelacht und ob es grad paßt oder nicht, das spielt überhaupt keine Rolle.

Für bestimmte Anlässe, wenn es tatsächlich mal ein Spürchen leiser zugehen soll, greift Coco zum Eau de Toliette, das zwar auch immer noch ein ziemlicher Kracher ist, doch insgesamt alltagstauglicher, zurückgenommener und gedimmter daherkommt. Da werden ein paar andere Schwerpunkte gesetzt. Das EdT wirkt leichter, luftiger und etwas fruchtiger. Das feurige Herz ist etwas abgekühlter, es ist blumiger und die schnurrende Miezekatze tritt nicht so auf den Plan. Dennoch ist der Duft immer noch aussagekräftig genug für Coco.
Das EdP hat im Vergleich zum EdT bei mir die Nase vorn, auch wenn das EdT ganz wunderbar ist.

Mein ganz großer und allerherzlichster Dank geht an 0815abc, die mir das Vintage EdP überlassen hat ❤️ und an Schwälbchen, die mir das Kennenlernen des EdT ermöglicht hat ❤️
Ihr habt einen riesigen Stein im Brett bei mir!

Und wenn ich mir mal wieder ein paar Sprühsalven Coco gönne, denke ich an Coco und eine Zeile aus einem Lied "... und nach 20 Zigaretten ist mein Lachen wieder echt.."

Und ich bin sicher, daß Ihr alle die Coco auch längst ins Herz geschlossen habt. Und gerade heraus zu sein ist immer noch am besten! Und Coco EdP funktioniert auch an Männern hervorragend.
31 Antworten
8
Sillage
9
Haltbarkeit
9
Duft
NikEy

60 Rezensionen
NikEy
NikEy
Top Rezension 45  
Ein Sommerabendtraum...
Noch vor einem Jahr hätte ich mich niemals einfach so an einen Damenduft gewagt. Erst recht nicht aus einem DER Parfumhäuser schlechthin. Heute bin ich an einem Punkt angekommen, an dem die externe Einordnung zu welchem Geschlecht eine Duftnote oder ein Parfum passen soll, kaum mehr eine Rolle spielt. Und so hat sich in letzter Zeit der ein oder andere Duft in meine Sammlung geschlichen, der eigentlich für die Damenwelt konzipiert war.

Warum ich gerade heute, an einem der wärmsten Sommertage und -abende Coco als Duft aus meiner Probensammlung ausgewählt habe, ist eher ein Glücksfall. Eine spontane Eingebung über Nacht, unterstützt durch viele tolle Kommentare und mir unschlüssig darüber, wieso die Dufteinordnung sich hier auf Parfumo eigentlich fast nur auf Herbst/Winter bezieht - habe ich doch Coco aus vorangegangen Tests gar nicht so in Erinnerung. Und auch, dass hier noch kaum jemand herausgestellt hat, wie toll sich der Chanel im Sommer trägt, verwundert mich!

Gesagt, getan. Coco eröffnet mit einem so wunderschönen saftigen Pfirsich, wie ich ihn noch selten gerochen habe. Zwar nicht in der Pyramide angegeben, scheint sich durch die frischen Noten und die Blüten diese Fruchtassoziation einzustellen. Auf meiner Haut erscheint der Duft kaum süß, wenig pudrig und hat nur eine sehr, sehr schlanke Ambriertheit. Im Gegenteil, zu dem Pfirsich gesellt sich recht schnell ein fantastischer, sandiger Jasmin, der dem Duft einen Akkord wie sonnengebräunte, warme Haut gibt. Immer mehr schieben sich die zartwürzigen Nouancen in den Vordergrund, auch wenn Pfirsich bis zum verschwinden des Duftes präsent bleibt. Patchouli und etwas Leder in der Basis kann ich noch als ehestes ausmachen, von süßer oder oppulenter Ambriertheit, Zimt oder Tonka ist Coco – wie gesagt – für mich weit entfernt.

Und so fruchtig-blumig-würzig trägt mich Coco bei diesem Wetter durch die Sonne. Wirkt absolut trocken und niemals überladen, trägt mich in den Sonnenuntergang um eins mit den orangenen Wolken zu werden, die in dieser Stimmung die Duftfarbe Cocos perfekt widerspigeln.

Also wieder einmal landet ein Damenduft auf meiner Wunschliste. Und bitte: ein kleiner Apell an alle Besitzer/innen: lasst Coco auf eure gebräunte, sonnenbeschienene Haut! Probiert aus, was Hitze mit diesem Duftjuwel macht und wie sie die Frucht zum strahlen bringt und die Jasminblüten trocken lässt.
Und an die Herren: wer einen fruchtig-würzigen Duft sucht, wird hier mehr als fündig. Verratet halt keinem, dass ihr gerade die große Chanel tragt...
19 Antworten
10
Preis
8
Flakon
10
Sillage
10
Haltbarkeit
9
Duft
Chanelle

745 Rezensionen
Chanelle
Chanelle
Top Rezension 41  
Who doesn't love the 80s?
Also ich liebe sie auf jeden Fall. Die Musik war niemals besser, die Schultern niemals breiter und die Haare niemals höher.
Die Düfte, und um die geht es ja hier, waren (jedenfalls die, die ich aus dieser more-is-more Ära kenne) allesamt powerhouses.
Coco, dem orientalischen Spross der Chanels, habe ich mich immer vorsichtig genähert, denn meine erste Bekanntschaft mit ihr...nun, sie lief nicht so glimpflich ab. Ich fand sie zu süß, zu Opium, nicht chanellig-chic. Da nützte auch die sweete Werbung mit der zuckrigen, blutjungen Vanessa als Paradiesvogel nichts, die später das derzeitige Chanel-Spokesmodel Lily Rose Depp mit Johnny, dem Sauvage-Frontmann und leider wohl arbeitslosen Piraten der Karibik, zeugte. Hach, alle bildschön: Papa, Mama, Chanelbabytochter.
Es wurde Zeit, meinen vintage EdP-Splash zu köpfen. (Ich hatte erst mit dem Gedanken gespielt, das Extrait durch Siegelbruch zu entjungfern, aber fiel mir der Film Artifical Intelligence wieder ein, in dem das Extrait von Coco eine sehr tragische Rolle spielt, und ich liess es erstmal bleiben.)
Wie es mit Splashes manchmal so passiert, wenn man nicht in einen Spray-Flacon umgefüllt, oder gelernt hat, zu tupfen, statt zu schütten, überdosierte ich wohl horribly.
Woraufhin ich selbst 2 Tage lang nach Coco EdP roch, und teilweise meine Mitmenschen und alles, was mir zu nahe kam, auch.
Aber das ist nicht schlimm - denn Coco führte mich mit fester Hand durch alle Gefühle und Eindrücke dieser ca 48 Stunden, in denen auch Dusche und coronakonforme Spaziergänge dem Duftschleier nichts anhaben konnten.
Natürlich hat sich der Duft kaum anders gezeigt als bei meinen ersten Tests, die teilweise viele Jahre her sind, aber nun empfinde ich ihn wohl anders, verstehe ihn. Immerhin habe ich ja auch ein Bad darin genommen, das überzeugt die größten Zweifler.
Immer noch ist er sehr orientalisch-würzig, mit einer gehörigen Portion Süße. Opium ist auch immer noch ein Verwandter. Aber auch Antaeus ist mit drin, diese leichte Hustensaft-Note, die ich im vintage immer so sexy fand. Weihrauch und Shalimar blitzen auch auf (von wegen, Le Lion ist der erste Shalimar-Duftzwilling von Chanel.)
Aber insgesamt ist der Duft doch ein typischer dieses Hauses. Er erreicht nie die Überpräsenz von Opium, dem Lieblingsduft meiner kürzlich verstorbenen, geliebten Mama, die immer wollte, daß man sie von weitem schon riecht. Er wird auch nie so klebrig süß wie viele heutige Gourmands, und auch nicht so synthetisch. Er ist weicher und sanfter als alle Orientalen der Oud-Zeit, und er ist unglaublich sexy, auf eine 80er-Jahre-Art: nicht aufdringlich, aber nicht zu verleugnen. Sehr ausgefallen und selbstbewusst,
frei und wild. Wie ein Paradiesvogel...
13 Antworten
10
Haltbarkeit
8
Duft
MariellaMmmh

215 Rezensionen
MariellaMmmh
MariellaMmmh
Top Rezension 48  
Es war ein Mal...
... ein kleines Mädchen, das lebte in einem nicht ganz so weit entferntem Land. Dieses Land hieß Polen. Im Jahr 1984 war sie 4 Jahre alt. Sie hatte schon eine kleine Schwester, die gerade mal ein Jahr alt war. Zusammen mit ihren Eltern wohnte sie in einer Drei-Zimmer-Wohnung in einer Kleinstadt in der Nähe von Kattowitz. Die Luft war dort sehr schlecht, daher entschieden sich ihre Eltern, den polnischen Ruhrpott zu verlassen und einen Neuanfang zu wagen. Es ging in das benachbarte Deutschland, aus dem die Großeltern kamen, nach dem Krieg jedoch heimlich „im alten Land“ geblieben waren.

An einem schönen Sonntagmorgen wachte das kleine Mädchen sehr früh auf. Es ging in das Schlafzimmer der Eltern, die noch schliefen. Es stieg in das Gitterbettchen ihrer Babyschwester und schmiegte sich an sie. Wie jeden Morgen klammerte sich ihre kleine Schwester an das Mädchen und lächelte im Schlaf.

Das kleine Mädchen dachte sich „Jetzt oder nie. Noch schlafen alle.“ Sie kletterte heraus und ging auf Samtpfötchen ins Badezimmer. Dort stand es. Mama hatte von Papa ein neues Parfüm geschenkt bekommen zum Geburtstag. Das musste er in dem Spezialladen mit den ausländischen Produkten kaufen. Da musste man mit Dollar bezahlen. Das kleine Mädchen war dabei, und die Augen leuchteten nur so als es sah, was man alles mit Geld kaufen kann…

Das kleine Mädchen musste auf die Waschmaschine klettern, um an das Regal zu kommen. Dann nahm es das Parfüm ganz vorsichtig in die Hände, machte den Verschluss ab und sprühte einen ganz winzigen Sprüher auf ihren Arm. Aber nur ganz wenig, denn es wusste, wie kostbar es war. Es hatte gesehen, wie Mama dem Papa um den Hals gefallen war, als sie es ausgepackt hatte.
Das Mädchen schnupperte an der besprühten Stelle. Mmhh. Das roch gut. Nach Blumen. Nach Gewürzen. Anders als die Parfüms die Mama sonst hatte. Mit aller Vorsicht stellte sie das wunderschöne Fläschchen zurück, kletterte wieder von der Waschmaschine und flitzte wieder in das Schlafzimmer der Eltern. Ihre Schwester schlief immer noch, da kuschelte sie sich an ihre Mama. Die drückte das kleine Mädchen an sich und sagte: „Du riechst aber gut heute.“ Das kleine Mädchen wurde rot. Die Mutter drückte sie lächelnd ganz fest an sich, und da wusste das Mädchen, dass sie ihr nicht böse war.

Das kleine Mädchen ist jetzt dreißig, und testete das Parfüm mit zittrigen Händen. Es roch anders als in ihrer Erinnerung, aber es reichte für diese Reise in die Vergangenheit…
13 Antworten
7
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
7
Duft
loewenherz

881 Rezensionen
loewenherz
loewenherz
Top Rezension 34  
'Liebst du mich noch?' fragte er sie, als er ging. 'Mehr als das Leben.' antwortete sie leise.
Als Jacques Polge Mitte der 80er Jahre einen neuen breitentauglichen Chanel-Duft zu erschaffen antrat, begab er sich auf eine ebenso herausfordernde wie aufregende Reise. Galt es doch neben den Altvorderen des Hauses zu bestehen, das olfaktorische Erbe und die Traditionen der Rue Cambon zu ehren und erhalten und doch etwas ganz Neues zu erschaffen und Chanels Gestaltungsanspruch zu untermauern.

Das Resultat, Chanels Coco, ist tatsächlich anders als seine berühmten Vorgänger N°5 und N°19, die - jeder auf seine eigene Art - selbstbewusste und (in ihrem dufthistorischen Kontext) moderne Düfte sind, die starke und freigeistige Frauen im Fokus haben - Frauen, die klirrende, vielreihige (Kunst-)Perlenketten zu langen Hosen und umpaspelte kleine Boucléjäckchen mit Goldknöpfen zu flachen Schuhen tragen.

Nun ist es keineswegs so, dass eine Trägerin von Coco kein Freigeist wäre und keine Perlenketten tragen kann. Doch ist der Zugang zu diesem Parfum ein anderer. Obschon er einer ist, der es in Charakter, Ausdauer und Ausdrucksstärke spielend aufnimmt mit N°5 und N°19 - kraftvoll cognacfarben arrangierte Gartenblumen in der Klangfarbe eines Cellos oder einer Klarinette auf einem Grund von raschelnder Seide und warmer Haut, mit einem Hauch Puder über der erkennbar Chanelschen Architektur - sind ihm eine doch eine Sanftheit und Weichheit zueigen und etwas Empfangendes, die einen so viel privateren Duft aus ihm machen.

Weniger die selbstbewusste, Culottes tragende Dame mit Bubikopf und Goldohrringen als eine Liebesszene - intim betrachtet durch ein Schlüsselloch, in elfenbeinernem oder sepiafarbenem Licht. Als präsentiere eine Frau nach dem Zurückstreichen ihrer Haare sekundenlang die nackte Haut ihrer Schulter und die Linie ihres Halses - oder eine schlafende Raubkatze ihren schutzlosen und weichen Bauch.

Fazit: ein Duft wie eine Umarmung und wie ein Versprechen - verletzlich und zärtlich drängend zugleich. Auch nach über dreißig Jahren noch.
3 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

112 kurze Meinungen zum Parfum
PinseltownPinseltown vor 1 Jahr
9
Flakon
9
Sillage
9
Haltbarkeit
9.5
Duft
Schweben in Liebe im
Süßwürzig Champagnerpuder der
Orientambrig Neujahrsnacht
Rosenrotwarm Lippen küssen
You can leave your hat on
Mon Coco
42 Antworten
SalvaSalva vor 2 Jahren
9
Flakon
9
Sillage
9
Haltbarkeit
9.5
Duft
O Coco
Mon amour
Deine Orientaura
So sinnlich&anziehend
Umgeben von schwarzer Magie
Verfallen deiner Erotik
Ziehst mich in deinen Bann
27 Antworten
Brelles530Brelles530 vor 3 Jahren
9
Flakon
9
Sillage
9
Haltbarkeit
8.5
Duft
80er Jahre Understatement
Kurzhaarfrisur
schw. Ray Ban Damen Sonnenbrille
Pastell Blazer mit Schulterpolster
schlanke EVE Zigarette
UND:Coco
21 Antworten
ErgoproxyErgoproxy vor 2 Jahren
8
Sillage
10
Haltbarkeit
9
Duft
Den habe ich früher nie getragen, obwohl er mir immer gefallen hat. Ein zeittypischer Florientale mit ordentlich Kraft und Ausdauer.
17 Antworten
PlutoPluto vor 1 Jahr
9
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
8.5
Duft
Du bist pikant, rassig, duftest verführerisch nach orientalischen, schwülen Nächten. Klammerst dich an mich. Ich flüchte, bekomm Angst.
25 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

Diskussionen zu Coco (Eau de Parfum)

Sweetheart in Damen-Parfum
Ich finde die auch als sehr unterschiedlich wahr, nur die Richtung orientalisch ist gleich...Bei Spellbound sind die Nelken und Zimt sehr dominant, beim...

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