Artek - Standard 2009

Artek - Standard von Comme des Garçons
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7.5 / 10 125 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Comme des Garçons für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2009. Der Duft ist holzig-würzig. Es wird von Puig vermarktet.
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Duftrichtung

Holzig
Würzig
Frisch
Zitrus
Synthetisch

Duftnoten

ZedernholzZedernholz FenchelFenchel ZitroneZitrone MoschusMoschus SafranSafran IngwerIngwer

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.5125 Bewertungen
Haltbarkeit
6.788 Bewertungen
Sillage
5.895 Bewertungen
Flakon
6.694 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
7.116 Bewertungen
Eingetragen von Seglein, letzte Aktualisierung am 22.05.2024.

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Rezensionen

8 ausführliche Duftbeschreibungen
Siebter

49 Rezensionen
Siebter
Siebter
Top Rezension 44  
Im Rausch der Klarheit
Ganz kurz ein paar Daten zur Firma Artek: hierbei handelt es sich um eine finnische Möbeldesignschmiede, die unter anderem vom Architekten Alvar Aalto gegründet wurde. Artek verfolgt die Idee einer Symbiose verschiedener Kunstformen, stilistisch finden sich viele Ansätze aus dem Bauhaus, z.B. die bei Artek sehr zentrale Standardisierung, daher rührt wohl der Name dieses Dufts. Der Versuch, typische Artek-Prinzipien als Parfum umzusetzen, führt beim Flakon und der Verpackung zu ziemlich lustigen Ergebnissen; in einer Branche, in der laufend mit emotional aufgeladenen Begriffen und Symbolen jongliert wird, fällt ein hellgrauer Quader mit der Aufschrift "Standard" zweifellos aus dem Rahmen. Die Verpackung (ein Bild findet sich hier weiter unten) ist derart nüchtern, dass man beinahe glaubt, ein verschollenes Aftershave aus Sowjet-Zeiten ergattert zu haben, welches dereinst in irgendeinem sibirischen Kaufhaus vor sich hinstaubte. Ob bei der Gestaltung ein Quentchen Ironie mitspielte, mag ich nicht beurteilen müssen.

Artek Standard ist kein quietschbunter Teenieduft, soviel dürfte klar sein, aber er ist bei weitem nicht so knochentrocken und nüchtern, wie es die Verpackung suggeriert. Er gemahnt sogar ziemlich eindeutig an die Sinne.

Während der Eröffnung passiert recht viel auf einmal: die allerersten Sekunden sind vor allem zitrisch und warm-fenchelig. Das schafft Klarheit im Kopf, aber keinesfalls im Sinne einer Cologne-artigen Erfrischung mit Bergamotte-Explosionen. Sehr bald zeigt sich ein mentholiger Tee-Akkord, der bei vielen Nasen eine klare Assoziation hervorrufen wird: das riecht nach Sauna-Aufguss, wenn auch bei weitem nicht so scharf oder gar dampfend, sondern wesentlich weicher und stiller. Fenchel, Zitrone, Tee und ein leicht koniferer und metallischer Menthol-Akkord, das ist ziemlich ungewöhnlich, aber auch höchst angenehm, wenn man sich erst mal damit angefreundet hat.

Wer nach traditionellen Mustern sucht, wird schon zu Beginn wenig zum festhalten finden. Da ist durchaus viel Natur im Spiel, denn die Noten wirken nicht per se synthetisch. Andererseits ist das aber auch ein denaturierter Duft, der deutliche Verweise auf unsere Kultur verwendet; in dieser Form wird man die genannten Akkorde keinesfalls in der Natur finden, und doch wirken sie vertraut, fast schon heimatlich. Zudem ist Artek Standard im gesamten Duftverlauf betont clean, da findet sich kein Krümel Erde, kein Staub, kein Schweiß.

Diese Phase dauert durchaus eine Stunde oder länger an und erwirkt in mir eine wunderbare Klarheit und Balance, die sich ganz selbstverständlich und allmählich einstellt. Wie gesagt, Artek Standard gemahnt an die Sinne, aber auch an unseren Geist. Das ist kein Duft, den man aufträgt, um die hübsche Nachbarin auf sich aufmerksam zu machen (dies könnte allerdings dennoch die Folge sein, denn dieser Duft fällt auf), dieser Duft gehört allein dem Träger. Und der Trägerin, denn "sinnlich" ist hier nicht im libidinösen Sinne gemeint, Artek Standard schert sich nicht um Geschlechter und schon gar nicht um deren Rollen oder Begierden. Ich trage diesen Duft mit großer Leidenschaft, und wenn ich ihn trage, dann sind das Tage, an denen mir völlig gleich ist, was andere von meiner Beduftung halten.

Damit möchte ich nichts über den Duft selbst aussagen, sondern über die Intention, die ich ihm unterstelle. Wie viele Düfte von Comme des Garçons zeichnet sich auch Artek Standard durch eine sehr spezielle Sillage aus. Man wird mit diesem Duft zweifellos auffallen, und dies liegt nicht nur an der ungewöhnlichen Komposition. Die Duftwolke ist keine Faust, aber sie bildet eine kräftige und umfangreiche Aura, die auf meiner Haut rund sechs bis acht Stunden duftet. Eher fein, aber deutlich zu vernehmen. Negative Reaktionen hat dieser Duft in meiner Gegenwart nicht hervorgerufen, viele finden ihn sehr angenehm (und, für mich überraschend, sogar anziehend), gelegentlich ist man zunächst etwas befremdet. Aber wie auch immer: ich mag Artek Standard vor allem wegen dem, was es mit mir tut.

Während insbesondere der wunderbar warme Fenchel und die Zitrone sich langsam zurückziehen, treten zwei weitere Hauptakteure vor die Nase, die den weiteren Verlauf bis zum Schluss prägen. Allmählich wird Artek Standard zu einem kräftigen Holzduft - ein typisches Element vieler Düfte von Comme des Garçons, der hier untypisch spät auf die Bühne kommt. Als Holzart wird in der Pyramide die Zeder angegeben, diese kenne ich aber wesentlich würziger (exemplarisch sei hier Lalique White genannt). Das Holz in diesem Duft erinnert mich bisweilen sehr stark an die Hinoki-Zypresse, die von Comme des Garçons fulminant in einem gleichnamigen Duft in Szene gesetzt wird, denn mit dem Moosglöckchen schleicht sich ein ähnlich süßes Element ein, welches für Hinoki sehr typisch ist - allerdings ist Hinoki extrovertierter und die leicht süße Note stellt sich bei Artek Standard etwas komplexer dar: diese ist eher floral und mandelartig. Mir fällt es schwer, die einzelnen Noten genau zu umreißen, denn Artek Standard ist ein höchst geschlossener Duft, sogar die bisweilen sehr dominante Teementhol-Note wirkt über den gesamten Duftverlauf angemessen und nie überzeichnet - ich empfehle aber, diesen Duft auf der Haut zu testen, auf Testerstreifen kann er regelrecht klinisch und kalt wirken.

Es gibt ein sehr einfaches Bild, welches der drydown in mir aufleuchten lässt: wenn man sich an die Regeln hält, begibt man sich nach einem Saunagang und dem Bad im Kaltwasserbecken auf eine Ruheliege, wo man vor der nächsten Runde für etwa zwanzig Minuten ausruht. Genau diese zwanzig Minuten finde ich olfaktorisch in Artek Standard wieder: leicht floral-süßer Teeaufguss, Holz, der metallische Akkord und daraus ableitend tatsächlich die unvergleichliche innere Ruhe, Reinheit und Balance fern jeglichen Zeitempfindens, die man auf dieser Liege erfährt. Die Wirkung von Artek Standard auf meine Stimmung ist bisweilen sogar so stark, dass der eigentliche Duft in den Hintergrund tritt.

Man könnte zu Artek Standard so viele Fragen stellen. Ist dieser Duft eher feminin oder maskulin? Zu welchem Anlass und welcher Jahreszeit passt er? Ist das ein Duft für zwanzigjährige Kreuzberger Freaks oder für vergeistigte alte Säcke? Ist er Kunst oder tragbar? Mir gefällt, dass dieser Duft sich solchen und ähnlichen Fragen verweigert. Und mir gefällt vor allem, dass er dabei nicht arrogant wirkt, sondern überaus freundlich.

Toller Duft, one of a kind.
17 Antworten
5
Flakon
2.5
Sillage
5
Haltbarkeit
4
Duft
Sisyphos

143 Rezensionen
Sisyphos
Sisyphos
Top Rezension 8  
Mixing und Sampling
Artek Standard. Was für ein Name! Das hört sich extraordinär, künstlerisch und zugleich vollkommen gewöhnlich, normal an. Eine Kooperation eines finnischen Möbelgestalters mit Comme des Garcons. Möbeldesign und Parfum miteinander zu verweben, das ist so was von stylisch, mehr geht fast gar nicht! Das ist beinahe wie: Mechanische Uhren und Grand Crus zu einer neuen Kunstform zu erheben (der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt). Das ist post-modern oder post-post-modern – was auch immer. Mixing und Sampling, eine feine Erfindung, bloß passen muss es irgendwie am Ende.

Zunächst haben wir hier eine gewaltige Iso-E-Super-Bombe. In der Folge wird AS extrem körpernah. Dezentes Sandelholz, eine leichte Wärme und angedeutete Kräuteraromen entfalten sich. Fenchel finde ich durchaus nachvollziehbar. Als harzig könnten man AS darüber hinaus bezeichnen. Die Komponenten finde ich persönlich grundsätzlich reizvoll: Ingwer oder Safran zum Beispiel. Vieles kommt jedoch für mein Empfinden nicht besonders gut zur Geltung. AS wird immer mehr zu einem recht eindimensionalen Zedernholz-Duft. Projektion und Haltbarkeit sind meines Erachtens unbedingt verbesserungswürdig.

Artek Standard ist minimalistisch und in gewisser Hinsicht auch formalistisch. Dagegen ist zunächst einmal gar nichts einzuwenden. Positiv finde ich, dass AS recht ruhig und nicht unnatürlich wirkt. Zugleich bleibt das Parfum für mich seltsam in sich gekehrt. Das Problem besteht für mich darin, dass ich in Artek Standard keinen eigenen Charakter zu erkennen vermag. Ich würde es nicht als Blendwerk bezeichnen, aber als relativ unsubstantiiert. Das gesamte Konzept ist für mich nicht stichhaltig, sondern gemacht, konstruiert – und das spiegelt sich in dem Duft wider, wie ich finde. Ein Parfum, das vieles andeutet, jedoch wenig aussagt und sich in einer ständigen „Grau“zone bewegt.

Der Flakon besticht zudem durch einen Grauton, der für den einen konsequent designorientiert und daher folgerichtig umgesetzt sein mag, den anderen möglicherweise an Loriots „Ödipussi“ denken lässt: Bei einem Beratungstermin zur Farbgestaltung des Wohnzimmers mit dem Ehepaar Mälzer sind sich Paul und Frau Tietze nicht einig. „Mausgrau, Staubgrau, Aschgrau, Steingrau, Bleigrau, Zementgrau?“ schlägt Paul vor, während Frau Tietze eher „Apfelgrün“ bevorzugt, um dem Ganzen „etwas Frisches“ zu verleihen. AS bleibt nebulös wie die bereits an anderer Stelle erwähnte finnische Sauna.

Eine Wertung von 81 % (02.10.2013) ist für mich in keiner Weise nachvollziehbar. Ich halte den Duft für vergleichsweise unattraktiv und wenn auch nicht nichtssagend, so doch wenig sagend. Das hört sich drastisch an. Ich möchte Artek Standard zu Gute halten, dass er bei aller Einsilbigkeit eben auch nicht allzu viel Schlimmes sagen kann. Das macht ihn schließlich sogar gut tragbar. Doch am Ende des Tages vermag mich das alles nicht zu überzeugen. Es gibt Dinge im Leben, die kauft man sich, weil es angesagt ist, sie zu besitzen. Im Grunde weiß man, dass es das „nicht wert“ ist. Artek Standard bleibt für mich ein leeres und sonderbar kompiliertes Statussymbol.
9 Antworten
8
Duft
LosPepes

15 Rezensionen
LosPepes
LosPepes
Sehr hilfreiche Rezension 9  
Tervetuloa in Finnland
Vor paar Monaten lief eine Doku über Finnland im TV, da ich mich ja sehr für finnische Frauen interessiere, okey das schaue ich mir mal an..:-)

Nee Spaß beiseite, es ging natürlich um die Saunakultur. Stellt euch vor, ihr seid in der Sauna-Blockhütte, es herrschen 100°grad, ihr tut Schwitzen und haut euch mit der Vasta ( Birkenzweig ) windelweich.

Ca. 10 min später springt ihr gleich zur Abkühlung in der vor der Hütte befindlichen See, umgeben mit dichten Tannenbäumen.

Mit einem brrrrrr steigt ihr raus, trocknet euch ab, haut euch den Handtuch um die Hüften, köpft ein kaltes Lapin Kulta vor der Hütte und genießt einfach die Mutternatur.

Genau diese Bilder erweckt Artek Standard wenn ich es rieche, Holzig und Frisch wie ein Saunaabend irgendwo in Finnland in der Hüt, vor der Hüt.

Außergewöhnlich und Interessant..
Preis-Leistungs-Verhältnis top, einfach mal Probe riechen.

Hyvää iltaa
M.F.G
4 Antworten
4
Flakon
6
Sillage
6
Haltbarkeit
4
Duft
FabianO

1005 Rezensionen
FabianO
FabianO
Wenig hilfreiche Rezension 5  
Abstruses Gebräu, klinisch kühl, plastikhaft, scharf und kakophon
7.5. Okay. Liest man die unten stehenden Kommentare, die fast allesamt Verrisse des "Standard" sind, wundert man sich um so mehr über den recht hohen Schnitt. Interessieren würde mich da direkt, was an diesem Machwerk so schön sein soll, aber die Fans schreiben ja fast nichts dazu.

Ich kann mich den VorrednerInnen nur anschließen, dieser CdG befremdet mich von der ersten Sekunde an.
Eine stechend scharf geratene, etwas künstlich arrangierte Zitrone, wohl in Kombi mit Ingwer, sticht in der Nase.

Klinisch wirkt da was im Hintergrund, vielleicht ergibt der überhaupt nicht dazupassende Safran diese verqueren plastikartigen Töne von sich. Ein wenig erinnert das scharfklinisch Zitrische mich an Chanels "Allure Homme Blanche", den ich auch recht grässlich laborgezüchtig empfinde.

Fenchel mischt sich im Stile eines kalten, abgestanden Fenchelteearomas mit dazu und macht das Kakophone, Sterile, Befremdliche komplett. Hier passt irgendwie nichts zusammen und das, was man da riecht, baut eine stechende, unfreundliche Distanz auf, die bemerkenswert ist. Tut mir leid, geht gar nicht.
3 Antworten
5
Flakon
4.5
Duft
Moriarty

150 Rezensionen
Moriarty
Moriarty
10  
Alter Finne!
Mit Finnland verbinde ich eine kulinarisch zweifelhafte Herausforderung, als ich vor ein paar Jahren aus Höflichkeit ein furchtbar süßliche Rentier irgendwie runterwürgte.

Mit Finnland verbinde ich Kimi Räikkönen, den Iceman, einer meiner Formel 1 Favoriten, der dem exzessiven Wodka-Konsum nicht abgeneigt sein soll und grundsätzlich einfach nur in Ruhe seinen Job machen will - das heißt racing pur, nicht reden und wenn dann nur wortkarg lakonisch.

Mit Finnland verbinde ich einen alten Klassenkameraden, ein Halb-Finne, der im Winter aus Überzeugung stets mit T-Shirt rumgelaufe istn, weil es ja doch so warm ist.

Mit Finnland verbinde ich eine belegt tiefe musikalische Whiskey-Stimme, die den Hollywood Hills Goodbye sagt.

Der Finne an sich scheint ziemlich cool zu sein, genau genommen pinkelt er wahrscheinlich Eiswürfel.

Finnland ist sicherlich scheißkalt, dunkel, sehr bewaldet und irgendwie auch "Artek Standard". Das soll er also sein, der Duft-Standard der Design-Pioniere von Artek. Comme des Garçons macht es möglich und die aufgelisteten Inhaltsstoffe klingen schon einmal interessant:

Fenchel, finnischer Labrador-Tee, Ingwer, Moosglöckchen, Moschus, Safran, Zedernholz, Zitrone

Übrig bleibt am Ende allerdings etwas fast klischeehaftes. Eine Sauna eben, passt ja auch irgendwie zu Möbeldesigner. Es ist holzig, harzig und irgendwie spürt man auch etwas kaltes, wenn man das Ganze inhaliert, was allerdings nicht Menthol ist. So stelle ich mir den Geruch in finnischen Wäldern vor, wenn man gerade verschwitzt nach einem Aufguss die holzigen vier Wände einer 100 Grad heißen Sauna verlässt.

Das ist wirklich nicht schlecht, das Ganze wirkt sogar sehr authentisch natürlich, aber ich habe kein Faible für harzige Waldabenteuer. Zedernholz ist das eine, aber ich vermute auch, dass der Fenchel zusätzlich diesen Geruch, der mich an frisch geschnittenes Holz erinnert, unterstützt. Diese bekömmlich Pflanze erinnert ja etwas an Anis, ist allerdings milder und verstärkt mit den ohnehin holzigen Riechstoffen wohl noch einmal den waldigen Kontext von "Artek Standard".

Insofern trifft dieses Parfüm nicht meinen subjektiven Nerv, obwohl ich dieser Komposition einen durchaus gelungenen Charakter attestiere. Ich persönlich mag allerdings nicht wie eine edle Holzsauna, die gerade ihre Harze absondert, riechen. Das Ganze ist nicht schlecht und ich wäre froh, wenn ich das einmal im Rahmen meiner angestrebten Baltikum- und Skandinavien-Kreuzfahrt in der freien Natur genau so rieche, aber ähnlich wie bei "Bvlgari Black", wo ich den Geruch beanspruchter Reifen an sich sehr mag, brauche ich das trotzdem nicht auf meiner Haut als Duft-Schmuck.

Außerdem zeigt sich Größe auch dann, und das Phänomen gibt es durchaus, wenn einem an sich weniger erwünschte Riechstoffe durch die raffinierte Aneinanderreihung mit anderen Komponenten schmackhaft gemacht werden. Dafür ist "Artek Standard" allerdings letztendlich zu geradlinig und klischeehaft finnisch, gleichwohl die Inhaltsstoffe etwas mehr kreative Finesse vermuten hätten lassen. So bleibt es dabei, dass dieser Duft in der Form wenig überraschend nicht ganz mein Fall ist.
10 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

35 kurze Meinungen zum Parfum
ViolettViolett vor 11 Monaten
6
Sillage
7
Duft
Der Künstler wird Bleistift
zelebriert warmes Grau
Formt feuchten Beton
Zeder-federt
Auf leisen Gummisohlen
Durch staubige leere Hallen
37 Antworten
JeobJeob vor 8 Monaten
6
Sillage
7
Haltbarkeit
7.5
Duft
Eins werden mit dem Grau.
Alles Organische abstrahiert.
Eine Zeder schraffiert
ihre Signatur in halbfeuchten Beton.
36 Antworten
AmyAmyAmyAmy vor 8 Jahren
5
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Eigenartig außerirdische Schönheit zwischen Finnland und Japan, Natur und Synthetik, Dezenz und Exzentrik.
0 Antworten
ShamisShamis vor 5 Jahren
6
Sillage
6
Haltbarkeit
9
Duft
Der ist ja toll! Ein kleiner Schuß Lösungsmittel, doch vor allem frisches Baumharz, Nadelwald, Holz und Saunaaufguss. Ich mag sowas sehr.
8 Antworten
AchillesAchilles vor 6 Jahren
10
Flakon
9
Sillage
9
Haltbarkeit
8
Duft
Industrieduft aus verlassener Ödnis, Putz fällt von den Wänden in alten Produktionshallen, Weihrauch weht aus ferner Kapelle hinein
4 Antworten
Weitere Statements

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