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Platz 264 in Unisex-Parfums
8.1 / 10 736 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Editions de Parfums Frédéric Malle für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2017. Der Duft ist würzig-holzig. Haltbarkeit und Sillage sind überdurchschnittlich. Es wird von Estēe Lauder Companies vermarktet. Der Name bedeutet „Versprechen”.
Vergleich
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Duftrichtung

Würzig
Holzig
Orientalisch
Fruchtig
Blumig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
ApfelApfel rosa Pfefferrosa Pfeffer RosmarinRosmarin
Herznote Herznote
bulgarische Rosebulgarische Rose türkische Rose Absoluetürkische Rose Absolue GewürznelkeGewürznelke
Basisnote Basisnote
CypriolCypriol LabdanumLabdanum PatchouliPatchouli AmbroxanAmbroxan

Parfümeur

Bewertungen
Duft
8.1736 Bewertungen
Haltbarkeit
9.1680 Bewertungen
Sillage
8.8681 Bewertungen
Flakon
7.9663 Bewertungen
Preis-Leistung
6.9512 Bewertungen
Eingetragen von Franfan20 · letzte Aktualisierung am 05.03.2026.
Quellenbasiert & geprüft
Wissenswertes
Das Parfum ist Teil der Kollektion Desert Gems.

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Rezensionen

22 ausführliche Duftbeschreibungen
7Duft 7Haltbarkeit 7Sillage
loewenherz

920 Rezensionen
loewenherz
loewenherz
Top Rezension 37  
Ma'am, yes, Ma'am! I am an asshole, Ma'am!
Dass es hinter - durchaus auch 'besseren' - Parfumcountern an Sach- und Fachkunde bisweilen mangeln kann, wird ja immer wieder gerne beklagt. Lustlos auswendig gelernte Duftcharakterisierungen, weitläufiges Ignorieren Sekunden vorher vorgetragener Vorlieben - der anspruchsvolle Parfumkunde wird schon beim Lesen missbilligend die Augenbraue heben. Doch auch das Gegenteil davon hat seinen ganz eigenen Charme - ich traf sie Anfang der Woche am Malle-Counter bei Liberty: die Parfum-Domina, nennen wir sie einfach 'Lady Malle'.

Lady Malle - geschätzte 55 kg auf 1,80 m, das rabenschwarze Haar im Nacken streng verknotet, in schwarzem Rollkragenpullover mit schwarzer Brille, in Habitus und Duktus irgendwo zwischen Klavierlehrerin und Ballettmeisterin, Andeutung eines Schlenkers im Uhrzeigersinn mit der sprühenden Hand bei gleichzeitiger fast musikalischer Auf- und Abbewegung der papierhaltenden Hand - wies mich in peitschendem Kasernenhofton mit stark rollendem R schon vor dem Test zurecht: 'No, Sir! You're trying wrong! You must close eyes before trying!'

Lady Malle hatte die selbstverständliche Autorität einer sowjetischen Gefängniswärterin in ihrer Stimme, so dass ich am liebsten die Hacken zusammengeschlagen und salutiert hätte: 'Ma'am, yes, Ma'am! I am an asshole, Ma'am!' Aber weil sie mich dabei aus ihren unheilvoll glimmenden schwarzen Augen taxierte wie eine Gottesanbeterin einen Grashüpfer, hab' ich mich das natürlich nicht getraut. Und als ich auf ihre inquisitorische Frage 'It has apple, Sir - can you smell apple?' so gar nichts von Apfel riechen konnte, hab' ich mich fast etwas geschämt.

Der Duft selber ist weitaus unspektakulärer und zugänglicher als die furchteinflößende Lady Malle. Wenn man es denn gesagt bekommen hat, ist Apfel - ein hintergründiger, 'ungrüner' Apfel - durchaus wahrnehmbar, aber zentral ist Promise - 'It's made as tribute to Arab customers!' - ein relativ zahmer Rosenduft und kein bisschen das, was man von Düften mit orientalischem Zielfokus üblicherweise erwartet. Kein Oud, kein Amber, stattdessen eine liebliche, fast französisch anmutende Rose in Moll auf sanftem Patchouli - viel sanfter als die strenge Lady Malle.

Fazit: keiner für die erste Reihe der Edition Frédéric Malle - und weit weniger Rosenwumms als etwa Une Rose aus derselben Kollektion. Aber wenn ich das nächste Mal eine weiche Patchouli-Rose in der Nase habe, werde ich aus dem Hintergrund eine Stimme mit rollendem R mich scharf zurechtweisen hören: 'No, Sir! You're trying wrong!'
Aktualisiert am 09.02.2018 - 04:55 Uhr
7 Antworten
8.5Duft 10Haltbarkeit 9Sillage
Parma

280 Rezensionen
Parma
Parma
Top Rezension 28  
Wo der Barthel den Most holt
Intensiv säuerlich-würzige Fruchtigkeit (gäriger Apfel mit Safranähnlichem) und gezügelte Animalik (oudähnlich). Potent und ausdrucksstark. Für mich – behutsam dosiert – eine sehr sinnliche, körperliche Komposition.

Cypriol (oder auch Nagarmothaöl), einer der beiden dominierenden Bestandteile dieses Dufts, ist ein ätherisches Öl, welches an den Geruch von Adlerholz erinnert (Agarwood). Dadurch erklärt sich der leichte Oud-Vibe, den dieser Duft verströmt. Er ist nicht stallig, nähert sich aber fein austariert jener Grenze, was dem Duft einen warmen, tiefen, menschlichen Aspekt verleiht, der auf mich sehr anziehend und vertraut wirkt.

Die zweite, auf meiner Haut etwas duftbestimmendere Komponente, ist eine prägnante, fast stechende, säuerlich-fruchtig-würzige Mischung aus gärigem Apfel und Safran, die im Verlauf eine gemäßigte Süße entwickelt. Assoziationen zu Apfelwein stellen sich ein. Eine Rose, wie in der Pyramide angegeben, erkenne ich nicht, wenngleich etwas rosenähnliches vernehmbar ist. Dieser Ton lässt mich am ehesten an eine sehr diffus-dunkle und würzige wie in Tom Fords Noir de Noir denken. Insofern geht er für mich eher in Richtung eines Safran-Oud-Dufts als eines Rose-Ouds.

Als drittes, aber etwas zurückhaltender prägendes Element empfinde ich das Bibergeil. Heutzutage nicht mehr natürlich gewonnen, sondern ethisch vertretbar als synthetische Nachbildung Castoreum, schwingt in meiner Nase eine traditionelle Ledernuance mit, die den Duft unterschwellig beeinflusst. Auch die – neben der animalischen Charakteristik – leicht beißende Ausstrahlung und die süß-fruchtigen Töne (wenn in Alkohol aufgelöst) passen in das Duftbild des Sekrets und fügen sich harmonisch in den allgemeinen Duftcharakter ein.

Aus diesem Zusammenspiel entsteht für mich dieser intensiv körperlich-sinnliche Eindruck. Ein kraftvoller, warmer, naturnaher, leicht anzüglicher, erotischer Vibe. Dabei stilvoll und elegant.

Wie bei vielen Ropion-Malle-Düften ist das Thema auch hier sehr plakativ umgesetzt. Der zweite der bisher vier Düfte umfassenden „Middle Eastern“-Reihe setzt von Anfang an ein deutliches Statement. Dies ist ein orientalischer Oud(ähnlicher)-Duft. Durch die Fruchtnote verträglicher gehalten und die Neugierde weckend. Wenigstens geht es mir so, der starken Oud-Düften meist nicht viel abgewinnen kann.

Als einziges Manko empfinde ich lediglich seine lange, starke Präsenz, die aufgrund der Linearität etwas ermüdend wirkt. Das betrifft vor allem die leicht stechende Säuerlichkeit. Aber sehr vorsichtig dosiert erreicht er bei mir den beschriebenen Effekt.
Aktualisiert am 27.09.2020 - 16:14 Uhr
19 Antworten
9.5Duft 9Haltbarkeit 9Sillage
Berkanlenck

144 Rezensionen
Berkanlenck
Berkanlenck
Top Rezension 18  
Flüstern der Rose
Es war ein kühler Herbstabend, als ich das erste Mal Promise auflegte. Der Duft entfaltete sich langsam, fast wie ein zögerliches Versprechen, das sich Stück für Stück offenbarte. Zuerst war da die Frische des grünen Apfels und der rosa Pfeffer – ein unerwartetes Prickeln, das mich sofort wachrüttelte. Es fühlte sich an, als würde der Duft sagen: „Heute ist ein besonderer Abend.“

Nach einigen Minuten kamen die Rosen ins Spiel opulent, aber nicht übertrieben. Die Mischung aus türkischer und bulgarischer Rose brachte Wärme in den kühlen Abend. Ich erinnerte mich an einen Spaziergang durch einen verwinkelten Basar in Marrakesch, die Luft erfüllt von Gewürzen und dem Duft von frisch gebackenem Brot. Promise weckte diese Erinnerung auf eine Weise, die bittersüß und gleichzeitig beruhigend war.

Stunden später legten sich die erdigen Noten von Patschuli, Labdanum und Ambroxan sanft auf meine Haut. Es war, als ob der Duft mir eine zweite Haut verlieh etwas Vertrautes, gleichzeitig Fremdes, ein stilles Versprechen, das nie gebrochen werden konnte. Ich fühlte mich präsent, aufmerksam und gleichzeitig geborgen.

An diesem Abend wurde mir bewusst, dass Promise nicht nur ein Duft ist. Es ist eine kleine Geschichte, die man selbst schreibt, jedes Mal wenn man ihn trägt. Ein Duft, der Erinnerungen schafft, ohne sie zu diktieren, der flüstert, dass jeder Moment etwas Besonderes sein kann.
0 Antworten
8Duft 9Haltbarkeit 9Sillage
Leimbacher

2878 Rezensionen
Leimbacher
Leimbacher
Top Rezension 28  
Ein vollnasiges Versprechen für die Nacht
Wenn man am gigantischen Flughafen von Dubai ist, wird man selbst als Parfumo quasi erschlagen von Masse und Klasse der Auswahl an Marken, Düften und Exquisitäten. Was testet man da genauer/auf der Haut? Was gibt’s eventuell nur hier? Kauft man gar auf dem letzten Drücker des Urlaubs noch etwas?

Warum nicht zu den beiden arabisch-exklusiven (?) Frederic Malles greifen, die ich eh schon seit Jahren mal in der Nase haben wollte. Und auch wenn sie im Duty Free-Bereich hier im Orient gar nicht mehr so unbezahlbar wirken, war ich mir 100% sicher, dass es nur Tests und keine Käufe werden. Egal wie toll sie sein mögen.

„The Promise“ von Dominique Ropion ist ein äußerst herrischer und extrem orientalischer Luxusduft. Das spürt man sofort und durchgehend. An Komponenten, Geld und Qualität wurde hier nicht gespart. Und das ist noch zurückhaltend formuliert. Anders gesagt: etwas Feineres und Hochwertiges wird man in der Welt der Düfte (außerhalb von FM) nicht finden. Das ist die Spitze der „Nahrungskette“ in Sachen Qualität und künstlerischer Entfaltung. Zusammen mit dem ebenfalls von mir getesteten „The Night“, der bei vielen nochmal eine Nummer drauf setzt und geradliniger, schöner wirkt. Allerdings auch mit „gewohntem“ Oud punkten will. „The Promise“ geht andere, „stinkigere“ und kratzigere Wege.

„The Promise“ ist ein kinky Versprechen zwischen Kuhstall, Hochzeitsnacht und grünem Apfel. Ein ambrierter Animalic der oberen Zehntausend. Ein Wolf ohne Schafspelz. Ein Orientwummser ohne Oud. Zuerst etwas aufbrausend, harsch und fast chaotisch. Das verhindert Traumnoten. Aber dann… puh, schwer zu beschreiben wie sich dieses Biest entwickelt und selbst zähmt. Ein gigantischer „Grower“. Verwelkte Rosen und erdige Mächte verdrängen grüne Äpfel und fäkale Nächte. Noch immer ein Polarisierer, aber schon deutlich gesitteter. Fast als erkenne man dann erst, was der Duft will, ist und kann. Pfeffrig und (biber)geil. Schwarz, mächtig, Wüstensand außer Rand und Band. Der Herr im Haus, die Burka nicht weit. Eher Kamel als Pferd. Definitiv kein geschenktes Gaul. Unheimliche Begegnung der arabischen Art. Haarige Angelegenheit. Ein Massaker unter dem Dattelbaum. Gierig, stierig, (ölig) schmierig. Hohe Konzentration, hohe Stärke, hohe Belastbarkeit benötigt. Für meinen Geschmack hätte der „Game Plan“ noch früher erscheinen können, das Amber güldener durchschimmern können und die tierischen Tentakeln zu Beginn etwas im Zaum gehalten werden können. Aber hey - solche Hochkaräter sind kein Wunschkonzert!

Flakon: arabisch, künstlerisch, simpel, hochwertig
Sillage: orientalisch kraftvoll; hat schon ordentlich Punch
Haltbarkeit: 9-12 Stunden - lässt sich nicht lumpen

Fazit: eine der hochwertigsten Kakophonien, die ich je gerochen habe. Mit der Zeit und den Trageeinheiten fängt er sich aber ziemlich spektakulär… Grüner Apfel trifft auf dunkel-schwitzigen Orient. Ziemlich harsch und gewagt. Aber (sehr) gut.
3 Antworten
8.5Duft 9Haltbarkeit
JacSi9

13 Rezensionen
JacSi9
JacSi9
Top Rezension 22  
Von unheimlichen Dufterinnerungen und dem Schatten der Apfelbäume
Durch meine Parfumozeit zieht sich ein mystischer, spukhafter Faden. Er kommt aus dem Nichts. Dort wartet er offenbar auf mich, während sich die Erde vor sich hindreht und die Tage sich die Klinke in die Hand geben. Wenn er die Tür zu meinem Bewusstsein öffnet, klingelt er mit der Selbstverständlichkeit eines DHL-Boten. Dann kommt plötzlich ein Duft auf die kognitive Bildfläche, den ich monatelang nicht gerochen habe. Ich bestelle mir folglich eine Probe für einen erneuten Test und nicht selten schafft es jene Komposition als Flakon oder größere Abfüllung in meine Sammlung. Promise habe ich letzten Winter kurz in einem Kaufhaus gerochen. Das war‘s. Und jetzt steht er als 10ml-Travelspray neben meinen anderen Düften. Der Mystery-Faden hat wieder mit voller Spannkraft zugeschlagen. Verteidigung zwecklos.

Promise startet mit einem Apfel. Kein Satz, für den es Literaturpreise regnet, aber er stimmt zumindest. Kein frischer, knackiger Apfel. Weder grün-bissfest noch Teil von Edeka-Werbespots. Er lag bereits einige Zeit in Stammnähe des Apfelbaums, tiefrot und in seiner Reife auf gutem Weg ins Apfeljenseits. Doch er kann noch verzehrt werden. Warum in der Nähe eines Apfelbaums mit Holzlack experimentiert wird, weiß ich nicht. Doch so stellt sich der Sachverhalt dar – ich bin hier nur Berichterstatter. Dieser etwas scharf-metallische Geruch hält sich im Hintergrund und zieht sich in seiner Intensität im Duftverlauf zurück. Genau wie der angesprochene Apfel.

Die Sonne hat sich längst zurückgezogen. Hier ist nichts heiter, nichts süß und schon gar nichts Tutti Frutti. Es deutet sich bereits an, was später noch wichtig wird: Ein dunkler, schwerer Teppich aus erdiger Holzigkeit bahnt sich seinen Weg durch das Opening. Rauchschwaden ziehen am Horizont durch die Luft. Etwas Alkoholisches schwingt mit. Es könnte auch in unmittelbarer Nähe ein Holzfass versteckt sein, in dem lange Zeit ein Apfelbranntwein lagerte. Zu lange vielleicht.

Der Start ist in meinem Empfinden der herausfordernste Part von Malles Versprechen. Vielleicht auch ein Grund für die eher verhaltenen Bewertungen hier auf Parfumo. Die hätte ich objektiv betrachtet tatsächlich höher eingeschätzt – so objektiv man so etwas eben betrachten kann. Die Komplexität des Duftverlaufs hält sich vergleichsweise in Grenzen. Was der Komplexität des Duftes keinen Abbruch tut. In meinem Empfinden zieht sich vor allem die latent gärende Fruchtigkeit des Apfels zurück und macht Platz für einen Oud-ähnlichen Eindruck. Hierfür wird die Erdigkeit des Patchouli gepaart mit dem dunkel-holzigen Duft des Cypriols und der leicht animalischen Bibergeil-Kante verantwortlich sein. Labdanum verleiht eher verhalten Wärme. Ich finde, das ist eine sehr smarte Lösung. Im Vergleich mit Frédéric Malles The Night werden für 100ml anstelle der 1.100 Euro „nur“ 275 Euro fällig. Und das Beste: Es gefällt mir deutlich besser.

Nach der besagten Hauptentwicklung bleibt die dunkel-rauchige, etwas bittere Oud-Impression mit ordentlicher Ausdauer bestehen. Die Rosen-Bestandteile nehme ich nicht gesondert wahr. Bei diesem Duft darf mit einer gehörigen Tiefe gerechnet werden. Die „Fruchtigkeit“ schwingt als Echo mit. Eine gewisse Rauchigkeit bleibt, fügt sich aber bereitwillig ein. Ich empfinde den Duft als sehr breit, mit hohem Volumen, beinahe ein wenig saftig.

Die Dosis macht hier das Gift. Niedrig dosiert, vielleicht unter Textil, ist Promise gut tragbar für alle, die sich mit ihm nicht verkleidet fühlen. Primär am Abend und in der Nacht. Kalte Temperaturen sind hier nicht nur willkommen, sondern Teil der Jobbeschreibung. Mein Travel Spray wird dank der Kraft und Besonderheit des Duftes lange halten. Die Einsatzmöglichkeiten sind begrenzt, aber es muss auch Düfte für besondere Momente geben. Zwar bin ich kein großer Experte, was arabische Düfte angeht. Doch habe ich hier den Eindruck, dass das Marketing wirklich einmal Hand in Hand mit dem Produkt einhergeht. Der Duft zeigt Kante, verlässt das Gelände des westlichen Gewohnten und hält.

Mir gefällt Promise nach der 30-Minutenmarke am besten und ich kann nur empfehlen, dem Duft Zeit zu geben. So wie mir der spukhafte Faden Zeit gab, mich im Unterbewussten vorzubereiten. Auf im Schatten der Apfelbäume liegendes, sich von unserer Realität verabschiedendes Kernobst. Auf Holzlackexperimente. Und auf einen der interessantesten Oud-Eindrücke, den ich seit langem wahrgenommen habe.
Aktualisiert am 30.10.2020 - 14:28 Uhr
5 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

130 kurze Meinungen zum Parfum
31
26
Muffig-unfreundlicher, sehr zudringlicher Duft mit Rose-Oud-Anklängen und einem verzweifelten Apfel, der die Chose auch nicht mehr rettet.
26 Antworten
30
17
Du hattest mir
Rosenläden versprochen
Jetzt liegen wir da in den Wasserlachen
Sind durch Kräuter
Erde und Blüten gekrochen
Seit Wochen!
17 Antworten
26
30
Pfeffrige Wände im Biberbau,
apfelgrüner Boden, leicht verschlammt
Labdanumharze kleben,
inmitten von Cypriol
der Biber fühlt sich wohl
30 Antworten
25
10
Ropion rockt mit Cypriol-Rose, Apfelsaurem, Nelke-Biebergeilem. The promise? Ein Zugabteil für Dich allein!
Will ich das? Njet, Dominique.
10 Antworten
23
28
Versprechen hälste doch nur
Wenn ich Dich mit Apfel-Cidre abfüll'
große Rosensträuße kaufe
Nelke im Knopfloch trage
Und geil wie'n Biber bin
28 Antworten
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