Armani Code Absolu pour Homme 2019

Armani Code Absolu pour Homme von Giorgio Armani
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7.9 / 10 685 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Giorgio Armani für Herren, erschienen im Jahr 2019. Der Duft ist süß-würzig. Die Haltbarkeit ist überdurchschnittlich. Es wurde zuletzt von L'Oréal vermarktet.
Aussprache
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Duftrichtung

Süß
Würzig
Gourmand
Cremig
Orientalisch

Duftnoten

TonkabohneTonkabohne VanilleVanille WildlederWildleder MöhrensamenMöhrensamen MuskatMuskat OrangenblüteOrangenblüte ApfelApfel grüne Mandarinegrüne Mandarine

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.9685 Bewertungen
Haltbarkeit
8.0623 Bewertungen
Sillage
7.6625 Bewertungen
Flakon
7.6624 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
7.6405 Bewertungen
Eingetragen von Franfan20, letzte Aktualisierung am 22.05.2024.
Wissenswertes
Das Gesicht der Werbekampagne ist der Schauspieler Ryan Reynolds.

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Womit der Duft vergleichbar ist
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Rezensionen

24 ausführliche Duftbeschreibungen
7
Flakon
8
Sillage
8
Haltbarkeit
7
Duft
Taurus

1059 Rezensionen
Taurus
Taurus
Top Rezension 12  
Absolu(t) für eine ganz bestimmte Zielgruppe
Wie schon einige bemerkt haben, ist dieses Eau de Toilette eher ein Flanker vom Armani Code Profumo als vom Ur-Armani Code. Kann man eigentlich auch schon fast von der Farbe ableiten.

Entsprechend ist der Duft stark an der Tonkabohne orientiert, was nicht unbedingt verkehrt sein muss. Obwohl es hier nicht angegeben ist, erinnert mich die ganze Komposition an einen süßlichen Mandelmilchbrei mit einem Schuss Vanille und einer Mini-Prise Muskat, garniert in einer leichten Holzschale, die ein wenig mit Wildleder ausgeschlagen wurde. Appetitlich, aber zum richtig Gourmandigen reicht es nicht ganz.

Schnuppert man intensiver dran, kommt auch etwas von der verhaltenen Orangenblüte zum Vorschein. Fruchtiges wie Mandarine und Apfel kann man nur beim Aufsprühen für einige Nanosekunden wahrnehmen, bevor es verfliegt.

Ist insgesamt mit seiner süßlichen Weichheit ok, wobei mich Code Absolu bereits nach einigen Minuten schon ein wenig langweilt. Zudem habe ich das Gefühl, dass ich dafür die falsche Zielgruppe bin, denn die Anbiederung an One Million ist nicht all zu sehr aus der Luft gegriffen.
Hat Armani zwar nicht nötig, aber Geld verdienen gehört zum Business. Nur kann ich bei aller Sympathie für die Marke den Duft nicht aufregender reden als er ist.

9 Antworten
9
Sillage
9
Haltbarkeit
7.5
Duft
JohnVapiano

5 Rezensionen
JohnVapiano
JohnVapiano
Top Rezension 11  
Einer der besten Designer, die derzeit auf dem Markt sind
Zumindest, wenn man dem Zeitgeist folgt und süße Designerdüfte mag.

Ich kann mich dem vorigen Poster nur anschließen und den Duft in höchsten Tönen loben.
Code Absolu ist natürlich kein Gamechanger - er trägt die altbekannte Code DNA in sich und reiht sich bei den unzähligen süßen Designern ein, die oftmals als "synthetisch" und "kaugummiartig" verrissen werden. Auch mich hat der Kaugummi/Root Beer-Vibe anfangs gestört - doch mit jedem Test konnte mich Absolu nach und nach überzeugen und schließlich zum Fan konvertieren.

Was den Duft auszeichnet, sind seine Bestnoten in allen Bereichen.
Er wirkt ebenso hochwertig wie Dior Homme, hat aber zusätzlich eine ausgezeichnetete Performance. Seine Ähnlichkeit zu den meisten Bubblegum-Designern ist unbestreitbar, er hat jedoch eine Spur von Klasse und Eleganz, die ihn vielseitiger und interessanter macht.
Code Absolu ist modern, stylish, sinnlich, langanhaltend und besitzt diesen unverkennbaren Charakter, welcher der Code-Linie zu eigen ist. Vergleicht man ihn mit seinem großen Bruder Profumo, wirkt er zudem zurückhaltend und gelassen.
Als Partyduft für Jugendliche darf er deshalb nicht abgestempelt werden - jeder, der süße Düfte liebt, kann ihn tragen. Ohnehin darf man nicht vergessen, dass Designer in der Preisklasse von Code Absolu an Erwachsene vermarktet werden, nicht an Jugendliche ohne Einkommen.

Was bleibt abschließend zu sagen?
Armani Code Absolu ist wie fast alle Designer auf Massentauglichkeit ausgelegt und das ist eine gute Sache. Der Duft erfüllt den Zweck, für den er geschaffen wurde - er riecht gut für das Umfeld.
Seine Mischung aus Jugendlichkeit und gleichzeitiger Reife machen das gewisse Etwas aus, das mir bei anderen Bubblegum-Designern fehlt.

Kaufempfehlung? Falls ihr süße Designer mögt und zudem Eleganz und starke Haltbarkeit erwartet, dann JA, UNBEDINGT.
0 Antworten
7
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
7.5
Duft
StevK

3 Rezensionen
StevK
StevK
Sehr hilfreiche Rezension 11  
Der erfahrene große Bruder
Armani Code hat mich schon immer interessiert. So ziemlich die bekannteste Parfumlinie und dabei keinesfalls einseitig. Von Armani Code Colonia für die warme Jahreszeit über Armani Code A-List als Allrounder bis zum neueren Armani Code Profumo für den lauten jugendlichen Chatakter ist alles dabei! Nur wirklich vom Hocker gehauen hat mich bis heute keiner von allen und selbst das Original fand ich bisschen zu ersetzbar. Als dann letztes Jahr dieser Duft erschien war ich aber doch sehr gespannt wie er sich schlagen würde.
Doch erstmal, wo findet sich der Armani Code Absolu überhaupt wieder?
Um ehrlich zu sein ist er der FÜR MICH bessere Profumo... ich weiß eine gewagte Aussage mit der ich vermutlich einigen auf die Füße trete, aber lasst es mich begründen:
Er hat unverkennbar die Süße Präsenz des Profumo und gibt damit eine laute jugendliche Maskulinität her, die super in den Club passt und dort gut und gerne für Aufsehen sorgt. Aber viel wichtiger ist für mich der Unterschied, der sich aus einer besser ausbalancierten Tonka ergibt und das schön umrundet durch eine lebendige Fruchtigkeit. Die lässt den Duft nicht so linear wirken wie ich den Profumo empfunden habe, sondern macht ACA meiner Ansicht nach spannender und gibt ihm wesentlich mehr Raum sich zu entfalten. Außerdem macht er einen "erwachseneren", meint erfahreneren Eindruck, was ihn neben seiner Rolle als für mich nachwievor bombastischen Partyduft, wesentlich alltagstauglicher macht.
Mit Abstand am geilsten finde ich aber die Qualität, die der Duft an den Tag legt. Es ist ein Designerduft keine Frage, aber die Noten sind sauber abgestimmt und riechen nicht so synthetisch wie ich es oft gewöhnt bin, insbesondere wenn ich "Apfel" in der Pyramide lese. Wer Yves Saint Laurent Y EdP kennt, sollte wissen was ich meine! Die Apfelkopfnote in YSL Y riecht alles andere als natürlich und nicht dass ich grundsätzlich damit ein Problem habe, aber dort find ich den Geruch doch sehr unschön vorallem bei längerem Tragen. Ein anderes vielleicht weniger verbreitetes Beispiel wäre Gisadas Ambassador for Men.
Ich würde nicht sagen dass der Apfel im Code Absolu natürlich riecht, er kommt jedoch deutlich näher dran als ich es gewohnt bin.

Alles in einem kann ich nur sagen dass Armani Code Absolu der erste Duft der Linie ist den ich WIRKLICH mag. Ich würde nicht sagen, dass ich ihn liebe, aber ich bin mir sicher, dass das auch noch werden kann. Was ich mit Sicherheit sagen kann: Noch nie hat mir ein Duft so schnell Komplimente eingebracht. Bereits am ersten Tag an dem ich ihn getragen habe (übrigens auf dem Weg zum Club) hieß es dass ich zwar nicht gespart habe, aber ich doch gut rieche. Und überraschenderweise in der Schlange vorm Club gleich noch einer hinterher. Also den Punkt hat er auf jeden Fall gemeistert!!! Wer also auf der Suche nach einem Parfum ist welches in die Kältere Jahreszeit passt, Tagsüber wie Nachts getragen werden kann, auch einen gewissen "Uniquenessfaktor" mit Komplimentpotential hat und zudem überdurchschnittlich performt um sich ebenfalls als lauter "Spaßduft" zu bewähren, der sollte Armani Code Absolu auf jeden Fall in betracht ziehen!

Leider ist meine Nase noch nicht trainiert genug um jede einzelne Duftnote bestens herausriechen und beschreiben zu können aber zumindest die Wirkung die der Duft verleiht möchte ich so gut es geht vermitteln! Ich hoffe, dass mir das mit dem Kommentar einigermaßen gut gelungen ist und ich ihn euch näher bringen konnte :)
2 Antworten
8
Flakon
8
Sillage
10
Haltbarkeit
8
Duft
KnowThis30

12 Rezensionen
KnowThis30
KnowThis30
Top Rezension 13  
Eine süß/crèmige(!) Freude(?)
Da ist er also! Flanker Numero 12 in der Duftreihe der Herren (sofern man die Shave-Lotionen, die Limited-Editions und die mehrfachen Interpretationen der "Summer pour Homme"-Editionen nicht mitzählt)! Bevor ich jedoch mit meiner Bewertung und Meinung zu diesem Duft beginne, halte ich es für angebracht zusätzlich noch zu erwähnen, dass die folgenden Zeilen von jemanden geschrieben werden, der ein bekennender Fan des ursprünglichen (und einiger seiner Nachfolger) Armani Code war - aufgrund der Reformulierung und Haltbarkeit nur "war" - und somit
keinesfalls unvoreingenommen über diesen Duft schreiben kann und will.

Womit aber fange ich an? Wie einen Duft beschreiben, der gleichzeitig begeistern und enttäuschen kann? Der mit seinem Erscheinen eine allseitsbekannte bekannte Parfümreihe keineswegs nutzlos bereichert, dabei jedoch auch so gut wie keinerlei neue - oder zumindest unerwartete - Akzente setzt?

"Flakon":
Machen wir es uns also vorab ein wenig einfacher und beginnen mit der Beschreibung des Flakon! Hochgewachsen (je nach georderter Größe) und dank seiner schlanken Form wenig Grundfläche inmitten der Sammlung beanspruchend, liefert Giorgio Armani altbekanntes farblich neu arrangiert. Noch immer von der Silhouette eines Anzuges inspiriert, wurde für den eigentlichen Glaskörper eine champagnerartige Farbe verwendet - mancher würde mit der Farbe eventuell auch Verknüpfungen zur Bezeichnung "Crèmefarben" herstellen.
Der Flakondeckel wiederum besitzt die leidige Eigenschaft nur bei einigermaßen exakter Ausrichtung einzurasten". Hierzu eine kleine Vorwarnung durch Erfahrungen beim "Code Profumo", welches dasselbe Schließsystem besitzt: mag der Deckel anfangs noch fest und sicher halten, verliert das Schließsystem im Laufe der Zeit seinen Halt und sollte nicht mehr ausschließlich am Deckel angehoben werden.

"Kopfnote":
Auch wenn ich die hier vermerkten Duftinhaltsstoffe Mandarine und Apfel durchaus bestätigen kann, möchte ich noch hinzufügen, dass diese meinem Empfinden nach kaum auseinandergehalten werden können! Die Kopfnote riecht in den ersten Minuten süßlich-frisch und vermag es sogar die später omnipräsente Tonkabohne kurzzeitig fernzuhalten. Wie an einem Korb voller aufgeschnittener Obstsorten zu riechen: selbstredend riecht man das fruchtige heraus, ist jedoch zu keinem Zeitpunkt in der Lage explizit auf eine dominierende Sorte zu verweisen - nichts sticht heraus, sondern fügt sich wunderbar harmonierend ineinander.

"Herznote":
Die Herznote ließe sich am besten wie ein Soft-Opening der Basisnote ohne einen der eigentlichen Hauptakteure beschreiben. In einem angenehmen Übergang verliert sich das fruchtige der Kopfnote und räumt der Tonkabohne und dem Muskat den benötigten Platz frei. Für die Dauer von einer bis eineinhalb Stunden wird man von einem angenehmen süßlichen (Tonkabohne) und leicht würzigen (Muskat) Duft umhüllt.
Was die enthaltenen Möhrensamen angeht, so kann ich nur sagen, dass diese - ohnehin schwer vorstellbare Duftnote - keinesfalls aneckend oder anderweitig heraussticht! Vielmehr würde ich behaupten, dass die Möhrensamen mitsamt des Muskat ihren Teil dazu beitragen, die eigentliche Süße der Tonkabohne ein wenig in den gesetzteren Bereich zu regulieren.

"Basisnote":
Hier kommt nun die eigentliche Giorgio Armani-DNA, bestehend aus Tonkabohne und Vanille (mitsamt einem leichten Einschlag von Leder) zum Vorschein. Spätestens jetzt sollte jeder Duftliebhaber, dem süße Düfte nicht zusagen, Reißaus nehmen! Über viele Stunden anhaltend ist jedoch gerade dieser Notenbereich meiner
bescheidenen Meinung nach die größte Stärke von Code Absolu. Die Süße der Tonkabohne noch immer ein wenig gedimmt in Verbindung mit der wunderbar crèmigen - und keinesfalls bonbonartingen, übertrieben - Vanille ergeben einen angenehm "warmen" und anziehenden Duft.

"Szenario/Einsatz":
Anders als so manch andere Bewertende, bin ich keinesfalls der Meinung, dass Code Absolu (dasselbe würde auch für "Code Profumo" gelten) ein reiner Herbst- und/oder Winterduft ist. Zugegebenermaßen spielt er - gerade auch aufgrund seiner enorm langen Haltbarkeit - seine Stärken natürlich insbesondere in diesen Jahreszeiten am ehesten aus, kann jedoch unter entsprechenden Berücksichtigungen (Anzahl der aufgetragenen Sprühstöße) durchaus auch noch im Frühling und Sommer (hier jedoch wirklich mininmal einsetzen) getragen werden.
Selbiges gilt zudem auch für die über den Tag verteilten Aktivitäten: Während man ihn auf Arbeit sparsam einsetzen muss/sollte (auch aufgrund von Rücksichtsnahme der Mitarbeiter-/innen gegenüber), dürfen es am Abend in der Bar, dem Club, der Disco, etc... ruhig ein paar Sprühstöße mehr sein.

"Wie man riecht":
Zugegeben: natürlich ist diese Abschnittsüberschrift ein wenig plakativ, jedoch möchte ich noch einmal auf die gerade in Online-Reviews vorhandene Behauptung eingehen, dieser Duft wäre eher etwas für die jüngeren (U30) unter uns Parfümträgern. Mitnichten und keineswegs, möchte ich behaupten! Die Querverweise zum Clubduft in Verbindung mit Stichwörtern wie "Versace Eros" oder die "Stronger with You"-Reihe ist meiner Meinung nach irreführend, da die Armani-Code-Reihe (zumindest die meisten) seit jeher einen ruhigeren, gesetzten - und ich möchte fast sagen "gelasseneren", "entspannteren" - Eindruck hinterlassen. Selbstredend duftet man auch nach Einsatz von Code Absolu nach den verschiedensten süßlichen Stoffen, wirkt jedoch zu keinem Zeitpunkt so, als würde man den Duft herausschreien wollen.
Natürlich ist gerade Code Absolu ein geeigneter Kandidat für das sogenannte "Übersprühen", nur sollte dies eigentlich keinen Einfluss auf eine Duftbewertung haben, da dies nun wirklich mit jedem Duft jedweder Duftrichtung passieren kann. Zu viel des Guten ist nun einmal zu viel, wenn auch mit süßlichen Düften
diese Schwelle einfacher und schneller überschritten sein dürfte.

"Haltbarkeit":
Wie bereits manch einer vermutet haben dürfte, bin ich von der Haltbarkeit des Duftes mehr als begeistert. Wenn auch süßliche Düfte in der Regel "immer" länger anhalten als ihre aquatischen und hölzernen Pendants, so spielt Armani Code Absolu hier doch definitv in der obersten Liga.
Dies ist mit einer der wenigen Düfte, die - zumindest bei mir - problemlos über z.B. den Acht-Stunden-Arbeitstag und darüber hinaus reichen und zudem noch jederzeit gut erkennbar sind - wohlgemerkt bei moderatem Einsatz von ein bis zwei Sprühstößen!

"Zusatz":
Anmerken möchte ich noch, dass ich mit der bereits öfters gehörten Meinung, dieser Duft sei "obsolet", sollte man bereits die Profumo-Variante - bzw. vice versa - besitzen, definitv nicht d'accord gehen kann und möchte. Sicherlich ist vom Kauf abzuraten, sollte man nur einen "süßlichen" Duft in seiner Sammlung/Rotation besitzen wollen! Ist man jedoch ein begeisterter Anhänger dieser Duftrichtung, so unterscheiden sich Profumo und Absolu meiner Meinung jedoch ausreichend genug um beide abwechselnd tragen zu können, da insbesondere die Süße der Tonkabohne, der Wegfall der Vanille und die Verwendung von Kardamom einen signifikanten Unterschied entstehen lassen.
1 Antwort
8
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
7
Duft
DonJuanDeCat

2035 Rezensionen
DonJuanDeCat
DonJuanDeCat
Sehr hilfreiche Rezension 9  
Nicht der beste Code, aber auch nicht soo grottenschlecht!
Na meine liebsten Schnüffler, wie geht’s euch so?
Seht ihr, ich schreibe „meine liebsten“, ich bin also nett, ihr Deppen, aber nein, das glaubt mir natürlich keiner… :DD
Wisst ihr eigentlich, was es so alle Jahre scheinbar immer wieder gibt? Ja genau, ein neuer Code-Duft von Armani. Zumindest für uns Herren, denn der letzte Flanker der Code-Düfte für euch Damen (der Code Cashmere) erschien, falls ich nicht zu doof zum Recherchieren hier in der Parfumo Datenbank war, im Jahre 2016! Aber keine Sorge, für die Damen erscheint dieser Duft hier ebenfalls (bzw. ist schon erschienen).

Tja, was soll ich sagen, normalerweise hätte ich erst einmal mit den Augen gerollt. Nicht aber, weil es ein neuer Flanker an sich ist. Denn mit Flankern ist es ja immer so eine Sache, es gibt Leute, die mögen diese Düfte gar nicht, aber es gibt auch Leute, die solche Düfte halt mögen. Ich gehöre zur Sorte von den Leuten, die solche Flanker eigentlich mögen, da diese Düfte für mich eine nette Abwechslung zu den bereits auf dem Markt etablierten Duftreihen bringen, so dass es toll ist, einen bekannten Duft auch mal in einer etwas anderen Form wahrzunehmen.

Nun ist es aber so, dass gerade Armani in den letzten Jahren qualitativ meiner Meinung nach stark nachgelassen hatte und etwa so wurde, wie z.B. Gucci mit ihren Guilty Düften. Stark belanglos duftende Düfte mit deutlicher Synthetik, die die Düfte sogar recht billig erscheinen ließen. Armani ging in den letzten Jahren sogar mit ihren normalerweise guten Duftreihen so um wie mit ihren neuesten Düften, die in meinen Augen eine absolute Katastrophe sind: Die „with you“-Düfte (z.B. Stronger with you, In Love with you etc.), von denen für mich wirklich kein einziges gut duftet und man eigentlich wesentlich besser riechen würde, wenn man statt eines dieser Düfte sich lieber mit Toilettenwasser eindieseln sollte… wobei… *böööörks* Aaargh, warum komme ich immer nur auf solch EKELHAFTEN Gedanken und Vergleiche?? Baah… :DD
Jedenfalls waren Düfte wie z.B. der Acqua di Gio Absolu (eine Duftreihe, die normalerweise IMMER gut war!) oder der Code-Flanker Code Colonia von 2017 derart schlecht duftende Düfte für mich persönlich, dass ich schon Armani für eine Weile abschreiben wollte, allerdings scheinen sie sich seit dem letzten Jahr einigermaßen wieder aufgerafft zu haben, da der Code A-List von 2018 wieder besser war. Und jetzt kommt eben dieser Code hier, und er ist sogar einigermaßen gut gelungen, selbst wenn auch dieser eine deutliche Synthetik versprühen sollte, aber das beschreibe ich jetzt in der Duftbeschreibung! Und ja,… irgendwie konnte ich die Einleitung hier wirklich nicht kürzer fassen :D

Der Duft:
Der Duft beginnt schön würzig mit Muskat und mit einem netten, säuerlich zitrischen, aber auf Grund des Mixes mit anderen Duftnoten dennoch warm rüberkommenden Mandarine. Schnell riecht man auch den Beginn der Tonkabohne, der ebenfalls eine warme Aura hat und seinen weichen, süßlichen Duft ausstrahlt. Danach wird es auch holzig, was sehr gut zur würzig-warmen Aura des Duftes passt.
Etwas später wird es noch würziger, holziger und wärmer. Hin und wieder scheinen die Möhrensamen durchzukommen, die dann eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Iriswurzel haben (für mich jedenfalls), allerdings nimmt man diese echt nur beim ausgiebigen Schnüffeln auf der Haut wahr, in der Duftwolke wird man dies sicher nicht bemerken.
Am Ende riecht der Duft süßlich nach Tonka und Vanille (wobei zunächst mehr nach Tonka), weiterhin nach Hölzern und ist zudem noch herbstlich-würzig. Neu in der Basis ist dann noch der aufkeimende Wildlederduft, den man gegen Ende auch recht gut wahrnehmen kann. Daneben gibt es auch eine deutlich riechbare Synthetik, die aber wieder ganz okay duftet und überhaupt nicht zu billig wirkt oder gar zum Davonlaufen ist.
Ganz am Ende, ihr könnt es euch sicher bereits denken, sind Vanille und Tonkabohne die stärksten Duftnoten, die noch eine ganze Weile (also Stunden!) gut ausstrahlen und ihren süßlich puderigen Duft versprühen, mit einem Rest an Gewürzen und Holz im Hintergrund. Und ein paar Stunden später bleibt dann nur noch die Synthetik übrig, die dann zugegeben auch nicht mehr so toll duftet, aber bis dahin vergehen ja so einige Stunden.

Die Sillage und die Haltbarkeit:
Die Sillage ist ziemlich stark, so dass man eine Weile lang in eine nette Duftwolke eingehüllt ist, die gut bei einem riechbar ist, darüber hinaus ist der Duft sogar recht raumfüllend, also eventuell Vorsicht beim eindieseln :) Die Haltbarkeit ist extrem lange ausgefallen und hält so um die 12 Stunden.

Der Flakon:
An der Form des Flakons hat sich gar nichts verändert, was mich aber nicht stört, da ich den Grunddesign der Flaschen ziemlich gut finde. Er ist also mal wieder zylindrisch mit leicht nach innen eingedrückten Seiten und kommt diesmal in einer metallic-braunen Farbe. Der Deckel ist wie immer schwarz, zudem gibt es natürlich auch kein Etikett, da der Name direkt auf den Flakon gedruckt wurde. Ein schöner Flakon.

Ohoo, nicht übel, wirklich nicht übel! Nachdem letztes Jahr der Armani A-List wieder mal ein netter Duft war, ist dieser hier auch ganz okay ausgefallen! Natürlich hätte ich mir hier die deutliche Synthetik weg gewünscht, aber dies wirkt meiner Meinung nach nicht so extrem billig, so dass der Duft durchaus brauchbar ist und auch wieder markant nach einem (einigermaßen guten) Code Duft duftet. Nur nach sehr vielen Stunden bleibt irgendwie zu viel von der Synthetik übrig, so dass der Duft dann anstrengender sein könnte, allerdings ist bis dahin der Tag eh längst vorbei :D

Der Duft ist herbstlich und für mich für diese kühle Jahreszeit ein Allrounder, den man jederzeit zu allen Anlässen benutzen könnte, ob Job (hier aber wirklich gering dosieren!), tagsüber, abends, in der Freizeit oder zum Ausgehen. Die Sillage und Haltbarkeit sind ebenfalls okay, so dass man, wenn man nichts gegen eher simpel riechende Mainstreamer hat, hiermit nichts falsch machen könnte. Aber: Ich würde weiterhin viel mehr zum Code Profumo raten, weil ich den viel gelungener finde.

Daher ist dieser Code auf jeden Fall mal zumindest für Code Fans wieder empfehlenswert und macht einem auch Hoffnungen, dass kommende Düfte von Armani, vor allem ein möglicher neuer Code im nächsten Jahr, nun wieder wesentlich besser werden könnten. Ach ja… Ich wünschte, mit Gucci würde es ähnlich laufen, allerdings scheinen die nur hin und wieder einen nett duftenden Guilty Duft herauszubringen (sowie wenigstens gut duftende Damendüfte), aber ansonsten vermisse ich die Tage, wo von Gucci Düfte wie Gucci pour Homme I oder II kamen, die beide sehr tolle Düfte waren *seufz* Doch ich möchte jetzt nicht zu Gucci rüberschweifen und kommen hier mal zum Ende.

Soo! Das war’s dann wieder. Ich wünsche euch allen einen schönen Abend, bis zum nächsten Mal! :)
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Statements

136 kurze Meinungen zum Parfum
FennimoreFennimore vor 5 Jahren
Möhrensamen. Meine Lieblingsnote.
0 Antworten
TaurusTaurus vor 5 Jahren
7
Flakon
8
Sillage
8
Haltbarkeit
7
Duft
Süßlicher Mandelmilchbrei plus Vanille und einer Mini-Prise Muskat, garniert in einer leichten Holzschale, die mit Leder ausgeschlagen ist
2 Antworten
Stella73Stella73 vor 4 Jahren
8
Sillage
8
Haltbarkeit
5.5
Duft
Und täglich grüßt das Murmeltier, nichts Neues aus dem Haus Armani, spannend wie das Telefonbuch
1 Antwort
ErgoproxyErgoproxy vor 4 Jahren
6
Sillage
8
Haltbarkeit
4
Duft
Süßer, negativ-synthetischer Einheitsbrei aus Tonkabohne und Kunstholz. Eindimensional und mit der Zeit dann auch nervig. Sorry an die Fans.
5 Antworten
KovexKovex vor 5 Jahren
6
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
6
Duft
Nicht unangenehm, tut zumindest nicht weh, aber klebrige Süße und billige wirkende Synthetik-Würze kann bei mir nicht mehr punkten.
4 Antworten
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