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Lalique White in Black 2021

8.1 144 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Lalique für Herren, erschienen im Jahr 2021. Der Duft ist süß-würzig. Es wird von Lalique Group / Art & Fragrance vermarktet.
Aussprache Vergleich
Ähnliche Düfte
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Duftrichtung

Süß
Würzig
Holzig
Cremig
Harzig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
WeihrauchWeihrauch GrapefruitGrapefruit italienische Bergamotteitalienische Bergamotte
Herznote Herznote
ElemiharzElemiharz KardamomKardamom provenzalischer Lavendelprovenzalischer Lavendel rosa Pfefferrosa Pfeffer
Basisnote Basisnote
TolubalsamTolubalsam VanilleVanille AmbroxanAmbroxan PatchouliPatchouli weiße Zederweiße Zeder

Parfümeur

Videos
Bewertungen
Duft 8.1
144 Bewertungen
010
Haltbarkeit 7.1
131 Bewertungen
010
Sillage 7.0
130 Bewertungen
010
Flakon 7.4
139 Bewertungen
010
Preis-Leistung 8.5
122 Bewertungen
010
Eingetragen von OPomone, aktualisiert am 24.08.2026
Quellenbasiert & geprüft

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Womit der Duft vergleichbar ist
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Rezensionen

8 ausführliche Duftbeschreibungen
9Duft 6Haltbarkeit 6Sillage
Val

120 Rezensionen
Val
Val
Top Rezension 14
Vom Underdog zum Superstar!
Ich schätze Lalique sehr für die kreativen und außergewöhnlichen Duftwege die das französische Luxusunternehmen geht.
So findet man eigentlich immer Düfte die anders sind und trotzdem voll Eleganz und Glamour strahlen.

Nun also White in Black.
Der Flacontyp schlicht und vertraut wie man es bereits vom Lalique White kennt, hier nur in Schwarz mit einer Kreidetafelbeschichtung.
Der tiefere Sinn dahinter bleibt mir verborgen, aber die Haptik ist durch die leicht rauhe Oberfläche griffig.

Nach zwei Sprühern aufs Handgelenk war ich hin und weg!
Definitiv der beste und gefälligste Lalique! Der Underdog ist endlich zum Superstar mutiert.

White in Black riecht sauber, elegant, maskulin, sexy und luxuriös!
Erinnerungen an Layton werden wach, dennoch gefällt mir Lalique besser.
Hier gibt es das Beste aus Profumo, Code, Sauvage und Layton!
Ein perfekter Mix aus allen Duftrichtungen:
Helles, sauberes Holz mit einer Prise Rauch, eingewickelt in einen süßlichen Vanille Kardamom Mantel und dekoriert mit frischen Zitrusfrüchten.
Etwas blumiges schwingt durch Lavendel mit und gibt White in Black einen Hauch von Babypuder.
Das alles wirkt nie überladen oder zu aufdringlich.
Die Ingredienzien sind ein Winner Team und strahlen männliche Eleganz und Luxus aus!
Der Duftverlauf ist größtenteils linear, aber wird im Drydown noch etwas süßer und geschmeidiger.

Einen kleinen Haken hat leider die Haltbarkeit.
Von einem Eau de Parfum bin ich jedenfalls anderes gewohnt.
Dennoch komm ich auf 5-6h, wobei die Projektion schon nach ca. 2h spürbar nachlässt.
Dafür musste ich einen Punkt abziehen, sonst hätte White in Black eine glatte 10 bekommen.

Der Duft ist vielseitig einsetzbar.
Ich sehe White in Black aber am ehesten für besondere Anlässe.
Dating, Geschäftsessen, oder im Club.
Allerdings würde ich im Club dann doch noch zusätzlich einen Taschenzerstäuber, aufgrund der leider mäßigen Performance mitnehmen.

Ich bin mir sehr sicher, dass der Duft noch einen Hype erleben wird, mit dem Potential das bessere Layton zu werden.
Da White in Black aber so gut wie in keiner fußläufigen Parfumerie vertreten ist, bleibt zu hoffen, dass es sich nicht allzu schnell herumspricht.
Aktualisiert am 19.02.2024, 15:23 Uhr
6 Antworten
8.5Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Leimbacher

2898 Rezensionen
Leimbacher
Leimbacher
Top Rezension 17
Fast zu lecker für den Alltag...
"White" von Lalique hatte eine grandiose Wirkung damals auf mich und ich rieche ihn mit seiner Bleistiftzitrik immer noch unglaublich gerne, um mich in meine Anfangszeiten in unserer olfaktorischen Leidenschaft zurückzuversetzen. Seltsam, dass ich mich nicht früher darum gekümmert habe, "White In Black" unter die Nase zu bekommen. Nun habe ich das nachgeholt und ihn direkt blind in den Schrank gestellt - zum Glück ist's ein wirklich schöner Duft!

Wirklich schwarz ist hier zwar nichts, eher geht das in Richtung von Laliques pflaumeligem "Hommage a L'Homme", cremig-gourmanig - aber was gilt heutzutage schon ein Parfumtitel oder eine Flakonfarbe?! "White In Black" kann ich am ehesten als balsamisch-pfeffrigen Vanilleduft beschreiben, der qualitativ etliche Ligen über seinem Preis spielt (ich habe ca. 30€ für 100 ml gezahlt). Herrliche Herrenvanille zum Dahinschmelzen. Ich weiß nicht, ob ich jeden Tag so lecker und lieblich riechen kann oder will. Aber köstlich ist's schon. Toller Blend, wie meist von Lalique. Hier kratzt rein gar nichts, hier verläuft alles ideal ineinander. Ein Kardamomkompendium. Eine Vanilleverkostung. Kein Pfefferprolet.

Flakon: das kann Lalique stark
Sillage: stärker als man meint... Komplimentekrieger.
Haltbarkeit: 7-9 Stunden, sehr ordentlich, kein Nachsprühen notwendig

Fazit: Leckerer Vanilleschmeichler - nie pappig, nie zackig, null kackig. Ein toller Duft - obwohl ich den normalen "White" von Lalique noch besser finde und mir hier etwas die bleistiftminige DNA fehlt...
Aktualisiert am 24.01.2026, 05:15 Uhr
2 Antworten
10Duft 6Haltbarkeit 6Sillage
Essa1311

91 Rezensionen
Essa1311
Essa1311
Hilfreiche Rezension 7
Zwischen sexy und seriös
Bitte lasst Nachsicht walten, meine erste Herrenparfum Rezension. Habe ihn Als Probe zu meinem Parfumkauf dazu bekommen. Mir hat er auf Anhieb gefallen also hab ich ihm meinem Mann unter die Nase gehalten und der war auch begeistert, schwupps war der Flakon da
Aber zum Duft: zuerst finde ich den Flakon total spannend. Der Verpackung liegt ein weißer Stift dabei mit dem man das Parfum fröhlich bekritzeln kann. Wenn ihr also auch einen Mann habt der sich für Düfte eher nicht begeistern lässt, kauft den hier, der Stift macht den Mann zum Spielekind und den Duft interessant. Der Duft startet frisch-spritzig-zitrisch aber nicht aufdringlich. Die Grapefruit macht es sogar ein bisschen fruchtig , der Duft ist für mich im Auftakt daher schon spannend.
Noch spannender ist aber der Verlauf. Später wird dieser Duft recht würzig und warm, das Zitrische verfliegt und er wird für mich „seriöser“. Zum Schluss kommt für mich das beschriebene harzig-würzige, was ihn unfassbar anziehend und schön macht.
er ist absolut nicht aufdringlich aber präsent. Er wirkt sexy,seriös am Anfang sogar ein bisschen verspielt.
Sillage und Haltbarkeit könnten für mich ein bisschen besser sein.
Ich hab ihn aber für einen sehr guten Preis bekommen sodass ich darüber hinweg sehen kann
Aktualisiert am 05.03.2022, 11:17 Uhr
1 Antwort
Splitter

126 Rezensionen
Splitter
Splitter
5
Meine Oma hatte mal…
(Auflösung kommt später)

Ein neureicher 16-Jähriger steigt in die Limo vor der Vorstadtvilla und weiss so gar nicht, was seine Familie eigentlich geleistet hat, um dieses Haus zu verdienen. Er hat jedenfalls noch nichts geleistet.
An diesem Abend aber hat er sich verabredet, mit seinen Schulfreunden - ebenfalls möchtegern gehobene Klasse - ‚Weiber aufreißen gehen‘, wie die dufte Clique gern sagt. Damit die Frisur sitzt, hat er ordentlich Haarspray draufgehauen. Zurückgekämmt streng und irgendwie doch modern sollte es aussehen. Philipp ist begeistert. Er hat allerdings zum Parfum seiner Mutter gegriffen und als die rosa Suppe schon sehr imposant von ihm strahlte, war es zu spät. Also versuchte er, die klebrige Wolke zu zähmen, sprühte er alles hinterher, was er meinte, seinem Vater zu gehören.
Der Fahrer rümpft die Nase und schüttelt unbemerkt, ganz leicht und zaghaft, um bloss keinen Anschein des Ekels zu erwecken, den Kopf.
Philipps Freunde sind begeistert.
Trotzdem kassieren sie nur Körbe. Ob es daran liegen könnte, wie sie Menschen betiteln oder behandeln, oder vielleicht doch an der nervig klebrigen Wolke, die um sie alle schwebt…

Meine Oma hatte mal eine Dose Raumspray und in den 90ern versuchte man damit seine Fäkaldüfte zu übertünchen. Das ist mir bis heute Suspekt aber diese Kopfnote kommt dem Duft meiner Erinnerungen verdammt nah.

Aber ich möchte doch auch auf die Komposition eingehen.
In der Kopfnote sollen sich dort Zitrusfrüchte und Weihrauch finde. Joa. So stark kandiert, dass Zuckerwatte bei raus kam und Weihrauch… weiss ja nicht. Ich meine, meine zwei Euro Handseife hat scheinbar mehr Bergamotte abbekommen, als dieses Parfum. Von Elemi, Pfeffer und Kardamom ist da ebenfalls höchstens ein Hauch von Würze zu finden. Das Glas Elemiharz neben mir lacht sich schlapp. Lavendel ist da. Dominant. Aber ich rieche auch kleinste Fitzel Lavendel immer als sehr störend heraus.
In der Basis klar Vanille und Ambroxan. Der Rest nicht relevant.
Aber: definitiv eher unisex, auch wenn ich jene, die das hier mögen, eigentlich nicht kennenlernen mag…

Nein, wir werden keine Freunde. Ich geh mich waschen.
2 Antworten
8.5Duft 6Haltbarkeit 6Sillage
Joshless

28 Rezensionen
Joshless
Joshless
Hilfreiche Rezension 4
Code: Layton
Der White in Black sollte eigentlich meine Einstiegsdroge werden. Seit Release stand er auf meiner Merkliste und nun, fast drei Jahre später, habe ich ihn (als Zufallsfund im örtlichen Müller) endlich testen dürfen.

Ich bin froh, diesen Duft erst jetzt gerochen zu haben, da er unerwartet komplex ist und mehrere Duftprofile gekonnt vereint - allerdings mit einem Haken.

Um die Clickbait-Überschrift aufzulösen, starte ich in die Duftbewertung:
Das erste Aufsprühen auf den Tester sprach sofort mein schwaches Layton Gen an. "Der ist würdig, ein paar Stunden auf meinem Arm zu verweilen", dachte ich mir. Vanillig, cremig, unaufdringlich süß ist das Opening - genau das, was ich an dieser DNA so liebe. Obgleich etwas fruchtig-zitrisches umherschwingt, fehlt der Apfel - der vanillige Duft erinnert hier doch viel mehr an "Détour Noir | Al Haramain / الحرمين" als an das Vorbild im blauen Flakon, da der Lalique eher auf der synthetischen Seite ist.

Anders als bei den oben genannten Düften nimmt die Süße innerhalb der ersten Stunde merkbar ab. Obgleich die vanillige Anmut stets wahrnehmbar bleibt, rieche ich eine angenehme Mischung aus Weihrauch, Pfeffer und Kardamom, die mich sehr an "Eau des Baux | L'Occitane en Provence" erinnert, dennoch unaufdringlich genug bleibt um auch bei Außentemperaturen von über 10 Grad zu "funktionieren".

Wirklich faszinierend ist der eigentliche Drydown: Dieser schreit mit seiner Holzigkeit und einer definierten Lavendelnote sehr nach Armani Code (2023) Eau de Toilette, während die Vanille weiterhin präsent bleibt. Eine derartige Reise hatte ich definitiv nicht erwartet und bin positiv überrascht!

Wo der Haken ist? In der Haltbarkeit. Nach nicht mal 5 Stunden war die Reise vorbei. Obgleich das Layton-esque Opening innerhalb der ersten Minuten eine stärkere Sillage als der "Détour Noir | Al Haramain / الحرمين" hat, flacht der Lalique nach 1-2 Stunden bereits rapide ab.

Den Flakon finde ich gar nicht mal so schlecht. Dieser ist so schlicht, dass er fast schon wieder auffällt. In meinen Augen haben tiefschwarze Flakons ohnehin etwas mysteriös-Edles an sich.

Den Preis zu beurteilen ist wohl die schwierigste Aufgabe in dieser Angelegenheit. Der Duftverlauf ist wirklich außergewöhnlich - wären wir hier in der Preisregion um 50 € (Tiefpreis innerhalb des letzten Jahres), würde ich bedenkenlos "Kauft!" schreien. Da die Haltbarkeit aber im besten Fall "okay" ist, würde ich beim aktuellen Preis von 80-100 € ein bedachtes "aber" einwerfen:

Vorab: Wer einen günstigeren Layton sucht, ist mit "Détour Noir | Al Haramain / الحرمين" besser bedient. Dafür entwickelt sich der Lalique White in Black einfach in eine zu andere Richtung und in Puncto Haltbarkeit ist der arabische Bruder deutlich überlegen.

Wer bereits den Al Haramain oder gar PdM Duft in seiner Sammlung hat, könnte besser damit fahren, diesen mit etwas holzig-lavendligem wie dem Armani Code (2023) Eau de Toilette zu layern. Letzterer hält ähnlich lang wie der besprochene Lalique Duft - allerdings kommt man dafür in den Genuss längerer Gesamthaltbarkeit, sofern man den Weihrauchverlauf nicht unbedingt "braucht".

Würde ich den Duft dauerhaft in meine Sammlung aufnehmen, obwohl ich bessere und günstigere Alternativen zum Layton habe? Ja. Allerdings nicht, da ich denke, dass der Lalique-Duft das Zeug zum Daily Driver hätte oder weil er eine gute Alternative innerhalb der Layton DNA sei, sondern da mir die Geschichte gefällt, die er erzählt.
0 Antworten
3 weitere Rezensionen

Statements

22 kurze Meinungen zum Parfum
Riecht fuer mich wie die maskuline Version von Layton und gefällt mir somit um einiges besser. ---->
7 2
2 Antworten
Ein wunderbar süßer, würziger Duft der sehr nahe dem OG ist. Wird im Verlauf fast noch besser! Macht gute Laune! Vollste Empfehlung!
6
0 Antworten
ich schätze laliques herrendüfte, diesen nicht. kopf: süß, penetrant, synthetisch. herz&basis sehr hautnah,leider keine coole nachtversion.
5 2
2 Antworten
Lalique typisch hohe Qualität. Für mich deutlich komplexer, natürlicher und feiner abgestimmt als die meisten anderen Layton klone.
4
0 Antworten
Für mich zu 95% Layton, nur etwas süßer! Riecht sehr hochwertig und natürlich. Lalique hat eine sehr gute Arbeit geleistet! Kaufempfehlung!
4
0 Antworten
17 weitere Statements

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So ordnet die Community den Duft ein.

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