Aoud Lemon Mint 2016

Aoud Lemon Mint von Mancera
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7.8 / 10 669 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Mancera für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2016. Der Duft ist zitrisch-frisch. Haltbarkeit und Sillage sind überdurchschnittlich. Es wird noch produziert.
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Duftrichtung

Zitrus
Frisch
Holzig
Süß
Würzig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
sizilianische Zitronesizilianische Zitrone MandelMandel KorianderKoriander schwarzer Pfefferschwarzer Pfeffer
Herznote Herznote
MinzeMinze JasminJasmin OudOud PatchouliPatchouli
Basisnote Basisnote
AmberAmber haitianisches Vetiverhaitianisches Vetiver VanilleVanille weißer Moschusweißer Moschus LederLeder
Bewertungen
Duft
7.8669 Bewertungen
Haltbarkeit
8.3624 Bewertungen
Sillage
8.0622 Bewertungen
Flakon
8.2593 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
7.9511 Bewertungen
Eingetragen von Michael, letzte Aktualisierung am 19.06.2024.

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Rezensionen

20 ausführliche Duftbeschreibungen
9
Sillage
9
Haltbarkeit
9
Duft
Roadrunner

16 Rezensionen
Roadrunner
Roadrunner
Top Rezension 28  
Überraschend guter Alltagsduft!
Mit dem Ergebnis habe ich nicht gerechnet, als ich mir hier im Souk 5 Proben aus dem Hause Mancera besorgt hatte. Nach langer Recherche und lesen von vielen Kommentaren und Statements hier bei Parfumo und einigen Reviews auf YouTube hatte ich eine ungefähre Vorstellung davon, welche Düfte sehr beliebt sind und welche nicht so gut ankommen. Lemon Line, Sicily, Black Prestigium, Aoud Lemon Mint und Cedrat Boise sind in meinem Briefkasten gelandet und um das ganze abzukürzen: Aoud Lemon Mint hat mich von allen am meisten überzeugt!

Der Beginn ist zitrisch, würzig und ganz leicht "muffig" für mich. Da das hier mein erster Oud Duft ist, gehe ich mal davon aus, dass es eben diesem geschuldet ist. Da dachte ich eigentlich schon, dass dies nichts für mich sein kann, aber die Zeit hat mich eines besseren belehrt. Das "Muffige" verfliegt mit der Zeit, ebenso wie der Großteil der Zitrone und es bleibt ein erdiger, weicher, pfeffriger Mix, der aber immer noch etwas frisches an sich hat. Patchouli, Oud, Vetiver und Leder lassen den Kameraden ziemlich männlich erscheinen, weshalb ich ein wenig verwundert darüber bin, dass dies ein Unisex Duft sein soll. Ich glaube nicht, dass er mir an einer Frau gefallen würde, aber da sind Geschmäcker natürlich verschieden und jeder kann tragen, was er möchte.

Der Drydown ist ganz klar das Highlight für mich. Das erdige, pfeffrige Oudmix wird süßer, weicher und schmiegt sich fast an. Ich könnte schwören, dass ich ab dem Zeitpunkt tatsächlich auch einen Hauch Minze wahrnehme. Kann aber auch sein, dass die Überbleibsel von Zitrone gemischt mit dem Jasmin und der Süße der Vanille irgendwie den Anschein machen, als würde man hier Minze wahrnehmen.. ? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, aber die meisten scheinen sich ja sicher, dass keine Minze enthalten ist und den möchte ich auch gar nicht widersprechen.

Alles in allem ist das ein sehr starker, sehr einfach tragbarer Oudduft, der mich auf ganzer Linie überzeugt hat. Das Opening gefällt mir nicht so gut, aber sobald die Basisnoten einsetzen, wird es ein ganz herrlicher Duft, der sich in die Warteschlange zu meiner Parfümsammlung einreihen wird. Trotz der Zitrone und der nicht vorhandenen Minze, sprich dem "frischen" Ansatz im Opening würde ich ihn eher im Herbst oder Frühling tragen. Für den Sommer könnte er zu schwer sein, meiner Meinung nach.

Die Haltbarkeit ist sehr gut! Also 3-4 Stunden strahlt der ziemlich stark und man wird auf jeden Fall wahrgenommen in der Zeit. Ob man möchte oder nicht. Danach wird er ein wenig kuschliger, aber hält locker 10 Stunden durch, In denen er auch durchgehend leicht wahrzunehmen ist. Ein mal kurz gedreht oder mit dem Arm gewedelt und schon steigt er einem wieder in die Nase. So wünsche ich mir das.

- Roadrunner

6 Antworten
9
Flakon
9
Sillage
10
Haltbarkeit
5.5
Duft
Galahad

16 Rezensionen
Galahad
Galahad
Top Rezension 12  
Hält nicht, was das Etikett verspricht - ballert jedoch was das Zeug hält
Mancera und Montale - die gemeinsame DNA beider Häuser findet sich im Namen, den Flakons und sehr wohl auch in den Duftkreationen wieder. Da nicht so viele Parfümerien die beiden Häuser - und in vielen Fällen dann auch nur eines der beiden - führen, war ich längerere Zeit nur mit dem wohl etwas prominenteren Montale vertraut. Die Düfte dieses Hauses sind für mich alle genau eines: polarisierend! Entweder man liebt die Kreation oder aber verabscheut sie. Nachdem ich nun je gut eine Handvoll Düfte beider Häuser getestet habe, komme ich zu einem Schluss - das Etikett hält nicht immer was es verspricht und: weniger ist manchmal mehr! Letzteres gilt nicht etwa für die Zahl an enthaltenen Duftstoffen sondern eher für die Vielzahl an Kreationen, die beide Labels auf den Markt werfen.
Bezeichnend für die Kreationen beider Marken sind die sprechenden Namen, will heißen, dass die Duftbezeichnung vorwegnimmt, welche Ingredienzien dominant im Duftverlauf sein sollen. Wie oben bereits angesprochen, kann ich dieser Namensgebung, so auch im Fall von Aoud Lemon Mint, nicht immer zustimmen. Fetzig, marketingoptimierte Duftbezeichnungen wie "Viking", "Egoiste" oder "Layton" finden sich bei Montale nicht. Viele der Düfte sind zudem als Unisex kategorisiert, so auch der hier Besprochene.
Nun zum Duft selbst, der Titel rückt Oud, Lemon (hier als Mandarine und Zitrone umgesetzt) und Minze in den Fokus. Letzteres findet sich meiner Meinung nach nur im Titel, es ist weder bei der Zutatenliste auszumachen, noch kann meine Nase es in irgendeiner Phase des Duftverlaufes wirklich identifizieren. Aoud Lemon könnte ich durchaus noch eher nachvollziehen.
Die Duft startet auch direkt mit einer zitrischen Note, die an noch etwas grüne Mandarinen erinnert. Die Zitrik ist anfangs ziemlich scharf, wird aber von einer sehr starken Süße umgarnt, die für meine Nase den gesamten Duftverlauf über bestehen bleibt. Denn während die säuerliche Frucht nach kurzer Zeit entschwindet bleibt diese würzige, leicht muffige Oud/Patchouli-Süße erhalten und das für weit über 10 Stunden. Ich habe den Duft am gestrigen Abend gegen 20:00 Uhr aufgetragen und er war am nächsten Tag beim Mittagessen noch hautnah wahrnehmbar. Insgesamt dominieren für mich in diesem hell und ganz kurz frisch startenden Duft schon nach wenigen Minuten die sehr dunklen Zutaten: Oud (niedrig dosiert), Patchouli, Vetiver, die den Duft stark würzig machen. Amber und Vanille bringen Süße dazu. Von Minze keine Spur.
Der Flakon, der eine Augenweide ist, passt daher nicht wirklich zu einer solchen Wuchtbrumme, die anders als der Name vermuten lässt, wohl kaum im Sommer zu ertragen ist. Ich sehe den Duft in Herbst, Winter und an kühlen Frühlingstagen. Bei Hitze würde ich ihn nicht ertragen. Generell bewundere ich Haltbarkeits- und Sillagemonster, doch der hier war mir zu penetrant, auch zu stechend und zu muffig und vor allem eines: viel zu synthetisch.
In dieser Synthetik liegt bisher mein größter Vorbehalt gegen Montale und Mancera. Nahezu alle bisher getesteten Düfte stachen durch sehr prominente Duftnoten hervor, die allesamt sehr synthetisch wirkten. Auch die Vielzahl an Releases macht mich etwas stutzig. Einige ausgewählte, wirklich balancierte und rundere Düfte wären mir lieber. Außerdem macht Oud - oder wie Montale und Mancera es betiteln: Aoud - nicht jeden Duft exklusiver, komplexer und damit gerechtfertigt teurer. Zu mancher Komposition passt es einfach gar nicht, schon gar nicht zu vermeintlich leichten und fruchtigen Düften. Auch das reichlich vorhandene Patchouli und hier animalischer Moschus verzerren die so schöne Kopfnote im Verlauf.
So darf von den bisher gekauften Montales und Manceras vermutlich keiner in die Stammbelegschaft einziehen. Auch dieser hier verlässt mich über den Souk wieder in Richtung eines neuen Besitzers.
Schade, denn der Flakon ist eine Augenweide, die Haltbarkeit dieses Duftes sucht ihresgleichen!
2 Antworten
10
Preis
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
10
Duft
BFellmeden

31 Rezensionen
BFellmeden
BFellmeden
Top Rezension 27  
Auf der Suche nach dem Hochgenuss
Ich beginne diese Rezension mit einem kurzen Ausflug in meinen Alltag als Parfumo.

Immer auf der Suche nach neuen ultimativen Düften und im Bestreben diese zu einem kleinstmöglichen Salär zu erwerben, durchstreifte ich die bekannten Onlineparfümerien und wurde bei Parfumdreams fündig. Dort traf ich auf diverse Roberto Ugolinis, die schon ohne Rabattcode mit einem erheblichen Nachlass zu haben waren. Zwar waren diese Düfte für mich nicht neu, denn sie alle besaß ich bereits, entschied aber aufgrund der Angebotspreise und dem Umstand, dass mir neben meinem Premiumrabatt noch ein funktionierender Rabattcode über 15% vorlag, sie alle als Bunkerflakons zu erwerben.

Ich machte einen wirklich guten Deal, keine Frage, aber die Befriedigung über dieses Geschäft blieb aus, denn ich verzehrte mich nach einem neuen Duft, einem Duft, den ich noch nicht kannte und der mir ganz sicher einen nie dagewesenen Hochgenuss zuteillassen werden würde.

Erklären sollte ich vielleicht, dass ich den Abend gerne einmal mit einem Bier ausklingen lasse, und wenn es bei dem einen Bier nicht bleibt, vielleicht ein zweites, drittes oder gar viertes hinzukommt, meine Bereitschaft Geld für Parfüm auszugeben exorbitant wächst. Und so auch an diesem Abend. Es musste ein weiterer Duft her.

Das erste erstrebenswerte Parfüm, das mir begegnete war Sauvage Elixir von Dior. Warum war das so? Erstens weil der Sauvage EdP ein sehr früher Duft von mir war, der mich allerdings nie so wirklich abgeholt hat. Zweitens aber besitze ich als zweiten Dior den Oud Ispahan, und das ist ein Duft, der mich in Sekundenbruchteilen total von sich überzeugte. Daraus leitete ich nun ab, dass Dior, auch wenn das Sauvage EdP mich nicht für sich gewinnen konnte, Parfüm kann! Drittens wird dieser Duft hier auf Parfumo und auch von den „Parfümexperten“ auf Youtube und anderen Plattformen ziemlich gut bewertet. In der Folge landete er nun blind in meinem Warenkorb.

Am nächsten Morgen allerdings war ich, ob des Preises der Gesamtbestellung in Höhe von fast 700 € und auch dem zwischenzeitlich verflogenen Alkoholpegel, doch verunsichert und stellte die Notwendigkeit den Sauvage Elixir zu besitzen in Frage.

„Naja“, habe ich gedacht. „Ich bestelle mir irgendwo eine Abfüllung und teste daraus, bevor ich den Dior öffne und schicke ihn ggf. zurück.“

Gesagt getan. Nun verhält es sich wie bei den meisten von Euch auch bei mir so, dass ich versuche, möglichst mehrere Abfüllungen von einem Anbieter zu bestellen, um Porto zu sparen. Fündig wurde ich bei MartinGE. Bei ihm bestellte ich 5 ML Sauvage Elixir und 3 weitere Proben. Wie es sich für einen ordentlichen Souk gehört, landete das Paket schon zwei Tage später in meiner Packstation.

Als ich es entnahm, wunderte ich mich zuerst über die Größe des Paketes. Ich hatte 4 x 5 ML-Abfüllungen bestellt und bekam ein Paket in dem locker auch ein Flakon in OVP Platz gefunden hätte. Das Gewicht des Paketes verdeutlichte erstaunlicherweise ebenfalls, dass hier mehr verpackt wurde als nur die paar Abfüllungen.

Zuhause angekommen, öffnete ich das Paket und entnahm ihm neben den Proben einen leeren Flakon Aoud Lemon Mint von Mancera. „Auch eine Methode, Altglas zu entsorgen“, dachte ich flapsig, entschuldigte mich aber schon eine Sekunde später stumm bei Martin, denn bei genauerem Hinsehen, stellte ich fest, dass da noch ein ganz kleiner Rest drin war.

Ich begriff, dass Martin in meine Wunschliste geschaut hatte und dort auf genau diesen Duft gestoßen ist, den ich aufgrund irgendwelcher Rezensionen oder Videos aufgenommen hatte.
„Tolle Idee“, dachte ich, griff nach dem Flakon und setzte einen ersten Sprüher auf meinen linken Unterarm. Ich musste den Zerstäuber schon ein paar Mal betätigen, denn der hatte augenscheinlich schon einmal Luft gezogen, so dass sehr wenig des eigentlichen Duftes den Flakon verließ.

Aber gut, es reichte auf jeden Fall, um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Der jedoch stellte mich vor ein Problem. Ich hatte keine Ahnung, was ich da roch. Jedenfalls nicht über das hinaus, was der Name Aoud Lemon Mint sowieso verriet.

Es ist ein zitrischer Duft (Überraschung ), in dessen Aura jedoch von Sekunde 1 an etwas Dunkles mitschwingt. Sollte das das Oud sein? Keine Ahnung, denn wenn ich ehrlich bin, weiß ich immer noch nicht wie Oud riecht. Für mich ist Oud ein Chamäleon, weil es je nach Herkunft, Menge und Hinzugabe anderer Duftnoten anders riecht. Was ich sagen kann, ist, dass es hier meiner Nase nach relativ zurückhaltend verwendet wurde.

Nachdem ich mir die Inhaltsstoffe angesehen habe, nickte ich wissend bei der ein oder anderen Zugabe. Zum Beispiel bei der Mandel, die könnte tatsächlich da sein. Mandel empfinde ich als süß, hell und auch etwas metallisch. Meine Referenzen dazu sind der Pegasus von PdM und Fucking Fabulous von Tom Ford. So eine Note sehe ich hier auch.

Genauso nickte ich bei Zitrone, Pfeffer, Minze, Vetiver und Vanille. Ich wiederhole mich, aber ich weise auch an dieser Stelle wieder darauf hin, dass ich schlecht herausriechen kann und mir das meist nur dann gelingt, wenn ich die Duftpyramide gesehen habe. Und ob das manchmal nicht auch eher Einbildung ist, kann ich nicht völlig ausschließen. Die übrigen Ingredienzien erkenne ich nicht, auch dann nicht, wenn ich sie lese.

Aber das ist auch nicht so wichtig. Wichtig ist ein Gesamteindruck, Empfindungen, dass Erlebnis ein Parfüm zu tragen, die Suche nach Assoziationen und Erinnerungen, die von einem Duft hervorgeholt werden können, die Chance mit ihm auf eine Expedition ins Ich aufzubrechen. Das passiert natürlich nicht bei allen Düften. Es passiert nur bei den ganz Besonderen, den wenigen Kandidaten, bei denen man wie Llambi mit der 10er-Kelle winkt.

Dazu gehört für mich nun auch der Aoud Lemon Mint von Mancera. Er fasziniert mich, wegen einer für mich ungewöhnlichen Kombination heller und süßer Zutaten mit mysteriösen dunklen und herben Noten. Meine Nase sagt: Das hatte ich so noch nicht. In den ersten wenigen Minuten gelang es mir nicht die Noten miteinander zu verbinden, und dass irritierte mich zuerst, aber dann etwas später verwirbelten sie sich und kreierten einen für mich wunderbaren Duft, den ich unbedingt besitzen wollte.

Was soll ich sagen? Noch am selben Abend habe ich einen vollen Flakon ersoukt. Es war eine schnelle und endgültige Entscheidung, die ich nie in Frage stellte. Ich hatte das große Glück quasi auf der Stelle auf ein gutes Angebot im Souk zu stoßen, ein Glück, dass einem nicht so häufig widerfährt und habe sofort zugeschlagen.

Die bestellten Proben, insbesondere die vom Sauvage Elixir, den ich am Ende übrigens zurückgeschickt habe, rückten völlig in den Hintergrund. Ich bin dem Parfumo MartinGE wirklich sehr dankbar für seine spezielle Methode Altglas zu entsorgen und mir diesen Duft damit ins Regal gezaubert hat.

1 Antwort
8
Preis
7
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
8.5
Duft
Emo

13 Rezensionen
Emo
Emo
16  
Zitronenminze
SO WIE RIECHT ES?!?

Kalte Schweppes und gute Mandel- und Vanillecreme mit kühlendem und kohlensäurehaltigem Effekt ... So riecht es für mich, das war's!

Ein weiterer Knaller aus dem Mancer House für Frühling / Sommer!
Obwohl es leicht durch alle Jahreszeiten schieben kann!

Hey, was ich liebe, wenn sich meine Stimmung verbessert, wechselt das Parfüm zum positiven!

Egal wie das Wetter draußen ist, finde mich auf der Sonnenseite! ?
Pass auf dich auf

rieche gut und genieße!
2 Antworten
9
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
8.5
Duft
Jazzbob

119 Rezensionen
Jazzbob
Jazzbob
Top Rezension 13  
Wo ist die Minze?
Starke Kontraste machen Parfums erst so richtig interessant. Und die Kombination von etwas eher Schwerem wie Aoud (das ist übrigens die korrekte Transkription aus dem Arabischen) mit frischen Noten verheißt schon Spannendes. Anders als sonst üblich, finden sich keine Rose und kein Safran in Aoud Lemon Mint, aber merkwürdigerweise eben auch keine Minze. Da stellt sich schon die Frage, wie Mancera zu dem Namen gekommen ist. Aoud Lemon Almond Vanilla wäre aber natürlich eine bescheuerte, wenngleich zutreffendere Alternative gewesen.

Beim Testen habe ich auf jeden Fall einen recht deutlichen Unterschied zwischen dem Papierstreifen und meiner Haut festgestellt, denn die auf Ersterem wahrnehmbare Frische, ist wie so oft viel geringer auf dem Handgelenk spürbar. Deshalb halte ich die aktuelle Einordnung hier für ziemlich irreführend. Entweder sind Viele nur vom Papiertest ausgegangen oder haben eine andere Haut als ich. Es fällt mir jedoch generell auf, dass die Einordnung als 'frisch' viel häufiger getroffen wird, als ich es selber tun würde.

Zu Beginn wirkt Aoud Lemon Mint definitiv heller, als man es von den meisten Aoud-Düften gewöhnt ist. Die Zitrone ist selbstverständlich tonangebend, doch nicht so kräftig, wie erwartet. Koriander, den ich in hoher Dosis nicht besonders mag, fügt sich hier ganz angenehm in die Kopfnote ein. Dadurch und vielleicht durch eine Prise Pfeffer bekommt der Duft eine leicht grün-würzige Facette, die im Zusammenspiel mit der Zitrone und dem Jasmin für eben jene Aufhellung des Aouds sorgt. Trotzdem ist jenes für mich über den gesamten Verlauf präsent. Es wirkt nicht synthetisch, sondern sehr rund, holzig-harzig, nur minimal dreckig und dunkelt folglich den Duft etwas ab. Ebenso verantwortlich dafür, dass ich die Einordnung als frisch nicht treffen würde, sind die dezent gourmandigen Anklänge von Mandel, welche zum Glück nicht an Marzipan erinnern lässt, und Vanille. Patchouli, Leder und Vetiver lassen sich hingegen für mich nicht herausfiltern. Wenn mit der Zeit die Kopfnote abklingt, nimmt die leider ziemlich gesüßte Vanille einen größeren Raum ein, sodass die Basis relativ einfach nach ambriertem Moschus-Aoud duftet.

Trotzdem ist Aoud Lemon Mint ein sehr gelungener, ungewöhnlicher Duft, den ich am ehesten geeignet für Frühling und Herbst ansehe. Animalisches oder allzu artifizielles Aoud muss niemand hier befürchten, aber aus meiner Sicht befindet man sich genau an der Schnittstelle zwischen hellen und süßen Düften mit ganz leicht dunklem Einschlag – es ist irgendwie Alles gleichzeitig vorhanden. Darüber hinaus hat dieser Mancera, wie viele andere auch, eine über viele Stunden ziemlich starke Projektion. Kein Duft für jeden Tag, sondern für jene, an denen man auffallen will.
2 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

153 kurze Meinungen zum Parfum
PinseltownPinseltown vor 1 Monat
Sommerwonnen Strandtag
Kinder schlecken cremig
Vanille-Mandel-Eis
Mama genießt Zitrus-Minz-Cocktail
Papa ein frisches Kühles vom Holzfass +
36 Antworten
KäseKäse vor 4 Monaten
8.5
Duft
Ein Wohlfühlduft! Kein greller Zitrusduft, sondern eher cremiges Spa-Gefühl. Tut gut.
20 Antworten
AchillesAchilles vor 6 Jahren
10
Flakon
10
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Klar riecht man da Oud!Muss ja nicht immer Kuhstall mit Rosen aus dem Garten der kreativen Verzweiflung sein. Helle Zitrik mit Vanille-Oud
5 Antworten
MrczrbMrczrb vor 2 Jahren
8
Flakon
9
Sillage
9
Haltbarkeit
8.5
Duft
Heiße Luft wird in der Sauna abgeschlagen
Zitrone nebelt dich ein
Kräuterlimonade als Erfrischung
Ab aufs Lederhandtuch
Oud nur zu erahnen
8 Antworten
SupiSupi vor 5 Jahren
6
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
8
Duft
wie "L'Homme Idéal Cologne" auf Oud serviert - lecker zitrisch-mandelig, das Mint im Namen bleibt abwesend
0 Antworten
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Torten Radar

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