Chypre d'Orient 2007

Chypre d'Orient von Molinard
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7.7 / 10 54 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Molinard für Damen, erschienen im Jahr 2007. Der Duft ist chypreartig-würzig. Die Produktion wurde offenbar eingestellt.
Aussprache
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Duftrichtung

Chypre
Würzig
Blumig
Holzig
Orientalisch

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
NeroliNeroli BergamotteBergamotte GalbanumGalbanum MandarineMandarine
Herznote Herznote
IrisIris RoseRose JasminJasmin OsmanthusOsmanthus
Basisnote Basisnote
EichenmoosEichenmoos PatchouliPatchouli AmberAmber MoschusMoschus
Bewertungen
Duft
7.754 Bewertungen
Haltbarkeit
7.436 Bewertungen
Sillage
7.238 Bewertungen
Flakon
6.840 Bewertungen
Eingetragen von Kankuro, letzte Aktualisierung am 23.03.2021.

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Rezensionen

7 ausführliche Duftbeschreibungen
10
Duft
Ridicule

11 Rezensionen
Ridicule
Ridicule
Top Rezension 28  
Where are eigentlich all the Chyprianer hin?
Es war einmal ein würziger Duft, der dem Stamm der Chyprianer als Totemduft diente. Selbst wenn ihre Gegner dieselbe Kleidung trugen, erkannten sie spätestens am Geruch des anderen, ob er tatsächlich einer der Ihren (nicht der Iren) war....

Ja, wo sind sie hin?

Ich glaube, ich weiß, wo sie sind.
Sie sind dem parfümierten Alkohol aus dem Hause Guerlain verfallen und fristen ihr Dasein in einem Reservat namens Mitsouko. Dort huldigen sie einem Gott, der nach ihrem Dafürhalten der einzige ist,der ihnen den Geist des Chypres offenbart.

Okay, lassen wir das.
Aber meine Verwunderung darüber, dass hier kaum jemand diesen Chypre besitzt, geschweige denn ihn jemals rezensiert hat, kennt keine Grenzen.

Dabei ist das ein Chypre as Chypre can.
Er startet nur leicht zitrisch, geht ziemlich schnell in einen samtig-dunklen Pfirsich über, der sehr bald sehr fest von Patchouli und Amber umarmt wird.
Die Iris gibt dem ganzen eine pudrige Trockenheit und Würze.
Die Rose nehme ich hier nicht unbedingt als Duftnote wahr, eher als eine Dimension, die dem Patchouli und der Iris eine samtartige Tiefe und eine kleine Lippenstiftnote verleiht.
Er atmet v.a. die Iris und das Eichenmoos aus, jedenfalls auf meiner Haut. Grün, etwas herb und pudrig.
Hier ist so gut wie keine Süße vorhanden, aber Volumen und so eine radikale (i.S.v. radix= Die Wurzel) Kraft, die mich immer still werden lässt, wenn ich ihn auftrage.
Ernsthaftigkeit, erdige Tiefe und etwas geheimnisvoll Waberndes, dunkelgrüner, changierender Pannesamt oder die Farbe und Konsistenz eines langsam geschwenkten Single Malt fallen mir dazu ein.
Er ähnelt Mitsouko durchaus. Nur finde ich diesen hier zugänglicher und entgegenkommender.
16 Antworten
5
Flakon
7.5
Sillage
7.5
Haltbarkeit
8
Duft
Pluto

348 Rezensionen
Pluto
Pluto
Top Rezension 19  
Mein Herbstduft
Wenn es Herbst wird, lebe ich auf. Ich liebe dieses Farbspiel des Laubes, leuchtend rot, goldgelb, moosgrün, ocker und erdfarben, wunderbar. Dazu morgens der Nebel, der sich nur langsam lichtet, ab und an traut sich ein Sonnenstrahl heraus, der böige Wind, der seinen Schabernack treibt und die gepflegten Gärten in Unordnung bringt, die kühleren Temperaturen, ja das ist mein liebste Jahreszeit.

Welcher Duft passt besser zum Herbst als Chypre D’Orient ? Er startet mit einer saftigen Orange, nicht zu zitrisch, wird samtig, ein wenig fruchtig und angenehm süß. Dies muss der Pfirsich sein, es wird leicht pudrig und himmlisch würzig und endet nach einer kleinen Ewigkeit in einer holzig-warmen Erdigkeit.

Ich verstehe ihn als chyprischen Orientalen und idealen Duftfreund im Herbst und Winter. Immer wenn ich diesen Duft rieche, denke ich an die Farben des Herbstes. Für mich verkörpert er die ganze Farbpalette, von den hellen strahlenden Goldtönen bis zu den dunkleren Erdtönen.

Haltbarkeit und Sillage sind stark, selbst auf meiner Haut hält er locker den ganzen Tag durch, also den Sprüher lieber einmal weniger betätigen. Während der Arbeit würde ich ihn nicht empfehlen, eher in der Freizeit und am Abend. Der Glasflakon ist schmucklos und einfach, das Etikett hätte ich mir in einer anderen Farbe oder einem schöneren Braunton gewünscht.

Ridicule hat Chypre D’Orient wunderbar gewürdigt und aufgrund ihres Kommentares habe ich ihn mir im Sommer blind bestellt, für mich war es ein Volltreffer. Und dieser Duft hat wirklich weitere Kommentare verdient. Jetzt ist das Wetter endlich herbstlich und ich freue mich auf Spaziergänge mit diesem Duft. Er gefällt mir übrigens besser als Mitsouko, mit diesem Duft wurde ich nicht warm.
14 Antworten
7.5
Sillage
7.5
Haltbarkeit
9
Duft
StellaOscura

83 Rezensionen
StellaOscura
StellaOscura
Sehr hilfreiche Rezension 10  
... auch für kühle Frühlingstage!
Auch meine liebste Jahreszeit ist der Herbst. Die milden Temperaturen, die frische Luft, die Farben der Natur und die heimelige Stimmung, die er allmählich mit sich bringt - herrlich! Und alle freuen sich über jeden Sonnenstrahl, der ihnen noch vergönnt ist.

Der Frühling ist im Grunde auch herrlich. Überall platzt das Leben aus der Erde, pralle Knospen springen zu Blüten auf, die Tage werden wieder Länger. Licht! Aber seltsamerweise beschweren sich im Frühling alle nur über den elend langen Winter und darüber, dass es hin und wieder regnet. Immer dieses Aprilwetter, auf nichts kann man sich verlassen!

Abgesehen davon passt "Chypre d'Orient" ganz hervorragend zu beiden Jahreszeiten. Mild würzig mit der Tiefgründigkeit, die der Chypre-Familie eigen ist, erscheint sein Duft weder warm noch kalt. Mit seiner samtigen und zu keinem Zeitpunkt klar hervortretenden Süße und der natürlichen Holzigkeit wirkt er auf mich im positivsten aller denkbaren Sinne selbst-bewusst. "Chypre d'Orient" atmet ein Gefühl des Besonderen und trotzdem ausgesprochen Bodenständigen.

Den Duftverlauf haben meine Vorkommentatorinnen bereits zu meiner vollsten Zufriedenheit gewürdigt. Diesen Duft hätte ich mir blind kaufen können und wäre rundum glücklich gewesen. Ich bin mir auch relativ sicher, dass dieser außergewöhnliche Chypre früher oder später in meinem Besitz landen wird. Ich mag ihn sehr, vor allem an sonnigen und zugleich kühlen Tagen - im Herbst und im Frühjahr.
5 Antworten
7.5
Flakon
7.5
Sillage
7.5
Haltbarkeit
9
Duft
Minigolf

2229 Rezensionen
Minigolf
Minigolf
Hilfreiche Rezension 10  
Die Tiefe eines Spätherbsttages rührt an der Seele
Morgens ein samten aussehender Nebel rein vom Anblick her samten, wenn du vor dem Fenster stehst und rausschaust. Der Tag ist noch nicht hell und nicht mehr dunkel. Wenn du hinausgehst und den Nebel spürst, wirst Du erfahren, dass das Samtene kühl und feucht ist. Mitunter so kalt wie winzige Kristalle, die auf die Haut treffen. Du sehnst die Wärme der Sonnenstrahlen herbei. Lichtbringend und Seelenlabsal. Gleichzeitig lockt der Nebel Geheimnisse, die in Dir wohnen, an die Oberfläche. Sehnsucht, ein Hauch von Melancholie, verborgene Gedanken. Wenn sich der Nebel lichtet und der Sonne eine Chance gibt, genießt du den Augenblick. Der lange Schatten werfende Nachmittag. Der Nachmittag, der mit dem Licht in den Abend übergeht. Halb fünf, gefühlte halb neun. Der Sonnenuntergang ist türkis und magenta bis hin zu purpur. Der Mond geht auf, Die Sterne kommen zum Vorschein. Eine helle, kalte Nachthälfte, die nach Mitternacht wieder samten kristallkalten Nebel produziert. Die Häuser und das Feld und der Waldrand eingebettet in feinste Tröpfchen. Was hat das nun mit Chypre d'Orient zu tun? Der Duft hat etwas von so einem Tag. Die grüne Kühle des Galbanums, gepaart mit der Wärme des Nerolis und die feinen "Eisnadeln" der Iris, die schon durchschimmern, Die Ahnung von Jasmin lässt den Sonnenschein durchschimmern, die Rose und der Osmanthus hält ihn bis zum "Abend" aufrecht. Schlussletztendlich bricht die Nacht mit purpurfarbenem Patschuli, dunklem Moos und warmem Amber herein ,wie wenn du im warmen Zimmer am Fenster stehst und zum Horizont hin siehst. Diese "Nacht kann lang werden, um als nebliger Morgen mit Aussicht auf Sonne wiederaufzuerstehen. Dieser "Chypre d' Orient" erinnert einerseits irgendwie an "Mitsouko" von Guerlain, im nächsten Moment meine ich, einen leisen Hauch von Jean Coutouriers "Coreandre" zu erhaschen, warum auch immer. Aber beide Dufteindrücke sind nicht von Dauer, denn Chypre d'Orient hat seine nur ihm eigene Note. Aber leise und heimlich kommen andere Gerüche ins Spiel, subtile Nebel der Erinnerung an etwas nicht ganz fassbares Anderes. Wie ein Lufthauch oder ein Sonnenstrahl, der durch den Nebel geht und den Erdboden erreicht.
1 Antwort
2.5
Flakon
5
Sillage
7
Duft
Maris

107 Rezensionen
Maris
Maris
Hilfreiche Rezension 6  
kühle, freundliche Daunen
Der Auftakt: grün, hell, spritzig. Nach dem allerersten Schreck - sehr quietschig-beißend - beruhigt er sich schnell, wirklich schnell. Gefällt mir, sehr gut sogar. 80%.
Eventuell auch nur 70, denn er gefällt mir gut, ist jedoch kein Kaufkandidat für mich. Er riecht frisch, fruchtig, leicht zitrisch - vielleicht ist das aber auch Zeder - ein Hauch Gewürz, etwas gourmand, nur eine Spur. Außerdem ist er süß. Ich vermute Blumen, kann aber keine einzeln ausmachen. Ob da nun Rose drin ist oder etwas anderes, weiß ich nicht. Also als Duftnote zusammenfassend: etwas blumiges. Denn das ist eine Süße, die nicht an Früchte oder etwas Süßes zu essen erinnert, sondern an Blütenduft.
Dann nach ein paar Minuten verliert er seine Strahlkraft, er wird dumpfer. Also doch runter auf 70. Sillage ist kaum vorhanden.
Ein Blick nach oben auf die Noten. Jetzt weiß ich, warum es "dumpf" wird: Eichenmoos. Ich hasse es. Mag ich wirklich überhaupt nicht. Kann mir fast jedes Parfum verleiden.
Nun sehe ich auch, dass ich mich mit Zeder geirrt habe und das Grüne offenbar Galbanum ist. Und was ich als Hauch Gewürz empfand, könnte der Hauch Patchouli sein. Herausriechen kann ich es jedenfalls nicht, sondern es scheint dem Duft eine Tiefe und Stabilität zu geben. Offenbar durch Amber kommen Weichheit und eine Erinnerung an Vanille dazu. Eine flauschige Kuscheldecke. Ein bisschen wie ein frisch aufgeschütteltes Daunenbett, in dem man tief versinken kann. Daunendecken sind ja auch erst mal kühl und trotzdem sehr gemütlich. diese Mischung aus einerseits kühl, aber sehr lebendig und einen dabei freundlich umfangend, beschreibt für mich den Duft am besten. Also wirklich ein schöner, interessanter und ausgewogener Duft. Der mich nur leider wegen dem Eichenmoos-Ton nicht ganz überzeugt und deshalb bei mir nun bei 70% bleibt.
Sillage kaum vorhanden.
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