Login

Konto erstellen Passwort vergessen?
Käufe über Links auf unserer Website, etwa dem eBay Partner Network, können uns Provision einbringen.

Fleur du Mâle 2026

Version von 2026
8.3 222 Bewertungen
Ein neues Parfum von Jean Paul Gaultier für Herren, erschienen im Jahr 2026. Der Duft ist blumig-frisch. Es wird von Puig vermarktet.
Aussprache Vergleich
Ähnliche Düfte
Käufe über Links auf unserer Website, etwa dem eBay Partner Network, können uns Provision einbringen.

Duftrichtung

Blumig
Frisch
Pudrig
Fougère
Süß

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
PetitgrainPetitgrain
Herznote Herznote
OrangenblüteOrangenblüte Fougère-NotenFougère-Noten
Basisnote Basisnote
CumarinCumarin
Bewertungen
Duft 8.3
222 Bewertungen
010
Haltbarkeit 7.9
210 Bewertungen
010
Sillage 7.5
206 Bewertungen
010
Flakon 8.4
211 Bewertungen
010
Preis-Leistung 7.8
185 Bewertungen
010
Eingetragen von Spl3xx, aktualisiert am 22.10.2026
Quellenbasiert & geprüft

Duftet ähnlich

Womit der Duft vergleichbar ist
Fleur du Mâle (2007) von Jean Paul Gaultier
Fleur du Mâle (2007)
Oesel von Xerjoff
Oesel
Orange Flamingo von Marc Gebauer
Orange Flamingo

Rezensionen

11 ausführliche Duftbeschreibungen
10Duft 8Haltbarkeit 8Sillage
Chiffre

44 Rezensionen
Chiffre
Chiffre
Top Rezension 73
Erinnerungsschatzkiste
Einige Düfte begleiten einen ein paar Monate, andere ein paar Jahre und wieder andere verschwinden irgendwann aus dem Leben, nur um sich viele Jahre später mit einer Wucht zurückzumelden, mit der man niemals gerechnet hätte. Genau so ist es bei mir mit Fleur du Mâle von Jean Paul Gaultier. Meine Geschichte mit Fleur du Mâle (2007) begann irgendwann 2010 oder 2011, als ich mir einen 75ml Flakon gekauft habe. Damals war Fleur du Mâle für mich einfach ein Duft, den ich wahnsinnig gerne getragen habe. Ich habe ihn benutzt, ihn leer gemacht und mir dabei nicht eine Sekunde Gedanken darüber gemacht, dass ich gerade etwas in den Händen hielt, das mir irgendwann einmal fehlen würde. Man war ja früher erstaunlich schlecht darin, die eigene Zukunft zu planen. Man kauft keinen Backup-Flakon, man hebt keinen Flakon für schlechte Zeiten auf, denn wenn er leer ist, kauft man ihn wieder. Dachte ich zumindest. Doch irgendwann war Fleur du Mâle verschwunden. Und zunächst hat mich das gar nicht besonders beschäftigt. Erst Jahre später, als ich immer tiefer in diesen völlig verrückten Parfümsumpf gerutscht bin, tauchte der Duft plötzlich wieder in meinem Kopf und sogar im Ticker auf. Immer wieder wurde über den Fleur du Mâle von 2007 gesprochen, über diese für damalige Verhältnisse, doch sehr eigenwillige, aber doch wunderschöne Komposition von Kurkdjian. Und je mehr ich darüber las und hörte, desto stärker wurde das Gefühl, dass mir da etwas fehlte. Etwas, das ich einmal besessen und völlig selbstverständlich verbraucht hatte. Und plötzlich war aus einem alten Flakon eine Erinnerung geworden.

Dann kam vor ein paar Wochen die wundervolle Pixie ins Spiel. Sie schickte mir eine Abfüllung von ihrem Fleur du Mâle, ohne zu ahnen, dass wenige Wochen später auf der JPG Homepage eine Ankündigung auftauchen würde, die mir tatsächlich den Atem verschlagen hat und als ich die Silhouette sah, wusste ich sofort: Fleur du Mâle (2026) kommt. Jean Paul Gaultier nennt ihn das fehlende Puzzleteil. Ich nenne ihn eine Erinnerungsschatzkiste. Natürlich habe ich ihn bestellt. Was hätte ich denn sonst auch machen sollen? Vernünftig sein? Nach all den Jahren im Parfümsumpf? Wollen wir mal realistisch bleiben. Als ich das Paket mit der Geschenkkiste auspackte und ich ihn zum ersten Mal aufgesprüht habe, war sofort dieses vertraute Gefühl da. Nicht exakt derselbe Duft, aber eindeutig Fleur du Mâle. Die DNA ist da. Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern so deutlich, dass alte Erinnerungsbilder sofort wieder lebendig werden.

Der Auftakt mit dem Petitgrain ist frisch, bittergrün und leicht zitrisch und gibt dem Duft einen wunderschönen und hellen Start. Schon hier merkt man einen der wichtigsten Unterschiede zur alten Version: Der 2026er wirkt frischer, über den gesamten Verlauf. Aber eins nachdem anderen, denn dann beginnt dieses wundervolle Blumenmeer aufzublühen. Die Orangenblüte steht im Mittelpunkt und macht aus dem Duft etwas total Schönes. Pudrig, cremig, floral, weich und gleichzeitig erstaunlich klar und mit einem gewissen Maß an Sauberkeit. Dazu kommt tatsächlich ein leichtes Fougére-Feeling, was den gesamten Verlauf stärkt und das Cumarin legt später diese warme, balsamisch-weiche Basis. Was mich besonders begeistert: Die Süße ist im Vergleich zum 2007er etwas zurückgenommen. Sie ist noch da, selbstverständlich, aber sie steht nicht mehr ganz so dominant im Vordergrund. Stattdessen bekommt die florale Seite mehr Raum. Mehr Luft. Mehr Licht. Und genau das funktioniert für mich hervorragend.

Im direkten Vergleich mit meinem 2007er ist der Unterschied trotzdem wunderschön zu erkennen. Der alte Fleur du Mâle hat sich in seiner Hülle über die Jahre etwas entwickelt, das man nicht einfach komponieren kann: nämlich Tiefe. Er wirkt dunkler, dichter, etwas stärker und insgesamt gesetzter. Man merkt ihm eben an, dass er schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Und genau das macht ihn so faszinierend. Die pudrige Süße ist stärker ausgeprägt, die balsamischen Facetten wirken intensiver und die gesamte Komposition hat etwas Wärmeres, Reiferes.

Und darin liegt die große Kunst dieses „Rereleases“. Jean Paul Gaultier hätte hier vieles falsch machen können. Man hätte den Duft komplett modernisieren können. Man hätte ihn glattbügeln können. Man hätte ihm seine Eigenheiten nehmen und daraus einen weiteren gefälligen Mainstream-Duft machen können. Denn viele empfinden den Fleur du Mâle als Kopfschmerzdurft. Für mich war das nie ein Thema. Stattdessen wurde das Wichtigste bewahrt, seine Identität. Wenn man den 2026er aufsprüht, muss man nicht erst zehn Minuten rätseln, ob man ihn kennt. Man weiß es sofort. Da ist dieses eigentümliche Spiel aus bitterfrischem Noten, Orangenblüte, pudrigen Blumen, balsamischer Wärme und der doch anklingenden unverkennbaren Le Mâle-Verwandtschaft. Nur eben mit etwas mehr Frische und etwas weniger Süße. Und für mich ist genau das perfekt.

Heute weiß ich, was er für mich bedeutet. Ich weiß, dass ich damals einen Flakon leer gemacht habe, dessen Verschwinden ich irgendwann bedauert habe. Ich weiß, dass ich Jahre später sehnsüchtig nach einer Abfüllung gesucht habe. Und Pixie, die mir eine solche Abfüllung geschickt hat und mir damit genau im richtigen Moment ein kleines Stück Vergangenheit zurückgegeben hat. Zufall oder Schicksal? Ich weiß es nicht.

Natürlich wird es Puristen geben, die sagen werden, der 2007er sei besser. Und ganz ehrlich: Ich kann das sogar verstehen, ein kleines bisschen jedenfalls. Der alte hat diese Tiefe und diese etwas dunklere, cremigere und intensivere Ausstrahlung, die ihm seine Jahre verleihen. Er wirkt stärker und vielleicht auch ein kleines bisschen geheimnisvoller. Aber ich würde deshalb niemals sagen, dass der 2026er schlechter ist. Die gesamte Komposition ist abgerundet. Haltbarkeit und Ausstrahlung sind perfekt aufeinander abgestimmt. Und zum Flakon selbst muss man eigentlich nicht viele Worten verlieren. Das strahlende Weiss spiegelt perfekt den Inhalt wider.

Am Ende ist der 2026er also nicht einfach eine Neuauflage. Er ist eine Rückkehr zu einem Duft, den ich einmal besessen habe, ohne zu wissen, wie sehr ich ihn irgendwann vermissen würde. Eine Rückkehr zu dieser verrückten, wunderschönen Idee, dass ein Herrenduft nach einem Meer aus weißen Blüten, Puder, Creme und balsamischer Wärme riechen darf. Eine Rückkehr zu einem Parfüm, das in meinen Augen seiner Zeit damals tatsächlich weit voraus war und auch heute noch erstaunlich eigenständig wirkt. Und vielleicht ist das größte Kompliment, das ich ihm machen kann, ganz einfach dieses: Als ich ihn zum ersten Mal wieder auf meiner Haut hatte, musste ich nicht darüber nachdenken, ob er mir gefällt. Ich habe ihn erkannt. Nicht nur mit der Nase, sondern mit dem Gedächtnis.

Der 2007er bleibt natürlich der tiefere, etwas kräftigere und nostalgischere Duft. Warum? Er hat die Patina der Jahre und diese besondere Schwere, die ihn heute fast noch faszinierender macht als damals. Der Fleur du Mâle von 2026 ist dagegen frischer, floraler, etwas leichter und für mich dadurch noch tragbarer. Und genau deshalb fühlt fühlt sich dieses Rerelease nicht wie ein Ersatz an. Es fühlt sich an wie ein Wiedersehen.

Damals war es nur ein Duft, heute ist es eine Erinnerungsschatzkiste.

Und manchmal muss man fast fünfzehn Jahre warten, bis man merkt, was man damals eigentlich in den Händen gehalten hat.

Danke, JPG. Dass ihr dieses fehlende Puzzleteil wieder eingefügt habt.
Aktualisiert am 10.09.2026, 16:33 Uhr
27 Antworten
8.5Duft 9Haltbarkeit 7Sillage
StefanEff

1 Rezension
StefanEff
StefanEff
14
Hin-und Hergerissen
Ich bin noch hin- und hergerissen. Mein Wunsch wäre die exakte Re-Produktion der alten Rezeptur gewesen. Nun ist FdM süßer und deutlich intensiver, durchaus ähnlich, aber eben nicht exakt. Die Haltbarkeit des Duftes ist fantastisch, Sillage überdurchschnittlich. Und ja, es ist ein sinnlicher und aussergewöhnlicher Duft. Meine Freundin und zwei Kolleginnen sind allerdings wenig begeistert, während ich auf der pudrigen Cumarinwolke grübele, ob ich FdM 2026 liebe oder eher nicht. Das Original war mein absoluter Favorit und ich habe die vergangenen Jahre erfolglos nach einem Pendant gesucht. Noch bin ich unsicher. Auf jeden Fall unique und polarisierend, far from Mainstream.
7 Antworten
9Duft 8Haltbarkeit 8Sillage
HautundPunkt

10 Rezensionen
HautundPunkt
HautundPunkt
Wenig hilfreiche Rezension 10
Ein Spaziergang durch den Wald
Herrlich! JPG ist dafür bekannt, Ikonen zurück zu holen. Fleur du Mâle ist eine davon. Wenige Duftnoten ergeben ein Masterpiece. Sie ist frisch, sie ist pudrig, sie ist cremig. Ein Spaziergang bei Morgentau im Wald zwischen Wildkräuter. Eine Wahnsinns Sillage und lange Haltbarkeit. Die DNA aus 2007 ist geblieben.
0 Antworten
7.5Duft 7Haltbarkeit 8Sillage
TCC

57 Rezensionen
TCC
TCC
10
Fleur du Male: Bis du Mann genug?
Ich habe Fleur du Mâle 2026 freundlicherweise als Probe von einem Parfumo-Tauschpartner bekommen. Noch einmal vielen Dank dafür!

Schon am Vorabend kam der Duft auf den Teststreifen. Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was mich am nächsten Morgen erwarten sollte.
Und ich gebe zu: Ich hatte etwas Respekt davor.

Ich bin normalerweise eher bei klassischen, würzigen Fougères, Barbershop-Düften und Holz zu Hause. Und nun also ein floraler Fougère. Bis gestern wusste ich ehrlich gesagt nicht einmal, dass es so etwas gibt.

Nun gut. Papier lügt. Also am nächsten Morgen auf die frisch geduschte Haut.

Die Eröffnung?
Wow. Weiße Blüten. Sofort.
Orangenblüte dürfte hier ganz klar das Thema sein. Dazu kommt aber tatsächlich etwas Grün-Würziges, leicht Fougèreartiges. Eine ziemlich eigenartige Kombination. Floral, würzig, ein wenig scharf, vielleicht auch etwas seifig.

Und schon nach wenigen Minuten stellte sich mir eine Frage:
Kann ein Mann das tragen?
Meine erste Antwort lautete: schwierig.
Im Haushalt fiel das Urteil deutlich eindeutiger aus:
Mein Hund zog sich vorsichtshalber in seine Hundehütte zurück. Mein Partner rief mir hinterher:
„Was zur Hölle trägst du denn da? Das ist ja fürchterlich. Wasch das ab. Damit kannst du nicht raus. Das kann kein Mann tragen.“

Nun gut.
Man muss dazu sagen: Ich trug den Duft aus einem kleinen 2-ml-Tester mit eher mickrigem Sprühkopf. Acht kleine Sprühstöße dürften ungefähr vier bis fünf normalen Sprühstößen entsprechen. Also durchaus präsent, aber keineswegs absurd überdosiert.

Was allerdings schnell deutlich wird: Fleur du Mâle kann und braucht Raum.
Während ich selbst die Eröffnung gar nicht so aggressiv empfand, kam sie bei meinem Umfeld offenbar deutlich schärfer und floraler an. Das ist interessant, denn genau hier beginnt eigentlich die Beschäftigung mit diesem Duft:
Fleur du Mâle riecht nicht einfach feminin. Er stellt vielmehr infrage, welche Duftbausteine wir überhaupt als männlich empfinden.
Weiße Blüten? Puder? Cremigkeit? Alles Dinge, die in der klassischen Herrenparfümerie eher selten im Mittelpunkt stehen.
Und genau deshalb verlangt Fleur du Mâle seinem Träger etwas ab: nicht mehr Männlichkeit, sondern genügend Sicherheit in der eigenen Männlichkeit, um sie sich nicht durch das Parfum bestätigen lassen zu müssen.

Nach etwa 30 Minuten verändert sich der Duft nur wenig. Die florale Seite bleibt sehr präsent, wird aber cremiger und pudriger. Darunter liegt weiterhin etwas grün Würziges, leicht Seifiges.
Das alte Werbebild von 2007 mit dem jungen Mann in der Badewanne voller Milch und weißer Blüten passt erstaunlich gut. Genau so fühlt sich der Duft an.

Nach etwa 90 Minuten passiert dann etwas Entscheidendes.
Fleur du Mâle zieht sich deutlich näher an die Haut zurück. Die Schärfe verschwindet. Die Cremigkeit nimmt zu. Ich bekomme etwas Moschus, vielleicht eine Tonka-Assoziation, etwas Cumarin, leichte Würze und weiterhin diese fougèreartige Struktur.

Und plötzlich finde ich ihn richtig angenehm.

Mein Umfeld ist weiterhin nicht begeistert; kann ihn an mir noch gut wahrnehmen. Ich selbst habe mich wahrscheinlich längst an die Duftwolke gewöhnt.
Nach gut zweieinhalb Stunden bleibt ein sehr weicher, cremiger, pudrig-floraler Duft mit würzigem Fougère-Unterbau.

Und damit komme ich zu meinem persönlichen Ergebnis:
Fleur du Mâle 2026 ist hervorragend gemacht.
Ich verstehe den Duft. Ich verstehe die Idee. Ich halte ihn sogar für ziemlich mutig.
Aber wie so oft bei Jean Paul Gaultier finde ich nicht ganz den Zugang dazu.
Ich könnte ihn tragen. Vielleicht sogar sehr gut.
Ich bilde mir ein, Mann genug dafür zu sein.

Ich möchte ihn nur nicht tragen.

Für einen ganzen Flakon reicht es deshalb nicht für mich nicht. Vielleicht irgendwann eine kleine Abfüllung für genau den Moment, in dem ein stark cremig-floraler Duft unbedingt tragen sollte, was auch immer diese Situation sein mag!

Ich bin trotzdem froh, die Möglichkeit bekommen zu haben in in Ruhe zu testen.

Und nach diesem Test gehe ich jetzt erst einmal einen Schluck Encre Noire Eau de Toilette trinken.
Aktualisiert am 24.09.2026, 05:34 Uhr
5 Antworten
10Duft 9Haltbarkeit 8Sillage
Basti87

1525 Rezensionen
Basti87
Basti87
9
Eine gelungene Neuauflage
Ein erfreuliches Release aus dem Hause Gaultier: Fleur du Mâle (2007) ist zurück und natürlich musste ich diesen haben. Erst hatte ich noch gegrübelt: Brauch ich den weil ich den Fleur du Mâle (2007), Oesel und Custo Man noch in meiner Sammlung habe? Zugeschlagen habe ich dennoch, auch weil ich diese DNA einfach liebe und gespannt war was die Marke nun so gezaubert hat. Zudem sind die Reaktionen hier wirklich sehr verlockend gewesen, was mich letztendlich auch überzeugt hatte. Die Neuauflage wird es nicht in allen Läden geben und ist somit etwas exklusiver, was auch etwas besser so ist. Fleur du Mâle (2007) war ein Duft der 2014 eingestellt wurde und dies war auch das Jahr wo ich diesen Duft kennen und lieben lernte. War schon so der erste florale Duft an den ich mich rangetraut hatte, auch weil dieser als Herren-Duft in diesem Torso serviert wurde. In der heutigen Zeit bin ich natürlich selbstbewusster und trage das was ich will. Der Duft war schon früher etwas was mich sehr gecatcht hatte und ich auch heute noch feier. Für Herren ist diese DNA schon sehr speziell und einfach anders, was diesen Duft auch so speziell macht.

Gekauft hatte ich diesen Duft in dieser Woche über den offiziellen JPG-Shop. Die Düfte werden vermarktet von Puig, die wirklich gute Arbeit leisten. Insgesamt ist JPG schon eine Marke die ein überzeugenes Sortiment bieten, grade die Le Male- und Le Beau-Reihe. 125ml ist die Einheitsgröße, kann man gebrauchen da der Duft frisch und alltagstauglich ist. Man bekommt auf der Seite noch ein 10%-Gutschein für Newsletter, Goodies und zwei Proben nach Wahl. Es lohnt sich absolut. Der Duft kommt in der üblichen Blechbüchse. Der Duft kommt ähnlich dem Original-Flakon, etwas modernisiert und edler. Farbe Weiß passt ganz gut aufgrund der sauberen DNA. Das Original war von Francis Kurkdjian, hier ist kein Parfumeur angegeben.
Wenn man diesen Duft testet und die frühere Version kennt kommt einem sofort diese in den Kopf. Nach vielen Tests kann ich sagen dass dies ein wirklich grandioses Remake ist und die neue Version finde ich sogar noch edler. Er geht sogar etwas in die Oesel-Richtung, welcher auch leider eingestellt ist. Dies wäre auf jeden Fall ein tolles Trostpflästerchen für alle die den Duft mochten bzw. mögen. Das Opening ist hier deutlich milder und nicht zu brachial wie die alte Version, was schon etwas edler macht. Die Noten wirken ausbalanciert mit der tollen Orangenblüte im Herzen die dominiert und auch hier einen frischen Vibe haben in Richtung edle Sonnencreme. Auch die grünen Noten die leicht herb-frisch begleiten liefern eine tolle edle Note. Frisches Petitgrain mit Bergamotte sind hier aktiv und haben tolle Sommer-Vibes in Kombi mit der floralen cremigen Orangenblüte. Auch Cumarin liefert schöne Noten die etwas Bittersüßes haben und toll in die Kreation passen. Zu den exakten Noten gibt es unterschiedliche Pyramiden. Egal, da man hier nicht alle ausmachen kann und die Kreation als Ganzes recht stimmig ist. Es kommen einfach tolle sommerliche Vibes rüber die man natürlich auch im Frühling und Herbst tragen kann. Für mich wie früher eine DNA an der ich mich nicht sattriechen kann.
Auch wenn in den Statements einige Herren an der Maskulinität zweifeln: Dieser Duft ist ohne Frage als Herr tragbar und er wird sicherlich gut ankommen, einfach weil er anders ist und es im Mainstream wenig Vergleichbares gibt. Natürlich sollte man als Typ selbstbewusst und maskulin wirken um diesen Duft zu tragen, aber grundsätzlich ist der Duft gut für den modernen Mann.
Performance ist wie früher exellent für einen relativ frischen Duft. Sillage sehr stark wie früher, aber eben auch edler als die alte Version. Auch die Haltbarkeit überzeugt mit mindestens 10 Stunden, die späteren Stunden sind natürlich hautnaher.

Insgesamt freut es mich dass ich hier zugeschlagen habe. Wem der alte Fleur du Male oder auch Oesel fehlt? Hier kann man ohne Probleme blindbestellen. Zudem bekommt man eine Probe mitgeliefert und wenn es nicht gefällt kann man den Flakon zurücksenden.
6 Antworten
6 weitere Rezensionen

Statements

76 kurze Meinungen zum Parfum
Total Recall
Ein Meer aus Puderblumen
Die sich balsamisch auf die Haut legen
Die Süße ist leicht gedimmt
Der Verlauf ist frischer
Danke JPG!
35 11
11 Antworten
Comeback geglückt! Riecht wie früher! Immer noch nicht gefällig! Immer noch Kante! Aber jetzt ist die Zeit dafür! Tolle S & H!
26 5
5 Antworten
Das bislang beste Designer-Release im Jahre 2026. Ganz anders. Ich fühle mich beim Aufsprühen fast 20 Jahre jünger. Großartig, JPG.
23 14
14 Antworten
Er ist zurück: Bittersüße Orangenblüte, herbgrüne Kamille & ein Bett aus vanillig-mandeligem Coumarinsamt. Ein Traum in weiß, ohnegleichen!
22 5
5 Antworten
#Hypebreaker!
Startet nostalgisch-frisch,
driftet nachteilig ab,
sehr muffig, altbacken!
Historisches Neroli,
seifig-blumige Retrobasis.
19 32
32 Antworten
71 weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.

Bilder

11 Parfumfotos der Community
0 weitere Bilder

Beliebt von Jean Paul Gaultier

Le Mâle Le Parfum von Jean Paul Gaultier Le Mâle Elixir von Jean Paul Gaultier Ultra Mâle von Jean Paul Gaultier Le Mâle (Eau de Toilette) von Jean Paul Gaultier Le Beau Le Parfum von Jean Paul Gaultier La Belle von Jean Paul Gaultier La Belle Le Parfum von Jean Paul Gaultier Gaultier² (2005) von Jean Paul Gaultier Le Beau Paradise Garden von Jean Paul Gaultier Le Beau von Jean Paul Gaultier Gaultier² (2022) von Jean Paul Gaultier Classique (Eau de Toilette) von Jean Paul Gaultier Le Mâle Elixir Absolu von Jean Paul Gaultier Le Mâle Essence de Parfum von Jean Paul Gaultier Scandal pour Homme Absolu von Jean Paul Gaultier Scandal pour Homme Le Parfum von Jean Paul Gaultier Classique Essence de Parfum von Jean Paul Gaultier Le Mâle Pride Edition von Jean Paul Gaultier Scandal Le Parfum von Jean Paul Gaultier Classique (Eau de Parfum) von Jean Paul Gaultier Scandal pour Homme von Jean Paul Gaultier