Hallo und willkommen zu einem neuen Kommentar, ihr Leutchen, die unermüdlich Kommentare von mir liest (was ich ja sehr hoffe! :D). Ich werde heute euch ein wenig über Nirmala von Molinard berichten, ein Duft, der mir schon so einige Male begegnet ist und mir daher recht bekannt vorkommt, auch wenn ich an sich nichts Weiteres darüber wissen sollte.
So, zunächst einmal: Was bedeutet überhaupt Nirmala? Nun, der Name kommt vom indischen und kann als spiritueller Name benutzt werden und bedeutet „Die Reine“, „Die Strahlende“, „Die Makellose“, bzw. allgemein einfach rein, klar, glänzend oder… nun ja… unbefleckt (ich sollte echt mal nicht an bestimmte Dinge bei bestimmten Wörtern denken,… ich bin so schlimm ey, vor allem wenn es Sommer ist… :D).
Nun, auf Grund dieser Bedeutungen ist es natürlich auch ein sehr passender Duftname, da ein strahlender bzw. reiner Duft ja toll klingt. Und der Duftname selbst klingt auf Grund seiner indischen Herkunft zudem noch exotisch und geheimnisvoll, nicht wahr? Nun ja, wenn der Duft hier also genauso gut duftet, wie er also klingt, dann erwartet euch hier ein wirklich toller Duft, aber mal abwarten… denn ich neige ja bekanntlich dazu, über alles zu meckern, hmmm…. :D
Der Duft:
Der Duft beginnt mit einer bonbonartig fruchtigen Süße, wo man zuerst ganz kurz eine Grapefruit riechen kann, dann aber immer mehr Maracuja riecht. Im Hintergrund gibt es eine leicht würzige Note mit einer honigartigen Süße, deren Kombination mich an die DNA der Angel-Düfte von Thierry Mugler denken lässt. Daher ist dieser Duft auch zwar nett, aber auch recht gewöhnungsbedürftig, so dass er nicht unbedingt allen gefallen könnte.
Er wird mit der Zeit immer würziger und auch intensiver, dadurch ist der Duft trotz süßlich fruchtigen Beginns nicht frisch, im Gegenteil, er wirkt sogar sehr schwer (und ich teste den Duft ausgerechnet jetzt im Sommer, argh! :D).
Im Grunde bleibt der Duft wie beschrieben, er ist also viele Stunden lang leicht fruchtig und süßlich-würzig, mit einer leicht holzigen Basis. Später kommt etwas Vanille dazu, welche den Duft allerdings nicht wie sonst üblich puderig oder weich gestaltet, sondern die würzigen Noten höchstens nur ein klein wenig abmildert.
Sehr viel später ist der Duft wesentlich blumiger und damit sowohl noch schwerer als auch deutlich stickiger… und damit gefällt mir die spätere Basis in dem eigentlich gar nicht mal so üblen Duft so gar nicht! Ich sagte ja, dass ich meckern werden… :D
Die Sillage und die Haltbarkeit:
Die Sillage ist stark und daher auch sehr gut bei einer riechbar, man wird also auch dann gut wahrgenommen, wenn man nicht so nahe bei anderen steht. Die Haltbarkeit ist recht lange ausgefallen, da die vielen Blumen laaange und intensiv ausstrahlen. Mindestens zehn Stunden sind hier auf jeden Fall drin!
Der Flakon:
Der Flakon ist rechteckig und wurde an den Seiten und Kanten facettiert, womit er wie ein Edelstein wirkt, was ja gewollt ist, da Nirmala ja unter anderem auch glänzend bedeutet. Der quadratische Deckel, den es sowohl klar als auch vergoldet gibt, ist ebenfalls facettiert und komplettiert dadurch den Diamantartigen Look. Am Hals trägt der Flakon eine nette, rote Schleife. Alles in allem ein sehr schöner Flakon.
Sooo, der Duft ist an sich zunächst ganz okay ausgefallen. Es kam jetzt würziger rüber, als ich von der Duftpyramide her mir vorgestellt hatte und duftet für mich daher wie beschrieben den Angeldüften von Thierry Mugler sehr ähnlich und auch teilweise ähnlich intensiv. Nur ist Nirmala etwas weniger heftig als so mancher Angel-Duft, da die fruchtigen Noten den Duft eine längere Zeit etwas auflockern. Allerdings wird der Duft dafür in der späten Basis, also nach so einigen Stunden nach dem Aufsprühen, recht blumig. Für mich duftet er dann wie so oft sehr sehr anstrengend, da mir die vielen blumigen Duftnoten dann recht stickig vorkommen. Denn da ist dann für mich einfach nichts mehr Schönes am Duft übrig, aber vielleicht gefällt gerade das ja einigen von euch (warum auch immer :D)
Damit ist Nirmala alles in allem an sich ein netter Duft, der allerdings wie die Angels recht gewöhnungsbedürftig ist und damit sicher nicht jeden Geschmack trifft. Das heißt, so einen Duft muss man auf jeden Fall mal testen, um selbst sehen zu können, ob der Duft etwas für einen ist oder nicht. Obwohl er vom Typ her wie ein Ausgehduft wirkt, sind mir süßlichere und lockerer Düfte an Frauen lieber (ja ja, also Düfte, wo ich immer Dinge wie „lecker“ schreibe!), aber ihr crazy Damen mögt ja ab und zu mal auch solche heftigen Düfte, die jeden Kerl vertreiben können, aber vielleicht ist das ja gewollt, damit ihr auch mal Ruhe vor solchen eigenartigen Typen wie mir habt, hmmm *seufz*
Bevor ich es aber noch vergesse: Der Duft gehört definitiv NICHT in den Sommer, vor allem nicht während einer Hitzewelle wie jetzt, da wird es nämlich gnadenlos alles und jeden ersticken!!
Na ja, das war’s dann wieder. Also dann, habt einen schönen Abend und bis zum nächsten Mal :)