NuiWhakakore
NuiWhakakores Blog
vor 1 Jahr - 21.06.2024
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Burn After Reading

Burn After Reading

Aktuell habe ich hier 98 Rezensionen veröffentlicht. Einige davon würde ich heute nicht mehr veröffentlichen, andere würde ich nicht mehr so veröffentlichen, aber mit ein paar bin ich ganz zufrieden, was jeder/e natürlich gänzlich anders sehen darf. Viel wichtiger ist aber, wie viele ich geschrieben (teils auch nur als Entwurf, teils auch nur im Geiste, als vage Idee) und dann nicht veröffentlicht habe. Gezählt habe ich sie nicht, aber es wäre möglich, dass ich es mit ihnen in die TOP100 geschafft hätte. Ich nenne das Freiwillige Selbstkontrolle, wobei mir mit dem Begriff wohl schon wer zuvorgekommen ist.

Eine beliebte Möglichkeit, eine Rezension zu schreiben, ist, sobald sich ein spontaner Halbgedanke zu einem Parfum im Gehirn bildet, diesen sofort niederzuschreiben und ohne viel weiter darüber nachzudenken zu veröffentlichen. Das ist ungefiltert, das ist roh, das ist spontan, das ist direkt, das ist… in den allermeisten Fällen großer Mist. Zumindest bei mir wäre es das.

Es gibt ein paar Regeln, die ich beim Schreiben beachte, hier aber nicht ausbreiten möchte (1), ich bin ja kein Lehrer. Nur eine Regel ist mir wichtig, ich nenne Sie mal die Regel des 6. Tages. Die Regel besagt: schreibe etwas, egal was, schreibe es schnell nieder, ohne Rücksicht auf Verluste und dann: speichere es ab. Veröffentliche es nicht. Lasse es liegen. Mindestens 6 Tage lang (2).

Damit einem die Zeit nicht so lange wird, kann man sich den Text ja mal durchlesen, vielleicht fällt einem dabei ja auf, dass etwas noch nicht ganz so perfekt ist. Man kann sich dabei auch noch ein paar weiterführende Gedanken zum Thema machen. Es ist manchmal interessant, auf was man da noch alles kommt. Und manchmal kommt man nach dieser Wartezeit sogar zu der Überzeugung, das geschriebene nicht der Öffentlichkeit zu präsentieren, es zu verbrennen oder zu löschen (was, wenn man auf dem Computer schreibt, billiger ist). So geht es mir oft und ich glaube, die Öffentlichkeit, also Ihr, seit darüber auch ganz froh, auch wenn Ihr es nie rausfinden werdet. Ja, da glaube ich fest dran…

(1) okay, ein paar hätte ich dann doch: Grammatik ist eine feine Sache, Groß- und Kleinschreibung ist eine im Deutschen vielleicht ärgerliche, aber doch irgendwie liebgewonnene Eigenart; Satzzeichen und Rechtschreibung wären auch nice; too much Anglizismen sind, nun, too much

(2) das ist übrigens auch etwas, das man im Beruf super anwenden kann: nicht sofort verärgert auf ein Mail antworten, sondern erst mal warten bis der Ruhepuls wieder erreicht ist

66 Antworten
Flakon11eFlakon11e vor 10 Monaten
Du bringst es mit dem „aktiven Abwarten“ so schön auf den Punkt: da kann ich nur zustimmen!
Und natürlich muss ich nicht zu allem meinen Senf dazu geben 🙃
UntermWertUntermWert vor 11 Monaten
Gerne gelesen und zugestimmt - ganz so geduldig und besonnen wie Du bin ich nicht, aber ich nutze zunächst die Notizfunktion und korrigiere vor mich hin, bevor ich eine Rezension veröffentliche. Statements sind bei mir meist erste Eindrücke von einem Duft… das kann dann schon auch mal uninspiriert klingen. Düfte, zu denen mir nichts einfällt, lasse ich inzwischen auch unkommentiert. Das musste ich mir tatsächlich selbst erlauben.
IntersportIntersport vor 1 Jahr
voluntary self-regulation, (VSR?), I like (gerne gelesen). Aber mit meiner Antwort habe ich nicht 1 Monate gewartet sondern erst jetzt gelesen.
MörderbieneMörderbiene vor 1 Jahr
Spannend. Ich hänge da eher dem Impressionismus an.
Wenn ich Rezension/Statement nicht im Affekt fertigstellen kann, lasse ich es ganz bleiben.
Reflektieren bringt mich aus dem Flow.
MonsieurTestMonsieurTest vor 1 Jahr
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Jaaa.
So ein zwei Runden Besonnenheit, Relektüre und ein wenig Sympathie für die Leser (d.h. Achtsamkeit auf die Textgestalt), das darf man sich und Parfumo schon wünschen...
Feiner Text (der - wie bei solchen Texten wohl üblich - vermutlich leider fast nur von denen gelesen wird, die er nicht vorrangig betrift... ;-((. )
EddyGordoEddyGordo vor 1 Jahr
Hab aktuell auch so einen Fall wo ich nicht weiß, ob ich die Rezension veröffentlichen oder nochmal abwarten und Kaffee Trinken soll da der Duftverlauf einfach verrückt ist. Zu verrückt um genau zu sein :D
MourantMourant vor 1 Jahr
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Bloß nichts überstürzen. Aber bei mir werden aus den 6 Tagen mittlerweile bedauerlicherweise gerne 6 Monate bis ein Jahr bis voraussichtlich gar nicht mehr. Rezensionen fange ich in meiner Parfumo-Notizdatei an und da liegen sie dann auch erst mal in der Kühlkammer auf Eis, bis ich sie vielleicht irgendwann mal in einem Anflug von Ambition wieder zum Leben erwecke und laufen lasse.
ChizzaChizza vor 1 Jahr
Interessant, wie du an die Sache herangehst aber deine Kommentare zeugen auch von investierter Zeit. Deine gelöschten Texte wären sicher interessant.
Bei mir ist es so, es muss sofort „Klick“ machen, mir muss zu einem Duft etwas einfallen und dann reifen die Gedanken teils Wochen im Kopf und am Ende schreibe ich das in vielleicht 30 Minuten auf dem Ergometer nieder. Wobei ich auch wie du kontrolliere.
NuiWhakakoreNuiWhakakore vor 1 Jahr
Na, damit hast Du die Ruhezeit ja schon vorweggenommen. Dieser Weg ist tatsächlich auch schon 2-3 mal vorgekommen und am Ende zählt ja eh das Ergebnis...
ScentwolfScentwolf vor 1 Jahr
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EiEiEi
Immer diese anspruchsvollen Menschen mit diesen schrecklich hohen Standards…
So generierst du keine zusätzlichen Follower hier (ups, Anglizismus, Sorry !!!)
😂😂😂
JenkinsJenkins vor 1 Jahr
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Danke für den Text!
Das Spektrum von skrupulöser Expertise zur Hüpfburg für extrovertierte Duftblindheit ist ein weites Feld hier bei Parfumo. Mir gefällt der Platz sehr gut, den du für dich gefunden hast, und würde mir wünschen, dass er viele Nachahmer findet!
FrauKirscheFrauKirsche vor 1 Jahr
Das sollte ein allgemein gültiger Leitfaden werden! Toller Text.
Ich habe meine wenigen älteren tatsächlich gelöscht, weil ich das einfach nicht so gut kann wie andere... da sollte man auch mal ehrlich mit sich selbst sein:-)
MourantMourant vor 1 Jahr
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Wie ich dir auch schon persönlich damals geschrieben hatte, da warst du zu hart mit dir. An deinen Rezensionen war nichts, aber auch gar nichts auszusetzen!
NuiWhakakoreNuiWhakakore vor 1 Jahr
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da muss ich @Cardea uneingeschränkt Recht geben, nix löschen!
CardeaCardea vor 1 Jahr
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Woran machst du fest, dass du es nicht so gut kannst wie andere?
Es gibt immer jemanden, der etwas noch besser kann. In letzter Konsequenz dürfte dann hier ja überall nur noch eine Rezension stehen, nämlich die beste. 😉
Ich schätze die Vielfalt hier und bin sicher, ich würde deine Rezensionen genauso schätzen. Nur Mut und werte dich selbst nicht so ab. 🌷
AxiomaticAxiomatic vor 1 Jahr
Yep, kann ich bestens unterschreiben.
Gut Ding braucht einen gewissen Reifeprozess.
Ich finde Deine Rezensionen prima, ändere bitte nichts!
AndinAndin vor 1 Jahr
Das "Ruhen lassen" von springenden Gedanken machen ich auch bei Statements und dann ist es ein ganz schönes gefeile, bis die paar Zeichen etwa das ausdrücken, was ich sagen mag. So aus dem Ärmel kann ich die (leider?!) nicht schütteln.
R3mt9R3mt9 vor 1 Jahr
"Allgemeinverträglich Re- und Selbstzensieren mit Nui" - perfekter Leitfaden! :)
NightFighterNightFighter vor 1 Jahr
Keine Ahnung welche Rezensionen du heute so nicht mehr veröffentlichen würdest. Ich finde allesamt (bislang) :) durchaus spannend und sehr hilfreich. Das ist kein "Honig ums Maul schmieren" sondern schon meine ehrliche Meinung.
NuiWhakakoreNuiWhakakore vor 1 Jahr
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Danke, ein bisschen Honig ist ja nett, aber Garde die am Anfang sind doch absolut verzichtbar. Vielleicht ist man da als Autor aber auch kritischer als der Leser...
MiniGBICMiniGBIC vor 1 Jahr
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Gute Vorgehensweise - und ja: Rechtschreibung ist wichtig
DuftgroupieDuftgroupie vor 1 Jahr
Sehr gerne gelesen 🏆 und Rezis sind manchmal bei mir sehr spontan … möchte dies künftig ändern
NuiWhakakoreNuiWhakakore vor 1 Jahr
Nie die Spontanität abwürgen, das wäre ganz falsch! Vielleicht nicht sofort veröffentlichen, wobei es ja auch hier auf das Ergebnis ankommt und manche schaffen es ja, interessantes sofort lesbar zu machen. Ich halt nicht... 😉
GreenGorillaGreenGorilla vor 1 Jahr
Sehr interessant aufgebauter Blog,gerne gelesen.
Conchi2019Conchi2019 vor 1 Jahr
Das kann ich alles unterschreiben. Und ja, bloß nie auf eine ätzende Nachrichten sofort antworten, zum Schluss muss man sich noch mehr über sich selbst ärgern.
XyzXyzXyzXyz vor 1 Jahr
:D …Das Schreiben ist mein Ackergaul. Seit ich denken kann, kommt der kaum mal in den Stall - sogar Fohlen schult er mitunter ^^. Hier aber hüpft er einfach über die Weide. Oft, um neue Sprünge zu testen … jedoch: Geschliffen und poliert wird allemal. Feeeler machen mich waaaaahnsinnich
SpatzlSpatzl vor 1 Jahr
Bisher habe ich alles gerne gelesen von dir. Ich mag deine kritischen Anmerkungen, den Schalk und wenn ich mir etwas wünschen dürfte, gerne noch mehr vom (netten) bayerischen Grant. Deine älteren Beiträge muss ich mir erst noch mal genauer ansehen. Da hast du mich jetzt auf was gebracht, he, he...😁
NuiWhakakoreNuiWhakakore vor 1 Jahr
I, an Grant? Ned das I wüsst...
KovexKovex vor 1 Jahr
Ich kann Dir da nur zustimmen und wünschte, dass auch viele andere die Regel des 6. Tages beherzigen würden (und vermutlich auch einige der anderen verschwiegenen Regeln). Lieber Qualität statt Quantität. Dann macht das Lesen hier auch viel mehr Spaß.
NuiWhakakoreNuiWhakakore vor 1 Jahr
Sähe ich auch so, wird sich aber nicht durchsetzen, man braucht dafür Geduld und die ist vielen nicht (mehr) gegeben...
YataganYatagan vor 1 Jahr
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Sehr zielführend, sehr bedenkenswert, sehr humorvoll, sehr feingeistig!
DasCroeDasCroe vor 1 Jahr
Bei den Arbeitsemails mache ich das seit Jahren auch so - jedoch IMMER in Word und nie in Outlook, seitdem ich aus Versehen mal so einen Rohling durch versehentliches "Enter"-drücken wirklich abgeschickt habe (zum Glück in einer für den Adressaten nicht verständlichen Sprache und ich konnte sie noch zurückrufen.. Herzinfakt!).
Die 6-Tage Regel gibt einem auch genug Zeit, die Anzahl der empfangenen Komplimente zu zählen ;) Das scheint ja für einige DER Qualitätsparameter zu sein ...
XyzXyzXyzXyz vor 1 Jahr
:O Alptraum !! Deswegen frag ich lieber mal nicht, w a s für eine Arbeit XD
CoraKirschCoraKirsch vor 1 Jahr
Ich lese Deine Sachen immer gerne. Sicher auch, weil man ihnen anmerkt, dass sie mit Ruhe gepostet werden. ☺️
Ich schreibe fast nie Rezensionen (weil Schreiben zu meinem Job gehört und das Verfassen längerer Texte dann nicht so das müßige Summen im Kopf macht, sondern irgendwie auch an der Saite zupft, die beruflich im Einsatz ist). Wenn doch eine Rezension entsteht, dann nur deshalb, weil ein Duft mich sehr beschäftigt und ich Platz im Hirn schaffen muss. Das heißt, dass das dann auch keine spontanen Ergüsse sind, sondern ein "Na-gut-dann-schreib-ichs-auf" nach längerem Zaudern 🤓
PollitaPollita vor 1 Jahr
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Das kenne ich von Blogbeiträgen, ähnlich wie auch Kollege Turbo. Manche habe ich zig mal umgeschrieben, niemals veröffentlicht und am Ende wieder komplett von der Festplatte entfernt. Vieles, was ich hier zu Beginn meiner Parfumozeit geschrieben habe, würde ich heute auch etwas anders schreiben. Aber ich lasse dennoch alle Rezensionen stehen. So wie Du auch Deine.
PollitaPollita vor 1 Jahr
Deine Oud-Burmi-Rezension bitte für immer stehen lassen, ja? Über die beömmel ich mich noch heute. So toll :))))
NuiWhakakoreNuiWhakakore vor 1 Jahr
Genau so ist es und alles bleibt stehen, das sind Zeitzeugen, so schlimm die auch im nach hinein erscheinen...
PistazieneisPistazieneis vor 1 Jahr
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Regel 6 ist eine sehr gute und außerordentlich empfehlenswert. Danke dafür. Dann hätten wir hier nur noch höchstens 10% der täglichen Rezensionsmengen aber zu 100% mehr hilfreichen, informativen, interessanten und angenehm zu lesenden Inhalt.
TurbobeanTurbobean vor 1 Jahr
Mit meinen verfassten Blogs, die ich dann doch nicht gepostet habe, könnte ich ein Buch füllen 😄
Schar002Schar002 vor 1 Jahr
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Ich nutze auch die Notizfunktion, um Eindrücke festzuhalten. Rezensionen kommen bei mir spontan, ohne intensiv drüber nachzudenken, oder die Veröffentlichung zu planen:)
Manchmal lasse ich mich hinreißen, gebe dem ganzen einen persönlicheren Touch und teile meine Erinnerungen oder Assoziationen bezogen auf den Duft.
Zu Anfang war ich z.T. auch impulsiv und habe ( Oh Schreck ;) ) es tatsächlich gewagt, Düfte verschiedener großer Dufthäuser miteinander zu vergleichen und ... noch schlimmer.... diesen Eindruck auch vehement so stehen zu lassen. ;-)
Ich mag meine Rezensionen, zeigen sie meine Entwicklung, einen Sinn, welcher noch relativ neu so intensiv für Parfüms brennt, zu beschreiben.
Hin und wieder editiere ich Rezensionen mit Datumsnachweis, um meine Reise mit Düften zu dokumentieren:)
Rezensionen schreibe ich für mich und für andere.... weil es mir Spaß macht und ich den Austausch mag.
Was ich nicht mag,ist scharfe Kritik und festbeißen daran.... Leben & Leben lassen ;-)
DasCroeDasCroe vor 1 Jahr
Die Notizfunktion nutzt ich auch gerne, vor allem, wenn's zuviel für ein Statement aber noch zu schwammig für eine Rezension ist oder wenn ich mir bei Düften noch nicht sicher bin. Und es hilft mir als Gedächnisstütze und dem Kontostand erst recht :D
BeatriceABeatriceA vor 1 Jahr
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Ich feile tagelang an einer Rezension - und veröffentliche sie nicht :)
Nochmal durchlesen ist das oberste Gebot, ob Rezension, Antwort in einem Thread oder eine PN.
MantusMantus vor 1 Jahr
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Ich muss als erstes erwähnen, dass ich teilweise komplett einen zu rennen habe, gerade was Düfte betrifft :-)
1. Trage ich einen Duft mindestens 3x, ehe ich eine Rezension verfasse. (wenn möglich in unterschiedlichen Wettersituationen)
2. Schreibe ich bei jedem Test meine Eindrücke in einem neuem Dokument und vergleiche sie vor der Veröffentlichung.
3. Beschreibe ich einen Duft so gut es geht immer objektiv (ein Beispiel ist Tobacco Vanille von Tom Ford - Der Duft passt einfach nicht zu mir, aber er ist dennoch großartig; meine zusätzliche Eigenheit, wenn der Duft mir persönlich nicht gefällt, stelle ich mir andere Personen vor, zu dem ich mir den Duft sehr gut vorstellen kann - Beispiel: Blackpepper von Comme des Garçons - Gerhard Schröder)
und zu guter Letzt: Wird natürlich auf Tipp/Rechtschreib/Grammatikfehler überprüft:-)
MantusMantus vor 1 Jahr
Bei 1. Gibts nen paar, Magic Inspiration von Teufelsküche, oder auch auch Sorriso von Profumum Roma (Für mich sind das Mono-und Erlebnisdüfte, weil sie sich gar nicht, oder nur wirklich minimal während des Verlaufs verändern; da kommt die Rezension auch schon mal direkt, wie sie geschrieben wurde)
Gerade Punkt 2:-) Wie oft hab ich mich dabei selbt erwischt :-))) - Darum immer neue Dokumente :-)
Ich möchte auch nicht wirklich an etwaige Personen denken, aber wenn die vor meinem geistigen Duftauge auftauchen, kann ich das eben nicht unerwähnt lassen :-)
Und auch ich finde deine Rezensionen großartig geschrieben!
NuiWhakakoreNuiWhakakore vor 1 Jahr
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Wow, Du gehst weit über meine Standards hinaus, denn
1. reicht mir oft ein (ausführlicher) Test, bei manchen Düften aber auch 2-3
2. schreibe ich alles in ein Dokument und hoffe darauf, nicht bei mir selbst abzuschreiben (ich passe da aber schon auf und wehe ich erwische mich)
3. größtmögliche Objektivität im Subjektiven zu suchen ist sehr ehrenwert, aber das schaffe ich nicht immer (und ich mag bei einem Test auch nicht an Gerhard Schröder denken)
Ich sehe schon, da ist Luft nach oben und ich werde mich natürlich bemühen ;-)
GandixGandix vor 1 Jahr
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Ich bin Bauchmensch. Entweder der Duft sagt mir gleich was, oder es kommt nie. Ob es dann was ist, sei dahin gestellt... Aber in der Schule, mit diesem "Noch mal durchlesen", habe ich grundsätzlich das Richtige durchgestrichen und was Falsches hingeschrieben. Irgendwann hab ich beschlossen, meinem Bauchgefühl zu vertrauen. Beantworten. Abgeben. Fertig.
So sind auch meine Rezensionen nichts anderes, als Gedankenblitze halbwegs lesbar auf Papier zu bringen.
XyzXyzXyzXyz vor 1 Jahr
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Wie krass. Das komplette Gegenteil von mir. Du hast aber auch ein gutes Gespür für (den Satz-)Rhythmus, find ich. Danke für die Anregung - bei meinem nächsten Appell an die Kinder werde ich drauf hinweisen, dass und inwiefern das bei jedem anders sein kann. Ja, ja! Verteufeltes Differenzieren! Kaum denkt man, man hätt’ s einigermaßen drauf, lauert trotzdem noch das Pauschalisierungsmonster in einer unerwarteten Ecke meines Verhaltensmusterschranks. Drauf lauernd, meinen Schüler:innen beim Lernen im Weg zu steh’n ;) ……….
Essa1311Essa1311 vor 1 Jahr
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Meine Rede, ich handhabe es genauso. Ich lese nur noch einmal drüber um nach Fehlern zu schauen aber nicht um inhaltlich was zu verändern. Wieso auch, es hat ja einen Grund wieso es mir einmal so durch den Kopf geschossen ist.
BeatriceABeatriceA vor 1 Jahr
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Noch zweimal durchlesen?
NuiWhakakoreNuiWhakakore vor 1 Jahr
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Das mit dem "noch mal durchlesen" predige ich ja meiner Tochter regelmäßig ;-)
Da es bei Dir ja so klappt, bin ich voll der Bewunderung, bei mir würde es nicht klappen!
Fresh21Fresh21 vor 1 Jahr
Habe etwa die gleiche Anzahl Rezensionen, deine Ausführungen👌 gerne gelesen, und sehe das ähnlich: über die Jahre so einiges an Blogideen notiert, doch nie veröffentlicht. Was aber auch noch bei mir schlummert, sind über 100 detaillierte Protokolle von Duftverläufen, die ich während meiner Tests diktierte. Obwohl deren Veröffentlichung entgegen der zunehmenden Verflachung wider der Zero-Content-Kommis vielleicht recht sinnvoll wäre, scheue ich mich davor, denn sie lesen sich knochentrocken, steril und sterbenslangweilig 🤪 Insofern... jau, auch meine digitale Halde ist nicht von kleinen Eltern 😆
Fresh21Fresh21 vor 1 Jahr
Haha.. au ja, das wär's: der dreitausendeinhundertvierundsechzigste Naxos-Kommi zur Abwechslung im Stil eines zweimeterfünfzig langen Verlaufprotokolls 😜
NuiWhakakoreNuiWhakakore vor 1 Jahr
Füttere doch mal eine KI mit den Notizen und füge die Punkte von Seejungfrau dazu ein, wird sicher gut 😋
CfrCfr vor 1 Jahr
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Das sehe ich fast genau so
Rezi Leichen gibs nicht bei
mir der Anfang ist immer sooo schwer
aber wenn ich den habe rattert das los da oben schade finde ich das viele
sich wo anders bereichern warum auch immer Rezi muss vom Herzen kommen und nicht von Internet
gerne gelesen :)
CfrCfr vor 1 Jahr
spontaner Halbgedanke zu einem Parfum im Gehirn bildet :-)
NuiWhakakoreNuiWhakakore vor 1 Jahr
Aber trotzdem lese ich die Bibernachrichten immer gerne 🦫
BeatriceABeatriceA vor 1 Jahr
Fast genauso? Das ist ziemllich genau NICHT das, was @NuiWhakakore gemeint hat.
ElAttarineElAttarine vor 1 Jahr
ich schließe mich den Vorschreiber:innen an. Gerne gelesen! Und Deine 98 Rezensionen sind wirklich was Feines!
Ey geiler Blogbeitrag must have
SeejungfrauSeejungfrau vor 1 Jahr
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1.) Deine 98 Rezensionen können sich sehenlassen. :-)
2.) Halbgefiltert gehört sich rausgefiltert.
3.) Regel 6 macht zu 98% Sinn.
4.) Fütter eine KI wenn dir der Duft nichts erzählt.
5.) Erzähl von deinen niedlichen Haustieren.
6.) Vergiß im Schreibwahn nie den Duft auch mal zu testen.
7.) Naxos klappt immer.Empfehlung.Save.
8.) offene Feuerstellen bitte nur von April bis Oktober von 8 bis 18 Uhr.
NuiWhakakoreNuiWhakakore vor 1 Jahr
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Danke, das mit Nr. 5 probiere ich mal, habe aber nur Silberfische...
VerbenaVerbena vor 1 Jahr
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Halbböse Seejungfer… 😜
VerbenaVerbena vor 1 Jahr
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Haha… solche Rezensionsleichen habe ich auch, ich mag sie gar nicht durchzählen. Manches lässt man besser ruhen, als hier unnötig zum unausgegorenen Murks beizutragen.
ErgoproxyErgoproxy vor 1 Jahr
Gerne gelesen. Nur dss mit dem Verbrennen will nicht klappen. Och ich es mal auf Englisch versuche? 😁
ErgoproxyErgoproxy vor 1 Jahr
Es will nicht. Nicht mal Feuer kann ich machen. 😂😂
NuiWhakakoreNuiWhakakore vor 1 Jahr
Try it, man, just try it 😁🔥

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