Twilly d'Hermès 2017 Eau de Parfum

Twilly d'Hermès (Eau de Parfum) von Hermès
Flakondesign Florence Manlik
7.4 / 10 586 Bewertungen
Ein Parfum von Hermès für Damen, erschienen im Jahr 2017. Der Duft ist blumig-würzig. Es wird noch produziert.
Aussprache

Duftrichtung

Blumig
Würzig
Süß
Cremig
Frisch

Duftnoten

IngwerIngwer TuberoseTuberose SandelholzSandelholz

Parfümeur

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Bewertungen
Duft
7.4586 Bewertungen
Haltbarkeit
7.5510 Bewertungen
Sillage
7.0505 Bewertungen
Flakon
8.0519 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
7.1202 Bewertungen
Eingetragen von OPomone, letzte Aktualisierung am 17.07.2024.

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Rezensionen

33 ausführliche Duftbeschreibungen
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Flakon
5
Sillage
7
Haltbarkeit
7.5
Duft
loewenherz

887 Rezensionen
loewenherz
loewenherz
Top Rezension 64  
Born to be wild
Ein Twilly ist ein schmales, langes Band oder Tuch (86 cm lang und 5 cm breit) aus Hermès-typisch mehr oder weniger bunter Seide. Mit augenblicklich 145 Euro ist es einer der preiswertesten Artikel, die man in den Geschäften mit den orangefarbenen Tüten kaufen kann - die Krawatten kosten ungerechterweise mehr, ist ja aber auch etwas mehr Stoff - und damit sozusagen der naheliegendste Einsteiger in die Produktwelt von Hermès. Es gibt - ähnlich wie bei den größeren und bekannteren Carrés - verschiedene Möglichkeiten, ein Twilly zu tragen - die wohl populärste ist, es einfach im Kragenausschnitt einer Bluse zur Schleife zu binden.

Ein Twilly sieht immer ein bisschen weniger formell aus als ein klassisches Carré, das - besonders, wenn ungeschickt oder allzu fantasielos kombiniert - einfach nur konservativ aussieht, im schlimmsten Fall ein bisschen seidenstrumpfig-tantenhaft. Das Twilly hingegen ist - im Rahmen hermèsscher Arriviertheit natürlich - immer ein bisschen unkonventioneller, zarter, vielleicht jünger. Ein Twilly zitiert augenzwinkernd seinen konservativen großen Bruder - und selbst mit verschlungenen Bootsseilen oder Hundeköpfen (die man wegen seiner schmalen Form sowieso nur kaum erkennen kann) sieht es ein bisschen frecher aus als ein Carré.

Ich sehe eine zierliche Frau - nicht mehr ganz jung, doch lange noch nicht alt - deren blitzende Augen noch immer siebzehn sind. Die schmale, dunkelblaue Hosenanzüge zu hellblauen Blusen trägt und mit einem Twilly ganz souverän verhindert, wie eine Flugbegleiterin damit auszusehen. Die dasselbe Twilly zur kleinen Strickjacke und Jeans und Wildledermokassins kombiniert, wenn sie die Hunde nach draußen bringt oder im Gartencenter Kletterrosen aussucht. Deren Stil unaufgeregt und konservativ ist, aber weder langweilig noch konventionell. Die von zwangloser Selbstsicherheit und stiller Heiterkeit ist. Die einfach gut und gerne lebt.

Einer wie Twilly d'Hermès - jetzt ist vom Duft die Rede, dessen um den Hals seines Flakons geschlungenes Seidenbändchen quasi das namengebende Tuch im Miniaturformat darstellt, was ich eine sehr charmante Idee finde; der hier mit einem Hut assoziierte schwarze Deckel ist eigentlich ja lediglich der leicht abgewandelte ganz klassische Flakondeckel, den Hermès oft verwendet - hat bisher gefehlt im Duftportfolio von Hermès. Schön, dass er das jetzt nicht mehr tut. Ähnlich wie das eingangs beschriebene schmale Tuch, dessen Namen er entlieh, ist Twilly ein Parfum, das ein kleines bisschen frecher ist und heiterer als die meisten anderen Düfte aus dem Haus Hermès. Der Ingwer verschafft ihm ein wundervoll lebhaftes und kapriziöses Intro, ehe ihm eine tändelnd weiche Tuberose und warmgoldenes Holz nachfolgen und eben genug Arriviertheit verschaffen, um ihn doch zu keinem wirklichen Aufreger zu machen. Aber das Augenzwinkern, das erhält er sich.

Fazit: ein Duft ein kleines bisschen so, als ob die Dame im grauen Kaschmirjäckchen mit dem gemusterten Seidenband um den Hals zwanzig Sekunden lang spontan ganz heftigst abrockt, als im Radio im Gartencenter 'Born to be wild' im Hintergrund gespielt wird, ehe sie bemerkt, dass sie ja gar nicht allein ist. Die der etwas verstört schauenden anderen Dame nebenan nur ganz kurz zuzwinkert, die Schleife richtet und dann weiter gelbe Kletterrosen aussucht - als sei gar nichts gewesen.
11 Antworten
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Flakon
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Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Ronin

50 Rezensionen
Ronin
Ronin
Top Rezension 0  
Tubéreugembre Cologne (Meine Highlights 2017 3/3)
Mit "Twilly" schließe ich meine Kommentartrilogie ab zu den Düften, die mich 2017 am meisten beeindruckt haben. Ähnlichkeiten der drei? Nur oberflächlich. "Twilly" mag rosa und eher für junge Damen gedacht sein – das war es aber auch schon mit der Gemeinsamkeit mit "Mon Guerlain": kein süßer Gourmand, sondern "Twilly" ist von colognehafter Frische. Wie bei "Wode - Scent" ist im Zentrum des Parfums eine Tuberose – aber vollkommen anders inszeniert.

Tuberose kann Angst einflößen: süß, schwer, herrisch. Der Begriff "narkotisch" wurde vermutlich extra erfunden, um Tuberose zu beschreiben. Diese in einem Parfum prominent einzusetzen, ohne dass sie alles andere plattwalzt, ist schwierig. "Twilly" hingegen ist spritzig, hell, luftig. Wie geht das, ohne Tuberose herunter zu dimmen? Eine Möglichkeit ist es, eine Kopfnote zu wählen, die einen für Tuberose ungewöhnlichen Akzent setzt und ihn bis in die Basis weiter trägt. Und genau diesen Ansatz wählte Christine Nagel:

Der Start erinnert fast an ein klassisches Cologne - etwas Petitgrain und ich meine, Orangenblüte zu erkennen. Bevor aber irgendein 4711-Feeling aufkommt, geht das Petitgrain in einer satten zitrisch-würzigen Ingwernote auf. Diese gibt es dem Duft über einen Großteil des Verlaufs eine animierende, fröhliche Frische. Vermutlich hilft etwas Ambroxan, dass diese Frische bis in die Basis hineinreicht.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich üppig-süße Orangenblüte rieche oder ob dies bereits die Tuberose ist – beides Weißblüher mit großer olfaktorischer Schnittmenge. Jedenfalls wird diese Blütennote schon nach kurzer Zeit cremig, geradezu sämig-buttrig - etwas, was die Tuberose auszeichnet und von anderen Weißblühern unterscheidet.
Diese Textur wird elegant aufgegriffen von einem cremigen Moschus, der die Basis prägt, trotzdem schon früh im Verlauf zu erkennen ist. Dieser Moschusakkord kommt weniger aus der sauber-aseptischen, pudrigen Weichspüler-, sondern eher der cremigen warme-Haut-Ecke.
Die holzigen Aspekte der Tuberose schließlich passen perfekt zu einer milchigen Sandelholznote in der Basis.
Tuberose kann ja ein ganz schöner (indolischer) Stinker sein - "Twilly" ist es aber nicht. Immerhin erinnert die Moschus-Sandelholz-Basis mit ihrer Körperlichkeit sanft daran, wozu Tuberose im Stande sein kann.

In Summe gibt es also zwei Linien in "Twilly": erstens eine süße, helle Tuberose, deren cremig-buttrigen Facetten mit Moschus und deren holzigen mit Sandelholz betont werden; zweitens zitrisch-würziger Ingwer, der als Kontrast zur Tuberose Spannung und Frische in den Duft bringt. Insgesamt entwickelt sich der Duft wenig, sondern behält sein Frisch-Blütig-Wechselspiel. Die Zusammenfassung klingt nach einem typischen Hermèsduft, der auch von Christine Nagels Vorgänger Jean-Claude Ellena hätte stammen können. Hätte er so aber nicht. "Twilly" ist zu sinnlich dafür. Ja, "sinnlich" ist ein problematische Wort zur Parfumcharakterisierung: viel zu oft werberisch verwendet, um irgendwelche banalen Wässerchen der verzweifelt partnersuchenden Kundschaft anzudrehen. Hier passt es aber zur Beschreibung mit dem ganzen Bedeutungsspektrum von "attraktiv" bis zu "mit allen Sinnen genießen". Vielleicht so: wer ein Ellena-Parfum riecht, stellt sich vermutlich vor, wie er sich zum Start des Parfumkreierens eine Skizze mit Bögen, Linien und Winkeln gemacht hat. So wirken oft seine Düfte. Christine Nagel hat wahrscheinlich das gleiche gemacht, eine Skizze mit Bögen, Linien und Winkeln, bevor sie mit dem Mischen der Ingredienzien begann. Aber ihre Düfte wirken nicht so.

Was ich mit sinnlich meine, zieht sich bisher durch alle Hermèsdüfte Nagels. Obwohl handwerklich an Ellena anschließend ist dies ein neuer Akzent. Das tut Hermès gut, das zwar seit 15 Jahre das innovativste der großen Häuser sein dürfte. Dennoch bestand in den letzten Ellenajahren langsam die Gefahr, sich um sich selbst zu drehen.

Schön, dass Hermès den richtigen Zeitpunkt gefunden hat, die Nachfolge zu regeln. Und das denke ich, als ausgewiesener Ellena-Fan.
8 Antworten
10
Flakon
8
Sillage
10
Haltbarkeit
7.5
Duft
Edda32

22 Rezensionen
Edda32
Edda32
Top Rezension 40  
Mit Schirm, Charme und Melone
Auf der Suche nach einem neuen Signaturduft, einer ständigen Begleiterin, die zu mir passte, einem alter ego sozusagen, war ich durch die Parfumabteilungen der kleinen Großstadt gestreift, wie durch ein Nachtleben. Hatte dort alte Freunde und Bekannte getroffen. Jil Sander Sun, eigentlich hatten wir uns nie was zu sagen, sie war mir immer zu konventionell, zu angepasst...Oder Kenzo Flower, mal meine beste Freundin gewesen, aber irgendwie hatten wir uns auseinander gelebt. Ich hatte sie in ihrer romantischen Naivität zurück gelassen, war andere Wege gegangen, erwachsen geworden...
Und dann Joop Le Bain, immer noch die aufgetakelte Wuchtbrumme im lila Acrylpulli und mit nude Lippenstift. Und Oh Schreck! All about Eve war auch hier, trug ein Tattookropfband und einen weißen Häkelpullover und Camel Boots. Wir hatten uns mal in der Tanzschule kennengelernt und sofort gewusst, dass wir nichts gemeinsam hatten.
Traf auch ein paar nette Neue...Die Kenzo Geschwister Aqua und Air...Hell, leicht und fröhlich alle beide, Aqua mit einer Blume im Haar, Air im Etuikleid, mit geometrischem Muster. Vielleicht fahren wir mal zusammen in den Urlaub.

Es wurde spät und ich musste bald nach Hause. Und da, am Ausgang fiel sie mir ins Auge.....wie eine Erscheinung! Elegant und unendlich stylisch zugleich, im knielangen Tweedmantel, French Cut unter dem rotem Hippieschlapphut, destroyed Jeans, hellen Sneakern und wunderschön auch ohne Make-up. War das nicht die kleine Schwester von Carla Bruni? 'Das ist Twilly' raunten sie mir zu. Jemand machte uns bekannt. Twilly sprach mit tiefer, melodiöser Stimme. Was sie sagte, hatte Hand und Fuß. Sie sprach direkt, aber niemals unfreundlich, so charmant und auch etwas sexy mit französischem Akzent. Sie war eine intellektuelle Schönheit, konnte bezaubern, aber auch etwas einschüchtern. Trotz allem Charme blieb sie immer ein bißchen distanziert. Ihr Look war stylisch mit Klasse, war niemals billig, niemals aufdringlich, irgendwie retro, aber trotzdem modern.
Sie war Künstlerin, hatte einen britischen Vater, der mit Mick Jagger zur Schule gegangen war und eine französische Mutter. Aufgewachsen war sie in Paris, wo sie an der Ecole de Beaux Arts studiert hatte, später in London, College of Arts oder so. Sie hatte für ein unabhängiges Kunstmagazin geschrieben und fotografiert. Ein Stipendium ermöglichte ihr ein halbes Jahr in L.A., momentan lebte bei einem Freund in San Francisco und lernte Töpferei. Eine Frau, ein Wow.
Twilly als Duft: Die Pyramide ist eher flach, minimalistisch, aber sehr schön komponiert: Ingwerschärfe in der Kopfnote bleibt durchgehend erhalten, wird sanft gestreichelt von der Tuberose, im weiteren Verlauf wird der Duft wärmer, etwas pudrig, etwas seifig. Ich finde es herrlich, dass die Schärfe so lange anhält, dadurch erhält der Duft trotz all der leichten Süße einen markanten Twist. Finde ich cool.
Man muss sparsam damit umgehen, sonst wird er zu schwer, durch das Sandelholz, fast ein Orientale. Dadurch auch mehr was für Herbst und Winter. Siehe Tweedmantel. Für mich ist das ein Duft, durch den man auch ohne ausgefeiltes 'Outfit' angezogen und chic wirkt.
Und nun mein persönliches 'leider': mein Mann mag den Duft überhaupt nicht. Er ist mehr so ein frischer Typ....Ach Menno...

Leute, viel Glück mit Twilly und viele Grüße!
Adieu!
10 Antworten
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Flakon
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Sillage
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Haltbarkeit
8.5
Duft
Christinreco

2 Rezensionen
Christinreco
Christinreco
Top Rezension 38  
Kleines Monster
Dieser Duft ist für mich ein kleines Monster. Es sitzt im Flakon und wartet nur darauf von mir getragen zu werden. Sobald ich den Duft versprühe, haftet es sich an mich, verfängt sich in meinen Haaren, klebt an meiner Kleidung und flüster mir ganz leise zu „Mach sie platt, lass dir nichts gefallen!“
Dieser Duft ist frech, egoistisch und selbstbewusst. Er kümmert sich nicht darum, ob es wohl unhöflich wäre schon mit dem Essen anzufangen, bevor alle am Tisch versammelt sind. Er hält keinen unfreundlichen Menschen die Tür auf und geht selbst zu letzt. Er bietet das letzte Stück Kuchen nicht der ungeliebten Tanten an, sondern isst es einfach. Er streckt dem ungezogenen Kind an der Supermarktkasse die Zunge heraus. Er hat auch schon mal den einen oder anderen Schokoriegel mitgehen lassen.... Das kleine Monster TWILLY ist für mich das Gegenteil von brav und lieb. Twillys Motto lautet „mach sie platt - sonst machen sie dich platt!“ dieser Duft gibt einem das Gefühl, auch mal egoistisch sein zu können und NUR an sich zu denken. DANKE.
5 Antworten
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Flakon
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Sillage
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Haltbarkeit
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Duft
DonJuanDeCat

2036 Rezensionen
DonJuanDeCat
DonJuanDeCat
Top Rezension 30  
Mit Twilly die Weltherrschaft an sich reißen??
Hallo ihr Riechkolben :D
Falls ihr euch fragt, was ich wohl heute Abend so mache, dann kann ich nur antworten: Genau dasselbe wie jeden Abend, ihr Schnüffler! Ich versuche, die Weltherrschaft an mich zu reißen!! … äh wartet… es kann sein, dass ich mal wieder Pinky & Brain geschaut habe… ich meinte natürlich, dass ich versuchen werde, euch mal wieder mit einem Kommentar zu unterhalten :D

Twilly gehört jedenfalls zu den neueren Düften von Hermès, da er 2017 herauskam. Ich glaube, dass der Duft vor allem hier auf Parfumo eher weniger beachtet wurde, doch ich finde, dass er trotz aller Einfachheit und seiner unüberriechbaren Mainstream-Ausstrahlung ganz nett geworden ist. Kein Duft, der nun einen vom Hocker reißt, aber dafür ein Duft, der dennoch sehr angenehm in der Nase liegt, sofern man süßliche und blumige Düfte mag,… und natürlich auch selbst süßlich und blumig und damit ganz nett auf andere wirken möchte :)

Und so duftet er:

Der Duft:
Der Duft beginnt mit schönen, süßlichen Tuberosen sowie mit frisch rüberkommenden Orangen und vor allem Ingwer. Kurz danach wird der Duft schnell süßlicher, so dass die zitrischen Noten, die ohnehin nur schwach ausgestrahlt hatten, noch weiter in den Hintergrund rücken. Die Tuberosen duften weiterhin gut, dazu kommt zu den süßlichen Düften noch ein wenig Vanille hinzu, womit der Duft wie gewohnt auch puderiger wird.
Im weiteren Duftverlauf übernimmt allmählich die Vanille die Führung, womit der Duft immer süßlicher, sanfter und puderiger wird. Am Ende riecht es eigentlich nur noch größtenteils nach Vanille und noch ein wenig nach Tuberosen, alles andere wie Ingwer sind dann fast komplett ausgeklungen. Obwohl der Duft damit sehr einfach aufgebaut ist, ist er aber dennoch ganz nett ausgefallen, da er einfach nur gut riecht.

Die Sillage und die Haltbarkeit:
Die Sillage ist gut, man wird mit dem Duft für eine Weile in eine schöne Duftwolke eingehüllt werden, die gut riechbar für andere ist. Auch die Haltbarkeit ist ganz gut, da ich ihn noch nach über zehn Stunden ein wenig auf dem Arm riechen konnte.

Der Flakon:
Der Flakon ist quadratisch und pink. Er hat auf der Vorderseite haptisch fühlbare, runde Vertiefungen, in dessen Mitte das Etikett mit dem Namen des Duftes angebracht wurde. Der Hals trägt ein buntes „Seidenband“, was sehr nett aussieht und eine Hommage an die Spaghetti-Armbänder (auch als Haarband benutzbar) von Hermès ist. Abgeschlossen wird mit einem schwarz glänzenden Deckel in Melonenform (also die Melone als Hut, die Hermès in einigen Modeschauen hin und wieder zeigt). Ein sehr schöner Flakon.

Soo, wie bereits in der Einleitung schon erwähnt, finde ich den Twilly hier gar nicht mal schlecht. Ich muss zwar zugeben, dass er eines dieser Düfte ist, die die Welt eigentlich ja nicht braucht, weil es schon mindestens 10000 Düfte geben müsste, die exakt genauso so riechen, aber dafür ist der Duft an sich sehr nett und schön ausgefallen. Und falls man die 10000 Düfte, die so ähnlich duften, nicht kennen sollte, dann könnte man den hier von Hermès ja durchaus mal probieren :D

Er hat zwar auf Grund der erhöhten Süße eine leichte Ausrichtung in Richtung Herbst, aber ich würde ihn gerade so noch als einen Allrounder einordnen, wodurch er für mich noch an allen Jahreszeiten benutzt werden könnte. Er ist ein schöner Alltagsduft, der feminin rüberkommt und sicher auch für andere angenehm duftet. Damit eignet er sich natürlich auch sehr gut als Ausgehduft. Wie gesagt, testen kann man ihn schon mal, auch wenn er vielleicht ganz anders riechen sollte, als man eventuell von Hermès-Düften gewohnt ist.

Hmm… so ein Mist, ich hätte nie in der Einleitung mit „Der Pinky und der Brain“ anfangen sollen, da ich jetzt den Intro-Song davon nicht mehr loswerde… vor allem den Refrain… ihr wisst schon, dieses: „Der Pinky, der Pinky und der Brain Brain Brain Brain, Brain Brain Brain Brain,… BRAIN!“ :DD
Ahh, was habe ich als Kind diese Zeichentrickserie geliebt!!

Also dann, das war’s dann wieder mal. Ich wünsche euch allen einen schönen Abend :)
Und ich gehe jetzt noch einmal auf YouTube mir den Intro-Song von Pinky und der Brain anhören… schon wieder!!
3 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

144 kurze Meinungen zum Parfum
BrigidaBrigida vor 7 Jahren
5
Flakon
8
Haltbarkeit
5
Duft
Konträre Einzelmeinung: Beissender Stinker, der als solcher bewertet würde, wäre er nicht von Hermès. Bewerft mich mit rosa Wattebäuschchen!
12 Antworten
JU1993JU1993 vor 7 Jahren
9
Flakon
6
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Der Ingwer anfangs hat sogar Schärfe, danach folgt eine feine Tuberosen-Note und cremiges Holz. So geht gut gemachter Mainstream ! Schön.
1 Antwort
SetterliebeSetterliebe vor 5 Monaten
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Jung, frisch, knackig
mit süßer Blume
im Haar
sitzt Badenixe
an Strandbar
Blick blitzt feurig
hinter Sonnenbrille
Relaxen in Sunshine..
44 Antworten
KäseKäse vor 5 Monaten
7.5
Duft
Süße Blumen weichen frisch geschnittenem, saftigem Ingwer. Wenn das nicht efrischt, dann weiß ich auch nicht.
20 Antworten
FeeShionFeeShion vor 5 Jahren
8
Flakon
8
Sillage
10
Haltbarkeit
7.5
Duft
ATEMLOS durch die Nacht!
Was hat Hermès sich nur gedacht?!
Kaugummihaarspray raubt mir die Luft.
Ingwer ist toll. Der Rest? Nicht mein Duft!
6 Antworten
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