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Opium 1992 Secret de Parfum

9.1 / 10 81 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Yves Saint Laurent für Damen, erschienen im Jahr 1992. Der Duft ist würzig-orientalisch. Haltbarkeit und Sillage sind überdurchschnittlich. Die Produktion wurde offenbar eingestellt.
Aussprache Vergleich
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Duftrichtung

Würzig
Orientalisch
Blumig
Harzig
Süß

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
MandarineMandarine ZitroneZitrone BergamotteBergamotte
Herznote Herznote
MyrrheMyrrhe JasminJasmin GewürznelkeGewürznelke RoseRose
Basisnote Basisnote
BenzoeBenzoe AmberAmber PatchouliPatchouli VanilleVanille

Parfümeur

Bewertungen
Duft
9.181 Bewertungen
Haltbarkeit
9.270 Bewertungen
Sillage
9.071 Bewertungen
Flakon
8.386 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
8.621 Bewertungen
Eingetragen von Kankuro · letzte Aktualisierung am 29.12.2025.
Quellenbasiert & geprüft
Wissenswertes
Secret de Parfum ist eine ausschließlich durch das Haus Yves Saint Laurent in den 1990'ern für Opium verwandte Parfumkonzentration. Es ist dem Eau de Parfum ähnlich, durch das es in geänderter Formel auch ersetzt wurde.

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Rezensionen

4 ausführliche Duftbeschreibungen
10Duft 10Haltbarkeit 10Sillage
Adele

4 Rezensionen
Adele
Adele
1  
Eine Welt verfällt dem Rausch!
Opium Secret war mal ein Parfüm von meiner Mutter, die viel zu seltenen getragen wurde. Mit dem Duft kommen bei mir folgende Assoziation.
Mit Opium Secret tauchen die Riechsensoren hinein in die Abgründe der menschlichen Seele und berühren den tiefpsychologischen Ansatz.
Es geht um eine Figur das in den besten Kreisen der New Yorker Gesellschaft verkehrt und Opium Secret trägt.
Ein geheimnisvoller Person,
der von einem hypnotischen Duft ins eine Szene getragen wird, die immer wieder die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verwischt. Durchleuchtet mit all dem Ängsten, Begierden und Schwächen, lässt doch vieles hinter der Aura dieses Duftes in üblichen mysteriösen Symbolik verschwinden aber der Duft bleibt noch ewig in Erinnerung.

Ok. Es ist wirklich nicht so einfach zu beschreiben, weil mit diesem Duft ist ganze Epoche vergangen und die Menschen haben sich auch verändert.

Es riecht für mich nach einem Luxushotel und rote, edle Hölzer. In der Luft weht der Staub von den schweren Gardinen aus Samt. Es ist ehe eine melancholischer Duft, die zum Nachdenken bewegt.
0 Antworten
9.5Duft 9Haltbarkeit 9Sillage
Morpheus1

72 Rezensionen
Morpheus1
Morpheus1
Top Rezension 10  
Sehr nahe an der Perfektion ...
... ist dieser wunderschöne, traumhafte Vintage Duft.

Ich muss sagen ich hatte nie viel am Hut mit Opium und habe schon einige Vintage Damen Düfte unter der Nase gehabt.

Aber dieser Duft hebt sich deutlich ab von allem bis dato Gerochenem sowie von der restlichen Opium Reihe.

Von solchen Düften kann man heute leider nur noch träumen.

Zimtig süß und warm umhüllend mit Vanille, vermischt mit orientalisch blumigen Noten.
Opulent, aber sehr gut ausbalanciert und kreiert.
Würzige Noten sind für mich stark im Hintergrund bzw. nicht direkt als solche in der Gesamtkomposition wahrnehmbar.

Sinnlich, schwer, elegant, luxuriös und edel riechend.
Nichts stört meine Nase.

Keine überladenen Gewürze, nicht seifig, nicht altbacken, keine Aldehyde.

Man muss jedoch Vanille mögen.

Ein Traum von einem Vintage Orientalen, perfekt für den Winter und kalte Weihnachtstage.

Er ist betörend schön und sinnlich.

Wer diesen Duft noch bekommen kann und orientalisch schwere Düfte mag, dem sei Opium Secret de Parfum wärmstens empfohlen!

Haltbarkeit und Sillage sind sehr gut.
3 Antworten
10Duft 10Haltbarkeit 10Sillage
Till

11 Rezensionen
Till
Till
Top Rezension 34  
Märchen aus Tausend und einer Nacht
das bewirkt ein Tropfen dieses Dufts bei mir ...

Ich war noch jung und nicht so dufterfahren, als ich abends in der S-Bahn nach Hause fuhr.

Eine Dame, Mitte dreißig nehme ich an, wenn ich mich so recht erinnere, stieg ein, elegant gekleidet, sie kam offensichtlich von einem Konzert, dachte ich mir, und sofort war der Raum erfüllt von einem schweren opulenten, verführerischen Duft.
Sie setzte sich mir gegenüber und ich konnte meine Augen kaum von ihr lassen und ich atmete diesen intensiven, niemals aufdringlichen Duft ein, der meine Sinne langsam vernebelte.

Damals war der Duft ja noch nicht so bekannt.
Und ich liebe bzw. liebte damals bereits so schwere orientalische Düfte, der an dieser Dame kräftig, doch nicht aufdringlich, duftete und ihr elegantes und sehr attraktives Äußeres nur unterstrich.

Ich war betört und fühlte mich wie in einem Märchen aus Tausend und einer Nacht.

Jedenfalls faßte ich nach zwei Stationen all meinen Mut zusammen und fragte sie welchen bezaubernden Duft sie denn trüge...

Opium von YSL war Ihre Antwort, mit einem wunderbaren Lächeln.
Ich glaube, ich saß knallrot in meinem Sitz und wußte nichts mehr zu sagen...

Als sie kurz darauf ausstieg, blieb diese wunderbare Duftwolke noch im Abteil.

Später habe ich diesen Duft immer wieder mal gerochen, doch niemals hat er mich so berührt und in die orientalische Märchenwelt entführt.

Nachdem ich von einer lieben Parfuma ein Pröbchen erhalten habe, stieg sofort dieses Bild und dieses Dufterlebnis wieder vor meinem geistigen Auge auf und ich sehe mich wieder als verlegenen jungen Mann dieser hübschen Dame gegenüber.
Ich schließe die Augen und bin weg.

Was aus dieser hübschen Dame wohl geworden ist ...

Der Duft läßt sie wieder vor mir erscheinen.
Ein Tropfen genügt...

Ein Zauberduft aus dem fernen Orient, ich bin berauscht, so stelle ich mir einen Opiumrausch vor ....

Ich könnte den Duft gar nicht so recht beschreiben, sobald ich ihn rieche, sehe ich mich in Marrakesh auf dem Gewürzmarkt, reges Treiben um mich herum, fremde Stimmen, die Welt aus dem Film "Der Dieb von Bagdad" steigt vor meinem geistigen Auge auf.

Sorry, für heute bin ich durch den Wind...
3 Antworten
9Duft 9Haltbarkeit 9Sillage
Palonera

467 Rezensionen
Palonera
Palonera
Top Rezension 58  
hier eine Narbe, dort ein Mal
Es ist noch nicht so lange her, da hätte ich das Tragen, vielleicht sogar das Testen bestimmter Düfte mit Vehemenz ausgeschlossen.
Dann, wenn ich ganz sicher wußte: Das bin nicht ich, kein Teil von mir, nicht eine meiner vielerlei Facetten – dieser Duft ist nicht für mich gemacht.
Düfte wie "Trésor", wie "Poison" – wiewohl bereits getragen -, der alte "Fahrenheit" und natürlich "Opium".
Jene überdimensionierten Kracher, die den Atem raubten und die Sinne in einer Zeit lang vor dieser Zeit.
Als noch kein Mensch an Leichtgewichte dachte, die "CK One" hießen, Giòs diverse Acquas und "Light Blue".
Die schmal wirkten, blaß und ein wenig unterernährt wie Kate Moss und all die Jungs und Mädels, die sie trugen im Bewußtsein ihrer Anders-Art, die per se ja nichts Schlechtes ist – solange mensch sie überlebt.

Für die Kracher viel zu schwach, für die Magermodels nicht flachbrüstig genug, suchte ich mein Glück in olfaktorischen Gefilden, die sich "Senso" nannten und "Moschino", "Azzaro 9" und wie sie alle hießen, die More-or-less-signatures jener Zeit.
Mit ihnen fühlte ich mich gut gekleidet in Jeans, im Anzug oder auch in nichts, sie waren nie zu viel und nie zu wenig.
"Du riechst so gut!" bekam ich oft gesagt, nur selten "Man riecht Dich im Treppenhaus."
Zwei Sprüher, höchstens drei, mehr mußten es nicht sein.
Mehr durften es nicht sein, sonst stieg er mir zu Kopf, der Duft, und stach mir in die Nase, boxte in den Bauch und war gar nicht mehr schön.
Daß genau dies der Grund sein mochte für mein Problem mit "Opium", mit "Fahrenheit" und Co., kam mir erst später in den Sinn, erst viele Jahre später.
In einer Zeit, in der kaum jemand diese Düfte trägt, in der die Luft geschwängert ist von zuckersüßem Leben, "Hypnotic Poison" und schwarzem Opium.
Und von alledem meist wieder viel zu viel.

Vielleicht mußte ich auch wachsen erst und reifen, verstehen lernen die Geschichten, die ein Leben schreibt, und mit ihm die Düfte, die wir tragen dann und dort.
Mußte wacher werden und gelassener, bis die Tür sich öffnete und aus irgendeiner Quelle, die sich nicht mehr finden läßt, "Opium" in meine Höhle fand – nicht jenes neue Opium, nicht jenes schwarze, das heute allenthalben in den Läden steht.
Ein Röhrchen "Secret de Parfum" fand seinen Weg zu mir – ein Sprüh-mich-nicht, ein Tupf-mich-auf mit langem, schmalem Stab.
Das traf sich gut, so konnte ich mich vorwärts tasten in Dosierung wie im Test, der lange währte, viele Tage, und doch des Röhrchens Inhalt kaum merklich schwinden ließ.

Es war ein "Hello again!" auf den ersten Atemzug – wer einmal "Opium" erlebt hat, dem bleibt es stets vertraut.
Ein "Hello again" mit den frühen Neunzigern, mit aufgeregten, langen Nächten, mit zu viel Zigarettenrauch und viel zu wenig Schlaf.
Schwarzrotdunkelgold'ne Glut, tief und herb und würzigkühl.
Ernst und dicht und laßmichlos.
"Ein Chypre!" kommt mir in den Sinn – ein Chypre ohne frisches Grün, fern von Paris und von der Insel, ein Chypre irgendwo in Bangladesch.
Dunkle Erde, dichtes Grün, ein tiefer Splitter Holz, darüber schwebend trockenstaubig Zimt.
Sehr schwer, sehr schwarz, doch düster nicht – ein Herz aus altem, schwerem Gold.
Dichter, dunkler Samt auf weißer Haut, brokatbestickt - umkohlt der Blick, tiefrot der Mund.
Und spröde doch, halt fern dich, distanziert.
Gelebte Zeit und ihre Spuren, hier eine Narbe, dort ein Mal.
Ein wenig Bitterkeit, ein Hauch Melancholie.
Picassos Tochter hätte ihn geliebt.

Wir sind nicht eins geworden mit der Zeit, nicht "Opium" und ich.
Ich finde mich nicht wieder in dem Duft, finde "Opium" nicht in meinem Spiegel.
Doch das muß auch gar nicht sein – es ist nicht nötig, um den Duft zu mögen, zu verstehen, zu respektieren mittlerweile auch.
All die Tage war es nur ein Hauch, der uns verbunden, der mich hat lauschen lassen, sehen lassen, spüren lassen die Geschichten, die in diesem Röhrchen sind, darauf wartend, angehört, erzählt zu werden.
Von Frauen, von Männern, von mir und bald von Dir.
32 Antworten

Statements

17 kurze Meinungen zum Parfum
44
36
Dunkle Sinnlichkeit
Zitrusgoldstaub und
Zimtsterne
Herzschlag aus Amber
Patchoulitiefen
und Vanillehöhen
Glühende Lava
in der Nacht...
36 Antworten
29
21
Leichte Zitrik, Blumen bestäubt mit harzigem Zimt, Gewürznelke + Vanille. Voila, da ist es, das Märchen aus 1001 Nacht.
21 Antworten
28
52
Die Unterschiede zur Urversion sind minimal und nicht der Rede wert. Ansonsten gibt es Opium wie es sein soll. Üppig, vollmundiger Orientale
52 Antworten
22
36
Tiefste dunkelrote Patchtiefen,
Sinnlichste Höhen
golden fruchtigen Glanzes.
Bernsteinaugen funkeln
im Blütenmeer.
Da lockt der würzige Ruf.
36 Antworten
22
34
KN: Hesperidisches Bernsteinleuchten..
HN:..öffnet blütenpochende Zimtherzen auf Würzsamt..
B:..die Opiumseele wird sanft geerdet.
34 Antworten
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