EO Green Ensar Oud
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Top Rezension
An den Wurzeln leuchtender Lehmhütten
Irgendwo inmitten des mir Bekannten und den Urwäldern des Unterbewussten war ich vom Weg abgekommen, in ein Dickicht aus feuchten Farnen, verflochten in kamillige Moose, eine treibende gelbgrün glänzende Blase mit silbernen Sternschnuppen am Horizont, wie Biberstreifen am wabernden Rand, der bald über ein brauneres Bild zerplatzte. Nun wuselten winzige wilde Perlen aus Hesperiden und zarten Blüten, Biberschnuppen und Baummoosherden über die feuchten Erden.
Bald war alles ein Meer aus Mergel. Dort wanden sich weiche erdige Wurzeln wie wuchernder Klebstoff mysorischer Mycel und ließen langsam Lehmhütten wachsen, mit leuchtend hellgrünen Eukalypsen. Die tanzten in den Fenstern wie Nordlichter, flossen wie kühler Nebel ins lehmige Moor. So viele Stunden verweilte ich hier, weiß nicht, wie ich irgendwo ankam. Die Hütten erstarrten zu hölzernem Balsam. Darüber die Aurora.
***
"EO Green" hat das erdig-lehmige kambodschanische sowie das Kyara-Oud im Zentrum. Zu Beginn erzeugen die Zitrusnuancen der Yuzu mit dem minimal seifigen Eichenmoos darüber noch einen leicht grasig-kamilligen Eindruck, der von hellen Spuren des Bibergeil sowie süßlichen Blüten durchzogen wird. Schon bald treten mehr und mehr die lehmigen Aromen zu Tage, feucht-erdige Wurzeln glaube ich deutlich wahrzunehmen, die sich mit der klebstoffartigen Kopfnote des Mysore perfekt verbinden, welches sich über etliche Stunden zunehmend balsamischer werdend durch den Lehm arbeitet. Über allem schwebt eine ätherisch-eukalyptisch-kampferartige Aura. Die Lehmhütten leuchten moderat bis subtil stets wahrnehmbar über etwa zehn Stunden.
(Mit Dank an BeScho)
Bald war alles ein Meer aus Mergel. Dort wanden sich weiche erdige Wurzeln wie wuchernder Klebstoff mysorischer Mycel und ließen langsam Lehmhütten wachsen, mit leuchtend hellgrünen Eukalypsen. Die tanzten in den Fenstern wie Nordlichter, flossen wie kühler Nebel ins lehmige Moor. So viele Stunden verweilte ich hier, weiß nicht, wie ich irgendwo ankam. Die Hütten erstarrten zu hölzernem Balsam. Darüber die Aurora.
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"EO Green" hat das erdig-lehmige kambodschanische sowie das Kyara-Oud im Zentrum. Zu Beginn erzeugen die Zitrusnuancen der Yuzu mit dem minimal seifigen Eichenmoos darüber noch einen leicht grasig-kamilligen Eindruck, der von hellen Spuren des Bibergeil sowie süßlichen Blüten durchzogen wird. Schon bald treten mehr und mehr die lehmigen Aromen zu Tage, feucht-erdige Wurzeln glaube ich deutlich wahrzunehmen, die sich mit der klebstoffartigen Kopfnote des Mysore perfekt verbinden, welches sich über etliche Stunden zunehmend balsamischer werdend durch den Lehm arbeitet. Über allem schwebt eine ätherisch-eukalyptisch-kampferartige Aura. Die Lehmhütten leuchten moderat bis subtil stets wahrnehmbar über etwa zehn Stunden.
(Mit Dank an BeScho)
35 Antworten


Ich kenne den Duft nicht, bin mir aber sicher, dass er gut ist. Die Preise sind aber wirklich sehr abgehoben.
So wandelst Du nun auch auf den Pfaden des Oud, wie schön.
Ich ahne schon wieder einen Lieblingsduft.
gut nähergebracht. Aber ob mir der Duft gefällt? Eher nicht....
Wie immer wunderbar beschrieben.
Eukalyptisch geradezu!
In dieser Lehmhütte lässt es sich glaub ich sehr gut aushalten..