Eine Erkenntnis: Ich will niemanden mehr überzeugen.
Kürzlich war ich bei einer Freundin zu Gast, die ich schon lange nicht mehr besucht habe.
Sie liebt es, wenn man bei der Begrüßung schön duftet, freut sich am Wohlgeruch, sagt meist auch etwas sehr Nettes dazu, wenn ihr der Duft gefällt und schwärmt für feine Parfums.
Als junge Frau trug sie gerne und reichlich Düfte und konnte sich sehr für das Thema begeistern. Sie liebte es, meine vielen Flakons anzuschauen und amüsierte sich immer über meine Duftleidenschaft und auch darüber, dass ich ihr nie alle Einblicke in meine Sammlung gewährte. Ich dachte, sie würde mich für völlig verrückt halten und zeigte deshalb immer nur einen kleinen Teil meiner Flakons.
Sehr zu meiner Verwunderung parfümiert sie sich selbst nicht mehr, seit sie verheiratet ist und eine Tochter hat und das nur, weil ihr Mann es nicht mag, dass sie nach Parfum riecht.
Er hält den natürlichen Eigenduft eines Menschen hoch und sieht nicht den Sinn und Zweck ein, warum man sich parfümieren und diesen eigenen Duft überdecken und verfälschen sollte. Es sei künstlich, gefallsüchtig und in seinen Augen völlig überflüssig, Parfüm zu verwenden. Ich war tatsächlich sprachlos, als er mir seine Meinung an diesem Abend kundtat, weil mir bisher noch nie ein solch vehementer Duftgegner begegnet war.
Seine Meinung war so klar und strikt vorgetragen, dass ich keine Lust hatte, ihm das schöne Thema Duft mit guten Argumenten schmackhaft zu machen. Allein, dass meine Freundin nun schon über zehn Jahre ihm zuliebe auf Parfümierung verzichtet, ließ mich sogleich verstummen. Mir war klar, dass es viel zu anstrengend und aussichtslos wäre, ihm etwas zu entgegnen und nach guten Argumenten zu suchen, um ihn umzustimmen. Ich dachte nur bei mir: "Du Unglückseliger, du weißt ja nicht, was dir Wundervolles entgeht!"
So erinnerte ich mich an den schlauen Satz einer Freundin, die gern sagte: "I'dont want to drag people into my world." Und wie recht sie doch hatte. Es ist oftmals vergebene Liebesmüh, Menschen von etwas überzeugen zu wollen, was sie einfach nicht mögen und vehement ablehnen. Es kostet einfach zu viel Kraft und Energie. Zudem können solche gegensätzlichen Ansichten einen Abend und die Stimmung auch kippen lassen, und das wollte ich auf gar keinen Fall.
In jungen Jahren hätte ich sicher nichts unversucht gelassen, diesen Mann zu überzeugen, dass Parfüms eine wunderbare Sache sind, aber man wird ja klüger mit den Jahren und so antwortete ich ihm nur, dass wenn er es nur pur und natürlich mag, er auch Kleidung ablehnen müsste, denn auch die "verfälscht" unsere Natürlichkeit. Wir wissen ja alle: Kleider machen Leute. Also wäre es aus seiner Sicht doch nur folgerichtig und logisch, dass man auch mit Kleidung seine Optik verändert und mit manchen sehr schicken Kleidungs- oder Schmuckstücken auch ein bisschen bluffen und sich aufwerten kann. Konsequenterweise müssten wir demnach nackt rumlaufen, mit unserem unverfälschten Eigengeruch versteht sich und wir Frauen dürften auch keine schönen verführerischen Dessous tragen. Okay - dieses Argument war vielleicht sehr weit hergeholt, aber es schoss mir sofort durch den Kopf. Das Thema war dann bald vom Tisch und wir redeten nicht weiter darüber, was mir sehr recht war.
Trotzdem schade, dass er nie von mir erfahren wird, dass seine hübsche Frau, mit einem fein für sie ausgesuchten Duft, noch ein bisschen schöner für ihn sein könnte. Und er nie erfahren wird, wie romantisch es ist, diesem Duft vielleicht gelegentlich und unverhofft auf der Straße zu begegnen und sofort liebevoll an sie erinnert zu werden. All das, was uns hier so auf Parfumo umtreibt und was wir uns gegenseitig erzählen, was schöne Parfums mit uns machen, wird er nie erfahren. Aus seiner Sicht vermutlich kein Verlust.🙂
Wäre ich meine Freundin, würde ich mich niemals so einschränken lassen und auf Parfümierung verzichten, nur weil mein Partner das nicht möchte. Ich wäre schon rücksichtsvoll und zurückhaltend in der Verwendung meines Parfüms, aber würde auch versuchen, ihn an dieses schöne Thema heranzuführen und vielleicht würde es sogar gelingen, ihn doch noch dafür zu gewinnen. Dann würde sich ihm eine völlig neue Welt auftun, die er bisher noch gar nicht kannte und vielleicht würde sie ihn sogar erfreuen.


Precious
Alles Gute.
Unser wunderbares Hobby ist so viel mehr als „nur gut duften“!
vielen Dank für's Lesen und deine ausführliche Rückmeldung dazu, die ich mit Interesse gelesen habe. So sehr wie wir Parfumas Düfte lieben, so mögen andere Menschen Düfte ablehnen. Das muss man einfach respektieren, denn jeder Mensch ist anders. Deshalb finde ich es auch rücksichtsvoll, wenn man sich dezent parfümiert. Dass am falschen Ort Düfte auch als störend empfunden werden können, leuchtet mir ein. Ich denke, dass jeder Mensch solche Situationen schon erlebt hat, wo der starke Duft eines anderen als unangenehm wahrgenommen wurde und einfach nur stört und nervt. Das kann tatsächlich quälend sein.
Natürlich ist es verständlich, dass wenn der Partner etwas gegen Parfum hat man sich vielleicht leider einschränkt, denn an will ja nicht, dass der Liebste einen nicht riechen kann.
Allerdings ist die Vehemenz des Mannes sehr unflexibel.
Ich muss allerdings sagen, dass meine beiden mittlerweile jung- erwachsenen Söhne, insbesondere der Jüngste.. Duft an sich selbst ablehnt und es auch bei mir nicht nachvollziehen kann, alles ist ihm eigentlich zu „ riecht halt nach Parfum“.. Ich denke es ist in allem was Geschmack, Geruch, Lautstärke, Konsistenz bei Essen etc anbelangt schon seit er ein Kind ist hypersensibel.
Er ist, wie auch ich und mein ältester Sohn.Trommelwirbel.. * OUTING* neurodivergent.
Somit überfordert Duft vielleicht seine eh schon überanstrengte Reizfilterwahrnehmung.
Ich habe auch ab Mama sein und Jahrelang komplett auf Parfums verzichtet, da ich es damals vor allem beim Stillen wirklich seltsam fand meine Haut mit einem Duft zu beduften.
Allerdings lässt er mir meinen "Duftwahnsinn" und mischt sich nicht ein. 😉Und mittlerweile hat er selber über 20 Parfums. Na, was sagt man dazu?! 😁
Inzwischen hat er die Freude an schönen Düften erkannt und für sich entdeckt. Ein Happyend. 😊
Einmal hat er was gesagt und nie wieder 😂.Habe ihn kurz und knapp erklärt, dass dort wo meine Autonomie als als Mensch beginnt,jeglicher Änderungsvorschlag aufhört,sogar für ihn.
Mein Gott,Dufte sind nichts gefährliches oder ekliges,was einer nicht akzeptieren kann. Sollen doch die Kla**e halten und mal Grass pflücken gehen oder irgendwas anders,was sie auch angeht.
Aber ja,man wird reif und hat keine Lust für viele Diskussion.Oft isses eine Zeitverschwendung.
„Choose your battles“
Schon krass, wenn "Liebe" zur Selbstaufgabe wird.
mein Mann kann sich auch nicht für Parfüm begeistern. Ich nehme insofern Rücksicht, das ich keine Parfums trage, die er so gar nicht ertragen kann.
Ansonsten lassen wir uns gegenseitig so viel Freiraum, daß jeder seine Vorlieben ausleben kann.
Ich bin sogar manchmal froh, wenn ich in meine kleine Duft Welt fliegen kann, und sie ganz für mich alleine habe.
Für mich ist Nähe und Distanz ganz wichtig in unserer Beziehung, denn wir sind ja keine Siamesischen Zwillinge. Würden wir immer alles teilen, würde ich ersticken.
Ich denke jeder empfindet es anders. Hauptsache ist ja, das beide Partner glücklich mit einander leben.
Mein Mann und ich harmonieren, weil wir beide nicht klammern und auch beide ein wenig Eigenleben brauchen. Das entfremdet uns nicht, sondern macht uns immer wieder neu und spannend für den Anderen.
Selbstverständlich gibt es auch ein schönes Leben gänzlich ohne Beduftung. Manchmal ist es aber auch bereichernd, Dinge, die man vorher nicht kannte oder mochte, ins Leben hineinzulassen. Mein Mann liebt z. B. Fußball, ich eigentlich nicht. Und doch habe ich nach und nach Interesse an Fußball entdeckt und schaue mir inzwischen gern wichtige Spiele mit ihm und Freunden an. Es kommt darauf an, wie sehr man seinem Partner entgegenkommen möchte.
Ich würde mir seine Meinung nicht aufzwingen lassen - es ist ja SEINE Meinung... Wenn ICH Parfum mag, trage ich Parfum, wenn ER keins mag, soll er es lassen.
Ich finde es eher egoistisch von IHM deiner Freundin gegenüber - wenn sie Freude daran hat, sich zu beduften, ist das doch ihr Thema/ihre Meinung...
Meinem Mann hätte ich, bevor wir geheiratet haben, dann ernsthaft gesagt, dann muß er sich eine andere suchen - ICH werde Parfüms niemals aufgeben.
Und wenn: Nur aus EIGENEM Willen!
Man muß ja immer Kompromisse schließen in einer Beziehung - aber jeder von beiden ist auch noch sein eigenes Individuum, das SELBST entscheiden kann/sollte, oder?
However: Armer Mensch, der nie Assoziationen in Bezug auf einen schönen Duft / eine schöne Erinnerung haben wird - du hast Recht: Er weiß nicht, was er verpasst...
Auch deine Beispiele (unverhofft auf einen Duft stoßen, den man aus welchem Grund auch immer liebt, z.B.) sind so schön :)
Deine Freundin tut mir ein bisschen leid. Ich kenne sie ja nicht. Vielleicht fällt es ihr leicht, auf Parfum zu verzichten, dann ist es kein Verlust. Aber wenn es ihr fehlt, schade für sie. Wie du schreibst, man kann sich ja duftmäßig ein bischen entgegenkommen.
Deine Weise mit dem Problem umzugehen, finde ich sehr gut.
Man kann niemandem langfristig erfolgreich etwas aufzwingen, sei es eine Meinung über Beziehungen, eine Einstellung gegenüber Luxusartikeln oder eine bestimmte Lebensweise.
Liebe Grüße
Tradescantia
Ich möchte nicht auf schöne Parfüms in meinem Leben verzichten, aber ihr fällt das nicht schwer. Sie mochte Düfte, war aber keine solche Duftliebhaberin wie wir.
Ich streite mich auch nicht mehr mit Leuten herum und versuche, sie von Dingen zu überzeugen, die mir etwas bedeuten.
Für Deine Freundin sind Düfte offenbar nicht so wichtig, sonst würde sie nicht verzichten können.
Für mich sind Parfums Teil meiner Persönlichkeit. Jemand, der dafür kein Verständnis hat, könnte nicht mein Partner sein.
Ist doch schön, dass Deine Freundin da andere Maßstäbe hat und mit ihrem Mann d'accord geht.
Wie gesagt... ein echter Parfumfreak ist sie nicht... 😜
Noch bemerkenswerter und schöner finde ich es aber immer, wenn gegenseitige Begeisterungsfähigkeit oder zumindest Offenheit für die jeweiligen Interessen da ist. Dass das nicht immer vollumfänglich möglich ist, ist klar.
Mir als Außenstehender über die Prioritätensetzung Anderer in ihren Beziehungen ein Urteil zu erlauben finde ich indes anmaßend (in Bezug auf manche Kommentare).
Zur eigentlichen Intention Deines Blogs: ich teile nur meine Begeisterung und versuche nicht auf biegen und brechen zu überzeugen. Und manchmal führt dann das Eine zum Anderen :)
Freilich gibt es auch Menschen, deren Meinung zu bestimmten Dingen zementiert ist - die begeistern sich dann halt für andere Dinge und stecken vielleicht mich an.
Es gibt Menschen, die Düfte nicht ertragen können, selbst wenn sie wollen.
Aber dieses „gefallsüchtig“ lässt sehr tief blicken, wie Abwehr. Und - das kann sich durchaus ändern im Leben, vielleicht erst in späten Jahren.
Habe ich wieder gern gelesen😉
danke für deinen Beitrag. Ja, meine Freundin ist mit Mann und Kind auch ohne Parfümierung glücklich. 😉
Mein Mann liebt z. B. Weichspüler, ich dagegen hasse ihn. Mir zuliebe verwenden wir nun keinen mehr.
Nach längerem Nachdenken und diesem Blog, habe ich deutlich mehr Verständnis für den Mann meiner Freundin. Man muss Düfte nicht lieben, sondern kann auch eine kritische Haltung ihnen gegenüber haben.
Ich erfreue mich halt schon mein ganzes Leben an schönen Düften und kann es halt kaum glauben, dass jemand sie ablehnt. Für mich klingt das so sonderbar, als würde jemand sagen, er höre keine Musik.
Es ist auch schön, wenn jemand sich nur zum Ausgehen parfümiert.
Selbst wenn sie kein Parfüm mehr nutzt, so sind doch die Drogerie Duschgel, Cremes, Deo usw doch nahezu alle beduften, dass man nach diesen riecht.
Ich würde nie für einen Partner meine Hobbies/"Macken" aufgeben, den sind doch ein Teil von mir & machen mich zu dem Menschen, der ich nun mal bin.
Mit eben all diesen Ecken/Macken /Kanten.
Für mich persönlich gehört Parfüm einfach zu mir und jmd der mich in der Hinsicht einschränken will "nur" weil er es nicht mag (gesundheitliche Aspekte wären etwas anderes), mit dem könnte ich nicht glücklich sein.....
Aber wirklich schade für deine Freundin :( das er ihr das genommen hat oder sie es sich hat nehmen lassen!
Ich finde das Wort "gefallsüchtig" nicht so schlimm. Es war ja auch nicht auf ihre Person bezogen, sondern galt dem Thema Parfümierung. Und ein bisschen wollen wir ja auch gern andern mit einem schönen Duft gefallen, nicht wahr?
Meine Parfums sind ein sehr wichtiger Teil von mir und entweder mag man mich mit oder eben gar nicht.
Auf den ein oder anderen speziellen Duft in der Nähe meines Partners zu verzichten, weil er ihm vielleicht tatsächlich Unbehagen bereitet, ist natürlich selbstverständlich aber ohne Duft bin ich nicht mehr ich und damit würde ein potentieller Partner auch eine andere Person vor sich sehen. Völlig undenkbar diesen wichtigen Teil meiner Persönlichkeit zu verleugnen bzw. aufzugeben.
Wirklich schade…
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Männer oft etwas behaupten, ohne sich mit der Sache tatsächlich auseinander zu setzen. Wie oft habe ich gehört, eine Frau soll sich nicht schminken/keine Nägel lackieren, wei es "nicht natürlich" ist. Tut man es doch, merken sie es oft nichtmal. Als ich mit 20 Jahren meine langen Haare abschneiden wollte, haben meine (männlichen) Studienfreunde protestiert (die Frauen waren alle dafür). Ich habe es getan - und die Jungs waren erstaunt und begeistert :)
( zugegeben evtl. etwas ignoranten) Mann deiner Freundin zu überzeugen ? Menschen sind nun mal unterschiedlich.
Leben und leben lassen, jeder so, wie er möchte. Du hast ja hier auf Parfumo genug Gleichgesinnte...;-))
Vielen Dank für eure Beiträge.
Ich persönlich finde es schön, wenn man sich mit Freunden über alles anregend unterhält, was einen erfreut. Aber wenn man auf jemanden trifft, der einem Thema gegenüber so ablehnend reagiert, macht's keinen Sinn. Drum rede ich mir den Mund auch nicht mehr fusselig :-)) Früher konnte ich mich da sehr ereifern und meinte, Überzeugungsarbeit leisten zu müssen :D
Das ist doch schön, wie ihr euch geeinigt habt. Ja, Poison ist schon eine Ansage! :o)
Mein Mann mag keine grünen- und keine Maiglöckchen-Düfte. Ich nehme auf ihn Rücksicht, aber manchmal muss ich die einfach tragen, weil ich sie so gern mag und sie mir eine schöne Stimmung schenken.
Will man eine harmonische Partnerschaft haben, müssen beide Kompromisse machen. Und wenn das Paar sich gut versteht, klappt das auch problemlos.
Als Single hat man natürlich alle Freiheiten, lebt allerdings auch allein.
Ich habe Verständnis, wenn jemand Parfüm nicht mag, aber solch eine Ablehnung war mir neu. Deine Meinung fand ich sehr schön zu lesen.
P.S.: wie viele Männer würden sich melden weil sie sich die Brust oder den Bart rasieren, nur weil die Frau keine Haare mag!?
Also ihr merkt, alles halb so wild. Aber immer wieder amüsant Teil eines Forums zu sein, dass ein Hobby monothematisch beleuchtet und alle die anders denken werden wie Vampire mit Knoblauch und Kreuzen vertrieben
Nee, bei meinem Blog kann man sich unterschiedliche Schwerpunkte raussuchen und irgendwie hat sich jetzt alles auf den bösen Mann eingeschossen. Der ist aber nicht böse, sondern er liebt ihren Eigengeruch wohl mehr als einen künstlich erdachten Parfümgeruch. Das ist ja doch eigentlich ein Kompliment an den Hautduft meiner Freundin. Sie ist auch keine verhuschte Partnerin, die sich nicht aufzumucken traut. *lach*
Es ging u.a. auch darum, dass man Menschen die eigene Begeisterung vom eigenen Hobby nicht vermitteln kann, wenn dieser Mensch schon eine vorgefertigte Meinung hat.
Er verbietet es ihr ja nicht, sondern findet Parfüm halt unnatürlich und aufgesetzt. Und sie hält sich an seinen Wunsch.
Mir würde damit ein Stück Lebensfreude fehlen, aber Menschen sind unterschiedlich. Und jeder soll so leben wie er mag.
"...und das nur, weil ihr Mann es nicht mag, dass sie nach Parfum riecht..."
Er MAG es nicht und deshalb trägt sie kein Parfüm. Das ganze dreht sich dann hier in den Kommentaren aber komplett gegen Männer, die ihren Frauen Make Up und Co. verbieten.
Mir bleiben da nur Fragezeichen über dem Kopf. Wenn sie in der Beziehung glücklich ist, ist es doch toll. Man muss anderen seine Hobbies nicht aufzwingen, egal ob es Parfüm oder kegeln ist.
Meine Freundin verzichtet scheinbar gern für ihn, sonst würde sie sich anders verhalten. Er verbietet ihr das nicht, sondern er MAG es bloß nicht. Gut, dass du darauf nochmal hinweist. Jeder liebende Mensch macht auch Kompromisse in einer Partnerschaft. - Und ich überrede niemanden mehr, etwas gut finden zu müssen, war mir Freude bereitet. Das war mehr meine Intention für diesen Blog.
danke für deinen Beitrag. Es braucht ein paar Jahre Lebenserfahrung, bis man zu dieser Erkenntnis gelangt, dass man niemanden überzeugen kann und die andere Meinung respektieren muss. Allenfalls kann eine Diskussion inspirieren und Dinge überdenken lassen.
Es gibt ein chinesisches Sprichwort: Willst Du Unglück vermeiden, musst Du die Ursache des Unglücks vermeiden.
danke für deine Meinung. Es freut mich, dass ich wohl doch ganz gut reagiert habe. Ich selbst lasse mich gern von Menschen für etwas begeistern und empfinde das als Inspiration. Inzwischen mag ich sogar Fußball, weil mein Mann die Eintracht liebt.
Ich wollte den Ehemann jetzt nicht als "Unterdrücker" darstellen... 🙈😉
Ich hatte früher mal einen Freund, der mir das Schminken verbieten wollte, der hat sich dann auch nicht lange bei mir gehalten. ........!
Gegenseitige Toleranz macht doch beiden Partnern das Leben schöner und leichter, aber leider sind manche Menschen sehr verbohrt :-(
vielen Dank für deinen Kommentar.
Ich glaube, meine Freundin unterlässt das Parfümieren aus freien Stücken, weil er das nicht mag. Er verbietet es ihr nicht. Das ist dann doch ein Unterschied. Ich werde sie mal fragen...
Gut dass du den Mund gehalten hast, hätte eh nix gebracht.
Dass Menschen nichts mit Düften anfangen können, kann ich verstehen, aber dass sie es so STRIKT ablehnen, war mir neu. Mich hingegen kann man nicht dazu bewegen, Austern zu essen :DD - Die Hauptsache wir hier auf Parfumo wissen, wie schön es ist tolle Düfte in unser Leben zu lassen.
Es geht nicht um Recht, es geht um Fülle. Vielleicht auch, um ein Felhlen davon. Mitleid .
Es ist viel schöner, wenn man sich gemeinsam an ähnlichen Dingen erfreuen kann.
Mir macht es Freude, dass mein Mann mein Dufthobby schon immer in Ordnung findet und selbst Freude am guten Riechen hat. Über die Jahre hat er ein feines Näschen entwickelt.
Mir tut aber nicht der Mann leid, der nichts von der schönen Welt der Düfte erfahren wird, sondern seine Ehefrau, die ihm zu liebe auf ein Stückchen ihrer Selbst verzichtet hat. Solche Geschichten stimmen mich immer sehr traurig.
Danke für den lesenswerten Blog!
Aber als dritte Person, würde ich mich wahrscheinlich auch eher zurück nehmen, auch wenn es schwer fällt.
Toller Blog🏆👍
Ich bin noch nie auf so einen Duftgegner gestoßen u. bin froh, den Mund gehalten zu haben.
Aber ein Mann der seiner Frau oder Freundin quasi das Parfumieren untersagt, scheint aus dem letzten Jahrhundert zu sein, oder ein sehr frommer, gläubiger Christ (kenne das von meinen sehr frommen, gläubigen Schwiegereltern, die alles was über Wasser und Seife hinaus geht, für eitlen Unsinn halten)
Ich würde mir von meinem Mann nicht verbieten lassen Parfum zu nutzen.
Hatte aber auch mal als ganz junge Frau bei meiner ersten Anstellung, eine Kollegin ca. 50 Jahre damals, deren Mann ihr jegliches Make Up verboten hat. Und sie hat sich daran gehalten.
Ich denke bei vielen ist das Interesse einfach nicht da, deshalb beugen sie sich den aus ihrer Sicht “richtigen”Werte unter.
Wie auch immer, Reden hilft, aber als Aussenstehende hätte ich mich auch nicht eingemischt- wohl aber gut geduftet ;-)
.. hier wäre ein Kompromiss von Nöten.
Und - by the way - nackt ist absolut OK, aber mit schönen verführerischen Dessous macht die Welt sogar noch viel mehr Spass!
;)